06. April 2017

https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=261948265
Gaga Nielsen - SOETH7
Heute Nachmittag Begehung von SOETH.7. Mein erster richtiger Besuch im ehemaligen Frauengefängnis. Bin gespannt auf die Räume und Flure und Zellen. Da kann man einiges machen. Treffe mich um 15 Uhr mit Jan bei ihm und dann Spaziergang zur Söhtstr. 7. Habe meinen Projektor, ein Notebook und diverse Kabel dabei. Mir schwebt vor, dass ich zwei Projektionen parallel mache, Filme und Fotografien auf verschiedenen Rechnern und Projektoren. Und eventuell auch Flachware. Habe schon phantasiert, dass es auch interessant sein könnte, wenn man jeweils eine Zelle einer Person widmet, also mehrere fotografische Portraits, nicht in Masse aber mit Klasse, von jeweils einem Menschen. Na ja, work in progress – bin gespannt.

05. April 2017

16-12-10 backstage SO36 (57)
„Die Knackwürstchenfotografie liegt mir nicht. Bei meiner Arbeit handelt es sich um eine etwas poetischere Version der Wirklichkeit. Ich bin kein Urologe.“ Karl Lagerfeld

02. April 2017

Einunddreissigster Berlin-Geburtstag. 2. April 1986. 7:20 Berlin Wannsee. 7:30 Berlin Zoologischer Garten. Sonne. Kantstr. Schwarzes Café. Alles wunderbar. Und geblieben. Wunderbar – und ich.

Eintrag im Internet-Tagebuch vom 2. April 2006:
„Meine längste beziehung. bis auf ein paar urlaubsaffairen immer treu gewesen. heute vor zwanzig jahren haben wir uns das erste mal gesehen und uns gleich so gemocht, dass wir spontan zusammengezogen sind. ich habe entgegen meiner sonstigen abscheu gegen vertraglich geregelte beziehungen auch den letzten schritt nicht gescheut, und bin bereits nach vierzehn tagen zum bezirksamt in zehlendorf gegangen, um unsere verbindung legalisieren zu lassen.“
Und letztes Jahr, damals, als ich noch Blogeinträge schrieb (Schande über mich, Verfall der Sitten…), etwas ausführlicher..

Auch charmant, 02. Apriil 2009
:„BIN ICH FROH, DASS ICH HIER BIN“ jeder Großbuchstabe ein Link zu einem Geburtstagseintrag

02. April 2017

https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=261948265
Eine Strecke, die vor eineinhalb Jahren entstand. Lange auf meiner kleinen Halde, immer nach hinten geschoben, anderen Bildern, die viel später entstanden, eine Vorzugsbehandlung angedeihen lassen. Was den Bevorzugten nicht einmal bewusst war, da nicht von mir großartig kommuniziert. Dabei ist sie gar nicht so uninteressant, diese Bilderserie in der Maske. Die durchaus ausdrucksstarken Köpfe, sowohl die männlichen als auch die weiblichen, gehören nicht etwa Schauspielern. Was wir hier sehen, sind hervorragende Maskenbildner, die um ihre Kunst zu zeigen, gegenseitig Hand an sich angelegt haben. Deshalb hat unser D’Artagnan auch auf einigen Bildern einen Pinsel in der Hand, mit dem er einen Schönheitsfleck auf dem Dekolleté seiner Kollegin platziert. Das Ganze geschah im Rahmen eines Festes im September 2015. Ich habe ein paar Fragen beantwortet, deswegen das Mikro in meiner Hand und das Glas. Es war schon Abend. Ich trinke tagsüber so gut wie nie. Im Glas war eine unglaublich gute Flaschengärung von einem Pinot Noir, Catering von Holger Zurbrüggens Balthazar. Würde ich auch für private Zwecke buchen. Ich bin jedesmal entzückt von der hohen Qualität und Raffinesse und dem charmanten und noch dazu gut aussehenden Service-Personal. Höchste Profession. Ich mag das sehr.

01. April 2017

»I met in the street a very poor young man who was in love. His hat was old, his coat worn, his cloak was out at the elbows, the water passed through his shoes, – and the stars through his soul.«
Victor Hugo, Les Misérables
[„J’ai rencontré dans la rue un jeune homme très pauvre qui aimait. Son chapeau était vieux, son habit était usé; il avait les coudes troués; l’eau passait à travers ses souliers et les astres à travers son âme.“]

30. März 2017

“De ce qui occupe le plus, c’est de quoi l’on parle le moins. Ce qui est toujours dans l’esprit, n’est presque jamais sur les lèvres.”
15-09-11 Maske (33)
[ „Was einen am meisten beschäftigt, ist das, wovon man am wenigsten spricht. Was stets im Geist ist, ist fast nie auf den Lippen.“ Paul Valéry ]

29. März 2017

»L’amour. C’est l’étoffe de la nature que l’imagination a brodée.«
15-09-11 Maske (31)
{Die Liebe ist ein Stoff, den die Natur gewebt, und die Phantasie bestickt hat.} François-Marie Arouet | Voltaire

28. März 2017

Schon merkwürdig. Da hätte man gedacht, Christine Kaufmann wird bestimmt 105. Und dann von heute auf morgen, vor vierzehn Tagen Erstdiagnose Leukämie, nach einem Zusammenbruch, dann Koma. Zwei Wochen nach der Diagnose tot. In jedem Interview die Betonung des pfleglichen Umgangs mit dem Körper, Erklärungen zur Topform und für den Interviewpartner wundersamen Fitness und Form mit über Siebzig, in einem Interview von 2016 Auskünfte zum neu erwachten Interesse an körperlicher Liebe… Leukämie hat doch nicht erst im Endstadium Symptome oder? Angeblich Müdigkeit, Kraftlosigkeit, leicht blutende Wunden. Hoffe, das war nicht alles nur Theater und sie hat sich nur halb so fit gefühlt, wie sie es dargestellt hat, um als Wonder-Woman zu gelten. Vor vier Jahren las ich interessiert ein durchaus kluges Buch von ihr, Scheinweltfieber heißt es. Sie schrieb ja mehrere. Über dieses erzähle ich in diesem Opus von 2013. Ruhe sanft, liebe Christine.
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=77569692&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0

