Vorhin auf dem Weg zur S-Bahn auf dem Gehweg in der Sophienstraße ein würfelförmiger offener Karton mit Zeug und rundum laufendem Klebeband „VORSICHT URNE“. War aber keine drin. Habe nur einen kurzen Blick im Vorbeigehen daraufgeworfen. Da man ja nicht ohne weiteres Urnen mit Asche ausgehändigt bekommt, hat sich vielleicht jemand bei Amazon oder Sargladen.com ein hübsches Modell für später bestellt. Oder für eine Tierbestattung. Kleintiere kann man auch im Garten selber beisetzen, wenn sie keine ansteckenden Krankheiten gehabt haben. So ein Klebeband ist schon sehr sinnvoll für den sorgsamen Transport. Neulich Gläser (zum Trinken) bei Amazon bestellt, zwei verschiedene Modelle, je sechs Stück. Der erste Karton hatte drei zerbrochene und drei halbwegs heile, bei einem der heilen fehlte aber auch ein kleiner Zacken am Rand. Meine erste Retoure in vierzehn Jahren Amazon-Bestellungen. Der zweite Karton hatte immerhin nur ein kaputtes Weinglas und fünf brauchbare, nur bei einem fehlte am Fuß ein Zacken. Die Gläser waren in beiden Fällen sehr sorglos gepackt, einfach im handelsüblichen Pappkarton, ohne irgendein Papier oder Luftblasen-Folie zur Polsterung. Da ist der Bruch ja vorprogrammiert. Die zweite Sendung habe ich auch retour geschickt, aber nur jeweils die Scherben und die Originalverpackung. Es wurde auch angegeben, dass man die Ware zurückschicken soll, um eine Erstattung zu erhalten. Die Erstattung wurde aber schon bestätigt, als ich den Karton noch gar nicht auf dem Postweg hatte. Mir kam in den Sinn, dass meine Mama mir neulich am Telefon empört von einer Doku über Amazon-Retouren berichtet hat, dass grundsätzlich alle Retouren vernichtet werden und niemand auf verwertbaren Inhalt prüft. In einem Forum dann gelesen, dass Amazon-Kunden, die Retouren als quasi Modell zur persönlichen Bereicherung praktizieren wollen (also z. B. mit der Begründung, die falsche Ware sei geliefert worden, eine Retoure mit irgendeinem alten Mist aus ihrem Haushalt bestücken), nach einer gewissen Anzahl von Retouren der Account gesperrt wird. Der Otto-Versand in Hamburg hat dagegen ein großes Versandzentrum mit vielen Mitarbeitern, die ausschließlich Retouren prüfen, auf den angegebenen Mangel und auch wieder ins reguläre Sortiment zurücksortieren. Sehr anständig, der Otto-Versand! Beim Otto-Versand hätte ich auch die heilen Gläser in die Retoure gepackt, aber wenn Amazon eh alles wegschmeißt, habe ich kein schlechtes Gewissen, dass ich die heilen Gläser aus dem Bruch aussortiert und meinem Haushalt einverleibt habe. Auf der Amazonseite hab ich dann noch bei der Retoure als Rückmeldung vermerkt, dass die Ware nicht bruchsicher verpackt war. Nicht mal „Vorsicht Glas“ war aufgedruckt. Da lobe ich mir ein Klebeband mit „VORSICHT URNE“.
02. August 2018
„Elvis ist nie außerhalb der USA aufgetreten (…)“ Gucke gerade diese (sophisticated…) Elvis-Doku im Ersten, auch in der Mediathek
01. August 2018
Sagenhafte Neuigkeiten…! Antville übernimmt twoday. <3 Im tiefsten Herzen habe ich mir das gewünscht. Die vergangenen zwei Monate wusste man gar nichts mehr, wieso twoday noch da ist und nun ist es offiziell. So werde ich wohl weiter doppelte Buchführung machen, die gaganielsen.com-Seite will ich jetzt auch nicht mehr wegschmeißen. Danke auch an Don Dahlmann, der das mit einem Kommentar und Dave Kay angeschubst hat, als er im Februar meinen traurigen Eintrag zum angekündigten Ende von twoday las.
26. Juli 2018
20. Juli 2018
so sehenswert – nicht nur weil Maria mitwirkt (aber auch)
16. Juli 2018
Gerald Uhlig lebt nicht mehr. Jetzt erst durch diesen Artikel erfahren, als ich die letzten Nachrichten zur Gas-Havarie in der Auguststraße suchte. Ich wohne in einem der evakuierten sechs Häuser, kam kurz vor Sieben an und bekam keinen Zutritt zu meinem Haus, alles weiträumig gesperrt, Polizei, Feuerwehr. Ein paar Sachen bei Edeka gekauft, Proviant und was ich sowieso brauche, Parkbank gesucht, gefunden, immerhin am Gipsdreieck. Mit älterem Paar ins Gespräch gekommen, sie erzählten, dass sie um halbfünf evakuiert wurden, alle Bewohner mussten die Häuser sofort verlassen. Gegen halbzehn durften wir zurück. Das Paar wohnt wie ich seit 1999 in der jetzigen Mietwohnung, aber seit 1945(!) immer in Nähe der Auguststraße. Schöne Unterhaltung. Ansonsten flanierten nur englisch, niederländisch, französisch, spanisch, russisch, iitalienisch sprechende Menschen an uns vorbei, wirkten überwiegend wie Touristen. War wahrscheinlich auch so. Und jetzt wieder in meinem Adlerhorst und lese, dass Gerald nicht mehr lebt. Seit dem 4. Juli (der Todestag meines Bruders). Er war so kultiviert und herzlich, jemand an den sich alle gerne erinnern, nicht nur weil er uns das Einstein Unter den Linden geschenkt hat. Ich traf ihn einige Male, wir hatten eine ähnlich introvertierte Wellenlänge. Dabei entstanden auch einige Aufnahmen von ihm. Und bei einer Gelegenheit auch mit seiner zu früh verstorbenen, geliebten Frau Mara, es war die Feier zum fünfzehnjährigen Bestehen des Einstein Unter den Linden. Aber das erste mal traf ich ihn vor etwa zehn Jahren, in einer Fotogalerie, und ich wusste gar nichts über ihn. Er war mit André Rival da, mit dem er befreundet war, den kannte ich genauso wenig. Ist jetzt kein sehr angemessener Schluss für einen Nachruf, aber dass ich überhaupt etwas dazu schreiben will, ist schon auch ein Zeichen. Du warst etwas ganz Besonderes, Gerald.
26. Juni 2018
Wie ich einmal auf dem Stoneskonzert war. Viel könnte man schreiben, aber es wurde ja bereits viel geschrieben, nämlich von Ina, Doro, Kavi und mir. Ich hatte die Tickets besorgt, wir verabredeten uns bei mir, um gemeinsam loszuziehen. Aus Faulheitsgründen und natürlich auch wegen der tollen atmosphärischen Dichte und der geschliffenen Formulierungen lasse ich hiermit meine Leser hochexclusiv an unserer Konversation rund um das Ereignis vorher, vor Ort und nachher teilhaben. Bei den in die Konversation verwickelten Damen handelt es sich um vier in Berlin lebende Frauen in der Blüte ihrer Jahre. Der Strang wurde am 15. Juni 2018 eröffnet und endet am 24. Juni 2018. Ina hat die Stones schon mal Ende der Siebziger irgendwo in England live gesehen, ich 1990 in Weißensee und 1995 im Olympiastadion. Für Doro und Kavi war es das erste mal. Ich denke, es ist auch für den einen oder anderen Mann wahnsinnig bereichernd und interessant zu lesen, was uns Frauen wirklich bewegt.
Fünfzehnter Juni 12:25
Gaga
lest mal bitte die Security-Hinweise fürs Stoneskonzert am 22. Juni im Olympiastadion – Taschen dürfen maximal DIN A 5-Format haben: Kamera muss ich gar nicht erst mitnehmen, aber ihr könnte eure smarten Phones mitnehmen, aber ohne Selfiestick!
14:32
Doro
Ein Täschchen darf mit!
Kavi
Danke
Gaga
ja, ein Bauchtäschchen oder ein Brustbeutel oder eine Clutch! Eben gelesen, es herrscht komplettes Taschenverbot, d. h. das DIN A 5-Dings darf kein Koffer sein. Wo ich doch meinen großen Schmink-Koffer mitnehmen wollte! Am besten man nimmt einen Briefumschlag als „Clutch“ mit, dann gibt es keine Diskussion um das A 5-Format!
Di 16:16
Gaga
Liebste Ina, Doro & Kavi! Drehbuch (Vorschlag) für die Anreise zu Mick & Keith am Freitag ins Olympiastadion: Mein Vorschlag: wir treffen uns ALLE VIER vorher bei mir und trinken noch ein Gläschen Schampus zur Einstimmung!) Und fahren von da direkt durch bis Olympiastadion. Ich habe ja die drei Innenraum-Tickets für Doro, Kavi und mich, Ina hat ihres schon. Wenn ihr (Doro und Kavi) mit dem Rad zu mir fahren wollt, könnt ihr euer Fahrrad sicher bei mir auf dem abgeschlossenen Hinterhof abstellen. Ich fürchte, wenn wir uns nicht zusammenschließen, verfehlen wir uns vor Ort im Olympiastadion, das wäre ja ganz schön doof! Einlass ist um 17 Uhr, Showtime Vorgruppe 19:30 Uhr. Was meint ihr, wann wir dort sein sollten? Fußweg von mir zur S-Bahn ist ca. 7 – 10 Minuten, Fahrzeit 25 Minuten. Also von Tür zu Tür von mir zum Olympiastadion ca. 35 Minuten. Ina schlägt vor, um 17:30 Uhr bei mir treffen, wären wir mit ein bißchen rumtrödeln (Ticketübergabe, Umtrunk) ca. 18:30 dort. Ist das zu spät oder okay? War ewig nicht zu einem Konzert im Olympiastadion, aber so organisiert wie das alles daherkommt, wird es doch viele Zugänge geben, wo man dann in einer hoffentlich dynamisch beweglichen Schlange ein bißchen auf den Einlass wartet. WAS MEINT IHR?
Doro
ich hätte ein auto anzubieten, schau gleich mal nach parkplätzen am stadium
Kavi
Daumen hoch
Gaga
ich würde auch mit dem Auto mitfahren, Ina auch (die hat auch eins, will ihres aber stehenlassen) Empfehlung ist aber immer Öffentliche Verkehrsmittel, gibts da oft Stau? Keine Parkplätze? Vermutlich. Ich meine, es GIBT Parkplätze direkt am Olympiastadion, aber die sind vielleicht schon weg, dann, wenn man nicht schon am frühen Nachmittag eintrudelt!
Doro
liebe gaga, gute idee, bin dabei. biete aber mein auto an, das reicht für uns. ot: weiß jemand, ob man im olympiastadium mit einem tribünenticket auch in unseren bereich kommen kann? nehme eventuell jemanden mit, habe mein zweites ticket nicht losbekommen bis jetzt.
biete aber als alternative! meinte ich, mein auto an.
Gaga
ich vermute (vermut, vermut), dass die die versch. Ticketplätze auseinanderdividieren, damit der Innenraum nicht vor Überfüllung platzt, sonst hätten ja viele die Rang-Tickets gekauft, als die Innenraumtickets weg waren, wenn es so zugänglich wäre. Ich glaube früher war das lockerer, ich bilde mir ein, ich hätte Anno 1995 ein Billig-Rangticket gehabt und konnte irgendwie eine Treppe nach unten laufen, aber vielleicht auch nur geträumt. Mir dünkt, hier herrscht militärische Ordnung. Und bitte keine Haustiere mitnehmen, also nicht deine zwei Hühner und drei Meerschweinchen! Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es mit Parkplatz schwierig wird und man vielleicht auch unnötig lange in einem Stau landet, daher präferiere ich die gemeinsame S-Bahnfahrt und wir können auch alle ein Gläschen trinken!
