15. märz 2008

Penélope hat an sich sehr verständig reagiert. Sie ist ja eine vernünftige und patente junge Frau und wird nicht lange alleine bleiben. Wenn der Himmel zwei Menschen so füreinander bestimmt hat, so hat man sich der Macht dieser Liebe zu beugen.
15. märz 2008

Penélope hat an sich sehr verständig reagiert. Sie ist ja eine vernünftige und patente junge Frau und wird nicht lange alleine bleiben. Wenn der Himmel zwei Menschen so füreinander bestimmt hat, so hat man sich der Macht dieser Liebe zu beugen.
14. märz 2008
Ich schreibe das jetzt nicht, mit dem immer noch nicht ganz so gesund wie früher sein. Blöd ist nur, wenn man immer in Kommentaren herumblödelt und einen Ausflug nach Frankfurt macht und sich rote Backen malt, denken die anderen, alles wäre bestimmt wieder toll in Ordnung. Gestern war ich ungefähr 79 Prozent gesund. Heute bin ich ungefähr 82 Prozent gesund. In der Mitte und weiter unten, an den Fußsohlen sogar bestimmt noch mehr Prozent! Auch denken kann ich fast wie vorher. Dass ich trotzdem andere Sachen denke als vorher, liegt aber an was anderem. Ich muss mich nämlich dringend um mein Privatleben oder so etwas ähnliches kümmern. Ist mir eingefallen. Ich schreibe mir das gleich auf so einen gelben Klebezettel
Butter, Fische, Spüli, Eier, Käse, Mann, Klopapier
Ich glaube, so nennt man das.
09. märz 2008
Neues Parföng gekauft, riecht gut!
Welche Rasierwässer und Düfte bevorzugen meine hochverehrten und geschätzten Leser und Leserinnen? Also nicht nur an sich selber. Es dürfen unbedingt und gerne auch Sachen aus dem Niedrigpreissegment genannt werden!
1985 war ich vorübergehend in einen verrückten Maler und Kneipier verliebt und der hat immer gut gerochen. Irgendwann habe ich Seife kaufen müssen und am Seifenregal hatte ich plötzlich eine Spur von seinem Geruch in der Nase. Er kam von der Seife 8×4 oder 3×4 oder so ähnlich. Bestimmt habe ich ab da für mindestens ein, zwei Jahre keine andere Seife mehr gekauft. Aber ich habe nie nachgefragt oder rausgekriegt, ob er wirklich die Seife benutzt hat. Vielleicht hatte er ja ein Rasierwasser, das zufällig ähnlich roch.
Ein paar Jahre vorher war ich einem jungen Mann verfallen, der Lagerfeld von Lagerfeld benutzte. Ich habe es mir erst vor zwei Wochen wieder gekauft, weil ich die Erinnerung an diese Zeit mag. An den Sommer und den Wald und seine Haut, obwohl ich ihm kein bißchen sentimental hinterherweine. In einem Sommer in Griechenland gab es einen Barmann, der benutzte Cacharel pour l’homme. Ich habe es mir gekauft und mag es heute noch.
Aber ich habe auch Düfte, die keine Geschichte mit einer anderen Person haben. Ich mag hin und wieder Kiton von Kiton, ein Herrenduft und immer wieder White musk aus dem Bodyshop, nicht teuer. Oder den Geruch von dieser shea bodybutter. Als ich sehr jung war, schenkte ich meiner Mama ein Parfum, das sie leider nie benutzt hat, aber ich umso öfter, ich hätte es gerne wieder, aber es scheint nicht mehr hergestellt zu werden. Es hieß „essence rare“ von Houbigant. Die Erinnerung an diesen Geruch fasziniert mich heute noch. Meine Freundin Ilona benutzte eine Zeit lang Fahrenheit von Dior, ich fand es sehr gewöhnungsbedürftig, bis ich es an einem Mann roch und hingerissen war.

