Einunddreissigster Berlin-Geburtstag. 2. April 1986. 7:20 Berlin Wannsee. 7:30 Berlin Zoologischer Garten. Sonne. Kantstr. Schwarzes Café. Alles wunderbar. Und geblieben. Wunderbar – und ich.

Eintrag im Internet-Tagebuch vom 2. April 2006:
„Meine längste beziehung. bis auf ein paar urlaubsaffairen immer treu gewesen. heute vor zwanzig jahren haben wir uns das erste mal gesehen und uns gleich so gemocht, dass wir spontan zusammengezogen sind. ich habe entgegen meiner sonstigen abscheu gegen vertraglich geregelte beziehungen auch den letzten schritt nicht gescheut, und bin bereits nach vierzehn tagen zum bezirksamt in zehlendorf gegangen, um unsere verbindung legalisieren zu lassen.“
Und letztes Jahr, damals, als ich noch Blogeinträge schrieb (Schande über mich, Verfall der Sitten…), etwas ausführlicher..

Auch charmant, 02. Apriil 2009
:„BIN ICH FROH, DASS ICH HIER BIN“ jeder Großbuchstabe ein Link zu einem Geburtstagseintrag

Eine Antwort auf „02. April 2017

  1. [ fb-Komm. ~ 03.04.17 ] Elvira V.
    Bei mir ist es jetzt auch schon die längste Beziehung! Köln längst geschlagen, Novi Sad schon weit hinten.

    Gaga Nielsen
    soll noch mal einer sagen, wir wären beziehungsunfähig!

    Elvira Veselinović
    Und in meinem Fall sogar nur Moabit und nur eine Straße!!

    Gaga Nielsen
    oh – hoppla – da war ich doch etwas polyamouröser unterwegs. Aber immer schön ein Bezirk nach dem andern. Nennt man glaube ich serielle Monogamie, oder? Aber ich erinnere mich noch an jede Bezirksaffäre als wäre es gestern:

    1. Argentinische Alle 69 (?), Zehlendorf, ca. 2 Monate

    2. Prinzessinnenstr. 1 – 2, Kreuzberg 61, ca. 6 Wochen

    3. nochmal ein Intermezzo in der Argentinischen Allee, s. o., noch mal ein paar Wochen

    4. ca. Sept. 86 bis 92 Leberstr. 54, Rote Insel, Schöneberg, (schräg gegenüber von Marlenes Geburtshaus!)

    5. 92 – Mai 99, Dings – oh Gott – wie hieß die Straße – verdammt – in der Nähe von der Laubenheimer, da Rüdesheimer Platz – ah…! „Wetzlarer Str.“ in Wilmersdorf – ich scheine da irgendwas verdrängt zu haben, dass mir der Straßenname derart schwer erinnerbar ist. Ich bin da aber auch sehr gerne weggezogen. Obwohl die Wohnung größer war und auch einen netten Balkon hatte. Die Wilmersdorfer Witwen – nicht immer einfach! War mir zu ruhig da, war ja auch lange genug.

    6. Juni 99 bis jetzt, hier in der Auguststraße Ecke Joachim, Mitte. Bis auf zwei klitzekleine Krisen (einmal wegen Phantasterei ein Häuschen mit uneinsehbaren Garten zum nackig-drin-rumhüpfen und draußen-malen wäre auch super, war aber finanziell nicht realisierbar – und zweite Krise wegen Umwandlung in Eigentumswohnung und Entmietungs-Panik), immer treu wie Gold gewesen. Keine Trennungspläne.

    Zur Feier des Tages Besuch in meinem Adlerhorst
    flickr.com/photos/gaganielsen/sets/72157654448896949/show

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