18. März 2017

ich weiß ja nicht, wer hier einen HD-fähigen Fernseher mit Dolby-Surround und vernünftiger Diagonale und Internet- bzw. youtube-Zugang hat, aber falls – die Clips gewinnen ungemein durch den phantastischen Sound und das brilliante Bild und überhaupt. Besonders mein Channel, ist klar-) Läuft gerade nebenher… wollte eigentlich nur meinen letzten Upload sehen, jetzt läuft ein Opus nach dem anderen. Meine Güte, wann habe ich das alles gemacht. Alleine das ganze Zeug von Tom Adams – alles 2016? Dabei hat mich so viel Anderes und Andere mehr beschäftigt…

18. März 2017

Und irgendwann switcht youtube dann auf irgendwelche anderen (vermeintlich) inhaltlich verwandten Uploads. Ich sehe das aus dem Augenwinkel, studienhalber und – – – bin nicht beeindruckt. Bei tv noir gute Ansätze, der Kontrast aber zu brutal hochgeschraubt, HD bis zur klinischen Reinheit, jedoch gute Kameraführung. Tom Adams bei tv noir noch am besten, weil er immer visuell ergiebig ist. Kann man nicht von jedem Songwriter behaupten. Danach kam einer mit Rauschebart. Am besten gar kein Bild, nur hören, bringt mehr. Niemand möchte bei einem schönen Song an Nudeln denken, die im Bart hängen. Dann einer, der auch bei Dings – Voice of Germany am Start war – Max – – – – Giesinger. Macht wiederum optisch mehr her als musikalisch. Gute Songideen, auch mit Herzblut dabei, Songs nicht so schlecht – aber der Duktus. Komisch vernuschelt. Wenn er achtzig wäre und Gebissträger – ich will nicht böse werden – aber das erotisiert mich überhaupt nicht, obgleich ich auf meiner Festplatte sogar eine unplugged Aufnahme von ihm habe, die ist richtig gut – von „Sex on Fire“. Danach kam ein bestimmt teuer produziertes Video von ihm, mit vielen klischeehaften Einstellungen, sehnsüchtiges aus dem Fenster schauen, junge Frau, die vor dem Spiegel tänzelt, Songtext eins zu eins nachgespielt. Oh je. Und nun diverse Streifen mit Clueso. Die Musik auf Dauer auch sehr berechenbar, ohne Überraschungen. Glatt gebügelt. Die Videos einfach nur kitschig und aufgesetzt. Da merke ich dann, dass man doch für so ein klischeehaftes visuelles Angebot versaut ist, wenn man über Jahre in gegen den Strich gebürsteten Kreisen verkehrt. Sehr selten, dass mich ein Musikvideo beeindruckt. Ich muss es leider sagen, Rammstein ist da eine andere Liga. Das Übrige aus deutscher Produktion strozt vor Kitsch und Affektiertheiten.

18. März 2017

17-03-12 Iridium (47)
Gezeigt, obwohl geplant, Cosmic goes Gaga. Aber der Ton war wirklich ausbaufähig. Allerdings sind die Surround-Sound-Anlagen, die mich interessieren und übrigens gar nicht teuer sind, für eine neuere Generation von HD-fähigen Beamern konzipiert. Also wenn schon, dann muss beides her. Dann könnte ich Doppelprojektionen machen. Genug Projektionswände habe ich ja nun. Mein drittes, stillgelegtes Vayo-Notebook exhumieren, das ein Trojaner platt gemacht hat, mit Minimal-Software neu aufsetzen, Media Player für slideshow, dazu braucht man keine Updates, die die alte Kiste nicht mehr fressen und verarbeiten kann. Das ist das mittlerweile auch fast schon neun Jahre alte Cosmic-goes-Gaga-Opus:13. Der Ton ist gerade bei dem Streifen für die Tiefenwirkung schon wichtig. Cosmic hatte ja die Befürchtung, dass das in einem Cosmic-Festival ausartet, und dass wenn er käme, es aussehen könnte, als wollte er sich feiern lassen. War nun nicht der Fall. Weder das eine noch das andere. Er hat aber dennoch etwas verpasst, nämlich den besonderen Eindruck, den nicht nur die Bilder, auf denen er zu sehen ist, als leuchtende Projektion machen. Na ja, Projektion war ja schon immer meine Spezialität. In jeder Hinsicht, haha.