Doro
na gut. für das ticket werde ich aber eventuell einen nutzer mitbringen, mit zwei beinen und volljährig, wenn auch nicht sehr. mal sehn, vielleicht gehts ja auch noch weg, mein (teures, 145€) tribünenticket….
Ina
Lieber ohne Auto, das ist nachher ein Klotz am Bein. Also ich möchte mich vorher bei dir treffen Gaga. Brauch nur ne klare Uhrzeit und bin da…
Gaga
ist der Nutzer auf zwei Beinen mit dir verwandt, liebe Doro? Womöglich einer deiner drei bildhübschen Söhne? Dann darf er natürlich auch mit zu mir kommen, das wäre mir eine Freude!
Also ich habe bis jetzt noch kein Veto gegen sich bei mir treffen vernommen, das ist meines Erachtens gesetzt! Ich bestimme 17:30 bei mir!
Doro
so ist es. mal schaun, wie es kommt! ich komm jedenfalls zu dir.
Gaga
Ja, OHNE AUTO!
ihr könnt natürlich auch schon ein paar Minuten früher bei mir sein, ihr müsst dann nicht vor der Tür warten, bis es 17:30 ist, so gemein bin ich nicht!
Ina
na gut 17 Uhr 21
Gaga
Ina, kannst dein Fahrrad ja auch mitnehmen und einmal um den Block fahren, bis es Punkt 17:21 Uhr ist! Darfst es auch auf meinen Hinterhof parken, zeige mich großzügig! Der hübsche Sohn von Doro natürlich auch!
Doro
die zwillis sind mit 17 noch nicht im richtigen alter für die stones. der große, wäre aber bereit …
Gaga
fein…! Dann kann er später mal damit angeben, dass er die Stones noch live erlebt hat (der countdown läuft… denkt bitte an das große Starsterben Anno 2016!)
Mi 22:49
Kavi
Bist du auf der Schönhauser oder hab ich ne Halluzination gehabt?
Gaga
vielleicht bin ich da lang gelaufen…. vom Kino in der Kulturbrauerei in meine Richtung…. war so im Gespräch, weiß gar nicht mehr…
Fr 09:25
Kavi
Also um 17:30 bei dir? Wann spielen die Alten denn eigentlich?
Gaga
genau 17:30 bei mir. Einlass ist um 17 Uhr, Showtime Vorgruppe 19:30, spielen ca. eine Stunde, dann nochmal Umbaugedöns, Showtime Stones 21 Uhr.
Kavi
Ok
Gaga
wir können schon ein bißchen rumtrödeln bei mir, sollten aber nicht zu spät hin, weil die Einlassschlange für den Innenraum, wo wir sind, sehr lang sein wird.
Doro
Omg! Es wird knapp! Ich wollte doch noch abnehmen und Outfit testen!
Ina
Und Regenjacke mitbringen
Gaga
Doro, du kannst dein Outfit bei mir testen, oder ich geb dir was von mir zum Anziehen, machen wir halt Modenschau. aber „Shapewear“ hab ich nicht, da müssen wir mit Tesapack arbeiten! Es soll doch heute Abend die Sonne rauskommen, war zumindest auf dem Radar! falls jemand noch ein Bauchtäschchen braucht, ich hab ein weißes von Christian Dior übrig ;-)
Doro
In meine DIN a 5- Tasche passt leider keine Regenjacke…
Gaga
ich binde mir mein Hipster-Mäntelchen um die Hüfte, dass Anziehsachen verboten sind, stand nicht in der Anleitung! Bin ich froh, dass man was anziehen darf, ich möchte die ganzen alten Säcke auf keinen Fall nackt sehen!
Ina
Regen wär aber klassisch. Außerdem ist es eine Beschwörung. Ich kann türkisfarbenes Sporttape beisteuern
Gaga
Doro, ich kann dir einen hübschen Regenumhang mit Aztekenmuster borgen, wenn du magst.
Das Sporttape, um die Speckrollen abzukleben? Regen ist nicht klassisch, Regen wird nicht benötigt!
Kavi
Wehe es regnet. Hört uff.
Gaga
no way, Prognose für ab Mittag bis einschl. Abend: „Leicht bewölkt“ nur Nachts bedeckt, also Strümpfe anziehen!
Fr 11:51
Gaga
Der Himmel ist blau!
Kavi
Daumen hoch
Fr 17:18
Doro
Zwilling hat mein Rad geplättet, muss laufen und Tram….
Ina
Wir warten
Gaga
na klar! wir betrinken uns einstweilen ;-)
Kavi
Und meine Tram kommt erst in 5 Minuten von der Eberswalder
Grrrrrr
Gaga
kein Stress, Hauptsache ihr seid auf dem Weg!
Kavi
Klaro
Ina
S Bahn fährt
Gaga
Daumen hoch
Ina
Gaga soll ich unterwegs noch was zu Trinken holen?
Gaga
nein, Kühlschrank ist voll!
Ina
Fein, ich hab Durst
Gaga
hab mit und ohne Alkohol, Wasser, Tonic, Schampus, Rotwein, Weißwein, Leitungswasser
bei Bedarf auch grünen Tee oder Kaffee
Ina
Schlaraffenland
Gaga
und Cashews und scharfe Wasabinüsschen, damit du knabbern kannst, ich kenn dich doch!
Kavi
Ich komme mit leeren Händen, aber mein Herz quillt über vor Liebe und da könnt ich was von locker machen
Ina
Ich liebe dich. Wasabi statt Brown Sugar
Kavi
Daumen hoch
Fr 20:51
Kavi
Bin hinten, sonst seh ich nix
Fr 22:00
Kavi
Wo seid ihr denn?
Fr 23:00
Kavi
Ok. Akku leer.warte am merchandizing.
Gleich.
Doro
Wolln wir den Treffpunkt versuchen?
Ina
Sowie vorhin gesagt haben: Brezelstand vorm T-Shirtstand
Wo seid ihr?
Doro
Auf dem weg, 2 Minuten
Ihr seid schon weiter, oder? Kommt gut heim!
Sa 00:32
Ina
Ja Danke. War schön oder.
Kavi
Ich hätte da noch gewartet…. aber nun lieg ich in den Federn. War richtig schön, hab euch nur gleich aus den Augen verloren.
Doro
Ja, fand’s auch richtig schön.
Sa 13:45
Kavi
Danke nochmal für den schönen gemeinsamen Anfang, hoffe, ihr seid gut Zuhause eingetrudelt.
Doro
Danke zurück! In meiner S-Bahn haben die Leute leise gesungen, sehr stoned und zufrieden.
Sa 16:57
Gaga
oh Mann, bin ich froh, dass es euch allen gefallen hat, Doro, hab immer mal wieder geguckt ob wir dich doch noch sehen…. wir hatten einen super geräumigen Platz zum Tanzen, unerwartet und einfach die Visuals genossen, man wusste ja, dass sie direkt darunter in echt stehen….
ich würde mich ganz arg freuen, wenn ihr alle eure Bilder von gestern, egal ob gelungen oder nicht hier reinstellen würdet, alle Selfies, alle Schnappschüsse von der Seite, zur Erinnerung und ich würde dann ein wirklich schönes Album daraus machen, auch gerne an meine Mailadresse: (…)@gmx.de – – – ich hab mich sehr gefreut, dass ihr bei mir wart, Ina und ich haben nach dem Konzert in meiner Küche noch Nürnberger Bratwürstchen mit Sauerkraut gefuttert und die halbe Nacht durchgequatscht und die zweite Flasche Crémant geleert. Ich düse jetzt mal rüber zu CWC, Auguststr. 11, zur Stones-Fotoausstellung, schließt um 18 Uhr. Hab euch alle lieb <3
Sa 18:10
Gaga
Ina, du hast auch deinen Stonesbecher vergessen. Bestimmt hast du doch noch mehr Fotos von dir und mir von gestern, als die du gepostet hast oder? Auf dem einen sehe ich aus, als wäre ich nur rumgestanden, dabei hab ich da gerade nur mal Luft geholt nach einer Stunde abtanzen…
Ina
Ich finde du siehst glücklich aus und ich schicke dir alle Bilder
Gaga
Danke Ina und Doro, Doro du hast die nächtlichen Visuals schön eingefangen und das Gruppenselfie ist auch putzig!
Doro
die andren sind mehr farbe als inhalt leider, aber sie bringen mir die stimmung wieder, einen tag später.
Gaga
das mit den Schattenrissen der erhobenen Smartphone-Hände ist gut! Schon gigantisch alles…
Doro
ich stand eng bei anderen leuten, fand das aber gut, tanzen, lächeln, und so weiter. vielleicht weil mein letztes monsterkonzert wrklich prince war, da hab ich mich auch euphorisiert gefühlt – am ende hab ich mich beim rausgehen erst mal auf einen sitz gesetzt für ein paar minuten.
Doro
ja.
Gaga
der Sound von deinem Video ist gar nicht schlecht, klingt „reiner“, weniger verrauscht als in echt… das war ein bißchen undifferenziert gemischt, ist aber wohl auch schwer in dem Riesenstadion.
und das Feuerwerk war auch ganz arg schön!
Doro
das mikro ist ganz okay bei apple. hab keinen ganzen song gefilmt, weil ich dann häte stillstehen müssen! das geht doch nicht!
Gaga
nein, geht gar nicht! Hier übrigens die Setlist von gestern…. miss you war auch geil!
Street Fighting Man
It’s Only Rock ’n‘ Roll (But I Like It)
Tumbling Dice
Just Your Fool
Like a Rolling Stone
She’s a Rainbow
You Can’t Always Get What You Want
Paint It Black
Honky Tonk Women
Slipping Away
Before They Make Me Run
Sympathy for the Devil
Miss You
Midnight Rambler
Start Me Up
Jumpin‘ Jack Flash
Brown Sugar
ZUGABEN
Gimme Shelter
(I Can’t Get No) Satisfaction
Doro
Awww
Gaga
Ina, Paint it Black war doch dabei, wir waren uns danach irgendwie unsicher, warum auch immer!
Ina
Ja versteh ich auch nicht. Keine Erinnerung dafür an andere Momente
Doro
hab heute gleich ein bisschen cocksucker blues geguckt – glaube die heutigen stars leben anders, weniger entspannt, der ruhm hat sich verändert, ist mehr selbstdarstellung und fake geworden irgendwie
Gaga
oh, die Doku kannte ich gar nicht, ist auch auf youtube, gerade entdeckt in mehreren Schnipseln, gucke ich auch gleich!
Doro
brian jones ist noch dabei, das ist spannend, er spielt auch mal. leider nur in 340er auflösung allet.
Kavi
(postet drei Fotos)
Gaga
das mittlere Bild ist toll, Kavi, also ob die Bühne in Flammen steht!
Kavi
Ja, krass ne
Gaga
in der Doku sind ja Szenen, wo im Flieger nackige Frauen rumlaufen und Sex stattfindet, huiuuiui!