08. märz 2008
Jeder! Tag = Frauentag!
07. märz 2008

Selbstverständlich war ich rein und absolut privat in Frankfurt. Ich kann das auch ohne weiteres beweisen.
08. märz 2008
Jeder! Tag = Frauentag!
07. märz 2008

Selbstverständlich war ich rein und absolut privat in Frankfurt. Ich kann das auch ohne weiteres beweisen.
04. märz 2008
04. märz 2008
Ich tue einfach so, als wäre es gleich um die Ecke. Da wird nicht viel gepackt. Weniger als vierundzwanzig Stunden. Morgen, 11:37 Uhr. Vier Stunden, sieben Minuten fährt mein Zug, gegen vier betrete ich mein Hotelzimmer, liege ein bißchen auf dem Bett herum, nehme vielleicht meine Kamera und sehe mir den Dachgarten an, gehe wieder zurück in mein Zimmer, ins Bad.
Merke, dass ich mich nicht umziehen muss, weil das ja übertrieben wäre und ich sowieso nichts dabeihabe, außer frischer Unterwäsche für den nächsten Tag. Korrigiere die am unteren rechten Lid leicht verwischte Wimperntusche. Mache ein paar Grimassen, werfe mir interessante Blicke im Spiegel zu. Male mir den Mund dreimal nach. Schaue, ob im individuellen Interieur Platz für eine ordinäre Minibar ist.
Zu Sieben hin. Ich laufe, es ist nicht weit. Auf dem Plan so weit wie der Weg vom Bahnhof zum Hotel. Dann gehe ich hinein. Sehe vielleicht ein bekanntes Gesicht, höre zu, schaue mir den Fußboden an und die zerdrückten Blumen von Clara Schumann. Und Kafkas Handschrift. Altes Papier. Lese Tafeln. Schaue den Katalog an.Vielleicht spricht mich jemand an, ich antworte leise oder haue jemanden in die Seite. Essen, trinken irgendwo. Zurück ins Zimmer, schlafen, aufstehen, viel Kaffee, ein bißchen Frühstück, bezahlen. Um zwei der Zug zurück.
Vier Stunden, sechs Minuten. S-Bahn. Hackescher Markt. Fußweg sieben Minuten. Tür auf. Fahrstuhl. Wohnungstür auf, lasse mich fallen, schaue die Bilder an, lösche, drehe, lade hoch, schreibe einen Eintrag. Irgendeine, irgendeiner kommentiert. Wäre gerne dabei gewesen. Ich kommentiere irgendwas zurück. Mache ein Bild davon. Lade es hoch. Schreibe irgendeinen Eintrag, den keiner kommentiert. Schreibe noch einen Eintrag. Herr Walhalladada erbarmt sich und hinterlässt eine lustige Spur. Ich antworte, freilich auch lustig. Und immer so weiter.
Und irgendwann wird es mir zu blöd. Und ich mache die Kiste aus. Und gehe unter die Dusche. Und ziehe mich an. Ziehe mich gut an. Denn es ist nicht egal. Und gehe vor die Tür. Und habe keine Kamera. Und kehre irgendwann zurück. Und schreibe keinen Eintrag, weil ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.
Ich glaube, ich lege die Kristallkugel jetzt beiseite und gehe schlafen. Diese Sitzungen sind doch immer etwas ermüdend.
04. märz 2008
04. märz 2008
Ich tue einfach so, als wäre es gleich um die Ecke. Da wird nicht viel gepackt. Weniger als vierundzwanzig Stunden. Morgen, 11:37 Uhr. Vier Stunden, sieben Minuten fährt mein Zug, gegen vier betrete ich mein Hotelzimmer, liege ein bißchen auf dem Bett herum, nehme vielleicht meine Kamera und sehe mir den Dachgarten an, gehe wieder zurück in mein Zimmer, ins Bad.
Merke, dass ich mich nicht umziehen muss, weil das ja übertrieben wäre und ich sowieso nichts dabeihabe, außer frischer Unterwäsche für den nächsten Tag. Korrigiere die am unteren rechten Lid leicht verwischte Wimperntusche. Mache ein paar Grimassen, werfe mir interessante Blicke im Spiegel zu. Male mir den Mund dreimal nach. Schaue, ob im individuellen Interieur Platz für eine ordinäre Minibar ist.
Zu Sieben hin. Ich laufe, es ist nicht weit. Auf dem Plan so weit wie der Weg vom Bahnhof zum Hotel. Dann gehe ich hinein. Sehe vielleicht ein bekanntes Gesicht, höre zu, schaue mir den Fußboden an und die zerdrückten Blumen von Clara Schumann. Und Kafkas Handschrift. Altes Papier. Lese Tafeln. Schaue den Katalog an.Vielleicht spricht mich jemand an, ich antworte leise oder haue jemanden in die Seite. Essen, trinken irgendwo. Zurück ins Zimmer, schlafen, aufstehen, viel Kaffee, ein bißchen Frühstück, bezahlen. Um zwei der Zug zurück.
Vier Stunden, sechs Minuten. S-Bahn. Hackescher Markt. Fußweg sieben Minuten. Tür auf. Fahrstuhl. Wohnungstür auf, lasse mich fallen, schaue die Bilder an, lösche, drehe, lade hoch, schreibe einen Eintrag. Irgendeine, irgendeiner kommentiert. Wäre gerne dabei gewesen. Ich kommentiere irgendwas zurück. Mache ein Bild davon. Lade es hoch. Schreibe irgendeinen Eintrag, den keiner kommentiert. Schreibe noch einen Eintrag. Herr Walhalladada erbarmt sich und hinterlässt eine lustige Spur. Ich antworte, freilich auch lustig. Und immer so weiter.
Und irgendwann wird es mir zu blöd. Und ich mache die Kiste aus. Und gehe unter die Dusche. Und ziehe mich an. Ziehe mich gut an. Denn es ist nicht egal. Und gehe vor die Tür. Und habe keine Kamera. Und kehre irgendwann zurück. Und schreibe keinen Eintrag, weil ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.
Ich glaube, ich lege die Kristallkugel jetzt beiseite und gehe schlafen. Diese Sitzungen sind doch immer etwas ermüdend.
04. märz 2008
01. märz 2008

