13. März 2018

Noch eins von Jenny, typisches Gaga-Nielsen-Foto halt! Jetzt mal gucken, was ich gestern in der Bar jeder Vernunft fabriziert habe, noch nicht dazu gekommen. Ich durfte tatsächlich fotografieren. Es gibt Zeichen und Wunder. Der Supervisor war sogar richtig nett zu mir und hat mir mehrere Plätze schmackhaft gemacht, von wo ich überall fotografieren könnte. Hinten rechts hatten wir auch einen schönen Tisch, mit Jenny und Fabian und Melli und Saskia. Ich habe mich aber durch das Zelt bewegt. Schon seltsam, wenn man einmal rigide davon abgehalten wurde und plötzlich ermuntert wird, sich frei zu entfalten. Natürlich ohne die Show zu beeinträchtigen, aber das ist ja mein Spezialgebiet. Die erste geglückte Rehabilitation in diesem Jahr. Wenn jetzt noch das Stones-Konzert im Olympiastadion schön wird, zeige ich mich offfen für weitere Wiedergutmachungen. An mir soll es nicht scheitern!

12. März 2018

Die zauberhafte Astrid North am letzten Samstag in der Wabe und heute Abend in der Bar jeder Vernunft. Maria ist auch da und singt! Und Johanna Zeul und und und. Freue mich sehr. Ich habe übrigens selten eine Bildstrecke gemacht, in der mir die Farbversion der Bilder ganz oft besser gefällt als s/w. Sehr schöne Lichtchoreographie zum Teil. Weiß nicht, ob kontrolliert und beabsichtigt. In einigen Läden wird das auch ein bißchen dem Zufall überlassen. Dann ist es halt Serendipity. Auch schön!

11. März 2018

18-03-08 Wabe (21)

mehr Bilder vom 8. März in der Wabe. mit Johanna Zeuls Lieblingsbühnentierinnen, Teil 2 feat. Bernadette La Hengst, einer begnadeten Straßenmusikerin aus London, deren Namen ich leider nicht behalten habe, Amalia Chikh und Maria mit Eine tochter. Wobei ich letztere, wie schon ausgiebig erklärt, nicht mehr sehen konnte, weil auf dem Weg zum zweiten Event im Quasimodo. Als ich gestern wieder da war und den Flyer sah, fiel mir auf, dass Judith auch auf dem Flyer war, obwohl gar nicht angekündigt, vielleicht hat sie mit Eine Tochter gespielt. Ich weiß es ja leider nicht. Gestern habe ich bedeutend mehr Bilder gemacht. Sehr, sehr viel mehr. Mit Jenny am Flügel und Nahaufnahmen von Astrid North und Saskia mit ihrer Ukulele, sie war der Überaschungsgast. Und auch sehr schöne Bilder von Johanna Zeuls einer kleinen Tochter am Schlagzeug. Entzückendes Kind. Ich hatte gestern – insprierit von Melli – eine Jacke aus schwarzem Paillettenstoff an. Als ich an der Kleinen vorbeiwollte, stelllte sie sich mir in den Weg, hob die Hände wie Goldmarie, die Sterntaler auffangen will, berührte vorsichtig mit ihren flachen Patschehändchen die Pailletten, strahlte mich an und juchzte „GLITZER….!“. Dann durfte ich weitergehen. War sehr schön, nicht nur diese kleine Episode.

08. März 2018

Habe den kühnen Vorsatz gefasst, vor dem Release-Konzert im Quasimodo noch ein gutes Stündchen in der Wabe zu verbringen, wo Maria ab Acht mit eine tochter und anderen Damen spielt., u. a. Bernadette La Hengst. Um 21:15 muss ich dann aber weg und mit dem Taxi Richtung Quasimodo eilen, wo Ina auf mich wartet, ich hab unsere Tickets für Hackedepicciotto – Alexander Hacke & Danielle de Picciotto in der Tasche. Bin gespannt, auf alle Acts! Wer mich immer schon mal treffen wollte, hat heute Abend die Auswahl – Wabe oder Quasimodo. Oder beides! CU…! (?)