Doro
Eine hui-Doku
Gaga
„Die schönsten Eindrücke vom Konzert der The Rolling Stones im Olympiastadion in Berlin. Die Rolling Stones spielten im Berliner Olympiastadion. Fans waren mehr als zufrieden.“
„Thanks for having us Berlin, it was a pleasure! The Rolling Stones“
Gaga
Paint it Black gestern aus der Nähe!
opener street fighting man
Doro
Hat eine von euch noch ein groupselfie? Nicht zum rumzeigen, keine sorge! Alle Songs, Wahnsinn. Das waren die auf den 890 Euro-Plätzen ;-)
Gaga
Genau
Like a Rolling Stone
vielleicht auch ein Roadie, seine Clips davor sind von Bryan Ferry in Paris
Jumping Jack Flash
Gaga
brown sugar
Doro
Sitz mit Freundin in Kneipe, muss die Songs ohne Ton sehen – Fussball.
Gaga
schön auch bei diesen Nahaufnahmen zu sehen, dass Micks Blick nicht auf den Luxusplatz-Reihen ruht, sondern in die Weite des Stadions zur Meute und den Rängen geht, also viel mehr zu UNS! die Songs lohnen auch nur visuell, wegen Mick so nah in seiner ganzen Spannkraft! Dass der Sound ganz vorne an der Bühne allerdings viel besser, also optimal war, kann man hier gut hören, bei slipping away, das war wo wir waren eher so ein undefinierbarer Klangbrei ohne die feinen Zwischentöne…
Doro
Muss ein groupie oder konzertsammler sein, der hat ja nur gefilmt!
Ich stand zwischen den beiden Türmen, der Sound war bisschen verhallt manchmal, aber sonst laut und gut.
So 15:39
Gaga
danke Kavi, schön! <3
So 17:25
Ina
Ja find ich auch
So 18:41
Doro
Schön, danke!
Gaga
man fragt sich, wann diese coolen Fab Four das nächste mal auftreten!
So 23:30
Gaga
Danke für eure Fotos und eure bezaubernde Gesellschaft. Ich habe ein paar davon in mein Poesiealbum eingeklebt und schreibe auch noch einen Eintrag dazu. Vielleicht nehme ich als Text den Strang hier, faul wie ich bin! ;-)
Doro
wunderbar. schreib, liebe gaga, schreib alles auf!
Gaga
ich dachte, das macht man mit copypasten! Leider hab ich das „Bis bald“-Foto nicht mitverwurstet, dabei hat mich das so gerührt, das „Bis Bald“…. na ja, Mut zur Lücke!
Ina
Ja meine Liebste, was du aus dem Material gemacht hast. Wunderbar
Gaga
slideshow gucken
hab unter alle Bildchen ordentlich eure Fotografen-Namen geschrieben, ist ja fast keins von mir, also noch mal Danke dafür.
Doro
toll. zauber! so war es
Gaga
ja, es war cool und herzerwärmend zugleich!
Doro
s/w macht den unterschied, beeindruckend.
ohne euch wärs glaub ich höchstens ein viertel so schön geworden.
Gaga
finde ich auch…! Gute Nacht <3
Ina
ja schlaft alle schön
24. Juni 2018
The Rolling Stones, CWC Gallery unheimlich schöne Fotos, besonders die von Peter Lindbergh, die die persönliche Nähe zeigen, und das von Rankin mit Mick Jaggers sehnigen Armen und und und….
24. Juni 2018
23. Juni 2018
The Rolling Stones, Paint it Black, gestern
21. Juni 2018
Gestern. Ich war bei der Liveübertragung von Simon Rattles Abschiedskonzert aus der Philharmonie im Kino Fünf in der Kulturbrauerei. So ergreifend und behutsam habe ich die Sechste von Gustav Mahler noch nie gehört. Beim zweiten Satz angefangen zu weinen, konnte nicht mehr aufhören.
20. Juni 2018
in the hood… Auguststr. 11, ab heute, zur Einstimmung auf Freitag. Ich gehe morgen mal irgendwann nach nebenan und schaue es mir an. Geöffnet Di – Fr. 10 – 18 und Sa 11 – 18 Uhr
15. Juni 2018
So ein schönes Plakat. Hole ich mir eins (oder auch zwei) Auguststr. 11
09. Juni 2018
Heute Abend um einundzwanzig Uhr auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in der Chausseestr. 126 in Mitte. Im Rahmen des Sommerfests des Brechthauses: Geisterstunde mit Lesungen von Gedichten und Briefen der Verstorbenen an den Gräbern von Egon Bahr, Thomas Brasch, Bertolt Brecht, Helene Weigel, Hanns Eisler, Günter Gaus, Elisabeth Hauptmann, Wolfgang Herrndorf, Wieland Herzfelde, Wolfgang Hilbig, Jürgen Kuczynski, Hans Mayer, Heiner Müller, Anna Seghers, Christa Wolf und Hedda Zinner. Der Ablauf.
05. Juni 2018
So ein schönes kleines Rosa Buch. Alle bitte lesen. Kann leider nicht daraus zitieren, Entscheidungsprobleme. Zu schön…! Auch super als Mitbringsel. Erwäge, es in den nächsten Jahren zu sämtlichen Geburtstagen als Präsent zu überreichen. Soll nun aber nicht davon abhalten, es selbst unverzüglich zu erstehen. Ich habe noch keinen einzigen befremdlichen oder mittelmäßigen Gedanken darin entdeckt. Ja, ich möchte sagen, auf eine Art ist es mir so vertraut, als wäre es von mir, aber der Lorbeerkranz gebührt freilich einzig und allein Rosa. So schön. Auch sehr sehens- und erlebenswert ist die Ausstellung in der Akademie der Künste am Pariser Platz. Rosas Raum ist ein bißchen wie sein Wohnzimmer. So soll es sein. Ganz, ganz fein.
04. Juni 2018
31. Mai 2018
27. Mai 2018
21. Mai 2018
Jenny Kittmann, Johanna Zeul, Dew Decker, The Cat’s Back Music, Martin Goldenbaum, live 16. Mai 2018 Werketage
14. Mai 2018
der Flieder verblüht
11. Mai 2018
Vorgestern in der Ufa-Fabrik. Zur Vorstellung von Lüüls neuer Platte, Fremdenzimmer heißt sie und ist sehr schön geworden. Zum ersten mal wieder nach ungefähr fünfzehn Jahren in der Ufa-Fabrik. Sieht aus wie damals, aber diesen eleganten Saal habe ich nie gesehen vorher. Jenny hat mich abgeholt. So sommerlich der Abend, im Kleid mit Zehensandalen. Ich bin ja so vernünftig mitunter, dass ich überlege, ob es am Abend zu kalt werden könnte für das eine oder andere Kleidungsstück, aber der Wetterbericht meinte, um 20 Uhr noch 27 Grad und nachts mindestens 18. Wir setzten uns zuerst auf die Stühle weiter vorne und dann lieber weiter hinten in die weichen Kinosessel.
Auf der neuen Platte sind ein paar sehr sentimentale Stücke, die mir schon in dem vorletzten Salon („Lüül & Bock im 1. Stock“) in der Galerie 1er Etage aufgefallen waren. ‚Hohe Wellen‘ und ‚Schwarz war die See‘ und ‚Nächte und Träume‘ und ‚Leben ist gut‘. Sehr bereichernd. Mit dem schönen Akkordeon und der Geige und seiner Gitarre und dem Kontrabass ganz fein instrumentiert, erzählt Lüül Geschichten, wie einem ein guter Freund etwas erzählt, ohne Pathos und Effekthascherei, ganz schlicht und zu Herzen gehend, ergreifend. Ich mag nicht so gerne von Alters-Melancholie schreiben, weil Lüül so jugendlich wirkt, aber in den Texten ist eine Reife und Zartheit, ja Zärtlichkeit, die jemand, der halb alt so ist, vielleicht nicht unbefangen artikulieren kann. Sehr, sehr schön. Seine langjährigen drei musikalischen Gefährten auf der Bühne waren auch sehr präsent, mehr als nur Begleitmusiker. Mit ganzem Herzen dabei.
Danach gingen wir noch in eine Kneipe am Tempelhofer Hafen, was sehr romantisch klingt. Es war gewissermaßen ein Parallel-Universum, keiner wusste so recht, wo noch ein richtig schönes Lokal in der Ecke ist, die smarten kleinen Apparate helfen da auf die Schnelle auch nicht weiter. Ich habe da auch dreieinhalb Bilder gemacht, die zuckenden Lichterfunken an der Wand und im Gesicht kamen von einem Apparat, der die Gäste so richtig in Stimmung bringen soll. Ganz erstaunliche Preise da. Ein großes Glas Rotwein unbekannter Sorte und ein großes Glas Sprudel für 3,50. Große Aschenbecher auf den Tischen und die größten Hits vom Ballermann aus den Lautsprechern. Als Milieustudie nicht uninteressant. Am nächsten Tag aber doch leicht verkatert. Egal egal egal.
Egal egal egal. Egal egal egal
Wie ferne Länder hab ich befahren
Und welche Wege waren die wahren
Wie lange Nächte hab ich gesoffen
Wie viele Deckel blieben offen
Egal egal egal. Egal egal egal
Wie süße Sünden hab ich begangen
Wie dunkle Pfade bin ich gegangen
Wie gute Freunde hab ich gefunden
Und wie viele sind schon verschwunden
uuuh
Wie hohe Wellen werd ich noch reiten
Wie tiefe Täler durchschreiten
Wie große Himmel werd ich noch fliegen
Wie kleine Scheißer mich betrügen
Egal egal egal. Egal egal egal
Egal egal egal. Egal egal egal
05. Mai 2018
Schon wieder beim Berlin Beat Club im Ricki. Selbstverständlich im wild gemusterten Maxikleid. Es wird nicht in jeder Einladung zur Beatparty vermerkt, wie man am passendsten angezogen ist. Man muss halt ein bißchen mitdenken! Die Musiker schaffen das schließlich auch. Ein Rüschenhemd kostet nicht die Welt und wirkt immer ansprechend und adrett. Danke für den schönen Abend, Berlin Beat Club!
Gestern vor der Beat-Party. Ich liebe Beat-Musik! Hier ein Farbfoto von meinem Maxi-Kleid.
04. Mai 2018
Was für ein herrlicher Frühlingstag. Gerade in der Sonne bei Vogelgezwitscher das vielleicht schönste Kapitel in Berta Zuckerkandls Erinnerungen gelesen. Sie war auch mit Johann Strauß befreundet und erinnert sich an einen Abend (wohl 1883) bei Strauß, in seinem kleinen Palais in Wien auf der Wieden, wo sich auf die Einladung von ihm und seiner Frau häufig an einer langen Tafel Freunde zum Essen und Trinken versammelten. Johann Strauß war mit dem gefeierten Pianisten Alfred Grünfeld eng befreundet, der bei seinen Konzerten gerne Strauß-Walzer paraphrasierte und das hilfreiche Talent besaß, eilig dahingeworfene erste Partituren, die Strauß selbst nicht mehr eindeutig lesen konnte, zu entziffern. An jenem Abend war auch Alexander Girardi, ein damals populärer Schauspieler und Tenor eingeladen. Johann Strauß war für seine Freunde „der Schani“. Man hatte ausführlich gespeist und nun stand der Sinn nach Musik:
»Na, was is, Schani (…) du hast mich hergelotst, weil du mir etwas Neues vorspielen willst?“«
»Gleich. Nur kann ich’s schon wieder nicht entziffern. Aber der Grünfeld ist ja da.«
Strauß geht in sein Arbeitszimmer, kommt dann in den Salon, wo wir uns um das Klavier gruppieren. Er legt das Notenheft auf das Pult und Grünfeld sieht es sich durch. Leise beginnt er, zuerst wie suchend, dann mehr und mehr hingerissen.