26. März 2017

17-03-25 Mirror Ball (2)
https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=261948265
Und das kommt raus, wenn man den Akku nicht lädt, bevor man losgeht. Zwei Bilder von daheim auf dem Absprung, zur Diaschau aufgeblasen. Kein Bild vom Ort des Geschehens. Dumm gelaufen. Wobei ich gestehen muss, ich war selber nicht darauf vorbereitet, wohin zugehen. Habe mich gestern Abend oder schon bald Nacht, selber mit der plötzlichen Ausgehlaune überrascht, daher kein Gedanke, Stunden vorher den Akku aufladen. War aber auch ganz gut, keine Kamera dabei, auf die man dann doch aufpasst, leichtfüßiges Abhotten, gestern im Anno 64. Unser DJ Martin hat das sehr fein gemacht. Lauter Lieblingstanzlieder von mir gespielt. Miss you, A Girl like you, Black Betty hastenichgesehen. Toll. Und ganz arg tanzwütiges Publikum in der schummrigen Kreuzberger Kneipe. Sympathisch dazu. Und alle so mein Alter in etwa (27 – 29). Ich hatte mich strikt an die Kleiderordnung gehalten und ein tolles Glitzerteil an, das man aber leider auf den Fotos kaum erahnen kann, weil ich den Mantel halt schon anhatte. Muss man sich dann vorstellen. Das Motto war ja „back to the mirror ball“, da versteht es sich meines Erachtens von selbst, dass man ein Pailletten-Outfit trägt. Ich war da ja noch nie, in dem Laden. Wenn mir jemand eine Einladung schickt und es ist eine location, wo ich noch nie war und es klingt interessant, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ich hingehe, sofort um 47 Prozent. War so ein Fall. Ist aber auch ein Fall von gerne mal wieder. Tanzen nutzt sich einfach nicht ab, keine Inflationsgefahr. Und auch entspannt für mich: niemand erwartet Bilder, nur weil ich auch zu meinem Vergnügen da war. Da stellt sich leider leicht ein Gewohntheitseffekt ein. Dass die Arbeit mit dem Fotografieren nicht getan ist, haben die wenigsten im Hinterkopf. Während viele der Meinung sind, ich wäre wahnsinnig viel unterwegs, verbringe ich ganz im Gegenteil wahnsinnig viel Zeit damit, die Bilder von den relativ wenigen Gelegenheiten, wo ich unterwegs war, auszusortieren und zu optimieren. Das erübrigt sich nicht, wenn man bei maximal unzureichenden Lichtverhältnissen versucht etwas Brauchbares einzufangen. Das ist nur denjenigen klar, die selbst bei solchen Lichtverhältnissen fotografieren. Ich habe das in der letzten Zeit sehr umfangreich gemacht. Aber in diesem Jahr spüre ich mehr Lust bei Tageslicht zu fotografieren. Oder bei (von mir) gesetztem Licht. Das führt doch wesentlich schneller zu sehr guten Ergebnissen. Das andere habe ich einfach auch ausgelotet. Irgendwann ertappt man sich dabei, dass man einen Künstler vor sich auf der Bühne hat, den man schon mehrfach in derselben Pose vor sich hatte und sich bei diesem déjà-vu fragt, worin eigentlich die Herausforderung oder Spannung für einen selbst dabei liegt. Ich kenne wenige Menschen, die Wiederholungen so sehr scheuen, wie ich. Ein ganz extrem ausgeprägter Charakterzug bei mir. Abgesehen von Ritualen, die mit dem leiblichen Wohl zu tun haben. Schlafen, Duschen, guter Kaffee, guter Wein. Usw. Sie wissen schon, was ich meine.

25. März 2017

»La plus charmante conversation lasse l’oreille d’un homme occupé de quelque passion.« [ Auch die reizvollste Unterhaltung langweilt den Menschen, der in eine Leidenschaft verstrickt ist.]
Luc de Clapiers, marquis de Vauvenargues
17-03-13 Opus 119 (10)
Auch schön „Während unsere Seele voll Gefühl ist, sind unsere Reden voll Zweckmäßigkeit.“ – Unterdrückte Maximen, Maxime 878 [ŒdV, S. 487] [FS, S. 195] (Original franz.: „Lorsque notre âme est pleine de sentiments, nos discours sont pleins d’intérêt.“)

21. März 2017

17-03-12 Iridium (105)
Auch in meiner Show, neulich im 4. Kunstsalon Iridium, Oktober 2008, Popkomm, ‚Pop meets Politics‘. Sascha zufällig erwischt. Auf der Bühne vom Willy-Brandt-Haus schwadronierten andere, Mark Chung, Dirk Darmstädter und Nikel Pallat. Heute spricht man gerne von „digital influencer“. Keine Ahnung, ob es damals den Begriff bereits gab. Ich glaube nicht. Ist ja auch völlig egal. Ich hatte an dem Abend eher einen Erinnerungsflashback an Blogger-Besäufnisse um 2005 herum. Die Original-Aufnahme und die…
pop meets politics (19)
ganze Strecke von damals. Aber das hier mag ich noch lieber, Nov. 2007 bei den BOBs (Best of Blogs Awards) im Museum für Kommunikation. Wir standen an der Rückwand vom Saal an so einem Stehtisch mit noch ein paar anderen Bloggern, Inés war dabei und auch Claudia und Johnny Haeusler, der die Veranstaltung moderiert hatte, und Markus Beckedahl. Sascha hatte ein neues Spielzeug, das noch nie jemand zuvor gesehen hatte. Ein Eierfon. Er wischte über die Oberfläche von dem Apparat und wir staunten Bauklötze. MAGIC! Er hatte das Ding, bevor es auf den Markt kam. Wir waren aber nicht neidisch. Es war einfach völlig okay für uns, dass Sascha so ein Ding als Erster kriegte.
The BOBs 2007 (97)