Hi

STUMM ABER MUNTER

UND SELBST?
Vorhin in der U-Bahn lief auf diesen Info-Monitoren, die von der Decke hängen, ein Cartoon mit gephotoshopten Fotografien, die mit diesem Comiceffekt nachbearbeitet wurden. Ich war total fasziniert, obwohl ich nicht kapiert habe, worum es ging. Eine leicht depressiv wirkende Frau in meinem Alter mit Rollkragenpullover und komischer langer Perlenkette sitzt in einem Café und raucht und trinkt und sinniert düster vor sich hin. Ich musste schon gestern unbedingt alle Denkblasen entziffern und erinnere mich an rein gar nichts.
Aber mir fiel wieder ein, dass ich so zwischen neun und zwölf leidenschaftlich gerne Comichefte las, die extra für Mädchen gemacht wurden. Die Hefte hießen Melanie und es gab ganz viele gute und böse, immer wie Models aussehende sexy Frauen darin. Richtige Hexen waren dabei. Ich war ganz süchtig nach den Geschichten. Am allerliebsten in der Badewanne oder mit dem Bauch auf dem Bett liegend. Wie gerne würde ich jetzt in einem dieser alten Hefte blättern. Totaler Schund aber super irgendwie.
03. märz 2008
03. märz 2008
REACH
out &
touch
FATE
02. märz 2008
Neulich im Schönheitsinstitut. „Möchten Sie vielleicht…- – – ?“ Ich: „Auf keinen Fall! Ich will doch nicht aussehen wie Zwanzig. Unter keinen Umständen!“
02. märz 2008
„Ich bin gespannt, wie sich die Perückenmode entwickeln wird, wenn die Pest erst einmal vorüber ist, weil niemand fremdes Haar kaufen wird, aus Angst, es könnte vom Kopf einer Pestleiche stammen“.
Samuel Pepys, 3. September 1665
01. märz 2008

