20. Oktober 2020

Inmitten der Schätze. Tägliche Überdosis Vanity Fair! In meiner Werkstatt ist nun das Jahr 2000 angebrochen und 2001 steht schon vor der Tür. Der Tag hat mit Januar 1999 angefangen, gegen 18 Uhr schwirrte mir der Kopf und ich konnte das erste Jahr des neuen Jahrtausends erfolgreich abschließen.

Meine wissenschaftlichen Analysen haben ergeben, dass ein Vanity Fair-Heft zwischen 140 und 170 Seiten hat, also mehr oder weniger um die 150 im Durchschnitt. Ein Jahrgang hat zwölf Ausgaben. Ich schaffe zwei Jahrgänge pro Tag. Wir rechnen also: 150 x 24 = ? (ich machs mal im Kopf…. äh… 3600 Seiten! So viele Seiten gucke ich mir nun fast jeden Tag an.

Unterbrochen nur von einem kleinen Imbiss, Tee nachschenken und aufs Klo gehen. Nach fünf bis sieben Stunden bin ich bedient und weiß nicht mehr, ob ich Junge oder Mädchen bin. Habe aber dann auch viele wahnsinnig schöne Eindrücke von Fotografien und Artikeln gehabt, die ich mir in Ruhe erst dann durchlese, wenn ich meine Gaga Nielsen-Edition gebunden habe.

Vor 2001 hab ich ein bißchen Angst, weil die letzten drei Monate bestimmt nicht nur von Party und glamourösen Hollywoodgeschichten und den Problemen und Erfreulichkeiten der Filmwelt handeln dürften. 9/11. Aber da muss ich durch.

Jetzt, wo ich diese Hefte so rasant inhaltlich scanne, fällt mir auf, dass mit großer Regelmäßigkeit Kriminalfälle von Anno Dazumal mit schönem angegilbten Bildmaterial in den Heften aufgearbeitet werden. Oft Leute aus höheren Kreisen, von denen ich noch nie gehört habe, die da abgemurkst wurden. Meistens sortier ich die aus, Gruselcontent ist nicht so meine Vorzugslektüre.

Es sei denn, es handelt sich um eine interessante Überschneidung mit Protagonisten aus dem Showbiz, da bin ich dann doch wieder interessiert. Aber ich sortiere streng! Ganz ganz oft wird auch die Kennedy-Familie präsentiert. Da gibt es aber auch zu schöne Fotos!

19. Oktober 2020

Reklame muss nicht hässlich sein! Als ehemalige VOGUE Leserin (1986 – 2000 lückenloses Archiv hier) war mir das natürlich längst bekannt, aber die Zeitreise durch fast dreißig Jahre Vanity Fair bringt es mir noch einmal in aller Deutlichkeit in Erinnerung! Niemals nicht beim Artwork knausern! Geld in die Hand nehmen!