21. März 2017

Neringa ~ Kurische Nehrung
17-03-12 Iridium (54)
http://gaga.twoday.net/stories/4245312
P.S. alle 1021 Bilder meiner Reise. (Ich bin vor zehn Jahren allein dorthin gereist, weil mich die große Düne anzog. Und die Geschichte der Künstlerkolonie um Thomas Mann in Nida (vorm. Nidden). Deshalb hatte ich auch eine Ferienwohnung in Nida angemietet. Es war wunderbar. Und ganz besonders, als ich mich an meinem Geburtstag, am ersten September, unbeabsichtigt verlief und im eigentlich unzugänglichen Naturschutzgebiet der großen Düne, dem Tal des Schweigens landete. Da entstand diese Aufnahme. In diesem Augenblick war ich sehr glücklich. (Ich hörte dabei Musik, damals hatte ich noch einen player unterwegs dabei… unfassbar schön, was die Verbindung von Landschaft und Musik in einem bewirken kann.))
http://www.das-alte-nidden.de/kunst/kunst_kolonie.htm
http://das-alte-nidden.de/kunst/kunst_thmann_vortrag.htm
Tal des Schweigens, 1. September 2007
neringa (921)
slide – mit Zwischenstation und take off in/von Hamburg – es gab keinen Direktflug von Berlin nach Litauen – und ich traf gelegenheitshalber noch (m)einen alten Bloggerfreund, kid37* für einen sechsstündigen Spaziergang mit Picknick um 14:37 Uhr auf dem Ohlsdorfer Friedhof, incl. Landungsbrücken und Abendessen beim Portugiesen auf Sankt Pauli und einer nächtlichen Tour auf der Reeperbahn.
(*kid37 ist auch in meiner Iridium IV.-slideshow
Bild „15-10-28 kid gaga ruz (8)„)

19. März 2017

Frau Nielsens Equipment am letzten Sonntag

schwarze Tasche: dreilagige Projektionsleinwand 2,60 x 2,30 m, 2 Verlängerungskabel, 1 3-fach-Verteilersteckdose, ca. fünf Anschlusskabel (3 versch. Längen für Monitor Beamer-Notebook, 1 Audio Beamer-Notebook, 1 Netzkabel Beamer), Nägel, Karabinerhaken, Feuerstein*. Zebratasche: Notebook, USB-Stick mit 118 Filmen und 200 Fotos. Netzadapter und Kabel, Maus, Kamera, Taschentücher etc. pp. Che Guevara: Beamer. S̶o̶̶n̶̶n̶̶e̶nKältebrille. Nicht dabei, weil alle: Gaffatape, wurde aber auch gar nicht gebraucht.
* provisorischer Hammer

19. März 2017


Gaga Nielsens d̶i̶̶g̶̶i̶̶t̶̶a̶̶l̶̶e̶̶s̶̶ ̶̶Fi̶̶l̶̶m̶̶s̶̶c̶̶h̶̶a̶̶f̶̶f̶̶e̶n sentimentales Archiv seit 16.09.06 bis heute. Am 16. September 2006 die erste digitale Filmaufnahme gemacht und am 17. September 2006 auf youtube hochgeladen. Vorher auch schon analog mit der Filmkamera gespielt, mit Hi 8, ist teilweise digitalisiert und in der Opus-Reihe mit Duke verewigt. Und auch meine überhaupt allerersten Filmaufnahmen ever von 1995 sind in einem Opus für die Nachwelt dokumentiert. Ich hielt die Kamera auf mich, die ich neu gekauft hatte, eine Sony Handycam, und filmte, wie ich versuche, die Technik anzuschließen, hat dann auch einwandfrei funktioniert. Sensationelle Erfahrung, das Kamerabild parallel auf dem Fernseher zu sehen. Das war genau mein Ding. Damit ich nicht immer rätsle, welche Opus-Nummer für welchen Film steht, habe ich die 119 Werke jetzt auch auf youtube ausführlicher benannt. Die analogen Aufnahmen von 1995 sind in Opus – Moment, ich muss in meiner schönen neuen Liste nachsehen – Opus 74. Genau.

vimeo.com/channels/605604
youtube.com/user/gagavision/videos

[ das sentimentale Archiv ]