Hi

STUMM ABER MUNTER

UND SELBST?
Vorhin in der U-Bahn lief auf diesen Info-Monitoren, die von der Decke hängen, ein Cartoon mit gephotoshopten Fotografien, die mit diesem Comiceffekt nachbearbeitet wurden. Ich war total fasziniert, obwohl ich nicht kapiert habe, worum es ging. Eine leicht depressiv wirkende Frau in meinem Alter mit Rollkragenpullover und komischer langer Perlenkette sitzt in einem Café und raucht und trinkt und sinniert düster vor sich hin. Ich musste schon gestern unbedingt alle Denkblasen entziffern und erinnere mich an rein gar nichts.
Aber mir fiel wieder ein, dass ich so zwischen neun und zwölf leidenschaftlich gerne Comichefte las, die extra für Mädchen gemacht wurden. Die Hefte hießen Melanie und es gab ganz viele gute und böse, immer wie Models aussehende sexy Frauen darin. Richtige Hexen waren dabei. Ich war ganz süchtig nach den Geschichten. Am allerliebsten in der Badewanne oder mit dem Bauch auf dem Bett liegend. Wie gerne würde ich jetzt in einem dieser alten Hefte blättern. Totaler Schund aber super irgendwie.
23. februar 2008
I noticed the grass

I noticed the hills I noticed the highways I noticed the dirt road I noticed the car rows in the parking lot I noticed the ticket takers noticed the cash and the checks and credit cards I noticed the buses noticed mourners I noticed their children in red dresses I noticed the entrance sign noticed retreat houses noticed blue and yellow flags noticed the devotees, their trucks and buses, guards in khaki uniforms I noticed the crowds noticed misty skies noticed the all pervading smiles and empty eyes I noticed the pillows, coloured red and yellow, square pillows and round I noticed the Tori gate, passers-through bowing, a parade of men and women in formal dress noticed the procession noticed the bagpipe, drums, horns noticed high silk head crowns and saffron robes noticed the three piece suits I noticed the palanquin, an umbrella, the stupa painted with jewels the colours of the four directions – amber for generosity, green for karmic works noticed the white for Buddha, red for the heart – thirteen worlds on the stupa hat noticed the bell handle and umbrella, the empty head of the cement bell noticed the corpse to be set in the head of the bell noticed the monks chanting, horn plaint in our ears, smoke rising from atop the firebrick empty bells noticed the crowds quiet noticed the chilean poet noticed a rainbow I noticed the guru was dead I noticed his teacher bare breasted watching the corpse burn in the stupa noticed mourning students cross legged before their books, chanting devotional mantras, gesturing mysterious fingers, bells and brass thunderbolts in their hands I noticed flame rising above flags and wires and umbrellas and painted orange poles I noticed the sky noticed the sun, a rainbow around the sun, light misty clouds drifting over the sun I noticed my own heart beating, breath passing through my nostrils, my feet walking, eyes seeing noticing smoke above the corpse-fired monument I noticed the path downhill noticed the crowd moving toward buses I noticed food, lettuce salad I noticed the teacher was absent I noticed my friends noticed our car the blue Volvo, a young boy held my hand, our key in the motel door noticed a dark room noticed a dream and forgot noticed oranges lemons and caviar at breakfast I noticed the highway, sleepiness, homework, thoughts, the boy’s nippled chest in the breeze as the cars rolled down hillsides and past green woods to the water I noticed the houses and the balconies overlooking the misted horizon shore, and old worn rocks and the sand I noticed the sea I noticed the music I wanted to dance
On The Cremation of Chogyam Trungpa Vidyadhara | Allen Ginsberg
01. märz 2008