Foto: Symbolbild! (Ticket vom vorletzten Jahr)

07. März 2018

Jemand Interesse, dass ich für morgen Hacke/de Picciotto im Quasimodo Tickets mitbringe? Ich hole gleich welche, Record Release! Das da, Ticket 22 Euro, bitte bis 17 Uhr um Rückmeldung! Die beiden sind grandios, Beginn 22 Uhr! Ina und ich sind auch da! Da steht 20 Uhr, das ist falsch, Einlass ist 20 Uhr, Showtime 22 Uhr! Im Quasimodo darf erst ab 22 Uhr live gespielt werden, damit der Kinobetrieb im Delphi nicht akustisch leidet!

02. März 2018

 

Bittere Bilanz!

fünfzehnter September 1965 Waldbühne
(Mick 22, Gaga fünfzehn Tage alt, nicht dabei gewesen, weil Baby und nicht in Berlin)

16. September 1970 Deutschlandhalle
(Mick 27, Gaga fünf, nicht dabei gewesen, weil zu klein und nicht in Berlin)

19. Oktober 1973 Deutschlandhalle
(Mick 30, Gaga acht, nicht dabei gewesen, weil zu klein und nicht in Berlin)

3. Mai 1976 Deutschlandhalle
(Mick 32, Gaga zehn, nicht dabei gewesen, weil zu klein und nicht in Berlin)

8. Juni 1982 Waldbühne
(Mick 38, Gaga sechzehn, nicht dabei gewesen, weil leider immer noch nicht in Berlin, sonst ganz bestimmt und unbedingt!)

6. Juni 1990 Olympiastadion
(Mick 46, Gaga vierundzwanzig, nicht dabei gewesen, obwohl seit vier Jahren in Berlin, weil keine Karten mehr gekriegt, geärgert!)

13. August 1990 Radrennbahn Weißensee (Steel Wheels/Urban Jungle)
(Mick 47, Gaga vierundzwanzig, dabei gewesen! FOS! Direkt an der Bühne! Weinende Ostberliner, war super!)

14. August 1990 Radrennbahn Weißensee
(Mick 47, Gaga vierundzwanzig, nicht dabei gewesen, weil schon am Tag vorher dabei)

17. August 1995 Olympiastadion (Voodoo Lounge)
(Mick 52, Gaga neunundzwanzig, dabei gewesen, Tribüne ganz weit weg, war gar nicht super, vor Ende gegangen, genervt!)

26. August 1998 Olympiastadion
(Mick 55, Gaga zweiunddreissig, nicht dabei gewesen, wegen Olympiastadion-Trauma von 1995)

10. September 1998 Waldbühne
(Mick 55, Gaga dreiunddreissig, nicht dabei gewesen, wegen Stadion-Trauma von 1995)

15. Juni 2003 Olympiastadion
(Mick 59, Gaga siebenunddreissig, nicht dabei gewesen, wegen Olympiastadion-Trauma von 1995)

21. Juli 2006 Olympiastadion
(Mick 63, Gaga vierzig, nicht dabei gewesen, wegen Olympiastadion-Trauma von 1995)

10. Juni 2014 Waldbühne
(Mick 70, Gaga achtundvierzig, nicht dabei gewesen, weil nicht weiter beachtet, immer noch Stadion-Trauma, siehe oben)

22. Juni 2018 Olympiastadion
(Mick 74, Gaga zweiundundsoweiter, dabei, weil mitgekriegt und entschieden Olympiastadion-Trauma von 1995 zu bearbeiten! Ticket für den Innenraum, schöpfe neue Hoffnung, erhoffe Heilung!)