· Opus 119 – Iridium IV.
· Opus 118 – private backup (nicht öffentl.)
· Opus 117 – Maria Schuster & Jovica Hendrix „wtf is Angelina“‚
· Opus 116 – SIR „Am Fenster bei Nacht“
· Opus 115 – Karl Neukauf „Paternoster“ live
· Opus 114 – Blixa Bargeld & Teho Teardo „The Beast“
· Opus 113 – Little Annie „Don’t call me Mama“
· Opus 112 – Little Annie „You better run“
· Opus 111 – Little Annie „You don’t know what Love is“
· Opus 110 – Little Annie „Dear John“
· Opus 109 – Tom Adams „Time“
· Opus 108 – Tom Adams „Come on, Dreamer“
· Opus 107 – Tom Adams „Static“
· Opus 106 – Tom Adams „Migration“
· Opus 105 – Tom Adams „Arbeitstitel“
· Opus 104 – Home sweet home
· Opus 103 – Vienna Calling
· Opus 102 – Ein Traum
· Opus 101 – Brangelina Bunte
· Opus 100 – HD
· Opus 99 – April (Erich Kästner)
· Opus 98 – Can’t we
· Opus 97 – Heit nocht
· Opus 96 – Bussardsteig
· Opus 95 – Cosmic „Neujahrsmorgen“
· Opus 94 – Scheinweltfieber
· Opus 93 – Berlin Art Week
· Opus 92 – September (Erich Kästner)
· Opus 91 – Hilma af Klint
· Opus 90 – Duke Meyer | Eibensang „Filmfestspiele von Gaganien“
· Opus 89 – Duke Meyer | Eibensang „Wiedersehen“ (live)
· Opus 88 – Duke Meyer | Eibensang „Manifest“
· Opus 87 – Duke Meyer | Eibens“Macht d.Nacht hell/Tunk“(live)
· Opus 86 – Duke Meyer | Eibensang „Tunk die Banane“ (live)
· Opus 85 – Duke Meyer | Eibensang „Thors Wiederkehr“
· Opus 84 – Findelkind
· Opus 83 – Duke Meyer | Eibensang „Vogelsang“
· Opus 82 – Duke Meyer | Eibensang „Gnomenspruch“
· Opus 81 – Duke Meyer | Eibensang „Dschungelsang“ (live)
· Opus 80 – Duke Meyer | Eibensang „Ich folge d. Pferd.“ (live)
· Opus 79 – Duke Meyer | Eibensang „Zentaurentraum“ (live)
· Opus 78 – Cosmic „Ewig neu und jung“
· Opus 77 – Duke Meyer | Eibensang & MWNN „Ich fühl mich gut“
· Opus 76 – Angela Winkler „Eine Zigarette lang“
· Opus 75 – Aufbau „Berlin Art Scene“
· Opus 74 – Gaga Nielsens allererste Filmaufnahmen
· Opus 73 – noch am Leben
· Opus 72 – Last Daily Shot
· Opus 71 – Singstunde
· Opus 70 – Neujahrsansprache
· Opus 69 – Der Wolf und die sieben Geißlein
· Opus 68 – es schneit
· Opus 67 – Knigge, Keith und Kino
· Opus 66 – Shopping Queen und Fleischsalat
· Opus 65 – November (Erich Kästner)
· Opus 64 – Geburtstagsansprache
· Opus 63 – Problem
· Opus 62 – Weltgeschehen
· Opus 61 – schwarzrotgold
· Opus 60 – Jan Sobottka erzählt
· Opus 59 – but seriously
· Opus 58 – von wegen
· Opus 57 – Daily Walk
· Opus 56 – Ferienpostkarte IV
· Opus 55 – Ferienpostkarte III (Heidi & Seal)
· Opus 54 – Ferienpostkarte II
· Opus 53 – Ferienpostkarte
· Opus 52 – Carillon
· Opus 51 – to Leni [the photographer]
· Opus 50 – Radio Gaga [Gaga Nielsen bei Radio Fritz]
· Opus 49 – Kuroboshi [Farin Urlaub @Lumas]
· Opus 48 – Jardin du Luxembourg [Erich Kästner]
· Opus 47 – Hermaphrodite
· Opus 46 – Private Rehearsal [Zauberkreis]
· Opus 45 – Helge Timmerberg „Fuck the Tiger“
· Opus 44 – Hyppolita
· Opus 43 – Liebeslied [Hermann Hesse]
· Opus 42 – Cosmic – „Weltkrieg“
· Opus 41- Cosmic „Widerspruch“
· Opus 40 – Cosmic „zu viel (geredet…)“
· Opus 39 – Smile
· Opus 38 – Cosmic „Blume der Ergebung“ (live bei Radio Fritz)
· Opus 37 – Cosmic „Die Welt ist schön“ [live]
· Opus 36 – Cosmic „Liedergabe“ [live]
· Opus 35 – Blumenroth „Hoppe Hoppe Reiter“ [live]
· Opus 34 – Cosmic „Offen“
· Opus 33 – Cosmic „Paradies“
· Opus 32 – Vera von Lehndorff on Irving Penn
· Opus 31 – Cosmic „Sing out“ [live]
· Opus 30 – Zauberkreis [Cosmic’s Poetryclub]
· Opus 29 – Höxchen Stöxchen
· Opus 28 – Berlin Berlin [rehearsal Poetryclub]
· Opus 27 – Du bist die Ruh [Poetryclub]
· Opus 26 – Jan ruft an
· Opus 25 – Jan
· Opus 24 – Parlez moi
· Opus 23 – Sevenstar – „Folle de toi“
· Opus 22 – Helge Timmerberg „The Unquiet Grave“
· Opus 21 – Sans mots
· Opus 20 – Sale e Tabacchi
· Opus 19 – Cosmic Babylon [Poetryclub]
· Opus 18 – Poetryclub „Blüh wie die Blum'“ [live]
· Opus 17 – Poetryclub „Goldene Zeit'“ [live]
· Opus 16 – Wir holen jetzt Jutta
· Opus 15 – Ich habe kein Blog
· Opus 14 – Cosmic „Riff.Rose.Paradies“ [live unplugged]
· Opus 13 – Cosmic goes Gaga
· Opus 12 – Cosmic in Arizona
· Opus 11 – Geh hin und mach das Foto
· Opus 10 – ACTION!
· Opus 9 – Kinostar
· Opus 8 – NICO
· Opus 7 – Follow me
· Opus 6 – Ostern [ach du dickes Ei]
· Opus 5 – Die Herren dieser Welt
· Opus 4 – Zwischenspiel
· Opus 3 – Painting
· Opus 2 – Kein schöner Land
· Opus 1 – Gaga goes Iggy (nur Vimeo, weltw. auf youtube gesperrt)

18. März 2017

ich weiß ja nicht, wer hier einen HD-fähigen Fernseher mit Dolby-Surround und vernünftiger Diagonale und Internet- bzw. youtube-Zugang hat, aber falls – die Clips gewinnen ungemein durch den phantastischen Sound und das brilliante Bild und überhaupt. Besonders mein Channel, ist klar-) Läuft gerade nebenher… wollte eigentlich nur meinen letzten Upload sehen, jetzt läuft ein Opus nach dem anderen. Meine Güte, wann habe ich das alles gemacht. Alleine das ganze Zeug von Tom Adams – alles 2016? Dabei hat mich so viel Anderes und Andere mehr beschäftigt…

18. März 2017

Und irgendwann switcht youtube dann auf irgendwelche anderen (vermeintlich) inhaltlich verwandten Uploads. Ich sehe das aus dem Augenwinkel, studienhalber und – – – bin nicht beeindruckt. Bei tv noir gute Ansätze, der Kontrast aber zu brutal hochgeschraubt, HD bis zur klinischen Reinheit, jedoch gute Kameraführung. Tom Adams bei tv noir noch am besten, weil er immer visuell ergiebig ist. Kann man nicht von jedem Songwriter behaupten. Danach kam einer mit Rauschebart. Am besten gar kein Bild, nur hören, bringt mehr. Niemand möchte bei einem schönen Song an Nudeln denken, die im Bart hängen. Dann einer, der auch bei Dings – Voice of Germany am Start war – Max – – – – Giesinger. Macht wiederum optisch mehr her als musikalisch. Gute Songideen, auch mit Herzblut dabei, Songs nicht so schlecht – aber der Duktus. Komisch vernuschelt. Wenn er achtzig wäre und Gebissträger – ich will nicht böse werden – aber das erotisiert mich überhaupt nicht, obgleich ich auf meiner Festplatte sogar eine unplugged Aufnahme von ihm habe, die ist richtig gut – von „Sex on Fire“. Danach kam ein bestimmt teuer produziertes Video von ihm, mit vielen klischeehaften Einstellungen, sehnsüchtiges aus dem Fenster schauen, junge Frau, die vor dem Spiegel tänzelt, Songtext eins zu eins nachgespielt. Oh je. Und nun diverse Streifen mit Clueso. Die Musik auf Dauer auch sehr berechenbar, ohne Überraschungen. Glatt gebügelt. Die Videos einfach nur kitschig und aufgesetzt. Da merke ich dann, dass man doch für so ein klischeehaftes visuelles Angebot versaut ist, wenn man über Jahre in gegen den Strich gebürsteten Kreisen verkehrt. Sehr selten, dass mich ein Musikvideo beeindruckt. Ich muss es leider sagen, Rammstein ist da eine andere Liga. Das Übrige aus deutscher Produktion strozt vor Kitsch und Affektiertheiten.

