Zum Thema „Diese DVD ist in deiner Region nicht abspielbar“: vergesst alle Seiten und Foren, wo kryptische Hoffnungen und Codes gepostet werden, wie man den Code für ein bestimmtes DVD-Player-Modell knacken, hacken könnte. So weit ich es durchexerziert habe, alles Bullshit. Einfachste Lösung überhaupt: ein Wireless Display Adapter, kleine Strippe mit zwei Steckern, die man in den HDMI- und einen USB-Port hinten am TV-Gerät reinsteckt, dann am Rechner in den Gerätemanager gehen und den TV hinzufügen, connecten. Hätte bei mir auf Anhieb geklappt, wenn ich die richtige der vier USB-Buchsen (ja, da gibt es funktionale Unterschiede) bei meinem Panasonic Viera auf Anhieb getroffen hätte. Nun alles prima, mein Notebook-Monitor ist auf dem Fernseher und ich kann x-beliebiges Zeug, einschließlich in Europa gesperrter DVDs wireless auf den Fenseher übertragen. Auch hilfreich bei youtube-Videos, denn mein Fernseher kann zwar schon lange youtube, aber wenn der Direktzugriff über WLAN vom TV einfriert, kann man nur wieder von vorne anfangen, elend. Die youtube-Filmchen laufen auf meinem Notebook unvergleichlich stabiler, dann lieber so das schöne große Bild auf dem TV und den zugehörigen viel besseren Sound. Kostet um die achtundvierzig Euro, so eine Adapter-Strippe. Und kein hässliches Kabel zwischen den Geräten, I like. Lohnt sich! (gibt’s natürlich auch in vergleichbarer Technologie für Mac von anderen Herstellern)

P.S.
z. B. solche Perlen wie diese Andy Warhol-Doku und „BEING MICK“ sind auf für Europa konfigurierten DVD-Playern mit einer Ländersperre belegt, ist natürlich schade, wenn man das nur auf dem Notebook über VLC-Player schauen kann. Aber ist nun nicht mehr mein Problem!

2 Antworten auf „08. April 2018

  1. fb ~ 08.04.18
    Max Zorn
    Frau N., Sie scheinen davincihaft auf dem Weg zur Universalgelehrten zu wandeln. Chapeau!

    Gaga Nielsen
    immer schon, ich mache vor nichts Halt und nichts Menschliches ist mir fremd! Auch kenne ich z. B. ein Super-Tutorial, wie man einen kaputten Plastik-Reissverschluss von der Lieblings-Bettwäsche wieder in die Spur kriegt! (Und kochen kann ich natürlich auch!)

    Max Zorn
    Es schimmerte schon immer durch! Gut, das mit dem Reissverschluss spricht mich als praktizierenden Hausmann auch emotional an. Da hast Du leichtes Spiel

    Gaga Nielsen
    weil Du’s bist (aber das bleibt bitte unter uns!)

    Max Zorn
    Klar, radförmiges Biegen des Reissverschlusses ist die Grundtechnik, die jedem bekannt sein sollte – aber das Einfädeln/führen ist in dem Beitrag wirklich geradezu unfassbar zielführend und doch auch sinnlich dargestellt.

    Gaga Nielsen
    ich bin an sich keine Freundin von drastischen close ups von Körperteilen bei unerbittlicher Beleuchtung, aber hier ist das im wahrsten Sinne des Wortes eine runde Sache!

    Max Zorn
    Drastik ist ok, wenn sie dann auch wieder optisch aufgelöst wird. Unerbittliche Beleuchtung ist allerdings tatsächlich mehr was für den Chirurgen/Dentisten und ist der Feind jeder Sinnlichkeit. Beim Kunststoff hingegen gilt der alte Slogan: „es kommt drauf an, was man draus macht“

    Gaga Nielsen
    ich denke das Genre und der Plot verträgt diese Bildsprache! Man muss da einfach differenzieren und sich auf das Buch und die Dramaturgie einlassen!

    Max Zorn
    Ja, allerdings ist die Kombination aus Reissverschlüssen und Körperteilen auch durchaus schmerzhaft und interruptierend im Bewusstsein etlicher Männer abgelegt. So auch in meinem.

    Gaga Nielsen
    wir wollen das Thema nicht weiter strapazieren, ich wollte lediglich meine Dienstleistungsbereitschaft dokumentieren!

    (das reimt sich ja sogar – dichten kann ich auch!)

    Max Zorn
    nichts anderes implizierte ich. Im Bedarfsfalle werde ich mir nicht zu fein sein und eben jene Bereitschaft in Anspruch nehmen.