18. März 2017

17-03-12 Iridium (23)
beaming smile – gebeamter Farin. Bei nächster Gelegenheit erzähle ich dann die Hintergrundgeschichten zu den Bildern. Wie, wo, was, wieso, weshalb, warum. Das wird mindestens abendfüllend. Das Bild von Farin zum Beispiel entstand im Oktober 2010 hier um die Ecke, in den Hackeschen Höfen bei Lumas. Erwähnenswert auch, dass er sich die Haare nicht blondiert hatte, sondern naturgrau trug. Das Blond ist nur für Bühne. Ich fnde ihn grau besser aussehend. Die ganze Geschichte gibt es dann, wenn ich die Bilder wieder live zeige. Es sei denn, jemand bestünde darauf, jetzt sofort die Geschichte zu einem Bild zu erfahren. Das hier ist die gebeamte Reihe

18. März 2017

Ich habe nicht jede Projektion fotografiert. aber immerhin knapp fünfzig von zweihundert. Jedes Bild erschien für fünf Sekunden auf der Leinwand. Nur ein Aufflackern. Wenn es einem besonders gefiel, musste man tausend Sekunden warten, bis es wieder kam. Zufällige Ausbeute. Ich war von dem Effekt sehr angetan. Size matters eben doch.
1000 Sekunden sind ca. siebzehn Minuten, ungefähr siebzehn mal in Schleife, knapp fünf Stunden lang.

16. März 2017

http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76470708&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
Zehnjähriges Jubiläum meines neunten Opus! Etwaige Ähnlichkeiten mit Gaga Nielsen sind reiner Zufall und nicht beabsichtigt. Ich weiß nicht, was aus der Darstellerin geworden ist. Nachdem sie etwas frustriert von dem Schauspielerberuf gewesen zu sein scheint, hat sie die Sache nach den Dreharbeiten möglicherweise an den Nagel gehängt. Ich habe nichts mehr von ihr gehört. Sie kam auch langsam in ein schwieriges Alter, wo die Rollenangebote nachlassen!

16. März 2017

17-03-12 Iridium (113)
Bild 117, So, 12. März, 20:23 Uhr. 4. Kunstsalon Iridium. Noch ein bißchen gequatscht und gegen halbzehn mein Zeug eingepackt. Habs ja nicht weit, zu Fuß von der Auguststraße einundsechzig elf Häuser weiter. Daheim ein paar Wiener einverleibt und weiter mit einem Kurzstreckentaxi zum Ballhaus in der Chausseestraße, wo auch eine Filmvorführung zelebriert wurde. Ich habe nichts mehr davon gesehen, war schon zu spät, aber es gab eine Liveband und einen tanzwütigen jungen Mann, der alles, was nicht bei drei auf dem Baum war, auf die Tanzfläche gezogen hat. Und verabschiedet sich mit einem Dank fürs Tanzen und „…bis zur nächsten Premierenfeier!“, als ob sich die Premierenfeiern wie eine Perlenschnur in seinem Kalender aufreihen. Die Filmleute. Ich habe mir die Projektionswand genauer angesehen und sie gefiel mir. Habe mir eine ähnlich große bestellt, eine, die man nicht hängen muss. Ungeahnte Möglichkeiten. Das Imperium wächst!