18. März 2017

17-03-12 Iridium (47)
Gezeigt, obwohl geplant, Cosmic goes Gaga. Aber der Ton war wirklich ausbaufähig. Allerdings sind die Surround-Sound-Anlagen, die mich interessieren und übrigens gar nicht teuer sind, für eine neuere Generation von HD-fähigen Beamern konzipiert. Also wenn schon, dann muss beides her. Dann könnte ich Doppelprojektionen machen. Genug Projektionswände habe ich ja nun. Mein drittes, stillgelegtes Vayo-Notebook exhumieren, das ein Trojaner platt gemacht hat, mit Minimal-Software neu aufsetzen, Media Player für slideshow, dazu braucht man keine Updates, die die alte Kiste nicht mehr fressen und verarbeiten kann. Das ist das mittlerweile auch fast schon neun Jahre alte Cosmic-goes-Gaga-Opus:13. Der Ton ist gerade bei dem Streifen für die Tiefenwirkung schon wichtig. Cosmic hatte ja die Befürchtung, dass das in einem Cosmic-Festival ausartet, und dass wenn er käme, es aussehen könnte, als wollte er sich feiern lassen. War nun nicht der Fall. Weder das eine noch das andere. Er hat aber dennoch etwas verpasst, nämlich den besonderen Eindruck, den nicht nur die Bilder, auf denen er zu sehen ist, als leuchtende Projektion machen. Na ja, Projektion war ja schon immer meine Spezialität. In jeder Hinsicht, haha.

18. März 2017

17-03-12 Iridium (23)
beaming smile – gebeamter Farin. Bei nächster Gelegenheit erzähle ich dann die Hintergrundgeschichten zu den Bildern. Wie, wo, was, wieso, weshalb, warum. Das wird mindestens abendfüllend. Das Bild von Farin zum Beispiel entstand im Oktober 2010 hier um die Ecke, in den Hackeschen Höfen bei Lumas. Erwähnenswert auch, dass er sich die Haare nicht blondiert hatte, sondern naturgrau trug. Das Blond ist nur für Bühne. Ich fnde ihn grau besser aussehend. Die ganze Geschichte gibt es dann, wenn ich die Bilder wieder live zeige. Es sei denn, jemand bestünde darauf, jetzt sofort die Geschichte zu einem Bild zu erfahren. Das hier ist die gebeamte Reihe

18. März 2017

Ich habe nicht jede Projektion fotografiert. aber immerhin knapp fünfzig von zweihundert. Jedes Bild erschien für fünf Sekunden auf der Leinwand. Nur ein Aufflackern. Wenn es einem besonders gefiel, musste man tausend Sekunden warten, bis es wieder kam. Zufällige Ausbeute. Ich war von dem Effekt sehr angetan. Size matters eben doch.
1000 Sekunden sind ca. siebzehn Minuten, ungefähr siebzehn mal in Schleife, knapp fünf Stunden lang.

16. März 2017

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Zehnjähriges Jubiläum meines neunten Opus! Etwaige Ähnlichkeiten mit Gaga Nielsen sind reiner Zufall und nicht beabsichtigt. Ich weiß nicht, was aus der Darstellerin geworden ist. Nachdem sie etwas frustriert von dem Schauspielerberuf gewesen zu sein scheint, hat sie die Sache nach den Dreharbeiten möglicherweise an den Nagel gehängt. Ich habe nichts mehr von ihr gehört. Sie kam auch langsam in ein schwieriges Alter, wo die Rollenangebote nachlassen!

16. März 2017

17-03-12 Iridium (113)
Bild 117, So, 12. März, 20:23 Uhr. 4. Kunstsalon Iridium. Noch ein bißchen gequatscht und gegen halbzehn mein Zeug eingepackt. Habs ja nicht weit, zu Fuß von der Auguststraße einundsechzig elf Häuser weiter. Daheim ein paar Wiener einverleibt und weiter mit einem Kurzstreckentaxi zum Ballhaus in der Chausseestraße, wo auch eine Filmvorführung zelebriert wurde. Ich habe nichts mehr davon gesehen, war schon zu spät, aber es gab eine Liveband und einen tanzwütigen jungen Mann, der alles, was nicht bei drei auf dem Baum war, auf die Tanzfläche gezogen hat. Und verabschiedet sich mit einem Dank fürs Tanzen und „…bis zur nächsten Premierenfeier!“, als ob sich die Premierenfeiern wie eine Perlenschnur in seinem Kalender aufreihen. Die Filmleute. Ich habe mir die Projektionswand genauer angesehen und sie gefiel mir. Habe mir eine ähnlich große bestellt, eine, die man nicht hängen muss. Ungeahnte Möglichkeiten. Das Imperium wächst!

