08. März 2017

17-03-05 LAURIE (8)
Hi Laurie
Keine Angst vor Siebzig. Laurie Anderson, geboren am 5. Juni 1947. Im Englischen spricht man von IN GOOD SPIRITS. Das trifft es. Aufgeräumte Heiterkeit, trotz der Wahrnehmung der Baustellen allüberall und ein scharfsinnig inspirierender Blick für’s Absurde. Ich fand sie noch sympathischer als erwartet. Mein Jupiter im Zwilling; immediately connected. Fotografieren war übrigens untersagt („Please note that the talk may not be photographed, filmed or recorded“). Ich saß in der ersten Reihe und meine Kamera ist eigentlich auch nicht so winzig, aber hat niemanden gestört.
https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=261948265

06. März 2017

17-03-05 LAURIE (54)

Not many people care what you do. They care about what you do as much as you care about what they do. Think about it. Just exactly that much.

Laurie Anderson

01. März 2017

WHAT’S ON MY MIND?
„PEOPLE YOU MAY KNOW“ DO NOT concern me. Wenn es anders wäre, wäre ich mit den vorgeschlagenen Kandidaten längst befreundet, you know, facebook? Mach mal Schularbeiten. O.k. – might be, dass einige KLATSCHVIEH sammeln, but not me. JUST FOR THE RECORD.

27. Februar 2017

Liebe Freundinnen und Freunde der gepflegten Unterhaltung
ich habe noch drei Tickets für den kommenden Sonntagnachmittag, 5. März 2017, von 15:00 bis 16:30 Uhr mit Laurie Anderson im Haus der Kutluren der Welt übrig. Laurie wird ein bißchen was erzählen, vielleicht ja auch von Lou, wer weiß. (Wer zu jung ist, um BIG SCIENCE im Plattenschrank zu haben und Laurie nicht als Solokünstlerin kennt – sie war auch die Frau von Lou Reed, den kennen ja vielleicht auch die jungen Leute – also nicht im Hauptberuf, aber die beiden haben auch zusammen gearbeitet und performt. Ich nehme an, sie hat die Urne mit seiner Asche bei sich. Also nicht am Sonntagnachmittag bei der Transmediale, sondern daheim im Wohnzimmer. Denn wie wir Sachverständigen in Sachen Lou und Velvet Underground wissen, gibt es bis heute kein Grab.)
Long speech, no sense – ich werde auf jeden Fall da sein, in Begleitung von Ina Weisse. Wer also Lust hat, eines der drei Tickets oder alle drei zu bekommen, möge sich bei mir bemerkbar machen. Die Tickets sind sehr erschwinglich, 9,05 €. Ich gebe sie aber auch für weniger weiter. Die beiden abendlichen Performances auf der transmediale sind komplett ausverkauft, das ist eine andere Veranstaltung. Es gibt freie Platzwahl, man müsste also nicht gezwungenermaßen neben mir sitzen! Ich habe alle Tickets bei mir, wir müssten nur die Übergabe machen bzw. könnte ich die Tickets auch als pdf zumailen. Bitte um Interessensbekundung in den Kommentaren oder als persönliche message.
Das hier ist es:
https://2017.transmediale.de/de/content/going-places-with-stories-a-talk-with-laurie-anderson

24. Februar 2017

16-10-21 Heine Brönner (121)
Capture: Patrice Bouédibéla
»I create other worlds, magical never-never lands where the camera is my weapon and the battles I fight are with the elements. i stretch the laws of the mind and displace people from their realities to capture a side of them they didn’t even know they had. Photography has the ability to freeze people in this time and space—no matter what happens after that moment, it cannot change—they are exactly how i want them to be.«
Tyler Shields

22. Februar 2017

16-10-21 Do not disturb (22)
Petersburger Hängung von Olaf Heine. Funktioniert auch mit Durchwachsenem. Die Fülle erzwingt, das Gesamtszenario als eigenständiges Motiv zu sehen. Wenn das Auge dann ins Detail zoomt und die Details erstklassig sind – wie bei Heine – ist es schlicht großartig.