14. März 2017

Mein Auftritt im Kunstsalon am letzten Sonntag hat sich dramaturgisch etwas anders entwickelt als geplant. Die zweihundert gebeamten Portraits sind fast durchgängig fünf Stunden lang im Loop gezeigt worden, auch als die Livemusik und die Lesungen zu hören waren, dafür habe ich weniger Filme als geplant gezeigt und andere, die ich eher als Zugabe in Betracht gezogen hatte, vorgezogen. Das lag unter anderem an der Reaktion des Publikums. Ich weiß jetzt nicht genau, was das zu bedeuten, hat, aber ich hatte den Eindruck, dass ausgerechnet die Filme, in denen ich selber zu sehen bin, mit mehr Konzentration verfolgt wurden, als die anderen. Das nächste mal werde ich den Ton richtig gut verstärken, so viel ist sicher. Hier sind zwei der Filme, die das Publikum besonders erheitert haben, obwohl bei Opus 26 wahrscheinlich nicht jedes Wort zu verstehen war. Deshalb hier noch mal zum Nachhören, was eigentlich genau in dem Telefonat verhandelt wurde. Ja, die Haare waren dunkler. Und ja, das war gefärbt. Viel Vergnügen beim Gucken!

Opus 26 – Jan ruft an (2009)
Opus 9 – Kinostar (2007)

14. März 2017

4. Kunstsalon Iridium


Ein Bild von diesem Bild: https://www.flickr.com/photos/gaganielsen/31446165393/in/album-72157678960410902/lightbox
Karl

Ein Bild von diesem Bild: https://www.flickr.com/photos/gaganielsen/31593541060/in/album-72157678960410902/lightbox
Wolford

Ein Bild von diesem Bild: https://www.flickr.com/photos/gaganielsen/2043971947/in/album-72157678960410902/lightbox
Jan

Ein Bild von diesem Bild: https://www.flickr.com/photos/gaganielsen/2834017113/in/album-72157678960410902/lightbox
Georg

Ein Bild von diesem Bild: https://www.flickr.com/photos/gaganielsen/2732129758/in/album-72157678960410902/lightbox
Jan

Ein Bild von diesem Bild: https://www.flickr.com/photos/gaganielsen/2732384869/in/album-72157678960410902/lightbox
Saskia

Ein Bild von diesem Bild: https://www.flickr.com/photos/gaganielsen/29758472811/in/album-72157678960410902/lightbox
Alban

Ein Bild von diesem Bild: https://www.flickr.com/photos/gaganielsen/30110227764/in/album-72157678960410902/lightbox
Judy Winter

Ein Bild von diesem Bild: https://www.flickr.com/photos/gaganielsen/3859044568/in/album-72157678960410902/lightbox
Tim Schneider

Ein Bild von diesem Bild: https://www.flickr.com/photos/gaganielsen/3673868853/in/album-72157678960410902/lightbox
Benjamin Krombach […]

Ein Bild von diesem Bild: https://www.flickr.com/photos/gaganielsen/2951775035/in/album-72157678960410902/lightbox
Irina Rosanowski & Rolf Hochhuth

Ein Bild von diesem Bild: https://www.flickr.com/photos/gaganielsen/32072601053/in/album-72157678960410902/lightbox
[…] Erdal Yildiz

Ein Bild von diesem Bild: https://www.flickr.com/photos/gaganielsen/3549231605/in/album-72157678960410902/lightbox
Erdal & Naomi

Ein Bild von diesem Bild: https://www.flickr.com/photos/gaganielsen/3549237421/in/album-72157678960410902/lightbox
Jan Sobottka

Ein Bild von diesem Bild: https://www.flickr.com/photos/gaganielsen/2628239383/in/album-72157678960410902/lightbox
Jenny

Ein Bild von diesem Bild: https://www.flickr.com/photos/gaganielsen/31858862706/in/album-72157678960410902/lightbox
4. Kunstsalon Iridium

Ein Bild von diesem Bild: https://www.flickr.com/photos/gaganielsen/3006436154/in/album-72157678960410902/lightbox

12. März 2017

Das sind die Bilder, die heute im Kunstsalon Iridium in der Auguststr. 61 gebeamt werden. Und zwar sehr groß. Ca. zweieinhalb Meter breit. Die Reihenfolge ist mehr oder weniger zufällig, die Auswahl nicht. Ihr seid alle dabei – mehr oder weniger. Muss mich langsam mal fertig machen.