(…) (…)

27. Februar 2018





Michael Praetorius
Suite aus Tänzen (Bearbeitung für Bratschenensemble)

Benjamin James Dale
Introduktion und Andante für sechs Bratschen op. 5

York Bowen
Fantasia für vier Bratschen e-Moll op. 41 Nr. 1

Giuseppe Verdi
Ave Maria (Scala enigmatica) aus den Quattro pezzi sacri (Bearbeitung für Bratschenensemble)

Simonide Braconi
Back to the viola für zwölf Bratschen

Gioacchino Rossini
Ouvertüre zur Oper Der Barbier von Sevilla (Bearbeitung für acht Bratschen)

Giuseppe Verdi
Laudi alla vergine Maria aus den Quattro pezzi sacri (Bearbeitung für Bratschenensemble)

Kenneth Harding
Rondo Capriccio für sechs Bratschen

Max von Weinzierl
Nachtstück für vier Bratschen op. 34

Astor Piazzolla
Primavera porteña aus Las cuatro estaciones porteñas (Bearbeitung für Bratschenensemble)

Astor Piazzolla
Fuga y misterio aus María de Buenos Aires (Bearbeitung für Bratschenensemble)

Johann Strauß (Sohn)
Kaiserwalzer op. 437 (Bearbeitung für Bratschenensemble)



Zwölf Bratschisten der Berliner Philharmoniker spielen quer durch die Musikgeschichte, Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie. Virtuos wie erwartet. Schon richtig, Tonmitschnitte zu verbieten (die wären einfach zu gut und die Philharmoniker hätten nicht viel von der abseitigen Verwertung). Fotografieren ist auch nicht im Rahmen des Erwünschten, verstehe ich völlig. Vollkommen richtig. Die beiläufigen dreieinhalb Bilder, die ich hier zeige, hat meine Kamera ohne meine Erlaubnis gemacht. Sie ist in diesem pubertären Alter, wo man mitunter die Grenzen ausprobieren muss. Hat zum Glück keinen gestört. Ich fand es nicht so wünschenswert, dass meine Kamera unbedingt irgendein Erinnerungsbild mitnehmen musste. Man ist doch phantasie- und erinnerungsbegabt und kann sich auf die schönsten Momente besinnen. Das ist eine reine Übungssache. Niemand kann behaupten, dass es ein Foto braucht, um sich zu erinnern. Ich weiß, wovon ich rede. Und ich behaupte das, obwohl ich schon das eine oder andere Foto mit Hingabe gemacht habe. Wie meine Kamera. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm – wir sind eben doch verwandt. Und dennoch – – gibt es niemals Bilder von den schönsten Momenten. Dann würden sie nämlich nicht passieren. Außer man heißt Gustav Klimt. Dann schenkt man der Welt den Kuss, der in Wien im Belvedere hängt und seither auf drei Milliarden Kaffeetassen und Postkarten und Seidentüchern und Schatullen und Brillenetuis vervielfältigt wird., bis zum Ende aller Tage. Als stellvertretender Traum der Menschheit. An den man sich erinnern will, wenn man Kaffee trinkt, ein Halstuch bindet und die Brille aus dem Etui nimmt, weil man nicht mehr so gut sehen kann, wie damals bei diesem jenen ersten, zweiten oder zwölften Kuss.