Hausaufgabe
Irgendwann braucht man nicht mehr viele neue Sachen. Lieber beseelte. Nahrung. Geist. Und was sich verbraucht. Einatmen, ausatmen. Bei einem oder zwei, oder allen vielleicht dann ein herzhaftes Ja. Ich finde das heraus.
Ein komisches Spiel fällt mir da ein. Ich hatte eine Freundin als Kind, die ich nach der Schule fast immer besuchte. Ute wohnte um die Ecke, ich konnte zu Fuß hinlaufen. Vielleicht war ich sieben oder acht. Oder neun. Ich aß oft das warme Mittagessen, das ihre Mama kochte, weil es bei uns daheim erst am Abend warmes Essen gab. Vor allem wegen meinem Vater.
Ich erinnere mich an den Geruch im Flur. Nicht unangenehm, ein kleines bißchen süß aber nicht zu sehr, ganz appetitlich, vielleicht vom bestimmt guten Parfum ihrer Mutter oder noch eher von irgendeinem Weichspüler in frischer Wäsche. Nicht steril. Auch ein bißchen nach Essen. Und irgendein dunkelrotschwarzgrünkarierter Vorhang vor einem Schuhregal. Komisch, dass ich mich überhaupt nicht mehr erinnere, was es genau zu essen gab. Aber es waren andere Sachen als bei uns zuhause. Wenn ich darüber nachdenke, kommt es mir vor, als hätte sie oft bunte Nudel- und Reisgerichte gekocht, auch mit Käse. Und gefüllte Paprika, grün und rot und Eintöpfe mit Reis und Gemüse. Das Wort Risotto kannte damals kaum einer. Oder man hat das Wort nicht benutzt.
Dass sie eine echte Barbiepuppe hatte, ist gerade egal. Für uns war der Quelle-Katalog außer Malen, Barbie, Knetgummi und Geschichten erzählen das tollste Spielzeug. Es kommt mir vor, als hätten wir uns stundenlang damit beschäftigt, die Bilder anzuschauen. Das Spiel war, zusammen die nächste Seite umzublättern und so schnell wie möglich mit dem Finger auf die Sachen zu zeigen, die einem am besten gefallen. Ich weiß gar nicht mehr, ob es darum ging, dass eine von uns beiden schneller war. Eher kommt es mir vor, als wäre das Wichtigste der Spaß am schnellen Ausgucken gewesen, um zu sehen, ob die Freundin denselben Geschmack hat. Wenn man dann gleich schnell auf dasselbe getippt hat und sich die Finger berührt haben, haben wir vor lauter Begeisterung ganz aufgeregt gekichert. Man wusste ja so gut wie nie, was auf der nächsten Seite kommt, so dick war der Katalog. Es gab auch einen Otto-Katalog. Und noch einen von Schöpflin. Aber der Quelle-Katalog war die ungeschlagene Nummer Eins.
Ich würde gerne in die Vergangenheit schauen können und unsere Kindergesichter sehen, wenn wir die Seite umgeblättert haben, wo die rotschwarze Büstenhebe drauf war. Oder die komischen Sachen, die es auch beim Tina-Versand gegeben hat. Und Hunde waren im Katalog. Richtige echte Hunde! Einen Pudel oder einen Dackel oder einen Schäferhund konnte man sich bestellen. Und die ganz kleinen Hunde mit der Schleife oben, wo mir der Name jetzt nicht einfällt. Oder einen Cockerspaniel. Sogar ein Bernhardiner war dabei! Und ein Collie natürlich. Als Kind hat mir immer der Cockerspaniel, der Collie und der Bernhardiner am besten gefallen. Heute gefällt mir aus dem Sortiment am besten der Schäferhund.
Mittag bei Ute, 1973
27. februar 2008
huch – – Lisa!
Dann muss ich Fräulein Nin nächste Woche dringend fragen, wie sie mit dem unermesslichen Ruhm zurechtkommt. So eine erfahrene Frau! Sicher wohnt sie auch im Hotel Nizza! Auch möchte ich tolle Tipps, wie ich das viele Geld* noch besser loswerden kann. Ich stelle mich da ja immer ein bißchen ungeschickt an und brauche eine führende Hand!
Ich verstehe auch gar nicht, warum die Leute immer nicht über Geld reden wollen. Geld ist doch eine feine Sache. Mein Champagnerhändler zum Beispiel möchte schließlich auch leben! Oder ich zum Beispiel! Als Filmdiva kann ich es mir nun einmal nicht erlauben, mein Publikum mit mehrfach getragenen Kleidern zu Tode zu langweilen. Mein Publikum sucht Abwechslung! Und wer bin ich, ihm diese zu verweigern, da hat man sich zu beugen! Das kostet nun einmal!
Meine aktuelle Unpässlichkeit zeigt mir im Übrigen einmal mehr, dass es die einzig richtige Wahl war, sich ohne Pardon dem Stummfilm zu verschreiben!
Sie hören von mir!
*man kriegt pro zitiertem Buchstabe (incl. Leerzeichen) EUR 1500 (also ich natürlich ein bißchen mehr, sowie diverse Extras)
01. märz 2008