»Ich will den Walzer „Frühlingsstimmen“ nennen“, sagt Strauß. „Vor ein paar Tagen, da ist auf den Stufen der Paulanerkirche ein armes altes Weib gesessen. So elend. Der Tod hat ihr aus den Augen geschaut.. Einen Korb hat sie neben sich stehen gehabt. Und mit zittrigen Händen hat sie mir ein paar Blumen gereicht. Es waren nur Veigerln und Maiglöckchen. Aber nie, noch nie haben mich Blumen so trunken gemacht ….Dass da der Tod sitzt und mir Frühlingsblumen reicht – das hat in mir eine Lust zum Leben geweckt, dass ich alle Nachtigallen hab singen hören…«
03. Mai 2018
03. Mai 2018
YOU PRETTY THING… Jack Greenwood
02. Mai 2018
01. Mai 2018
01. Mai 2018
Phil Mitchell I Dr. Feelgood
30. April 2018
Durch mehrere Anmerkungen über ihre Begegnungen mit Gustav Mahler kam ich auf Berta Zuckerkandl und ihr Buch „Österreich Intim“;, das ich gerade unterwegs lese. Hier Auszüge aus dem Kapitel über Stefan Zweig
»STEFAN ZWEIG 1915 – 1929 Es wäre für die Leser dieses Tagebuchs verlockend, Intimes aus dem Leben eines der meistgelesenen Autoren zu erfahren. Doch hier fühle ich eine unüberwindliche Hemmung; ich bin mit Stefan Zweig seit 1915 befreundet und würde gern von ihm erzählen, doch ist es mir, als stünde ich da plötzlich vor einer verbotenen Tür. Stefan Zweig hatte sich mit einem Stacheldraht umgeben, der den Zugang zu seinem Inneren verwehren soll. Seine beinahe krankhafte Scheu vor jeder Berührung mit der Außenwelt grenzte an Neurasthenie*. Wenn ich Begegnungen, Gespräche, Worte, die ich nicht vergessen habe, hier aufzeichnen wollte, würde Zweig dies als ein brutales Zerreißen des Stacheldrahtes empfinden. Und doch: Beim Rückblick auf Österreichs Geisteswelt kann man an diesem hervorragenden Repräsentanten nicht vorübergehen. Leider muss man alles Persönliche, das eigentlich für ein Porträt Stefan Zweigs unentbehrlich wäre, ausschalten. (…)
Die Frage nach den Widersprüchen im Wesen Stefan Zweigs beschäftigte mich schon seit Jahren. Ich stellte sie einem Freund, mit dem ich in Briefwechsel stand und dessen Urteil mir wertvoll ist. Er antwortete mir nach einiger Zeit.
Liebe Freundin,
es ist vermessen und gefährlich, in die Seele eines schöpferischen Geistes eindringen zu wollen. Da kann einem allerhand Ungemütliches begegnen. Sprechen wir lieber von anderen Dingen. Ich habe unser letztes Gespräch nach der Vorstellung des Burgtheaters nicht vergessen. Sie erzählten mir von Ihrem Freund, dem berühmten französischen Schauspieler, der am Abend seines Auftretens gleichgültig in der Garderobe sitzt, Patiencen legt, ein billet doux** beantwortet, Witze erzählt – und eine Minute später auf der Bühne die erschütterndste Wirkung erzielt. Der ebenso große Wiener Darsteller dagegen hatte gerade an dem Abend, als unser Gespräch stattfand, seltsam versagt, wie es schon öfter geschehen war. Dabei verbringt er den ganzen Tag vor seinem Auftritt in tiefer Selbstversenkung. Nun: seine Wirkung war unsicherer, abhängiger von unberechenbaren Störungen der Außenwelt als die des französischen Kollegen, der sozusagen auf kaltem Weg den Siedepunkt erreicht. So geht es auch großen Dichtern. Es gibt solche, die sich ihre Geschöpfe aus dem Herzen reißen, mit ihnen Qualen leiden, an ihnen zugrunde gehen, die an ihrem Werk verbrennen – wie Hofmannsthal… Und solche, die ihre Geschöpfe sozusagen sezieren, um sie dann durch geistige Einsicht wiedererstehen zu lassen. Ein Dichter dieser Art steht über seinen Gestalten und er verbrennt auch nicht an Ihnen. Doch es mag sein, dass er durch sie auf andere Weise zugrundegeht.
Vielleicht habe ich nun Ihre Frage irgendwie beantwortet.
Ihr B. «
29. April 2018
Sehr apart, Celeste Barber’s perfect Insta-Life. Check it out!
Auch ganz arg schön:
Untertitel: „Morning breath is a friend to no one.“
29. April 2018
Ich habe das erst nachträglich mitbekommen mit dieser Avatar-Tour mit dem Hologramm-Gedöns, was aber nichts an meiner Zuversicht ändert, dass die richtigen echten Agnetha Benny Björn und Anni-Frid mit den neuen Aufnahmen und der gewaltigen Resonanz langsam aber sicher wieder Lust bekommen werden, sich selbst auf die Bühne zu stellen, vielleicht nicht in einer Kräfte-raubenden Mammut-Tournee in jeder größeren Stadt, aber vielleicht in ein paar ausgewählten Metropolen. Dass da für Germany Berlin dabei sein muss, versteht sich ja wohl von selbst. Vielleicht noch Hamburg und München meinethalben, also an zweiter und dritter Stelle. Ich glaube nicht, dass die Avatare auf die Fans und den Moment reagieren können und auch nicht, dass sie Rührung zeigen und der Funke wie in einem echten gemeinsamen Erlebnis überspringt. Das geht nur mit echten Menschen. Ich habe mir die Hologramm-Show vom Cochella mit dem einen Rapper ausschnittsweise angeschaut. Das ist wie eine Projektion, nur dreidimensional. Kein Schweiß, kein Blut, kein Herz. Ein echtes Konzert mit echten Musikern vor echtem Publikum ist unersetzlich. Ich glaube ein Musiker würde es auch nicht als Alternative betrachten, eine Tournee vor einem Publikum aus Avataren, gebeamten Hologrammen von Menschen zu machen. Das stelle ich mir sehr einsam vor, da oben auf der Bühne in diese Projektion zu schauen und sich einzubilden, es wären echte, begeisterte Menschen. Wenn man diese Idee umdreht, merkt man schnell, wie unzulänglich das ist, wenn auch eine interessante technische Spielerei. Mehr aber auch nicht. Cool wäre, wenn sie die Avatar-Tournee machen und dann am Ende zur Zugabe plötzlich die echten ABBA auf die Bühne kommen und drei, vier Songs spielen. Kräfte sparend aber furios!
27. April 2018
Habe mich gerade beim ABBA-Newsletter registriert. Ich möchte das zu gern live sehen, dass die Vier wieder auf die Bühne gehen. Das sind wirklich Big News. Ich kann mich genau erinnern, wie ich vor dem Fernseher saß, Es war der 6. April 1974, ich war achteinhalb. Mit meinem Bruder und meinen Eltern im Wohnzimmer. Grand Prix! Und keine Schlagersängerin sondern eine Beatgruppe mit bunten Klamotten und langen Haaren war am Start, und man merkte, das ist eine richtige Gruppe. Das habe ich irgendwie gespürt als Kind. Der Song ist nicht der Beste im Repertoire von Abba, aber das war schon eine Initialzündung. Ich war dann Fan. Dancing Queen und Fernando in heavy rotation. Obwohl mein Vater, (Swing-)Musiker zur Erinnerung, Waterloo irrelevant fand, musste er bei Dancing Queen und vor allem Fernando zugeben, dass diese Abbas doch gewisse musikalische Qualitäten haben. Ich fand auch einige Songs langweilig oder kitschig, mir gefiel durchaus nicht alles, aber in der Bravo habe ich mir genau die Fotos von den Kostümen und die Homestories über Abba angeschaut. Agnetha und Frida haben die Kostüme entworfen, da waren sehr interessante Sachen dabei. Als die Kindheit dann vorbei war, habe ich es nicht mehr an die große Glocke gehängt, dass ich mal Abba-Fan war. Es war dann auch wirklich vorbei und ich wollte erwachsenere Pop- und Rockmusik hören, härtere Sachen! Und so Songwriter wie Neil Young und Jimi Hendrix (ja, Jimi war Songwriter!). Und die Stones und Led Zeppelin und Frank Zappa usw. usf. Genesis war übrigens nie mein Ding, keine einzige Platte je besessen. Auf jeden Fall ist es schon ein ziemliches Ding, dass Abba zwei neue Songs in der Besetzung mit allen Vieren aufgenommen hat und da wird es dann doch wohl auch eine furiose Tournee geben, wenn ich nicht irre. Das muss man einfach gesehen haben. Und sie sind so sympathisch. Alle vier.
26. April 2018
Habe soeben eine wichtige Petition eingereicht und freue mich über viele Unterschriften! (z. B. als Kommentar). Es geht um die Beleuchtung vom Außenbereich vom Rickenbackers Music Inn!
Hier ist der Original-Wortlaut meiner Petition, noch ganz frisch:
Liebes Rickenbackers Music Inn,
zunächst einmal ein großes Kompliment und Dankeschön für die sehr viel Freude machenden Live-Konzerte und auch für das durchweg zauberhafte Service-Personal.
Gerne gehe ich ins Ricki und scheue auch nicht davor zurück, mir mehrmals dieselbe Gruppe anzuhören, wie zum Beispiel den sehr tollen „Berlin Beat Club„.
Auch habe ich hin und wieder schon manches Foto dort gemacht, was man hier in dieser kleinen Sammlung anschauen kann.
Auch das Schnitzel hat mir gut geschmeckt und das Jever auch! Beim Wein habe ich noch nicht alle Sorten durch, da bin ich auch etwas schwer zu befriedigen (am liebsten Franzosen oder einen guten Spanier älteren Semesters.)
Damit ich motiviert bin, noch öfter ins Ricki zu gehen, müsste ein Herzenswunsch von mir wahr werden, der denke ich erfüllbar ist, und auch vielen anderen Gästen Freude machen würde! Es geht um die Beleuchtung draußen, auf der Seite vom Biergarten. Da ist ja dieses sehr, sehr, sehr helle, grelle Flutlicht. Gerne trifft man sich draußen auf eine Zigarette, aber so richtig heimelig ist es nicht unter der arg hellen Beleuchtung. Drinnen kommt man in Stimmung, man sieht bestimmt total super aus in der Muschi-Pupu-Bleuchtung, was ja für nicht ganz uneitle Frauen wie mich (und meine Freundinnen!) nicht unwichtig ist, und dann tritt man vor die Tür und steht wie unter einer eiskalten Dusche im erbarmungslosen Stadion-Licht! Ich möchte es jetzt nicht direkt mit einem Coitus Interruptus vergleichen, aber schon so ähnlich!
Es wäre so schön, wenn ihr für die Außenbeleuchtung auch etwas Anheimelnderes anschrauben könntet (es muss ja nicht gleich eine Rotlichtlampe sein, obwohl, warum eigentlich nicht!) Ich würde sogar dabei helfen, ich bin handwerklich sehr geschickt und kann auch Lampen anschließen!
Gerade habe ich mich mit dem euch gut bekannten Hans (vom Berlin Beat Club und Butterfly On A Wheell) darüber ausgetauscht, ob ich am 4. Mai 2018 zum Konzert zu Euch kommen soll.
Ich bin mir noch nicht sicher, schrieb ich ihm, da ich erst noch eine Petition gegen die Flutlichtlampe einreichen möchte, und nicht weiß, ob stattgegeben wird. Meine Freundinnen wollen die Petition auf jeden Fall auch unterschreiben und bestimmt auch noch viele andere Gäste, vielleicht sogar auch männliche Besucher, die haben es ja auch gerne lauschig.
Hiermit beantrage ich also höflich, dass der Außenbereich vom Ricki auf der Biergartenseite schöne Schummerbeleuchtung kriegt!