14. März 2017

Mein Auftritt im Kunstsalon am letzten Sonntag hat sich dramaturgisch etwas anders entwickelt als geplant. Die zweihundert gebeamten Portraits sind fast durchgängig fünf Stunden lang im Loop gezeigt worden, auch als die Livemusik und die Lesungen zu hören waren, dafür habe ich weniger Filme als geplant gezeigt und andere, die ich eher als Zugabe in Betracht gezogen hatte, vorgezogen. Das lag unter anderem an der Reaktion des Publikums. Ich weiß jetzt nicht genau, was das zu bedeuten, hat, aber ich hatte den Eindruck, dass ausgerechnet die Filme, in denen ich selber zu sehen bin, mit mehr Konzentration verfolgt wurden, als die anderen. Das nächste mal werde ich den Ton richtig gut verstärken, so viel ist sicher. Hier sind zwei der Filme, die das Publikum besonders erheitert haben, obwohl bei Opus 26 wahrscheinlich nicht jedes Wort zu verstehen war. Deshalb hier noch mal zum Nachhören, was eigentlich genau in dem Telefonat verhandelt wurde. Ja, die Haare waren dunkler. Und ja, das war gefärbt. Viel Vergnügen beim Gucken!

Opus 26 – Jan ruft an (2009)
Opus 9 – Kinostar (2007)

14. März 2017

4. Kunstsalon Iridium


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Karl

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Georg

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Judy Winter

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Tim Schneider

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Benjamin Krombach […]

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Irina Rosanowski & Rolf Hochhuth

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[…] Erdal Yildiz

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Erdal & Naomi

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Jan Sobottka

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Jenny

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4. Kunstsalon Iridium

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12. März 2017

Das sind die Bilder, die heute im Kunstsalon Iridium in der Auguststr. 61 gebeamt werden. Und zwar sehr groß. Ca. zweieinhalb Meter breit. Die Reihenfolge ist mehr oder weniger zufällig, die Auswahl nicht. Ihr seid alle dabei – mehr oder weniger. Muss mich langsam mal fertig machen.

Alban Nikolai Herbst Jan Sobottka Rosa von Praunheim Maria Schuster Jenny Kittmann Helge Timmerberg Saskia Rutner Karl Neukauf Georg Nägle Irina Rosanowski Melli Plauth Miriam Vollmer Bov Bjerg Romain Vicente Judith Anna Räubertochter Little Annie Judy Winter Tom Adams Elyas Khan Olaf Heine Jim Rakete Wolf Wondratschek Veruschka (Vera von Lehndorff) Bettina Schoch Blixa Bargeld Ulrike Ottinger Filmproduktion Tabea Blumenschein Sebastian Baur Rolf Hochhuth Jutta Winkelmann Gisela Getty Alexander Hacke Adrian von Ribbentrop Duke Meyer Gerald Uhlig Sascha Lobo Erdal Yildiz Hanns Zischler Dominic Miller kid37 Hans Werner Olm Ulrich Matthes Beat Presser Rachel Maio Bob Rutman Andrea Belfi Robert Stadlober Wim Wenders Farin Urlaub Benjamin Krombach Andre Rival Henry de Winter u. v. m

11. März 2017

ich meditiere gerade darüber, ob ich zwischen den Filmen eine slideshow aus ausgewählten Fotografien laufen lasse. Kommt gut, so im Format zwei mal drei Meter, raumgreifend. Muss nur noch eine Auswahl zusammenstellen. Wenn ich auch Bilder aus dem letzten Jahr dazunehme, kann es gut und gerne passieren, dass sich morgen der eine oder andere Gast auf der Leinwand begegnet.

11. März 2017

09-06-12 PC@Karvana (80)
Visual selfie 2009. Das Bild im Header hier ist übrigens auch während einer Projektion entstanden, keine Montage oder dergleichen, im Hintergrund das projezierte Bild auf der großen Leinwand auf der Bühne und im Vordergrund derselbe Filmausschnitt mit geringfügigem zeitlichen Vorsprung auf dem Monitor vor mir, daher sind die Augen auf dem unteren Bild geschlossen. Ich glaube das war Opus 27 oder so. Ich kann mir die Nummern auch nicht merken. Geringfügige zeitverzögerte Übertragung ist übrigens ein Problem, wenn ein externer Lautsprecher direkt mit dem Laptop verbunden ist, anstatt mit dem Beamer, dann hört man die Audiospur einen Tick früher als es zum projezierten Bild gehört. Wirkt dann wie ein Fehler beim Schnitt, zumal ich pingelig nach dem Rhythmus der Musik schneide, dann könnte man denken, ich hätte kein Rhythmusgefühl.

11. März 2017

09-06-12 PC@Karvana (14)
Juni 2009, Karvana, Friedrichshain. Monitor und Leinwand im Blick. Auch so typisch für mich, Visuals abspielen und es gleichzeitig dokumentieren und neue produzieren. UND fotografieren. Ich muss verrückt sein – gaga.

11. März 2017

09-06-12 PC@Karvana (83)
Ah ja, ich hatte damals Denkzettel hinter dem Beamer. Sehr interessant. Mit shortcuts gearbeitet, um… den Mauszeiger in der Projektion zu vermeiden? Hatte wohl Angst, in der Aufregung und Anspannung die Befehle durcheinanderzubringen. Gute Vorbereitung ist die halbe Show. Damals ging es allerdings nicht nur um meine Filme, sondern das perfekte Timing des jeweiligen Einsatzes meiner Visuals zur Live Musik, das erfordert dann doch mehr Konzentration. Vor allem, wenn spontan von der setlist abgewichen wird. Skip, skip, skip, back, back, back, forward, forward, wieder eins zurück…. – das war ja alles ausgetüftelt, welche Bilder bei welchem Song abgespielt werden. Nicht so einfach, wie der Laie denkt und es am Ende aussieht.