19. Februar 2018



Das erste Bild da oben hab ich neulich beim Beatles-Konzert gemacht. So eine Beatgruppe, wird man eventuell noch viel davon hören. Ich fotografiere gerne Publikum. Die Leute auf der Bühne werden ja schon immer ausführlich von den anderen, den richtigen Fotografen fotografiert. Da möchte ich mich gar nicht in Konkurrenz begeben, Schuster bleib bei deinen Leisten! Ich habe an dem Abend auch Fotos von den Bühnenkünstlern gemacht, manche sogar ganz okay, aber als ich die Bilder für den Eintrag hier auswählte, gefielen mir die Bilder von der Bühne gar nicht am besten. Und darauf kommt es ja an, in so einem sterbenden, supersubjektiven Befindlichkeitsblog wie meinem, das sich in keinster Weise der Objektivität oder gar Neutralität verpflichtet fühlt. Nikko Weidemann wurde bestimmt schon schlechter eingefangen. Das ist der Mann mit der Glitzer-Augenklappe und dem Hut und der Gitarre. Sein Lied war auch ganz schön. Eine Coverversion, Titel vergessen, ein ganz bekannter Song. Dann war da noch Gisbert zu Knypshausen. Kann sein, dass ich den Namen nicht ganz korrekt getippt habe, da nicht gecopypastet, sondern freihändig, ohne Netz und doppelten Boden in die Tastatur gehauen. Er fiel mir im Backstage sympathisch auf. Nicht, dass ich im Backstage gewesen wäre. Ich gebe es ehrlich zu, ich könnte auch alles Mögliche einfach so behaupten, zutrauen würde man es mir. Schließlich habe ich es in meinem Leben schon in so manches Backstage gebracht (oder sagt man geschafft?). Wie auch immer. Als der – wie gesagt – sehr sympathische Gisbert usw. mit seinem Lied auftrat, fand ich es ganz nett, aber ich musste nicht direkt weinen. Das ist immer mein ultimatives Qualitätsmerkmal, dass ich anfange zu schlucken. Die Stimmfarbe ist auch nicht komplett so, dass ich superweiche Knie bekomme. Aber er ist eine ehrliche Haut. Ich freue mich, dass er Erfolg hat, wenn ich auch nicht direkt dazu beitrage. Sehr toll und animierend waren die drei Damen, die Backing Vocals gemacht haben, untermalt von aparten (fast!) synchronen Handbewegungen. Es hat mir schon gut gefallen. Jenny und ich haben alle Weine durchprobiert, und nachdem wir erst einmal oben auf der Raucheretage waren, auch fleißig sämtliche Aschenbecher benutzt. Es ist schön da, im Ballhaus in der Chausseesstraße, das Publikum durchweg unsere Generation, mit die Krone der Schöpfung (Barbara Schöne<3)  . Letzten Endes waren Jenny und ich auch da, was nicht selbstverständlich war, denn die Valentinale, eine Veranstaltung aus der beliebten Reihe „Ein Hit ist ein Hit“, war abermals ausverkauft, aber der Mann am Eingang hat uns so einladend zugelächelt, als wir nach der Panikherz-Vorstellung etwa eine dreiviertel Stunde nach Beginn eintrudelten, dass wir es wagten, Einlass zu erfragen. Hat geklappt. Aus Blödsinn schlug ich Jenny vor, dass wir ja so tun könnten, als ob wir uns nicht kennen, und dann gucken, ob wir angequatscht werden. Trotz Metoo. Jenny wollte nicht so richtig mitspielen, sie hat einfach nicht aufgehört, sich mit mir zu unterhalten. Spielverderberin! So haben wir natürlich niemanden kennengelernt! Aber wir hatten trotzdem einen sehr schönen Abend. Wir haben ihn uns schön getrunken. Der letzte Wein, an den ich mich erinnere, war ein roter Zweigelt. Die Roten waren besser als die Weißen. Das war also der Valentinstag. Aber wenn ich ehrlich bin, wirkt Panikherz im BE länger nach als die Valentinale. Unsinniger Vergleich – – ich weiß – .