Alban Nikolai Herbst Jan Sobottka Rosa von Praunheim Maria Schuster Jenny Kittmann Helge Timmerberg Saskia Rutner Karl Neukauf Georg Nägle Irina Rosanowski Melli Plauth Miriam Vollmer Bov Bjerg Romain Vicente Judith Anna Räubertochter Little Annie Judy Winter Tom Adams Elyas Khan Olaf Heine Jim Rakete Wolf Wondratschek Veruschka (Vera von Lehndorff) Bettina Schoch Blixa Bargeld Ulrike Ottinger Filmproduktion Tabea Blumenschein Sebastian Baur Rolf Hochhuth Jutta Winkelmann Gisela Getty Alexander Hacke Adrian von Ribbentrop Duke Meyer Gerald Uhlig Sascha Lobo Erdal Yildiz Hanns Zischler Dominic Miller kid37 Hans Werner Olm Ulrich Matthes Beat Presser Rachel Maio Bob Rutman Andrea Belfi Robert Stadlober Wim Wenders Farin Urlaub Benjamin Krombach Andre Rival Henry de Winter u. v. m

11. März 2017

ich meditiere gerade darüber, ob ich zwischen den Filmen eine slideshow aus ausgewählten Fotografien laufen lasse. Kommt gut, so im Format zwei mal drei Meter, raumgreifend. Muss nur noch eine Auswahl zusammenstellen. Wenn ich auch Bilder aus dem letzten Jahr dazunehme, kann es gut und gerne passieren, dass sich morgen der eine oder andere Gast auf der Leinwand begegnet.

11. März 2017

09-06-12 PC@Karvana (80)
Visual selfie 2009. Das Bild im Header hier ist übrigens auch während einer Projektion entstanden, keine Montage oder dergleichen, im Hintergrund das projezierte Bild auf der großen Leinwand auf der Bühne und im Vordergrund derselbe Filmausschnitt mit geringfügigem zeitlichen Vorsprung auf dem Monitor vor mir, daher sind die Augen auf dem unteren Bild geschlossen. Ich glaube das war Opus 27 oder so. Ich kann mir die Nummern auch nicht merken. Geringfügige zeitverzögerte Übertragung ist übrigens ein Problem, wenn ein externer Lautsprecher direkt mit dem Laptop verbunden ist, anstatt mit dem Beamer, dann hört man die Audiospur einen Tick früher als es zum projezierten Bild gehört. Wirkt dann wie ein Fehler beim Schnitt, zumal ich pingelig nach dem Rhythmus der Musik schneide, dann könnte man denken, ich hätte kein Rhythmusgefühl.

11. März 2017

09-06-12 PC@Karvana (14)
Juni 2009, Karvana, Friedrichshain. Monitor und Leinwand im Blick. Auch so typisch für mich, Visuals abspielen und es gleichzeitig dokumentieren und neue produzieren. UND fotografieren. Ich muss verrückt sein – gaga.

11. März 2017

09-06-12 PC@Karvana (83)
Ah ja, ich hatte damals Denkzettel hinter dem Beamer. Sehr interessant. Mit shortcuts gearbeitet, um… den Mauszeiger in der Projektion zu vermeiden? Hatte wohl Angst, in der Aufregung und Anspannung die Befehle durcheinanderzubringen. Gute Vorbereitung ist die halbe Show. Damals ging es allerdings nicht nur um meine Filme, sondern das perfekte Timing des jeweiligen Einsatzes meiner Visuals zur Live Musik, das erfordert dann doch mehr Konzentration. Vor allem, wenn spontan von der setlist abgewichen wird. Skip, skip, skip, back, back, back, forward, forward, wieder eins zurück…. – das war ja alles ausgetüftelt, welche Bilder bei welchem Song abgespielt werden. Nicht so einfach, wie der Laie denkt und es am Ende aussieht.

