»Nur die wirklichen Heiden, wie ich eine bin, können wirkliche Katholiken sein. Die Verschmelzung des Heidentums und des Christentums ist nur im Katholizismus ganz gelungen. Die Protestanten stehen vor der Himmelstür und bitten um ein bißchen Brot. Wein wird ihnen nicht gereicht werden.«
Alma Mahler-Werfel, Dezember 1938

4 Antworten auf „28. August 2016

  1. Na gut – unsere libertäre Zeit ermöglicht die Verbindung von Heiden mit Protestantinnen, was mir im evolutionären Sinne durchaus fruchtbar erscheint.

  2. P.S. und jetzt hälte ich selbst beinah vergessen, dass es sich ja um kein Zitat von mir, sondern der guten Alma handelt, die sich aufgrund einer erotischen Affäre mit einem katholischen Priester (sie war zu der Zeit mit Werfel verheiratet) inniglich dem katholischen Glauben hingegeben hat, mit der erotischen Hingabe der ekstatischen Heidin. Wäre Hollnsteiner Protestant gewesen, wäre sie vielleicht zu einem anderen Schluss gekommen. Andererseits sind die Katholiken ja schon für ihren Hang zum Hedonismus berühmt, sonst gäbe es ja nichts zu beichten. Mich amüsiert oder besser – interessiert an dem Zitat aber auch, dass Alma noch das Wissen und den Bildungsstand hatte, dass Heidentum eine tiefreligiöse Angelegenheit ist und rein gar nichts mit Ungläubigkeit oder gar Atheismus zu tun hat.

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