Hausaufgabe
Irgendwann braucht man nicht mehr viele neue Sachen. Lieber beseelte. Nahrung. Geist. Und was sich verbraucht. Einatmen, ausatmen. Bei einem oder zwei, oder allen vielleicht dann ein herzhaftes Ja. Ich finde das heraus.
Ein komisches Spiel fällt mir da ein. Ich hatte eine Freundin als Kind, die ich nach der Schule fast immer besuchte. Ute wohnte um die Ecke, ich konnte zu Fuß hinlaufen. Vielleicht war ich sieben oder acht. Oder neun. Ich aß oft das warme Mittagessen, das ihre Mama kochte, weil es bei uns daheim erst am Abend warmes Essen gab. Vor allem wegen meinem Vater.
Ich erinnere mich an den Geruch im Flur. Nicht unangenehm, ein kleines bißchen süß aber nicht zu sehr, ganz appetitlich, vielleicht vom bestimmt guten Parfum ihrer Mutter oder noch eher von irgendeinem Weichspüler in frischer Wäsche. Nicht steril. Auch ein bißchen nach Essen. Und irgendein dunkelrotschwarzgrünkarierter Vorhang vor einem Schuhregal. Komisch, dass ich mich überhaupt nicht mehr erinnere, was es genau zu essen gab. Aber es waren andere Sachen als bei uns zuhause. Wenn ich darüber nachdenke, kommt es mir vor, als hätte sie oft bunte Nudel- und Reisgerichte gekocht, auch mit Käse. Und gefüllte Paprika, grün und rot und Eintöpfe mit Reis und Gemüse. Das Wort Risotto kannte damals kaum einer. Oder man hat das Wort nicht benutzt.
Dass sie eine echte Barbiepuppe hatte, ist gerade egal. Für uns war der Quelle-Katalog außer Malen, Barbie, Knetgummi und Geschichten erzählen das tollste Spielzeug. Es kommt mir vor, als hätten wir uns stundenlang damit beschäftigt, die Bilder anzuschauen. Das Spiel war, zusammen die nächste Seite umzublättern und so schnell wie möglich mit dem Finger auf die Sachen zu zeigen, die einem am besten gefallen. Ich weiß gar nicht mehr, ob es darum ging, dass eine von uns beiden schneller war. Eher kommt es mir vor, als wäre das Wichtigste der Spaß am schnellen Ausgucken gewesen, um zu sehen, ob die Freundin denselben Geschmack hat. Wenn man dann gleich schnell auf dasselbe getippt hat und sich die Finger berührt haben, haben wir vor lauter Begeisterung ganz aufgeregt gekichert. Man wusste ja so gut wie nie, was auf der nächsten Seite kommt, so dick war der Katalog. Es gab auch einen Otto-Katalog. Und noch einen von Schöpflin. Aber der Quelle-Katalog war die ungeschlagene Nummer Eins.
Ich würde gerne in die Vergangenheit schauen können und unsere Kindergesichter sehen, wenn wir die Seite umgeblättert haben, wo die rotschwarze Büstenhebe drauf war. Oder die komischen Sachen, die es auch beim Tina-Versand gegeben hat. Und Hunde waren im Katalog. Richtige echte Hunde! Einen Pudel oder einen Dackel oder einen Schäferhund konnte man sich bestellen. Und die ganz kleinen Hunde mit der Schleife oben, wo mir der Name jetzt nicht einfällt. Oder einen Cockerspaniel. Sogar ein Bernhardiner war dabei! Und ein Collie natürlich. Als Kind hat mir immer der Cockerspaniel, der Collie und der Bernhardiner am besten gefallen. Heute gefällt mir aus dem Sortiment am besten der Schäferhund.
Mittag bei Ute, 1973
27. februar 2008
huch – – Lisa!
Dann muss ich Fräulein Nin nächste Woche dringend fragen, wie sie mit dem unermesslichen Ruhm zurechtkommt. So eine erfahrene Frau! Sicher wohnt sie auch im Hotel Nizza! Auch möchte ich tolle Tipps, wie ich das viele Geld* noch besser loswerden kann. Ich stelle mich da ja immer ein bißchen ungeschickt an und brauche eine führende Hand!
Ich verstehe auch gar nicht, warum die Leute immer nicht über Geld reden wollen. Geld ist doch eine feine Sache. Mein Champagnerhändler zum Beispiel möchte schließlich auch leben! Oder ich zum Beispiel! Als Filmdiva kann ich es mir nun einmal nicht erlauben, mein Publikum mit mehrfach getragenen Kleidern zu Tode zu langweilen. Mein Publikum sucht Abwechslung! Und wer bin ich, ihm diese zu verweigern, da hat man sich zu beugen! Das kostet nun einmal!
Meine aktuelle Unpässlichkeit zeigt mir im Übrigen einmal mehr, dass es die einzig richtige Wahl war, sich ohne Pardon dem Stummfilm zu verschreiben!
Sie hören von mir!
*man kriegt pro zitiertem Buchstabe (incl. Leerzeichen) EUR 1500 (also ich natürlich ein bißchen mehr, sowie diverse Extras)
13. februar 2008