11. März 2017

17-03-12 Iridium (38)
Mein facebook sagt „4. Kunstsalon Iridium tomorrow“. Sonntag, 12. März 2017, 16 Uhr. Da steht „Gaga Nielsen zeigt Kurzfilme aus ihrem sentimentalen Archiv“. Seit sieben Jahren den Beamer nicht mehr angeworfen. Seit sieben Jahren keine einzige Filmsequenz in der Öffentlichkeit gezeigt. Aber an diesem Sonntag. Ich habe heute an der Setlist gebastelt. Wenn man selber beim Anschauen hängen bleibt, ist es womöglich auch für andere sehenswert. Morgen noch den technischen Ablauf mit meinem Epson durchgehen. Er sieht aus wie ein Panda. Ich mag ihn sehr. Ist immer gut gegangen, aber man muss sich konzentrieren, auch wenn die Reihenfolge der Setlist durch die Dateibenennungen gesichert ist. Hier ein Zwischentitel, skip, nächster Clip, dann beim Zwischentitel auf Pause, wenn ein bißchen erzählt oder gefragt wird. Solche Sachen. Nicht so viel trinken morgen – oder besonders gut proben, dann geht beides. Musik gibt es auch, von Helen Jahn, einer Sängerin und ihrem sie begleitenden Pianisten Daniel Dexter die ich beide nicht persönlich kenne, ausnahmsweise nicht von mir geangelt. Und Irina liest ihre nie verschickten Liebesbriefe und Lydia einen (möglicherweise) bösen Text. Und frisch gemalte Bilder hängen an den Wänden, in unserem vierten Kunststalon Iridium.
Alle, die das lesen, sind auf’s Herzlichste willkommen. Es gibt wie immer reichlich zu trinken und es darf geraucht werden. Eintritt frei. Wir machen das aus schierer Zeige- und Lebensfreude. Auguststraße 61, ab 16 Uhr. Bitte bei Lindenberg klingeln und dann vorbei an den Fackeln, links nach oben. Wir freuen uns.

08. März 2017

17-03-05 LAURIE (8)
Hi Laurie
Keine Angst vor Siebzig. Laurie Anderson, geboren am 5. Juni 1947. Im Englischen spricht man von IN GOOD SPIRITS. Das trifft es. Aufgeräumte Heiterkeit, trotz der Wahrnehmung der Baustellen allüberall und ein scharfsinnig inspirierender Blick für’s Absurde. Ich fand sie noch sympathischer als erwartet. Mein Jupiter im Zwilling; immediately connected. Fotografieren war übrigens untersagt („Please note that the talk may not be photographed, filmed or recorded“). Ich saß in der ersten Reihe und meine Kamera ist eigentlich auch nicht so winzig, aber hat niemanden gestört.
https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=261948265

06. März 2017

17-03-05 LAURIE (54)

Not many people care what you do. They care about what you do as much as you care about what they do. Think about it. Just exactly that much.

Laurie Anderson

01. März 2017

WHAT’S ON MY MIND?
„PEOPLE YOU MAY KNOW“ DO NOT concern me. Wenn es anders wäre, wäre ich mit den vorgeschlagenen Kandidaten längst befreundet, you know, facebook? Mach mal Schularbeiten. O.k. – might be, dass einige KLATSCHVIEH sammeln, but not me. JUST FOR THE RECORD.

27. Februar 2017

Liebe Freundinnen und Freunde der gepflegten Unterhaltung
ich habe noch drei Tickets für den kommenden Sonntagnachmittag, 5. März 2017, von 15:00 bis 16:30 Uhr mit Laurie Anderson im Haus der Kutluren der Welt übrig. Laurie wird ein bißchen was erzählen, vielleicht ja auch von Lou, wer weiß. (Wer zu jung ist, um BIG SCIENCE im Plattenschrank zu haben und Laurie nicht als Solokünstlerin kennt – sie war auch die Frau von Lou Reed, den kennen ja vielleicht auch die jungen Leute – also nicht im Hauptberuf, aber die beiden haben auch zusammen gearbeitet und performt. Ich nehme an, sie hat die Urne mit seiner Asche bei sich. Also nicht am Sonntagnachmittag bei der Transmediale, sondern daheim im Wohnzimmer. Denn wie wir Sachverständigen in Sachen Lou und Velvet Underground wissen, gibt es bis heute kein Grab.)
Long speech, no sense – ich werde auf jeden Fall da sein, in Begleitung von Ina Weisse. Wer also Lust hat, eines der drei Tickets oder alle drei zu bekommen, möge sich bei mir bemerkbar machen. Die Tickets sind sehr erschwinglich, 9,05 €. Ich gebe sie aber auch für weniger weiter. Die beiden abendlichen Performances auf der transmediale sind komplett ausverkauft, das ist eine andere Veranstaltung. Es gibt freie Platzwahl, man müsste also nicht gezwungenermaßen neben mir sitzen! Ich habe alle Tickets bei mir, wir müssten nur die Übergabe machen bzw. könnte ich die Tickets auch als pdf zumailen. Bitte um Interessensbekundung in den Kommentaren oder als persönliche message.
Das hier ist es:
https://2017.transmediale.de/de/content/going-places-with-stories-a-talk-with-laurie-anderson

24. Februar 2017

16-10-21 Heine Brönner (121)
Capture: Patrice Bouédibéla
»I create other worlds, magical never-never lands where the camera is my weapon and the battles I fight are with the elements. i stretch the laws of the mind and displace people from their realities to capture a side of them they didn’t even know they had. Photography has the ability to freeze people in this time and space—no matter what happens after that moment, it cannot change—they are exactly how i want them to be.«
Tyler Shields

22. Februar 2017

16-10-21 Do not disturb (22)
Petersburger Hängung von Olaf Heine. Funktioniert auch mit Durchwachsenem. Die Fülle erzwingt, das Gesamtszenario als eigenständiges Motiv zu sehen. Wenn das Auge dann ins Detail zoomt und die Details erstklassig sind – wie bei Heine – ist es schlicht großartig.

20. Februar 2017

D̶i̶̶e̶̶ ̶̶A̶̶n̶̶g̶̶s̶̶t̶̶ ̶̶d̶̶e̶̶s̶̶ ̶̶T̶̶o̶̶r̶̶m̶̶a̶̶n̶̶n̶̶s̶̶ ̶̶b̶̶e̶̶i̶̶m̶̶ ̶̶E̶̶l̶̶f̶̶m̶̶e̶̶t̶̶e̶r
Die Langeweile* des Auftragsfotografen beim Künstlergespräch
16-10-21 Heine Brönner (88)
*österr.: Fadesse

18. Februar 2017

16-10-21 vivace (4)
»Never sound pompous. You always sound noble, noble. Absolute character of music is nobility. Even popular music can be noble, you see. If it’s not noble, then it’s not very good. Music is an art of emotion, of nobility, of dignity, of greatness, of love, of tenderness. All that must be brought out in music but never a show of pompousness.«
Arthur Rubinstein

13. Februar 2017

an irish song
10-03-29 (34)
Helge feiert heute einen Geburtstag, der mir vor einigen Jahren noch als fortgeschrittenes Alter erschienen wäre. Aber spätestens wenn man an sich selbst erfährt, dass eine überraschend, ja irritierend – um nicht zu sagen befremdlich – hohe Zahl herauskommt, wenn man das eigene Geburtsjahr vom laufenden Jahr abendländischer Zeitrechnung abzieht, die so gar nicht mit dem empfundenen Alter korrespondieren will, wird das alles sehr, sehr, sehr relativ. Ich halte es durchaus für möglich, dass ich in dreizehn Jahren, wenn ich (so Gott will) dasselbe Alter erreicht haben werde, innerlich immer noch zwischen siebenundzwanzig und siebenunddreißig mäandere. Bei hoffentlich bester Gesundheit. Die ich allen wünsche, die mir lieb und nah (wenn auch fern) sind und irgendwie am Herzen liegen. Helge inbegriffen. Ich werde heute ein Glas vom Besten auf dich trinken, mein Lieber. Nein, drei.