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße!
Gaga Nielsen
23. April 2018
23. April 2018
23. April 2018
23. April 2018
23. April 2018
tonight – Bar jeder Vernunft: Sven Ratzke – For One Night Only – Tisch 51. Wir waren ja schon das eine oder andere mal in der Bar jeder Vernunft, aber noch nie mit SO einer Tisch-Reservierung. Bin ja mal gespannt, ob das Kerzenlicht ordnungsgemäß entzündet wird und der Champagner die richtige Temperatur hat. Jenny, Ina und Saskia prüfen das! (Und ich natürlich federführend!) Fotografiert wird maximal der Tisch, die Bühnenperformance wird nur in der Erinnerung eingefangen. Ich habe mich auch gar nicht darum bemüht, eine Genehmigung zu bekommen, ich muss nicht immer alles dokumentieren. Wobei Sven Ratzke durchaus ein interessantes Motiv wäre, aber auch ein Anspruchsvolles. Ich bin jedenfalls gespannt!
22. April 2018
19. April 2018
Soll bis Samstag so bleiben, ich glaube daran
(dann ziehe ich nämlich ein Sommerkleid an)
17. April 2018
Oh yes. „Gaga Nielsen is going“.
Gaga Nielsen i̶s̶̶ ̶̶g̶̶o̶̶i̶̶n̶g might go, (or is at least „interested“), when she’s cordially / expressly / personally / explicitly / specifically / formally / distinctly / assertively / clearly INVITED and/or expecting to get a really warm welcome and/or exceptional good vibes!
Gaga Nielsen is not going, if she’s NOT cordially / expressly / personally / explicitly / specifically / formally / distinctly / assertively / clearly INVITED and/or is NOT expecting to get a really warm welcome and/or exceptional good vibes! (or if she is verhindert, because of langweiligem Programm oder anderweitig eingegangener Termine oder Verpflichtungen. Oder womöglich Unpässlichkeit (w.t.f.?)
[ Bedienungsanleitung Gaga Nielsen ]
17. April 2018
Berlin Beat Club. CHECK IT OUT! Gitarre: Hans Rohe, Gesang: Tom Thiede, Bass: Gabi Mehlitz, Gitarre: Ralf Leeman, Schlagzeug: Richard Koch
15. April 2018
Hab schon den ganzen Tag den Song mit dem Umbrella von den Hollies im Ohr, „Bus Stop“. Einer der schönsten Momente gestern auf der Bühne beim Berlin Beat Club im Ricki. Aufgespannte Regenschirme auf der Bühne und im Publikum. Es geht doch nichts über eine ausgetüftelte Show mit von der Band mitgebrachten Requisiten. Ich hatte mir ja Albatross gewünscht, habe ich auch gekriegt, war aber schon sowieso auf der Setlist. Aber Gimme Shelter, mein absoluter Lieblingssong von den Stones war nicht drauf, den hat Hans nach der zweiten Pause für mich angezettelt! Eine schöne, gelungene Beat-Party in den Frühling, wo man wieder einmal nach Herzenslust abhotten konnte. Ich habe mir sogar ein für meine Verhältnisse ungewohnt buntes Kleid angezogen! Die Band ist ja schon richtig gut, aber absolut Premium wäre, wenn auch noch zwei bis drei Go Go Girls auf der Bühne wären! Ich würde mich auf jeden Fall zur Verfügung stellen. Ina auch! Wir würden uns dann klamottenmäßig natürlich an Uschi Nerke orientieren! Habe auch Fotos, aber noch gar nicht gucken können, bis in die Puppen geschlafen, war ja spät gestern und dann den ganzen Nachmittag in der schönen Sonne gebadet und ein bißchen herumgebastelt und repariert. Mal gucken, wie die Umbrella-Bilder geworden sind. Hier zur Überbrückung der Original-Song, damit ich mit dem Ohrwurm nicht alleine bleibe!
15. April 2018
Übrigens ist Merkur seit heute Vormittag, 11:21 Uhr nicht mehr rückläufig! Es können wieder vernünftige Geschäfte und Verträge und Vereinbarungen und Verabredungen gemacht werden!
15. April 2018
noch mal in die Runde — ich könnte überraschend noch mal zwei Stones-Tickets für den 22. Juni im Olympiastadion für den schon lange ausverkauften Innenraum-Stehplatzbereich zur Verfügung stellen, zum Tiefstpreis, ohne Wucheraufschlag. 114 Euro pro Nase, zwei Stück. Ich bin auch dort. (Melli? Doro? Georg?) anyone? (waren die Tickets von Hans, der überraschend selber am 22. einen Gig hat)
14. April 2018
Gestern in Schöneberg, Nähe Innsbrucker Platz. Bei Willi Mangler. Er wohnt in der Hauptstr. 57. Falls Sie ihn auch mal besuchen wollen. Das ist jetzt kein Verstoß gegen den Datenschutz oder Persönlichkeitsrechte, Willi sieht das locker, ganz super. Er freut sich, wenn er für die Getränke einen kleinen Obolus erhält, so im Schnitt zwei Euro für ein Glas Wein. Gestern durfte auch Musik gemacht werden, das Kiezkneipenorchester hat Willi Mangler besucht. Die Gäste, zu denen Ina und ich auch gehört haben, durften dazu tanzen, haben sie auch eifrig gemacht. Das allertollste bei Willi Mangler sind die Bilder, die er an die Decke geschraubt hat, das muss man gesehen haben. Salvador Dali hätte seine Freude gehabt, so surreal mutet diese Dekoration an. Und alles herrlich in Gold gerahmt, da wurde nicht gespart, so muss es sein! Willi Mangler hat ordentlich Geld in die Hand genommen, damit den Gästen etwas geboten wird. Schön ist es bei Willli Mangler. Und gestern sicher besonders schön. Das Alter der Gäste lag zwischen 4 und 74, es war für jeden was dabei. Ich habe vier Getränke durchprobiert: Rotwein (franz. Landwein), Weißwein (weiß nicht) und eine Piccolo (Hausmarke, Name vergessen, was mir bislang Unbekanntes) plus Wasser (Marke nicht beachtet,, hellblaue Fasche). Konnte man alles trinken, vor allem zu dem Preis. Kein Kopfweh heute. Was auch sehr wichtig ist, da ich heute Abend wieder tanzen gehe, und zwar zur BEAT-TANZPARTY IN DEN FRÜHLING mit der Beat-Gruppe „Berlin Beat Club“. Ich habe sie schon einmal gesehen und empfehle die Gruppe. Sie ist sehr gut. Super fände ich auch, wenn sie neben den ganzen wichtigen Hits zum Tanzen, mir zuliebe auch Albatross spielen würden, das Lied können sie nämlich auch. Ich ziehe zur Party eventuell ein buntes Maxi-Kleid an! Aber zuerst in die Maske!
13. April 2018
Ab nach Kassel. Dercon ist doch längst anders fokussiert, passt auch besser zu ihm so ein Kuratorenjob. Der geht leichten Herzens. Wird wieder spannend mit unserer schönen Volksbühne. Vielleicht gibt es jetzt eine Renaissance vom Grünen Salon, bin optimistisch. Wie ich vor ein paar Tagen schrieb, rückläufiger Merkur ist dafür gut, Fehler zu beheben, Fehlentscheidungen zu revidieren, für Wiedergutmachungen.
11. April 2018
Was für ein kunterbunter Strauß von Verwechslungen, Verzögerungen und Missverständnissen in den letzten Wochen. Bin nun wieder geneigt, den astrologischen Lehrbüchern zum rückläufigen Merkur Glauben zu schenken. Da heißt es so schön, man soll während dieser Phase keinesfalls wichtige Vereinbarungen treffen, keine Verträge unterzeichnen, keine größeren Anschaffungen machen, keine Häuser kaufen, nicht davon ausgehen, dass der Vertragspartner dasselbe unter dem Kleingedruckten versteht wie man selbst, sich nicht wundern, wenn Briefe nicht zugestellt oder beantwortet werden oder nur mit großer Verzögerung, sich nicht wundern, wenn man sich in Frankfurt verabredet und der eine wartet in Frankfurt/Oder und die andere in Frankfurt am Main. Sich nicht wundern, wenn man ein Produkt anfragt und um ein Angebot bittet, und mitteilt, was das Produkt keinesfalls haben soll und dann genau dafür ein Angebot erhält, was man aber erst realisiert, als man kurz vor Bestellung von 10.000 Stück noch mal das winzig Kleingedruckte liest. Dann erbittet man noch mal ein Angebot für das richtige Produkt und das ist dann plötzlich doppelt so teuer, man soll sich nicht wundern. Oder man will ein Ticket für ein Konzert kaufen und es heißt, es ist ausverkauft und sieben Stunden später ergibt dieselbe Frage die Antwort „es war noch nie ausverkauft, wer hat das behauptet?“. Oder man gibt mehrfach den falschen Pin ein, in der Überzeugung, es sei der richtige. Kommunikation und Kommunikationstechnik ist ganz stark betroffen. Oder der Computer benimmt sich anders als sonst und zeigt plötzlich die Uhrzeit von Takatuka-Land an. Oder oder…! Also bitte nicht wundern. Am 15. April 2018 ist der Spuk vorbei. Also vielleicht. Wenn das doch nicht alles Humbug ist. Aber wie es schon in dem schönen Lied „Turn Turn Turn“ heißt, „for every thing there is a season and a time for every purpose under heaven“ oder so ähnlich (wenn ich die Lyrics recht erinnere). Gut sein soll rückläufiger Merkur für’s Aufräumen, Ausmisten, sich noch einmal klärend mit etwas befassen, was schief gelaufen ist, etwas zu revidieren, etwas zu korrigieren oder nachzubessern, Wiedergutmachungen, Entschuldigungen, Kehrtwendungen, solche Sachen. Merkur ist duchschnittlich dreimal im Jahr für wenige Wochen rückläufig. Diese Phase gerade läuft seit 23. März 18. Falls es jemanden interessiert. Was mich interessieren würde, ob jemand hier in den letzten drei Wochen, also seit kurz vor Ostern, auch nennenswerte Missverständnisse und Verzögerungen wie oben von mir beschrieben, erlebt hat. Gerne hier als Kommentar!
10. April 2018
Übrigens spielen die Pretty Things noch mal ein Zusatzkonzert am 16. September im Quasimodo! Gehe ich wieder hin. Es war zu schön.
10. April 2018
Und warum eigentlich nicht zu Dr. Feelgood. Fällt mir gerade auch kein nachvollziehbarer Grund ein. Sa, 28. April, Quasimodo, zum (bei mir sehr) beliebten Konzertbeginn um 22:30 Uhr.
09. April 2018
live stream vom Quasimodo!
09. April 2018
Eben auf einer Litfass-Säule an dem Filmplakat für „3 Tage in Quiberon“ hängengeblieben. Marie Bäumer spielt Romy, über die drei Tage in Quiberon, man kennt die Schwarzweiß-Fotos, wie sie mit dem Fischer tanzt und trinkt und raucht und auf den Felsen herumklettert, da war sie schon sehr nierenkrank. Der jahrelange Medikamentenmissbrauch hatte sich in ihrem Gesicht eingegraben. Als Marie Bäumer die Rolle spielte, war sie schon viel älter, als Romy überhaupt wurde. Als alter Romy-Fan und weil ich Marie Bäumer auch mag, will ich den Film gerne anschauen. Er läuft bei mir in den Hackeschen Höfen, ab 12. April. Da kann ich gerade nicht, aber an vielen späteren Terminen. Wer hat Lust mit mir den Film anzuschauen und danach noch was essen und trinken zu gehen? Zum Beispiel ins Yo Soy nebenan oder ein anderes schönes Lokal in der Nähe (Ina? Jenny? Maria? Saskia? …und alle andern Fans von Frau Schneider….)