11. März 2017

17-03-12 Iridium (38)
Mein facebook sagt „4. Kunstsalon Iridium tomorrow“. Sonntag, 12. März 2017, 16 Uhr. Da steht „Gaga Nielsen zeigt Kurzfilme aus ihrem sentimentalen Archiv“. Seit sieben Jahren den Beamer nicht mehr angeworfen. Seit sieben Jahren keine einzige Filmsequenz in der Öffentlichkeit gezeigt. Aber an diesem Sonntag. Ich habe heute an der Setlist gebastelt. Wenn man selber beim Anschauen hängen bleibt, ist es womöglich auch für andere sehenswert. Morgen noch den technischen Ablauf mit meinem Epson durchgehen. Er sieht aus wie ein Panda. Ich mag ihn sehr. Ist immer gut gegangen, aber man muss sich konzentrieren, auch wenn die Reihenfolge der Setlist durch die Dateibenennungen gesichert ist. Hier ein Zwischentitel, skip, nächster Clip, dann beim Zwischentitel auf Pause, wenn ein bißchen erzählt oder gefragt wird. Solche Sachen. Nicht so viel trinken morgen – oder besonders gut proben, dann geht beides. Musik gibt es auch, von Helen Jahn, einer Sängerin und ihrem sie begleitenden Pianisten Daniel Dexter die ich beide nicht persönlich kenne, ausnahmsweise nicht von mir geangelt. Und Irina liest ihre nie verschickten Liebesbriefe und Lydia einen (möglicherweise) bösen Text. Und frisch gemalte Bilder hängen an den Wänden, in unserem vierten Kunststalon Iridium.
Alle, die das lesen, sind auf’s Herzlichste willkommen. Es gibt wie immer reichlich zu trinken und es darf geraucht werden. Eintritt frei. Wir machen das aus schierer Zeige- und Lebensfreude. Auguststraße 61, ab 16 Uhr. Bitte bei Lindenberg klingeln und dann vorbei an den Fackeln, links nach oben. Wir freuen uns.

08. März 2017

17-03-05 LAURIE (8)
Hi Laurie
Keine Angst vor Siebzig. Laurie Anderson, geboren am 5. Juni 1947. Im Englischen spricht man von IN GOOD SPIRITS. Das trifft es. Aufgeräumte Heiterkeit, trotz der Wahrnehmung der Baustellen allüberall und ein scharfsinnig inspirierender Blick für’s Absurde. Ich fand sie noch sympathischer als erwartet. Mein Jupiter im Zwilling; immediately connected. Fotografieren war übrigens untersagt („Please note that the talk may not be photographed, filmed or recorded“). Ich saß in der ersten Reihe und meine Kamera ist eigentlich auch nicht so winzig, aber hat niemanden gestört.
https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=261948265

06. März 2017

17-03-05 LAURIE (54)

Not many people care what you do. They care about what you do as much as you care about what they do. Think about it. Just exactly that much.

Laurie Anderson

01. März 2017

WHAT’S ON MY MIND?
„PEOPLE YOU MAY KNOW“ DO NOT concern me. Wenn es anders wäre, wäre ich mit den vorgeschlagenen Kandidaten längst befreundet, you know, facebook? Mach mal Schularbeiten. O.k. – might be, dass einige KLATSCHVIEH sammeln, but not me. JUST FOR THE RECORD.