    Gaga Nielsen
    Aber vorrangig natürlich der Dienst am LESER!

    Max Zorn
    ich fürchte, die Zahl der Leser unseres kleinen Haushaltsexkurses bleibt maximal einstellig.

    Gaga Nielsen
    Gerne mache ich ein Angebot, aber den Leser abholen, das führt nun doch zu weit! Ich bin da auch gerne ein bißchen altmodisch. Es schickt sich nicht, zu grelle Werbung für seine Sache zu machen, wir Ärzte und Juristen sind ja gar nicht befugt, offensiv an den Kunden heranzutreten, daher gebe ich nur kund, dass ich aus der „Osterpause“ zurück bin, und meine Praxis wieder geöffnet habe. Wir wollen daraus ja nun keine „Insta-Story“ klöppeln. Das wäre nicht standesgemäß.

    Max Zorn
    Wahrlich altmodisch aufs Bettzeug heruntergebrochen wären Knöpfe. Davon rate ich nun ernsthaft ab. Alte Knöpfe abzuschneiden widerspricht nun wirklich nicht dem Werbeverbot der genannten Berufsgruppen. Aber vielleicht bin ich einfach zu fortschrittsgläubig und Dein leicht wertkonservativer Anker fehlt mir in dieser Angelegenheit. Ich werde darüber nachdenken und wünsche allen Lesern eine geruhsame Nacht.
    (Danke U. Wickert)

  2. kid37 – 9. Apr, 11:44
    Was es alles gibt. Guter Hinweis, interessant auch, daß so was für Mac schon für die Hälfte zu haben ist. Sehr ungewöhnlich. Mein Player ließ sich zum Glück entsperren, sonst hätte ich doch große Probleme mit meinen DVDs aus Obskuristan. Ansonsten liebe ich den eingebauten Mediaplayer im TV. Das ist die Zukunft! sage ich immer, zumindest was so digitale Fundsachen angeht.

    g a g a – 9. Apr, 19:47
    mein ebenfalls im TV eingebauter mediaplayer kann aber die BEING-MICK-Dateien nicht abspielen, anderes Format. Ist auch alles nicht so wesentlich, ich gucke gar nicht so viele Filme, aber habe immer gern den maximalen Komfort für den Fall der Fälle!

    g a g a – 9. Apr, 19:48
    außerdem hab ich auch ein paar DVDs aus Obskuristan via Hamburg, von denen noch keine einzige auf meinem DVD-Dingens abspielwar, daher immer auf dem Notebook angeschaut. Aber nun! Kommen die GANZ GROß RAUS!

    g a g a – 9. Apr, 19:50
    weiterhin allerdings ein Problem mit der Warhol-DVD aus Amerika, NICHT EINMAL DER VLC-Player kann die abspielen, dabei hab ich die schon seit Jahren und konnte die schon mal auf meinem alten Notebook angucken, ich dachte die neuen Player sind abwärtskompatibel, fuck! ist so ein blödes Format, dafür müsste man einen anderen Player runterladen. Herrje!

    g a g a – 9. Apr, 19:57
    P.S. das Scheißformat von der Warhol-DVD ist UDF, whatever. Selbst wenn die noch auf meinem zwölf Jahre alten Samsung Notebook mit einem alten Mediaplayer oder einem alten VLC-Player laufen sollte, nützt es mir nix, weil das alte Notebook zu alt ist, um den Wireless Dingens Adapter am TV zu erkennen. Müsste man die Dateien umkonvertieren oder den „ISOBuster“ installieren. Geht’s noch? Ich habe auch keinen Bock jetzt zig alte VLC-Player-Versionen auf meinem aktuelleren Notebook testweise zu installieren, um auszuchecken, ob eine von den zahllosen Versionen damit irgendwann mal zurechtkam.

    https://praxistipps.chip.de/udf-datei-oeffnen-so-funktionierts_42315

    kid37 – 9. Apr, 20:28
    Eventuell könnte Handbrake helfen, das frei erhältlich ist:
    https://handbrake.fr/features.php

    Und es stimmt, mit neueren Codecs hat mein Mediaplayer auch Probleme, da muß dann irgendwann eine andere Lösung her. Das ist schon super, so Filme in GROß schauen zu können. Auch wenn ich sonst gern den bescheidenen Auftritt preise.

    g a g a – 9. Apr, 20:30
    ich beschäftige mich zu gegebener Zeit mit Handbrake, aber heute Abend nur noch mit den PRETTY THINGS! (Farewell Konzert im Quasimodo, muss mich noch aufhübschen, geht um 22 Uhr los!)

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