09. April 2018
draußen ist Sommer …wundervoll
09. April 2018
Heute im Quasimodo, „The Pretty Things“, neben den Stones die dienstälteste britische Rockband, Farewell-Konzert. Einlass 20 Uhr, Konzertbeginn 22 Uhr. Bin dabei. Hab mein Ticket schon, auch nicht ganz superbillig mit 29 Euro, aber hey… – im Vergleich zu den Stones-Tickets fast geschenkt. Kann man jetzt nicht in jeder Hinsicht vergleichen, aber die sind ja damals alle zusammen in die Schule gegangen und Dick Taylor hat mit Mick und Keith die Stones gegründet. Die Pretty Things galten damals als die wildere Band, im Vergleich mit den Stones. Kann man sich kaum vorstellen. Ich freue mich jedenfalls sehr auf heute Abend. Rock-Geschichte…!
08. April 2018
Zum Thema „Diese DVD ist in deiner Region nicht abspielbar“: vergesst alle Seiten und Foren, wo kryptische Hoffnungen und Codes gepostet werden, wie man den Code für ein bestimmtes DVD-Player-Modell knacken, hacken könnte. So weit ich es durchexerziert habe, alles Bullshit. Einfachste Lösung überhaupt: ein Wireless Display Adapter, kleine Strippe mit zwei Steckern, die man in den HDMI- und einen USB-Port hinten am TV-Gerät reinsteckt, dann am Rechner in den Gerätemanager gehen und den TV hinzufügen, connecten. Hätte bei mir auf Anhieb geklappt, wenn ich die richtige der vier USB-Buchsen (ja, da gibt es funktionale Unterschiede) bei meinem Panasonic Viera auf Anhieb getroffen hätte. Nun alles prima, mein Notebook-Monitor ist auf dem Fernseher und ich kann x-beliebiges Zeug, einschließlich in Europa gesperrter DVDs wireless auf den Fenseher übertragen. Auch hilfreich bei youtube-Videos, denn mein Fernseher kann zwar schon lange youtube, aber wenn der Direktzugriff über WLAN vom TV einfriert, kann man nur wieder von vorne anfangen, elend. Die youtube-Filmchen laufen auf meinem Notebook unvergleichlich stabiler, dann lieber so das schöne große Bild auf dem TV und den zugehörigen viel besseren Sound. Kostet um die achtundvierzig Euro, so eine Adapter-Strippe. Und kein hässliches Kabel zwischen den Geräten, I like. Lohnt sich! (gibt’s natürlich auch in vergleichbarer Technologie für Mac von anderen Herstellern)
P.S.
z. B. solche Perlen wie diese Andy Warhol-Doku und „BEING MICK“ sind auf für Europa konfigurierten DVD-Playern mit einer Ländersperre belegt, ist natürlich schade, wenn man das nur auf dem Notebook über VLC-Player schauen kann. Aber ist nun nicht mehr mein Problem!
08. April 2018
I C H
B I N
N I C H T
S C H W A N G E R, facebook!
Sollte dieses unwahrscheinliche Ereignis eintreten, erfährst du es selbstverständlich als Erstes. Obwohl ich einen Adblocker habe, werden mir in der rechten Seitenleiste facebook-Seiten präsentiert, die mich nicht interessieren, meistens schaue ich da gar nicht hin, aber wenn es besonders aufdringlich daherkommt, muss ich das schon mal wegklicken. Da war irgendwas mit Schwangerschaft und ich klicke also rechts oben, um es zu löschen, bei nächster Gelegenheit erhielt ich die Information, das ich auf diese Seite einen Pin geseetzt habe, also eine Art Lesezeichen. Jetzt muss man schon das Kleingedruckte lesen, wenn man in die Ecke klickt. Also Vorsicht, nicht immer ist da die bewährte Löschfunktion platziert! Ich kann mich absolut nicht erinnern, dass ich mich in der letzten Zeit online mit irgendwem übers Kinderkriegen unterhalten hätte. Aber nun, durch diesen Beitrag hier, pushe ich das Thema noch mal ordentllich nach oben. Ich muss schnell ein paar Sätze zum Thema Schwangerschaftsverhütung etc. pp. hier einbauen. Oder zum Beispiel „Hotels für Erwachsene“, das ist ein Angebot der Tourismus-Branche für Menschen, die es attraktiv finden, im wohlverdienten Urlaub kein Gekreische und Gezeter von Familienangehörigen unter 15 oder so hören zu müsen. Manche Leute regen sich unwahrscheinlich darüber auf, dass es so ein Angebot überhaupt gibt, Verstoß gegen die Menschenrechte, ein Fall für Amnesty International usw. usf. Schon mal einen längeren Flug oder eine längere Zugfahrt genossen, wo zwei bis drei Reihen vor oder hinter einem so ein Racker war, der jede Explosion auf seiner bei jeder Eingabe piependen Playstation synchron mit seiner kleinen kräftigen Stimme begleitet? Große Bewunderung auch für die danebensitzenden Eltern, die die hingebungsvolle Beschäftigung des Kindes mit dem Apparat offfenbar als das kleinere Übel zu betrachten gelernt haben. Nein, ich bin nicht schwanger und auch nicht traurig deswegen. Zur Bekräftigung poste ich gerne noch mal ein Foto von vorgestern mit meinem Weinglas und meiner Zigarettenschachtel. Es handelt sich hierbei um keine Schokoladenzigarette. Sie raucht auch nur deswegen nicht, weil sie im „Prachtwerk“ nicht durfte, die Ärmste. So prächtig finde ich es da übrigens gar nicht, zwar ganz nette Bilder an der Wand, der Côtes du Rhône auch trinkbar, auf den ersten Blick eine schöne Bühne. Aber ganz schlechte Akustik. Da sind so ein paar riesige Pfeiler mitten im Raum, die die schönen ausgetüfelten Schallwellen in weiten Teilen des Raumes zerschmettern. Man hat bei dem Konzert von Wolfgang Müller im vorderen Bereich so gut wie kein Wort verstanden, bei seinen schönen Texten doppelt bedauerlich. Ich habe mich dann genau hinter den Tontechniker im hinteren Bereich gestellt. Da war alles gut hörbar. Wenn er sich aber nicht von seiner Schaltzentrale wegbewegt beim Soundcheck, und auch keinen anderen testen lässt, wie sich der Sound in welcher Ecke anhört, ist absolut sicher gestellt, dass es genau, und im Zweifel vielleicht nur da, gut klingt, was er da so zusammenmischt. Die Musiker auf der Bühne müssen sich darauf ja auch verlassen können. Aber Müller hat nach ungefähr fünf Songs ins Publikum gefragt, ob man alles gut hören kann, oder ob es zu laut ist oder wie oder was – hat keiner reagiert, nur ich hab ihm gesagt, dass man vorne absolut nix versteht (hat mir meine Sitznachbarin bestätigt), aber die Gitarren überall ganz gut klingen und hinten wäre es insgesamt ganz gut. Na ja. Da stand dann auch mein Glas Wein und lag die Schachtel. Also wenn ich eine Location für ein Release- oder sonstiges Konzert suchen würde, ganz sicher würde ich vom Prachtwerk abraten. Das Problem mit den Pfeilern kenne ich auch von woanders. Da kann der beste Tontechniker des Universums mutmaßlich keine Wunder vollbringen.
08. April 2018
Alles DA
08. April 2018
Release-Konzert: Wolfgang Müller „Die sicherste Art zu reisen“, Prachtwerk Berlin. Support Game Over Baby
05. April 2018
noch ein lieb gewonnenes Lied von Wolfgang Müller
(Freitag im Prachtwerk)
05. April 2018
surprise, surprise – gerade erst entdeckt, Wolfgang Müller hat am Freitag im Prachtwerk einen Berliner support act, nämlich Game over Baby… nice – die haben ja richtig schöne Videos
04. April 2018
03. April 2018
Neunzehnhundertfünfundsechzig war schon ein super Jahr. Meine Geburt hat damals unwahrscheinlich viele Künstler zu Höchstleistungen inspiriert. Nie haben Backroundsängerinnen heißer performt, wie in dieser schönen Aufnahme von Bo Diddley. Ich weiß gar nicht, ob man das vor 22 Uhr senden darf (2:25!) Oder „I got you, Babe“ von Sonny & Cher, eine unverschlüsselte Wilkommensbotschaft anlässlich meiner Erdenankunft. Ganz pünktlich dann zum ersten September, The Rolling Stones auf Platz 1 der Britischen Charts mit Satisfaction. Ist jetzt nicht mein Lieblingslied der Gruppe, auch den etwas unbefriedigenden Textzeilen und der etwas eintönigen Melodie geschuldet, aber die Absicht zählt. Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul! Am 3. November 65 legten sie dann noch mal nach mit „Get off of my Cloud“. Auch wieder eher störrische Reime, die aber letztlich eine doch irgendwie auch recht passende Anspielung auf meinen etwas eigenbrötllerischen Charakter darstellen, der sich dann nach zwei Monaten schon deutlich abgezeichnet hat. Hier lag keine Opportunistin in den Windeln, das Kind machte gerne sein eigenes Häufchen. Hat sich im Grunde nicht viel verändert. Die Beatles waren dann im Oktober und November mit Help! auf Nummer Eins. Hilfe war sicher von Nöten, um mit mir fertig zu werden, aber das lag an meiner schnellen Entwicklung, ich wollte raus aus diesem langweiligen Baby-Dasein mit gefüttert- und gewickelt werden und endlich alleine die Welt erkunden, es konnte mir gar nicht schnell genug gehen! Immer dasselbe Kinderbettchen, immer dieselben Eltern, mir war langweilig! Geht mir heute immer noch so, ich bin ganz schwer für Wiederholungen zu interessieren. Außer so Sachen, die mit Genuss zu tun haben. Ich kann zum Beispiel immer wieder gerne einen absoluten Spitzen-Bordeaux oder -Champagner trinken, das wird mir einfach nicht langweilig. Auch Schlafen gefällt mir immer wieder ausgezeichnet. Oder Wiener Schnitzel könnte ich auch mindestens dreimal die Woche essen. Mache ich zwar nicht, aber ich könnte! Also offensichtlich liebe icih bei körperlichen Genüssen die wiederholte Spitzenqualität, aber wenn es ins Geistige oder Künstlerische geht, habe ich leichte Probleme, mich – zumindest in zu kurzen Abständen – für ein identisches Angebot zu begeistern. Andererseits kann ich daheim ganz viele Lieder immer wieder hören, aber ich wollte jetzt nicht jede Woche zum Konzert von dem gleichen Künstler gehen. Stimmt da irgendwas nicht mit mir? Ich denke, es ist wohl einfach nur ein Schutzmechanismus, um die Lebenszeit nicht zu verplempern und die maximale sinnliche Bereicherung sicherzustellen.
auch super: Taufkleid mit echten Rosen! (Foto mit Patentante Anna, nicht meine Mama!)
02. April 2018
Gerade entdeckt, am Montag, 9. April spielen die PRETTY THINGS (!) im Quasimodo. Ich glaub es ja kaum Da muss man eigentlich hin, oder? Wiki: „Die Band The Pretty Things wurde 1963 von dem Gitarristen Dick Taylor, zuvor Bassist bei den Rolling Stones und dem Sänger Phil May in London gegründet. Ihren Bandnamen entlehnten die Musiker dem Song Pretty Thing von Bo Diddley. Exzessive Bühnenshows, harter Rhythm and Blues und ein finsteres Image machten die Band schnell bekannt.“ Okay, die Band ist erst 55 Jahre alt, aber man sollte ihr vielleicht dennoch eine Chance geben! Wer kommt mit?