27. Februar 2017

Liebe Freundinnen und Freunde der gepflegten Unterhaltung
ich habe noch drei Tickets für den kommenden Sonntagnachmittag, 5. März 2017, von 15:00 bis 16:30 Uhr mit Laurie Anderson im Haus der Kutluren der Welt übrig. Laurie wird ein bißchen was erzählen, vielleicht ja auch von Lou, wer weiß. (Wer zu jung ist, um BIG SCIENCE im Plattenschrank zu haben und Laurie nicht als Solokünstlerin kennt – sie war auch die Frau von Lou Reed, den kennen ja vielleicht auch die jungen Leute – also nicht im Hauptberuf, aber die beiden haben auch zusammen gearbeitet und performt. Ich nehme an, sie hat die Urne mit seiner Asche bei sich. Also nicht am Sonntagnachmittag bei der Transmediale, sondern daheim im Wohnzimmer. Denn wie wir Sachverständigen in Sachen Lou und Velvet Underground wissen, gibt es bis heute kein Grab.)
Long speech, no sense – ich werde auf jeden Fall da sein, in Begleitung von Ina Weisse. Wer also Lust hat, eines der drei Tickets oder alle drei zu bekommen, möge sich bei mir bemerkbar machen. Die Tickets sind sehr erschwinglich, 9,05 €. Ich gebe sie aber auch für weniger weiter. Die beiden abendlichen Performances auf der transmediale sind komplett ausverkauft, das ist eine andere Veranstaltung. Es gibt freie Platzwahl, man müsste also nicht gezwungenermaßen neben mir sitzen! Ich habe alle Tickets bei mir, wir müssten nur die Übergabe machen bzw. könnte ich die Tickets auch als pdf zumailen. Bitte um Interessensbekundung in den Kommentaren oder als persönliche message.
Das hier ist es:
https://2017.transmediale.de/de/content/going-places-with-stories-a-talk-with-laurie-anderson

24. Februar 2017

16-10-21 Heine Brönner (121)
Capture: Patrice Bouédibéla
»I create other worlds, magical never-never lands where the camera is my weapon and the battles I fight are with the elements. i stretch the laws of the mind and displace people from their realities to capture a side of them they didn’t even know they had. Photography has the ability to freeze people in this time and space—no matter what happens after that moment, it cannot change—they are exactly how i want them to be.«
Tyler Shields

22. Februar 2017

16-10-21 Do not disturb (22)
Petersburger Hängung von Olaf Heine. Funktioniert auch mit Durchwachsenem. Die Fülle erzwingt, das Gesamtszenario als eigenständiges Motiv zu sehen. Wenn das Auge dann ins Detail zoomt und die Details erstklassig sind – wie bei Heine – ist es schlicht großartig.

20. Februar 2017

D̶i̶̶e̶̶ ̶̶A̶̶n̶̶g̶̶s̶̶t̶̶ ̶̶d̶̶e̶̶s̶̶ ̶̶T̶̶o̶̶r̶̶m̶̶a̶̶n̶̶n̶̶s̶̶ ̶̶b̶̶e̶̶i̶̶m̶̶ ̶̶E̶̶l̶̶f̶̶m̶̶e̶̶t̶̶e̶r
Die Langeweile* des Auftragsfotografen beim Künstlergespräch
16-10-21 Heine Brönner (88)
*österr.: Fadesse

18. Februar 2017

16-10-21 vivace (4)
»Never sound pompous. You always sound noble, noble. Absolute character of music is nobility. Even popular music can be noble, you see. If it’s not noble, then it’s not very good. Music is an art of emotion, of nobility, of dignity, of greatness, of love, of tenderness. All that must be brought out in music but never a show of pompousness.«
Arthur Rubinstein

13. Februar 2017

an irish song
10-03-29 (34)
Helge feiert heute einen Geburtstag, der mir vor einigen Jahren noch als fortgeschrittenes Alter erschienen wäre. Aber spätestens wenn man an sich selbst erfährt, dass eine überraschend, ja irritierend – um nicht zu sagen befremdlich – hohe Zahl herauskommt, wenn man das eigene Geburtsjahr vom laufenden Jahr abendländischer Zeitrechnung abzieht, die so gar nicht mit dem empfundenen Alter korrespondieren will, wird das alles sehr, sehr, sehr relativ. Ich halte es durchaus für möglich, dass ich in dreizehn Jahren, wenn ich (so Gott will) dasselbe Alter erreicht haben werde, innerlich immer noch zwischen siebenundzwanzig und siebenunddreißig mäandere. Bei hoffentlich bester Gesundheit. Die ich allen wünsche, die mir lieb und nah (wenn auch fern) sind und irgendwie am Herzen liegen. Helge inbegriffen. Ich werde heute ein Glas vom Besten auf dich trinken, mein Lieber. Nein, drei.