SPÜLEN Sie mit Hexoral und halten Sie vier Tage STIMMRUHE. Dr. med. König
26. februar 2008
Mein Schokoladenpudding war IHM nicht gut genug. Ich soll zum Unterricht bei Frau Langhanke.
26. februar 2008
Mein Schokoladenpudding war IHM nicht gut genug. Ich soll zum Unterricht bei Frau Langhanke.
26. februar 2008
Der Februar. Die Tintenschwärze ordern!
Beschreibend sei vom Februar geweint,
Solange noch der Schneematsch donnernd
Im schwarzen Frühlingsdunkel scheint.
Die Droschke ordern: sechs mal zehn Kopeken.
Durch Glockenläuten, Räderwerkgebraus
Schnell dorthin eilen, wo im lauten Regen
Das Tintenschwarz, die Tränenflut verrauscht.
An Orte, wo, gleich angekohlten Birnen,
Von hohen Bäumen tausende von Krähn
Hinunter in die Pfützen flügelnd schwirren,
Den Kummer aus dem Augengrund zu zerrn.
Und aus dem Weißen taut der schwarze Boden,
Ein Schreien pflügt den kalten Wind und gellt,
Der Zufall hat zur Wahrheit sich erhoben,
Denn weinend hat der Vers sich eingestellt.
Boris Pasternak (1912)
25. februar 2008
25. februar 2008
21. februar 2008
Los Merkur vorwärts
Seit gestern darf wieder sinnvoll kommuniziert werden, sogar elektronische Geräte dürfen wieder normal arbeiten. Schließen Sie Verträge, kaufen Sie Wohnungen, entscheiden Sie, sprechen Sie, schreiben Sie. Es geht vorwärts.
Alles.
Und das Tollste: es gilt für alle.
23. februar 2008
I noticed the grass