02. April 2018
Mit Ina im Quasimodo beim Release Konzert von Danielle De Picciotto und Alexander Hacke. Ich kam mit dem Taxi direkt von der Wabe, hatte mich auf den letzten Drücker losgeist. Ich war ewig nicht mehr im Quasimodo. Ich glaube Ende der Achtziger oder Anfang der Neunziger. Mir ist, als wäre der Bühnenbereich früher nicht im Keller gewesen, aber es sah trotzdem ähnlich aus, eigentlich schöner. Schummrig blaue Clubatmosphäre. Bilder von Ikonen der Musikgeschichte an den Wänden. Prince schmückt die Bar. Eine besondere Reminiszenz. Noch heute wird davon erzählt, wie er Mitte der Achtziger nach einem großen Konzert (er war auf dem Höhepunkt seines noch frischen Ruhms, Kiss lief rauf und runter) danach ein spontanes Konzert im Quasimodo gab, einige wussten davon, das machte schnell die Runde, auch ohne Handy und Smartphone. Ich hörte erst am Abend danach davon, von einem Freund, den ich immer nur am Tresen der Dominar-Bar traf, Arno. Er war auch da, er hatte aber auch eine besondere Connection, weil er häufiger Stars, die in der Stadt waren, die Hotspots zeigte. Einmal war er auch mit David Byrne unterwegs. Jedenfalls betrachteten sich alle, die bei diesem exklusiven, nicht angekündigten Konzert dabei waren, als geadelt. Von Prince persönlich. Jedenfalls wurde reichlich damit angegeben. Hätte ich wahrscheinlich auch nicht für mich behalten, Neid! Daran dachte ich also, als ich da am Tresen stand und auf Prince, den Geliebten schaute. Das Konzert von Danielle De Picciotto und Alexander Hacke ließ sich etwas übersteuert an, ich fand es zu laut. Hoffte, es würde besser, um die metaphysischen Klänge, die beide produzieren, angemessen würdigen zu können. Nach der Hälfte des zweiten Stücks ging ich zum Mann an den Tonreglern und sagte ihm, dass ich es zu laut fände, die Gitarre übersteuert. Ich hatte den Eindruck, es wurde dann besser, kann aber auch an den Stücken gelegen haben. Es wurde immer besser, es hatte sich eindeutig gelohnt, die Wabe vorzeitig zu verlassen. Ina hatte die beiden in der Konstellation noch nicht gehört, ich schon, vor zwei Jahren im Roten Salon, wo Danielle phantastische Visuals zur Musik zeigte. Das war diesmal nicht, es war weniger aufwändig, gab auch keinen Support Act, aber es war sehr intensiv. Gudrun Gut und Andrew Unruh standen auch am rechten Bühnenrand und lauschten. Später, auf dem Nachhauseweg tankte Ina, ich schaute auf eine Litfass-Säule mit einem riesigen Stones-Plakat für den 22. Juni im Olympiastadion. Da gehen wir auch hin. Hier ein paar Bilder aus dem Quasimodo, wie es heute aussieht. Und von Danielle und ihren Strümpfen und Schuhen.
P.S. gehört auch noch hierhin, dieses P.S. aus einem Kommentar vom 9. März, nach dem Konzert:
„P.S. auch noch bemerkenswert war eine Begegnung mit einem Mann am Ende vom Konzert im Quasimodo. Alexander und Danielle packten ihr Equipment ein und außer dem Tresenpersonal waren nur noch wenige Gäste da. Da kam ein graumelierter Herr an unseren Stehtisch und begann zu plaudern. Auskunftsfreudig erklärte er, dass er extra nach Berlin wegen des Konzerts gereist ist, ich glaube aus Niedersachsen (oder war es Hamburg?). Und zwar einzig und allein aus dem Grund, um sich „diesen Alexander Hacke“ mal aus der Nähe anzuschauen. Nicht etwa, weil er sich für seine Musik interessieren würde, keineswegs. Der Grund des Konzertbesuches war, sich ein konkreteres Bild von dem Männergeschmack von Meret Becker zu machen. Die beiden waren ja mal verheiratet. Dass das nun schon ewig her ist, zwanzig Jahre bestimmt, hat ihn nicht weiter interessiert. Hingegen stark interessiert ist er an Meret. Wir fragten ihn, ob da denn was liefe, mit Meret und ihm. Ich habe aus seinen etwas nebulösen Erklärungen gefiltert, dass er mit ihr auf facebook Kontakt hatte, wobei nicht ganz klar wurde, ob er ihr als Fan etwas mitgeteilt hat, ob in Form eines Kommentars, oder ob er ihr eine private Message geschrieben hat. Und ob sie darauf geantwortet hat, war auch nicht so eindeutig zu eruieren. Jedenfalls findet er sie sehr toll und ist offensichtlich so verliebt, dass er möglichst viele Informationen über seine Herzensdame sammeln will. Vielleicht wird ja was draus, ich kenne den Männergeschmack von Meret ja nicht. Er war nicht unangenehm, aber mein Fall wäre er nicht. Mir eigentlich auch ein bißchen zu alt. So schätzungsweise Ende Fünfzig. Ich bin ja erst siebenundzwanzig.
Bei der Heimfahrt musste Ina tanken und ich guckte währenddessen durch die Scheibe direkt auf eine Litfasssäule. So eine moderne, die sich dauernd dreht. Und ungefähr alle dreissig Sekunden kam eine große gelbe Werbung mit einem roten Mund in der Mitte, wo eine Zunge raushängt. 22. Juni 2018, Olympiastadion stand drauf. Keine Ahnung, was das soll Und in der Ecke „no filter“. Vielleicht eine neue Zigarettenmarke. Ich werde mich informieren und auf jeden Fall hingehen!“
01. April 2018
31. März 2018
ich habe ein Ticket übrig für das Release Konzert von dem Hamburger Singer/Songwriter Wolfgang Müller, am Fr., 6. April in Berlin, Prachtwerk. Ich selbst werde auch hingehen. Auf meiner Lieblingsplaylist gibt es zwei Songs von ihm, ich habe ihn noch nie live gehört. Das ist einer der Songs, den ich sehr mag. Wer sich für das Ticket interessiert, bitte mir eine private message schicken.
P.S. Das ist der andere Song von ihm auf meiner playlist, „Unterschiedlich schwer“.
31. März 2018
Es hat mich durchaus interessiert, was Gabo vor einem guten halben Jahr, im September 2017 in der Humboldtbox am Schloßplatz gezeigt hat. Mein Wochenende in Soeht 7 war erst eine gute Woche her und ich beschäftigte mich in Gedanken noch immer damit, was eine gelungene Ausstellung ausmacht. Nicht nur, was man zeigt, auch wie. Wie sie das mit dem Support von Lumas und Whitewall umsetzen würde. Da es nicht die Eröffnung war, fand ich einen menschenleeren, großen Ausstellungsraum vor, eine Etage unter dem Café mit der Dachterrasse, eine Etage über der permanenten Ausstellung zum neuen Berliner Schloss und dem Humboldtforum, das darin ein Zuhause finden wird. Die Box ist seit einigen Monaten weiß – oder hellgrau, nicht mehr blau. Ein neuer Sponsor hat für die neue Farbe gesorgt. Ich mag die Box, weil sie eine ungewöhnliche Form für ein Gebäude hat und die Dachterrasse bietet einen großartigen Blick über Mitte, auf Augenhöhe mit der Kuppel des Berliner Doms. Im Café gibt es eine passable Speisekarte und Barhocker mit unerwartet barocker Eleganz, Damast-bezogen. Goldgerahmte Spiegel auf pinker Seidentapete. Und eins tiefer also Gabo mit ihren Portraits von vielen Stars, auch internationalen. Angelina Jolie, gegenüber Blondie – pardon – Debbie Harry, daneben Anna Loos, in einer weiteren Reihe Udo Jürgens, unweit von Udo mein heiß geliebter Götz George auf einem Bild mit Alexander Scheer. Um die Ecke Kevin Costner. Nina Hagen reißt die kajalumrandeten Augen auf. Schöne Sachen dabei. Sie – die Fotografin – hat die großformatigen Abzüge (ca. 80 x 120 etwa) mit Klammern befestigt, freischwebend von der Decke in den Raum gehängt. Die Wände muss man sich dazu denken. Kann man machen, für meinen Geschmack ein bißchen zu gleichförmig. Aber natürlich schöne Adresse, Eintritt frei. Sie hat auch ein schönes Plakat dazu gehabt. Eines ist klar, sie muss eine Persönlichkeit besitzen, die ihr in vielen Fällen einen persönlichen Zugang ermöglichte. Nicht in allen – das Bild mit Angelina Jolie sieht nach der Regie von Angie aus, das Bild hätte sonstwer machen können. Wahrscheinlich sind die besten nicht im Ausstellungsraum gewesen. Es könnten die Bilder sein, die sie mit Campino gemacht hat, die in besonderer Nähe entstehen konnten. Ich glaube, eines davon ist dabei. Auch wenn es nicht durch die Bildunterschrift offenbart wurde. Es vermittelt sich auf einer anderen Ebene, es braucht keine Buchstaben.
30. März 2018
Lese gerade „Geht nicht gibt’s nicht!“ von Regina Ziegler. An einer Stelle berichtet sie, wie ihr Mann Wolf Gremm an die Verfilmungsrechte von Erich Kästners „Fabian“ gekommen ist. Kästner lehnte zu Lebzeiten Verfilmungen von Fabian ab. In seinem Testament verfügte er, dass seine Frau* langjährige Lebensgefährtin und seine dauerhafte Geliebte (mit der er auch ein Kind hatte), jeweils fünfzig Prozent der Verfilmungsrechte erben. Gremm hat dann mit beiden einzeln Kontakt aufgenommen und sie bezirct, was dazu führte, dass beide zustimmten. Verfilmungsrechte hin oder her – was ich so bizarr an dieser Stelle finde, ist die Verfügung von Kästner, im Grunde EINE zu vererbende Sache auf zwei Erben aufzuteilen, die vermutlich nicht unbedingt in größter Harmonie nebeneinander existierten. Auseinandersetzungen sind da vorprogrammiert. Was hat er sich dabei gedacht. Man müsste das Testament vielleicht mal genauer lesen können. Vielleicht war es auch eine Konstellation, wo jeder von jedem gewusst hat und sich irgendwie arrangierte, und Kästner wollte, dass keine sich benachteiligt fühlt. Mag auch eine schwierige Entscheidung sein. Hat mich gerade schwer irritiert während der Lektüre.
Erich Kästner und die Frauen
Besuch bei ‚Frau Kästner‘
*Kästner hat nie geheiratet, wusste Ziegler vielleicht nicht
28. März 2018
Der junge Mann hier hat jetzt zum Beispiel eine Frisur, die mir gleich angenehm aufgefallen ist. Schmeichelhafte Silhouette, das Gesicht kommt zur Geltung, das verwegen lange Deckhaar gibt eine gewisse Dynamik bei rhythmischen Kopfbewegungen. Die Ohren werden nicht verdeckt, man sieht gleich, ob sie gewaschen sind. Der sidecut hat so eine gewisse fünf-Tage-Bart-Textur, die ich auch sehr mag. Die Haare scheinen nicht gefärbt zu sein, was da so rot aufflammt, ist der Bühnenscheinwerfer. Ich stehe überhaupt nicht auf gefärbte Haare bei Männern. Ohrschmuck ist auch nicht von Vorteil, hier nicht zu sehen. Allerdings hat er auf der anderen Seite so ein Ohrpiercing, immerhin keinen Tunnel (geht für mich gar nicht!). Das einzige, was mir bei diesen mich sehr ansprechenden Frisuren noch keine Ruhe lässt ist, ob da nicht doch irgendein Festiger oder Haarspray im Spiel ist. Bei ihm fiel das alles relativ locker und wirkte nicht betoniert-verklebt. Man möchte da ja auch reinfassen. Wenn man dann in so ein klebriges Nest langt, das finde ich nicht schön. Rein von der Statik her sollte es auch möglich sein, so einen Haarschnitt einfach nur durch regelmäßiges Kämmen oder Bürsten in Fasson zu bekommen, oder? Ich habe jetzt keine weiteren Pläne mit diesem jungen Mann, die Abbildung dient nur als Symbolbild!