09. Februar 2017


Zuerst wollte ich nur eine gute Flasche mitnehmen, Feuillatte ist ja gut trinkbar, dann fiel mir ein, dass Ulrich am Zoo dieses gut bestückte Regal mit Single Malts hat, Ardbeg ins Körbchen. Zuhause bleibt mein Blick auf halbem Weg zur Garderobe in der Ecke hängen, wo die beiden kleinen antiquarischen Liebesfrühlinge von Rückert (aufeinander)liegen. Lagen. Ich wickelte das Exemplar ohne die herzzereißende Widmung in altdeutscher Schrift in eine besonders schöne Serviette, ein Bändchen darum. Wer sonst wüsste eine antiquarische Ausgabe von Friedrich Rückerts zarten Gedichten aus seiner glücklichsten Lebensphase zu würdigen, wenn nicht Alban. Und so war es. Den Champagner gab es gegen Mitternacht. Ein schöner Kreis von zugewandten Wesen. Phyllis hat gefehlt. Sonst alles wunderbar. Many happy returns Alban, Bester.

06. Februar 2017

Eigentlich privat, aber das ist ja alles, was ich zeige. Wer bislang etwas anderes vermutete, irrt. Der Maler Reinhard Stangl und die Schriftstellerin Ina Weisse. So schaut man jemanden an, dem man traut. Vor ein paar Nächten im Diener. Schöner Abend, Inas Geburtstag. Später noch da, wo wir Silvester feierten. (Jaja, dA…) Getrunken. Aber dafür ist das Zeug ja da.

https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=261948265

ein Foto von Herrn Carpentier:

05. Februar 2017

Irina Rosanowski beim Lesen eines nie abgeschickten Briefes an ihren Vater, im 3. Kunstsalon Iridium. Fortsetzung folgt am Sonntag, 12. März 2017, im nächsten Salon, der ganz der Liebe gewidmet sein wird. Ich werde Filme zeigen und Irina wird weitere Briefe lesen. Wir haben noch keinen Music Act eingeladen, wenn jemand etwas live beitragen möchte, bitte eine message an mich. Wir haben schon verstärkte und unplugged Musik gehabt, Mikro und Amplifier ist bei akustischer Musik aber nicht nötig, im Atelier in der Auguststraße. Viel wichtiger bei den Songs: es muss um die Liebe gehen. Iridium I.-III. (Zitat aus meiner Konversation mit Irina, eben hinter den Kulissen: „Es wäre ja auch denkbar, dass man mehrere für nur ein, zwei Songs einlädt, dann sind sie quasi auch Gast und reichen die Gitarre herum. Das wäre auch charmant!“)

https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=261948265

und selbstverständlich Aschenbecher in allen Größen

01. Februar 2017

Meine lieben notenkundigen Musikerfreunde,
mein 84-jähriger Vater möchte gerne sein großes Notenarchiv auflösen und an interessierte Musiker weitergeben, das heißt verschenken. Er braucht die Noten nicht mehr, weil er nicht mehr so oft auftritt oder die Stücke auswendig spielen kann. Es ist eine umfangreiche bunte Mischung aus Evergreens und Schlagern und Hits (z. T. auch Pop und Rock) des letzten Jahrhunderts. Es gibt eine zehnseitige Titelliste als pdf oder auch per Post, wer sich dafür interessiert, soll mir bitte einfach eine private Message schicken, dann schicke ich das pdf oder stecke sie auch gerne in einen Briefumschlag. Die Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot hat bereits allgemeines Interesse an den Noten bekundet, aber ich möchte meine Musikerfreunde hier nicht übergehen. Also bitte melden!
Habe die Liste auch als e-paper erstellt:
https://www.yumpu.com/de/embed/view/bhwgWCEzf6tr8m2k
Einfach die gewünschten Titel an mich posten oder auf der Liste markieren!