20. Februar 2017

D̶i̶̶e̶̶ ̶̶A̶̶n̶̶g̶̶s̶̶t̶̶ ̶̶d̶̶e̶̶s̶̶ ̶̶T̶̶o̶̶r̶̶m̶̶a̶̶n̶̶n̶̶s̶̶ ̶̶b̶̶e̶̶i̶̶m̶̶ ̶̶E̶̶l̶̶f̶̶m̶̶e̶̶t̶̶e̶r
Die Langeweile* des Auftragsfotografen beim Künstlergespräch
16-10-21 Heine Brönner (88)
*österr.: Fadesse

18. Februar 2017

16-10-21 vivace (4)
»Never sound pompous. You always sound noble, noble. Absolute character of music is nobility. Even popular music can be noble, you see. If it’s not noble, then it’s not very good. Music is an art of emotion, of nobility, of dignity, of greatness, of love, of tenderness. All that must be brought out in music but never a show of pompousness.«
Arthur Rubinstein

13. Februar 2017

an irish song
10-03-29 (34)
Helge feiert heute einen Geburtstag, der mir vor einigen Jahren noch als fortgeschrittenes Alter erschienen wäre. Aber spätestens wenn man an sich selbst erfährt, dass eine überraschend, ja irritierend – um nicht zu sagen befremdlich – hohe Zahl herauskommt, wenn man das eigene Geburtsjahr vom laufenden Jahr abendländischer Zeitrechnung abzieht, die so gar nicht mit dem empfundenen Alter korrespondieren will, wird das alles sehr, sehr, sehr relativ. Ich halte es durchaus für möglich, dass ich in dreizehn Jahren, wenn ich (so Gott will) dasselbe Alter erreicht haben werde, innerlich immer noch zwischen siebenundzwanzig und siebenunddreißig mäandere. Bei hoffentlich bester Gesundheit. Die ich allen wünsche, die mir lieb und nah (wenn auch fern) sind und irgendwie am Herzen liegen. Helge inbegriffen. Ich werde heute ein Glas vom Besten auf dich trinken, mein Lieber. Nein, drei.

09. Februar 2017


Zuerst wollte ich nur eine gute Flasche mitnehmen, Feuillatte ist ja gut trinkbar, dann fiel mir ein, dass Ulrich am Zoo dieses gut bestückte Regal mit Single Malts hat, Ardbeg ins Körbchen. Zuhause bleibt mein Blick auf halbem Weg zur Garderobe in der Ecke hängen, wo die beiden kleinen antiquarischen Liebesfrühlinge von Rückert (aufeinander)liegen. Lagen. Ich wickelte das Exemplar ohne die herzzereißende Widmung in altdeutscher Schrift in eine besonders schöne Serviette, ein Bändchen darum. Wer sonst wüsste eine antiquarische Ausgabe von Friedrich Rückerts zarten Gedichten aus seiner glücklichsten Lebensphase zu würdigen, wenn nicht Alban. Und so war es. Den Champagner gab es gegen Mitternacht. Ein schöner Kreis von zugewandten Wesen. Phyllis hat gefehlt. Sonst alles wunderbar. Many happy returns Alban, Bester.

06. Februar 2017

Eigentlich privat, aber das ist ja alles, was ich zeige. Wer bislang etwas anderes vermutete, irrt. Der Maler Reinhard Stangl und die Schriftstellerin Ina Weisse. So schaut man jemanden an, dem man traut. Vor ein paar Nächten im Diener. Schöner Abend, Inas Geburtstag. Später noch da, wo wir Silvester feierten. (Jaja, dA…) Getrunken. Aber dafür ist das Zeug ja da.

https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=261948265

ein Foto von Herrn Carpentier:

05. Februar 2017

Irina Rosanowski beim Lesen eines nie abgeschickten Briefes an ihren Vater, im 3. Kunstsalon Iridium. Fortsetzung folgt am Sonntag, 12. März 2017, im nächsten Salon, der ganz der Liebe gewidmet sein wird. Ich werde Filme zeigen und Irina wird weitere Briefe lesen. Wir haben noch keinen Music Act eingeladen, wenn jemand etwas live beitragen möchte, bitte eine message an mich. Wir haben schon verstärkte und unplugged Musik gehabt, Mikro und Amplifier ist bei akustischer Musik aber nicht nötig, im Atelier in der Auguststraße. Viel wichtiger bei den Songs: es muss um die Liebe gehen. Iridium I.-III. (Zitat aus meiner Konversation mit Irina, eben hinter den Kulissen: „Es wäre ja auch denkbar, dass man mehrere für nur ein, zwei Songs einlädt, dann sind sie quasi auch Gast und reichen die Gitarre herum. Das wäre auch charmant!“)

https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=261948265

und selbstverständlich Aschenbecher in allen Größen

01. Februar 2017

Meine lieben notenkundigen Musikerfreunde,
mein 84-jähriger Vater möchte gerne sein großes Notenarchiv auflösen und an interessierte Musiker weitergeben, das heißt verschenken. Er braucht die Noten nicht mehr, weil er nicht mehr so oft auftritt oder die Stücke auswendig spielen kann. Es ist eine umfangreiche bunte Mischung aus Evergreens und Schlagern und Hits (z. T. auch Pop und Rock) des letzten Jahrhunderts. Es gibt eine zehnseitige Titelliste als pdf oder auch per Post, wer sich dafür interessiert, soll mir bitte einfach eine private Message schicken, dann schicke ich das pdf oder stecke sie auch gerne in einen Briefumschlag. Die Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot hat bereits allgemeines Interesse an den Noten bekundet, aber ich möchte meine Musikerfreunde hier nicht übergehen. Also bitte melden!
Habe die Liste auch als e-paper erstellt:
https://www.yumpu.com/de/embed/view/bhwgWCEzf6tr8m2k
Einfach die gewünschten Titel an mich posten oder auf der Liste markieren!

25. Januar 2017

Verzeihung. Ich konnte selbst „Verzeihung“ nur über Umwege schreiben. Mein Passwort war nicht mehr gespeichert. Ich kann so nicht arbeiten. Und auch nicht ohne Reaktion. That’s it. Ich muss die Elektrizität von Aufmerksamkeit spüren. Wie wir alle. Sonst ist alles tot wie Stein. Mag sein, dass auch ein Stein auf einer niedrigen Elektrizitätsfrequenz Leben in sich trägt, pulsiert, aber ich bin auf eine andere Frequenz konditioniert. Ist kein Abschied, nur ein Lebenszeichen.

25. Januar 2017

Verzeihung. Ich konnte selbst „Verzeihung“ nur über Umwege schreiben. Mein Passwort war nicht mehr gespeichert. Ich kann so nicht arbeiten. Und auch nicht ohne Reaktion. That’s it. Ich muss die Elektrizität von Aufmerksamkeit spüren. Wie wir alle. Sonst ist alles tot wie Stein. Mag sein, dass auch ein Stein auf einer niedrigen Elektrizitätsfrequenz Leben in sich trägt, pulsiert, aber ich bin auf eine andere Frequenz konditioniert. Ist kein Abschied, nur ein Lebenszeichen.

22. Januar 2017


»You don’t ask a writer what typewriter he uses. (…) Of course, there will always be those who look only at technique, who ask ‚how‘, while others of a more curious nature will ask ‚why‘. Personally, I have always preferred inspiration to information.«
Man Ray

18. Januar 2017


» People spot a big black lens, and they worry about what they’re doing, or how their hair looks. Nobody sees the person holding the camera.«
― Erica O’Rourke

16. Januar 2017

R̶o̶̶c̶̶k̶̶p̶̶a̶̶l̶̶a̶̶s̶̶t̶̶,̶̶ ̶̶G̶̶̶r̶̶u̶̶g̶̶a̶̶̶̶̶h̶̶a̶̶l̶̶l̶̶e̶̶ ̶̶E̶̶̶s̶̶s̶̶e̶n Blackland Berlin, eine tochter

Melli Plauth und Maria Schuster @Blackland – Berlin Rock & Metal Bar.

16. Januar 2017


Die Boyband von gestern. Ärmel Jagschn Holger Jagsch, Gitarre & Gesang, verrauschter Buzz Dee Sebastian Baur, Gesang & Gitarre, Bass & Brille: Knäcke Steffen Holly. (hinten im Bild Morgenstern, Schlagz.), die Buzz Dees.