27. März 2018
27. März 2018
27. März 2018
27. März 2018
Zur besseren Orientierung habe ich in meinem flickr account übrigens Sammlungen angelegt, die ich bevorzugten Opfern und Orten widme. Falls sich jemand über Ostern langweilt, kann er gerne in meinen 57.055 öffentlichen Bildern der letzten dreizehn Jahre herumsurfen. Wobei noch anzumerken ist, dass es darüberhinaus einige Hundert Alben gibt, die keiner Sammlung zugeordnet sind. Das Ordnungsprinzip in flickr ist so, dass man Bilder aus dem gesamten Photo Stream Alben zuordnen kann, das mache ich sehr konsequent, d. h. es gibt kein Foto unter den rund Siebenundfünfzigtausend, das freifliegend herumschwebt, ohne sich in einem Album zu befinden. Man kann darüberhinaus verschiedene Alben in einer sogenannten „Sammlung“ (collection) bündeln, das habe ich immer dann gemacht, wenn es sich aufdrängte, wie zum Beispiel die Sammlung „Vienna“ oder „Villa Ernst Fuchs“ oder „Olympiastadion Berlin“, wo ich dann auch noch die zugehörigen Geschichten (also Blogeinträge) verlinkt habe. Viel Vergnügen!
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Gesammelte Sammlungen in alphabetischer Reihenfolge:
Alban Nikolai Herbst 11 Alben
all2gethernow 4 Alben
Atelier 12 Alben
Berliner Flohmärkte 7 Alben
Berliner Dom 11 Alben
Berliner Mauer 13 Alben
Berlin Grunewald, Havel und Wannsee 13 Alben
Berlin, Nikolaiviertel 5 Alben
Berlin, historische Mitte 84 Alben
Berlin, Neues Museum 17 Alben
Bundesregierung 13 Alben
Blogger 44 Alben
Cafe Einstein 7 Alben
Carpentier Galerie 6 Alben
C/O Berlin 6 Alben
Cosmic 148 Alben
Daily Shots 365 Alben
Duke Meyer | Eibensang 11 Alben
Einstürzende Neubauten [related] 9 Alben
Frau Nielsen 2005 – 2018 13 Alben
Frau Nielsen macht Ferien 10 Alben
galerie hiltawsky 4 Alben
Gärten der Welt 10 Alben
Gräber in und bei Berlin 12 Alben
Grüner Salon 5 Alben
Helge Timmerberg 2 Alben
in memoriam Nico 6 Alben
Jenny 7 Alben
Jupiter IV. 61 Alben
Karl 15 Alben
Karvana 4 Alben
krahkrahwuffmiauwieher 11 Alben
KUNSTSALON IRIDIUM 4 Alben
KW Institute for Contemporary Art 3 Alben
@lcb (Literarisches Colloquium Berlin) 6 Alben
Lüül 6 Alben
Maria 26 Alben
M. 2 Alben
nhow_Berlin 6 Alben
Olympiastadion Berlin 15 Alben
Olympisches Dorf Elstal von 1936 10 Alben
PINK PARTE 6 Alben
Reisetagebuch Mai 2010 10 Alben
re:publica 3 Alben
Rosa von Praunheim 5 Alben
Roter Salon / Volksbühne Berlin 6 Alben
Seven Star Gallery Berlin 10 Alben
SIR 11 Alben
SOEHT 7 12 Alben
Spreepark Plänterwald 3 Alben
Tempelhofer Freiheit 5 Alben
Unterwegs mit Jan 118 Alben
Vera von lehndorff 7 Alben
Vienna 60 Alben
Villa Ernst Fuchs, Wien 12 Alben
Zeughaus 8 Alben
50 Jahre Mauerbau 13. August 2011 12 Alben
27. März 2018
[ Auszug aus einer fb-Konversation vom 27.03.18 ]
„WOBEI ich ja anmerken muss, dass ich mir für 2018 vorgenommen hatte, bedeutend weniger zu fotografieren, und vor allem keine Künstler, die ich schon mehrfach in ähnlichen Bühnensituationen verewigt hatte. Eigentlich wollte ich mich in diesem Jahr auf ganz besondere (verabredete) Situationen, vorzugsweise bei Tageslicht konzentrieren, außerdem Altlasten abbauen (Bilder verarbeiten, die schon seit z. T. 2015 in der Schleife hängen). Aber wer bin ich, mich an meine Vorsätze zu halten! Einmal habe ich es geschafft, tatsächlich kein einziges Foto zu machen, obwohl ich die Kamera eingepackt hatte (für alle Fälle). Das war bei Marias vorletztem Konzert im Lola, wo sie mit Matzaa und Judith vom Tresen gesungen hatte. Ich freute mich fast schon, dass es mich auch nicht in den Fingern juckte, weil ich diese Perspektive schon in- und auswendig kenne und wirklich ausgiebigst festgehalten hatte, also nur mit Maria. Aber dann war ich neulich wieder im Lola und Maria sang und hatte DIESEN COWBOYHUT auf. Ich konnte nicht anders. Schon ging es wieder los, ich wurde rückfällig!
Dann hatte Jenny diesen Auftritt in der Wabe. Ich hatte zuletzt mal IC Falkenberg vor zehn Jahren mit Stern Meissen glaube ich dort fotografiert, danach hat er sich mit mir zum Kino verabredet, wir waren in dem RAF Film und danach essen und er kaute Kaugummi, sächselte mit seinem Hallenser Dialekt und trank Red Bull mit Wodka oder irgendeine ähnliche gruselige Mischung. Das hat mich etwas abgetörnt (also das Gesamtpaket, obwohl er sich ansonsten sehr bemüht hat, haha). Ich dachte also, ich sollte der WABE noch mal eine neue Chance geben. Also ging ich hin und wollte dann auch gucken, was meine Kamera mit der Situation macht.
Und dann durfte ich plötzlich in der Bar jeder Vernunft fotografieren, wo man nie Fotos machen darf. Ja sollte ich denn da keinen Gebrauch davon machen?
Liebe Saskia, in diesem Album mit dir aus der Wabe ist ein Bild, wo ich sofort gedacht habe, „das Foto habe ich doch schon mal gemacht!“, das mit deinen Glitzer-Stiefeletten. Sogar zwei. Ich habe es trotzdem gerne gemacht und nicht gelöscht. Aber das muss aufhören! So viel aus der Rubrik intime Bekenntnisse.
Ihr müsst mir natürlich auch ein bißchen dabei helfen und mich ermahnen, noch einmal darüber nachzudenken, wenn ich die Kamera aus der Tasche hole. Ich zähle auf euch!
Frohe Ostern etc. pp!
Eure Gaga
(Konzert-Fotografin i. R.)“
26. März 2018
Schon wieder Bilder aus der Wabe. Noch warm, von vorgestern. Mit SIR, diesmal mit – natürlich Saskia -, Ilka, Hans, Jens und Elisabeth King. Von Lane of Lion habe ich auch Bilder, sehr aparte sogar, der Haarschnitt des Bassisten hatte es mir angetan. But first things first. LA Rutner (hier umschmeichelt von Ilka und Hans)
SIR. Schön. Schlau. Schlagfertig. [ s l i d e ]
25. März 2018
Wir waren übrigens gestern nach Saskias sehr schönem Konzert nicht wie so oft im Rosenburger, sondern in der sehr schönen Yo Soy Tapas Bar in der Rosenthaler Str. 37, wo wir tatsächlich, als wir nach Mitternacht dort aufschlugen, noch Essen bekamen und zwar allerfeinste Tapas, hätten aber auch Kaninchenkeulen und was es sonst auf der Karte gibt, bekommen können. Der Rioja war auch grandios. Dazu gute Musik und ein sehr charmanter, aufmerksamer Service. Ganz dicke Empfehlung. Wir waren ungefähr bis 3 Uhr da und haben es uns gutgehen lassen! Ich gehe davon aus, dass Herr Martius das unterschreibt!
Ich hatte ja berichtet, als wir nach dem Konzert in der Wabe etwas orientierungslos an den Stehtischen herumstanden, dass ich neulich, als uns wieder nur der Rosenburger einfiel, danach googelte, welche Berliner Restaurants überhaupt nach 23 Uhr noch warme Küche haben. Das ist eine echte Wüste hier, wenn man gerne in schönerer Atmosphäre als einem Imbiss noch spät etwas essen will. Das Ergebnis war tatsächlich in Mitte nur das Yo Soy, das ich gar nicht präsent hatte, obwohl ich jeden Tag mindestens zweimal dran vorbeilaufe und das Restaurant Nö in der Glinkastraße. Das wird auch noch ausgetestet. Und im Westen das Schwarze Café. Aber da will man ja nicht extra hinfahren, wenn man in Mitte oder im Prenzlauer Berg unterwegs war. Das Yo Soy war ein echter Volltreffer. Als wir aus dem Taxi stiegen, waren wir noch höchst unsicher, ob das nicht eine haltlose Behauptung im Internet ist, dass man nach Mitternacht noch Essen bekommt. Aber es stimmt!
24. März 2018
und gleich zu SIR, Special Guest: Lane of Lion
24. März 2018
Bar jeder Vernunft: Astrid North & Gäste – North-Lichter – auf der Bühne Astrid North, Maria Schuster, Franziska Plückhan, Johanna Zeul, Aziza A, Benny Glass
(…) u. als Gast (im Auditorium) Saskia Rutner
24. März 2018
20. März 2018
Gedöns
20. März 2018
Danielle De Picciotto, Quasimodo
20. März 2018
20. März 2018
20. März 2018
20. März 2018
20. März 2018
steht lieber rum: Benny Glass
20. März 2018
20. März 2018
These boots are made for walking
And that’s just what they’ll do
One of these days these boots are gonna walk all over you
19. März 2018
Ein großer Teil der Bilder, die ich in den letzten Tagen von Jenny Kittmann, Astrid North, Johanna Zeul, Franziska Plückhan und Saskia Rutner gepostet gepostet habe, ist aus diesem Album. Hier ist der Rest. Ich empfehle, die Bilder als Slideshow zu betrachten, da ist so ein extra Button auf flickr im oberen Bereich dafür. Oder über diese Adresse. Viel Vergnügen, es war ein sehr schöner Abend, auch ohne Männer auf der Bühne. Frauen haben ja auch Testosteron.
18. März 2018
Beine gehen immer.
18. März 2018
wenn ich groß bin, werde ich Astrid North
18. März 2018
18. März 2018
18. März 2018
18. März 2018
Jenny Kittmann, Wabe
17. März 2018
17. März 2018
D̶e̶̶s̶̶d̶̶e̶̶m̶̶o̶̶n̶a Alekto.




































































