25. Januar 2017

Verzeihung. Ich konnte selbst „Verzeihung“ nur über Umwege schreiben. Mein Passwort war nicht mehr gespeichert. Ich kann so nicht arbeiten. Und auch nicht ohne Reaktion. That’s it. Ich muss die Elektrizität von Aufmerksamkeit spüren. Wie wir alle. Sonst ist alles tot wie Stein. Mag sein, dass auch ein Stein auf einer niedrigen Elektrizitätsfrequenz Leben in sich trägt, pulsiert, aber ich bin auf eine andere Frequenz konditioniert. Ist kein Abschied, nur ein Lebenszeichen.

25. Januar 2017

Verzeihung. Ich konnte selbst „Verzeihung“ nur über Umwege schreiben. Mein Passwort war nicht mehr gespeichert. Ich kann so nicht arbeiten. Und auch nicht ohne Reaktion. That’s it. Ich muss die Elektrizität von Aufmerksamkeit spüren. Wie wir alle. Sonst ist alles tot wie Stein. Mag sein, dass auch ein Stein auf einer niedrigen Elektrizitätsfrequenz Leben in sich trägt, pulsiert, aber ich bin auf eine andere Frequenz konditioniert. Ist kein Abschied, nur ein Lebenszeichen.

22. Januar 2017


»You don’t ask a writer what typewriter he uses. (…) Of course, there will always be those who look only at technique, who ask ‚how‘, while others of a more curious nature will ask ‚why‘. Personally, I have always preferred inspiration to information.«
Man Ray

18. Januar 2017


» People spot a big black lens, and they worry about what they’re doing, or how their hair looks. Nobody sees the person holding the camera.«
― Erica O’Rourke

16. Januar 2017

R̶o̶̶c̶̶k̶̶p̶̶a̶̶l̶̶a̶̶s̶̶t̶̶,̶̶ ̶̶G̶̶̶r̶̶u̶̶g̶̶a̶̶̶̶̶h̶̶a̶̶l̶̶l̶̶e̶̶ ̶̶E̶̶̶s̶̶s̶̶e̶n Blackland Berlin, eine tochter

Melli Plauth und Maria Schuster @Blackland – Berlin Rock & Metal Bar.

16. Januar 2017


Die Boyband von gestern. Ärmel Jagschn Holger Jagsch, Gitarre & Gesang, verrauschter Buzz Dee Sebastian Baur, Gesang & Gitarre, Bass & Brille: Knäcke Steffen Holly. (hinten im Bild Morgenstern, Schlagz.), die Buzz Dees.

14. Januar 2017

Kann auch französisch: Romain. Als ich Romain zum ersten mal in seinem Proberaum und Studio in der Greifswalder Straße traf, machte ich ihm ein Kompliment für seine hervorragenden Französischkenntnisse („sehr gute Aussprache“). Maria und Judith fingen herzlich an zu lachen. Nun ja. Inzwischen bin ich im Bilde und weiß, dass er aus Bordeaux stammt. Das ist glaube ich in Frankreich. (Ich kenne Bordeaux ja mehr so vom Trinken.) Natürlich durfte PINK PARTE mit Maria und Judith auch nicht fehlen, in dem grandiosen line up gestern bei Romains Geburtstagsfeier im Blackland. Sie spielten drei Songs und Kruisko spielte auch mit. Heute wird Maria ein paar Songs mehr spielen, das wird fein. Auch im Blackland. Mit eine tochter und Buzz Dees. Und für alle Fans von Romain: er will auch kommen.