18. Februar 2018



Gefiel mir. Elektrisierte und berührte mich. Die anfängliche Irritation über vier Benjamins statt einem, löste sich in Wohlgefallen auf. Ich wusste nicht, dass so viel Musik, und vor allem live gespielte Musik in der Inszenierung ist. Als die Szene mit den Rammsteinzitaten kam, blieb mir lLuft weg. Später, zwischen BE und Ballhaus, in einem arabischen Laden, wo Jenny ihren Hunger stillte, fragte sie mich, ob ich mir vorstellen könne, mich jemals so nackt zu machen, wie Stuckrad-Barre mit diesen abgründigen Offenbarungen. Wir sprachen über Tabus. Ich sagte ihr, dass ich durchaus Tabus habe, die damit zu tun haben, Verbindungen, Beziehungsgeflechte zu schützen. Wobei ich mir vorstellen kann – das sagte ich nicht, weil sich das Gespräch dann anderweitig entwickelte – dass man Jahrzehnte später etwas offenbart, wenn es nicht mehr atmet, oder der zwiespältige, überempfindliche Aspekt nicht mehr in der Form existiert. Wenn es überwunden ist. Das habe ich nicht gesagt, dafür schreibe ich es jetzt hier. Ich freute mich darüber, von ihr zu hören, dass sie nicht das Empfinden hat, dass ich eine Grenze überschreite. Manchmal, wie gerade jetzt, hier in diesem Eintrag, erwähne ich sie namentlich. Das könnte man ja bereits als zu persönlich empfinden. Meine Antennen sind ganz weit ausgefahren, wenn ich schreibe, denn eigentlich soll es so persönlich wie möglich sein, man möchte die eigene Berührtheit oder Erschütterung vermitteln, ohne plakative Bekenntnisse auszustellen. Wir haben den Anfang vom Stück verpasst, weil auf der Seite vom BE stand 19:30, dann warteten wir eine Weile vor den geschlossenen Logen, bis ein Klingelzeichen signalisierte, dass man die Loge nun betreten könne. Beim Warten habe ich die Bilder gemacht. Während der Vorstellung blieb die Kamera weggepackt, das hätte mich selbst gestört, ich hätte mich über mich selbst beschweren müssen, hätte ich angefangen zu fotografieren, auch wenn ich diskret vorgehe. So habe ich den einen Benjamin auf meiner inneren Festplatte gespeichert, mit seinem fünf-Tage-Bart, und Licht und Schatten auf dem Körper.


Nur am Ende packte ich die Kamera kurz aus, das sind die Bilder der leeren Bühne nach dem Schlussapplaus. Wir trafen uns unten im Foyer, wir waren in getrennten Logen, da es bei den begehrten Plätzen keine nebeneinanderliegenden mehr gab, das hielt uns aber nicht ab und wir haben es nicht bereut. Dann hinaus in die Kälte, mit dem Auto in die Chausseestraße, Richtung Ballhaus. Das ist der erste Eintrag, den ich parallel veröffentliche, auf twoday und der neuen Seite. Ich will noch keinen Cut machen, ich bin erst dazu bereit, wenn es sich entscheiden sollte, dass Antville die alten twoday-Blogs doch nicht unter die Fittiche nimmt. Ein bißchen doppelte Buchführung. Ich schreibe doch am liebsten in das twoday-Fenster. Es ist nicht nur Gewohnheit, sondern die Farbe der Umgebung. Ich sehe keine Admin-Umgebung, sondern mein Layout, meine Farbwelt. Schwarz und Elfenbein. Ich kopiere es gleich mal auf gaganielsen.com, meine frisch bezogene Exilheimat.



12. juli 2005

bilder vom nachmittag. mit fähre zehn von wannsee nach kladow, häuschen angucken. es ist wirklich nett, mit der ganz normalen bvg- monatskarte in ein schiff zu steigen und sich die laue sommerluft bei der zwanzigminütigen überfahrt um die nase wehen zu lassen. der kapitän, adrett ganz in weiss, kontrolliert persönlich die fahrscheine bei einem rundgang über beide decks. ich war auf dem oberdeck und staunte, wieviele segelboote an einem montag unterwegs sind. der kleine hafen von kladow gefällt mir gut.

kladowhafen

direkt am kai fing die straße an, in der das haus steht, das ich mir anschauen wollte. ziemlich hügelige ecke, eine weile nach oben laufen, über kopfsteinpflaster.

leider hat der fotokünstler des gartenbildes der immobilie im internet (auf das ich hier jetzt nicht verlinken möchte, da ich ungern menschen diskriminiere), durch geschickte perspektive ein bild des angeblichen gartens gebastelt, das tatsächlich den eindruck eines solchen, wenn auch kleinen vermittelte.

da war aber nix, was ich als garten erkennen konnte. nur so ein rasenviereck in der größe von ungefähr zwei leinwänden meiner be- vorzugten größe zwei meter mal einsfuffzich, nebeneinandergelegt. und als krönung ein sowohl hecken- als auch zaunloser durchgang zum kleinen aber hochfrequentierten kopfsteinpflaster-rondell-park- platz. oh je. ich will mich ja nicht unbedingt verschlechtern. aber nichts- destoweniger schön, die ecke gesehen zu haben.