14. Januar 2017

Kann auch französisch: Romain. Als ich Romain zum ersten mal in seinem Proberaum und Studio in der Greifswalder Straße traf, machte ich ihm ein Kompliment für seine hervorragenden Französischkenntnisse („sehr gute Aussprache“). Maria und Judith fingen herzlich an zu lachen. Nun ja. Inzwischen bin ich im Bilde und weiß, dass er aus Bordeaux stammt. Das ist glaube ich in Frankreich. (Ich kenne Bordeaux ja mehr so vom Trinken.) Natürlich durfte PINK PARTE mit Maria und Judith auch nicht fehlen, in dem grandiosen line up gestern bei Romains Geburtstagsfeier im Blackland. Sie spielten drei Songs und Kruisko spielte auch mit. Heute wird Maria ein paar Songs mehr spielen, das wird fein. Auch im Blackland. Mit eine tochter und Buzz Dees. Und für alle Fans von Romain: er will auch kommen.

01. Januar 2017

16-12-31 VAMOS (2)
https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=261948265
Zuerst fünf vor zwölf zu Maria, die war schon mit ihrem Liebsten auf dem Dach und hörte die Klingel nicht mehr. So schade. Dann Punkt Mitternacht durch Böller und Feuerwerk über Straßen zur leeren U-Bahn, um Richtung Paris Bar zu fahren, wo Ina sein würde. Sie kam später, um einiges, Manfred auch dabei. Großartige Musik zum Tanzen. Sie saß am Tisch von Michel und seinen Begleitern, ich setzte mich dazu, wenn ich nicht gerade tanzte. Tanzwütige alte Herren, gut gekleidete Paradiesvögel, es war ein unerwartet großes Vergnügen. Man trank Champagner. Was auch sonst. Größte Erheiterung, als ein männlicher Tänzer mich fragt, ob ich ein Rockstar sei. Ich sähe so aus. Hatte wohl mit meiner speziellen Art, bühnenraumgreifend und sehr rhythmusbetont auch im Beckenbereich, durch die Paris-Bar zu tanzen, zu tun. Ina fand das eine angemessene Betitelung für mich. Und dann noch mein knöchellanger schwarzer Lurex-Glitzermantel. Huiuiui. Als ich sehr viel später ging: „oh…. schade… der Rockstar geht.“. Michel Würthle wie man ihn kennt, erstklassig gestylt, bis zum Einstecktuch, von Kopf bis Fuß. Beeindruckend. Ich mochte ihn schon immer. Nur kurze Konversation, Feuer geben etc., aber klarer Blickkontakt. Ina ließ sich auch beflirten, ich nicht minder. Aber allein nach Hause.

31. Dezember 2016

ich danke auch allen anderen Kandidatinnen und Kandidaten, die sich 2016 dem Wettbewerb gestellt haben, vor meiner Kamera zu bestehen und eine Runde weiter zu kommen. Es ist sicher nicht immer einfach, ein Instrument so zu halten, dass es natürlich wirkt und die Lippen so zu bewegen, dass der Eindruck entsteht, das Model würde singen. Ich schätze mich glücklich, 2016 besonders viele in gerade dieser Hinsicht talentierte Modelle gefunden zu haben, die keine Mühen scheuten, mich sogar mit echten Konzertauftritten zu überraschen, um mich von ihrem Talent zu überzeugen. Ich weiß investigativen Einsatz zu schätzen und wir sind zu sehr schönen Ergebnissen gekommen. So kann es gerne weitergehen, dann habe ich auch 2017 ein Foto für euch! ♥

31. Dezember 2016

2016 in der Kategorie male model ebenfalls vorne mit dabei: ein Überraschungskandidat, der Komponist Karl Neukauf. Für 2017 im Recall, aber die Leistung vor der Kamera muss es letzten Endes zeigen. Beim ersten Casting hätte ich ihn fast übersehen, eine Assistentin bat mich um eine zweite Inaugenscheinnahme und ich gab ihm Gelegenheit, sich ein zweites Mal zu präsentieren. Ich sehe da auf jeden Fall Potenzial, aber es ist noch Luft nach oben.