09. Februar 2017


Zuerst wollte ich nur eine gute Flasche mitnehmen, Feuillatte ist ja gut trinkbar, dann fiel mir ein, dass Ulrich am Zoo dieses gut bestückte Regal mit Single Malts hat, Ardbeg ins Körbchen. Zuhause bleibt mein Blick auf halbem Weg zur Garderobe in der Ecke hängen, wo die beiden kleinen antiquarischen Liebesfrühlinge von Rückert (aufeinander)liegen. Lagen. Ich wickelte das Exemplar ohne die herzzereißende Widmung in altdeutscher Schrift in eine besonders schöne Serviette, ein Bändchen darum. Wer sonst wüsste eine antiquarische Ausgabe von Friedrich Rückerts zarten Gedichten aus seiner glücklichsten Lebensphase zu würdigen, wenn nicht Alban. Und so war es. Den Champagner gab es gegen Mitternacht. Ein schöner Kreis von zugewandten Wesen. Phyllis hat gefehlt. Sonst alles wunderbar. Many happy returns Alban, Bester.

06. Februar 2017

Eigentlich privat, aber das ist ja alles, was ich zeige. Wer bislang etwas anderes vermutete, irrt. Der Maler Reinhard Stangl und die Schriftstellerin Ina Weisse. So schaut man jemanden an, dem man traut. Vor ein paar Nächten im Diener. Schöner Abend, Inas Geburtstag. Später noch da, wo wir Silvester feierten. (Jaja, dA…) Getrunken. Aber dafür ist das Zeug ja da.

https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=261948265

ein Foto von Herrn Carpentier:

05. Februar 2017

Irina Rosanowski beim Lesen eines nie abgeschickten Briefes an ihren Vater, im 3. Kunstsalon Iridium. Fortsetzung folgt am Sonntag, 12. März 2017, im nächsten Salon, der ganz der Liebe gewidmet sein wird. Ich werde Filme zeigen und Irina wird weitere Briefe lesen. Wir haben noch keinen Music Act eingeladen, wenn jemand etwas live beitragen möchte, bitte eine message an mich. Wir haben schon verstärkte und unplugged Musik gehabt, Mikro und Amplifier ist bei akustischer Musik aber nicht nötig, im Atelier in der Auguststraße. Viel wichtiger bei den Songs: es muss um die Liebe gehen. Iridium I.-III. (Zitat aus meiner Konversation mit Irina, eben hinter den Kulissen: „Es wäre ja auch denkbar, dass man mehrere für nur ein, zwei Songs einlädt, dann sind sie quasi auch Gast und reichen die Gitarre herum. Das wäre auch charmant!“)

https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=261948265

und selbstverständlich Aschenbecher in allen Größen

01. Februar 2017

Meine lieben notenkundigen Musikerfreunde,
mein 84-jähriger Vater möchte gerne sein großes Notenarchiv auflösen und an interessierte Musiker weitergeben, das heißt verschenken. Er braucht die Noten nicht mehr, weil er nicht mehr so oft auftritt oder die Stücke auswendig spielen kann. Es ist eine umfangreiche bunte Mischung aus Evergreens und Schlagern und Hits (z. T. auch Pop und Rock) des letzten Jahrhunderts. Es gibt eine zehnseitige Titelliste als pdf oder auch per Post, wer sich dafür interessiert, soll mir bitte einfach eine private Message schicken, dann schicke ich das pdf oder stecke sie auch gerne in einen Briefumschlag. Die Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot hat bereits allgemeines Interesse an den Noten bekundet, aber ich möchte meine Musikerfreunde hier nicht übergehen. Also bitte melden!
Habe die Liste auch als e-paper erstellt:
https://www.yumpu.com/de/embed/view/bhwgWCEzf6tr8m2k
Einfach die gewünschten Titel an mich posten oder auf der Liste markieren!

25. Januar 2017

Verzeihung. Ich konnte selbst „Verzeihung“ nur über Umwege schreiben. Mein Passwort war nicht mehr gespeichert. Ich kann so nicht arbeiten. Und auch nicht ohne Reaktion. That’s it. Ich muss die Elektrizität von Aufmerksamkeit spüren. Wie wir alle. Sonst ist alles tot wie Stein. Mag sein, dass auch ein Stein auf einer niedrigen Elektrizitätsfrequenz Leben in sich trägt, pulsiert, aber ich bin auf eine andere Frequenz konditioniert. Ist kein Abschied, nur ein Lebenszeichen.

25. Januar 2017

Verzeihung. Ich konnte selbst „Verzeihung“ nur über Umwege schreiben. Mein Passwort war nicht mehr gespeichert. Ich kann so nicht arbeiten. Und auch nicht ohne Reaktion. That’s it. Ich muss die Elektrizität von Aufmerksamkeit spüren. Wie wir alle. Sonst ist alles tot wie Stein. Mag sein, dass auch ein Stein auf einer niedrigen Elektrizitätsfrequenz Leben in sich trägt, pulsiert, aber ich bin auf eine andere Frequenz konditioniert. Ist kein Abschied, nur ein Lebenszeichen.

22. Januar 2017


»You don’t ask a writer what typewriter he uses. (…) Of course, there will always be those who look only at technique, who ask ‚how‘, while others of a more curious nature will ask ‚why‘. Personally, I have always preferred inspiration to information.«
Man Ray