I noticed the hills I noticed the highways I noticed the dirt road I noticed the car rows in the parking lot I noticed the ticket takers noticed the cash and the checks and credit cards I noticed the buses noticed mourners I noticed their children in red dresses I noticed the entrance sign noticed retreat houses noticed blue and yellow flags noticed the devotees, their trucks and buses, guards in khaki uniforms I noticed the crowds noticed misty skies noticed the all pervading smiles and empty eyes I noticed the pillows, coloured red and yellow, square pillows and round I noticed the Tori gate, passers-through bowing, a parade of men and women in formal dress noticed the procession noticed the bagpipe, drums, horns noticed high silk head crowns and saffron robes noticed the three piece suits I noticed the palanquin, an umbrella, the stupa painted with jewels the colours of the four directions – amber for generosity, green for karmic works noticed the white for Buddha, red for the heart – thirteen worlds on the stupa hat noticed the bell handle and umbrella, the empty head of the cement bell noticed the corpse to be set in the head of the bell noticed the monks chanting, horn plaint in our ears, smoke rising from atop the firebrick empty bells noticed the crowds quiet noticed the chilean poet noticed a rainbow I noticed the guru was dead I noticed his teacher bare breasted watching the corpse burn in the stupa noticed mourning students cross legged before their books, chanting devotional mantras, gesturing mysterious fingers, bells and brass thunderbolts in their hands I noticed flame rising above flags and wires and umbrellas and painted orange poles I noticed the sky noticed the sun, a rainbow around the sun, light misty clouds drifting over the sun I noticed my own heart beating, breath passing through my nostrils, my feet walking, eyes seeing noticing smoke above the corpse-fired monument I noticed the path downhill noticed the crowd moving toward buses I noticed food, lettuce salad I noticed the teacher was absent I noticed my friends noticed our car the blue Volvo, a young boy held my hand, our key in the motel door noticed a dark room noticed a dream and forgot noticed oranges lemons and caviar at breakfast I noticed the highway, sleepiness, homework, thoughts, the boy’s nippled chest in the breeze as the cars rolled down hillsides and past green woods to the water I noticed the houses and the balconies overlooking the misted horizon shore, and old worn rocks and the sand I noticed the sea I noticed the music I wanted to dance
On The Cremation of Chogyam Trungpa Vidyadhara | Allen Ginsberg
22. februar 2008
21. februar 2008
Los Merkur vorwärts
Seit gestern darf wieder sinnvoll kommuniziert werden, sogar elektronische Geräte dürfen wieder normal arbeiten. Schließen Sie Verträge, kaufen Sie Wohnungen, entscheiden Sie, sprechen Sie, schreiben Sie. Es geht vorwärts.
Alles.
Und das Tollste: es gilt für alle.
20. februar 2008
Ja natürlich der Film, aber der Trailer. Dieser fünfundvierzig Jahre junge Film (Originalfassung mit Untertiteln bei dem da, ohne elitäres Getue nun wirklich unvermeidlich, weil bis zur (aller-) peinlichsten Schmerzgrenze ins Deutsche ’synchronisiert‘, insbesondere die nicht ganz unpopuläre Szene mit Frau Bardots Fragenkatalog zum Liebreiz ihrer Leibhaftigkeit) staubt seit vielen Jahren friedlich in einem altbackenen VHS-Archiv, das sich rein unzufällig in meiner Wohnung befindet, vor sich hin.
Aber wie, nur wie, hätte ich je vor diesem unserem goldenen weltvernetzten Computerzeitalter an einen an das französische Kinopublikum gerichteten Ankündigungsfilm geraten können. Ich bin sehr dankbar, dass mir solche schönen alten Reklamefilme zugänglich gemacht werden. Und gerne möchte ich diese kleine Freude mit Ihnen teilen!
20. februar 2008
Ja natürlich der Film, aber der Trailer. Dieser fünfundvierzig Jahre junge Film (Originalfassung mit Untertiteln bei dem da, ohne elitäres Getue nun wirklich unvermeidlich, weil bis zur (aller-) peinlichsten Schmerzgrenze ins Deutsche ’synchronisiert‘, insbesondere die nicht ganz unpopuläre Szene mit Frau Bardots Fragenkatalog zum Liebreiz ihrer Leibhaftigkeit) staubt seit vielen Jahren friedlich in einem altbackenen VHS-Archiv, das sich rein unzufällig in meiner Wohnung befindet, vor sich hin.
Aber wie, nur wie, hätte ich je vor diesem unserem goldenen weltvernetzten Computerzeitalter an einen an das französische Kinopublikum gerichteten Ankündigungsfilm geraten können. Ich bin sehr dankbar, dass mir solche schönen alten Reklamefilme zugänglich gemacht werden. Und gerne möchte ich diese kleine Freude mit Ihnen teilen!
17. februar 2008
Gaga Gassi

17. februar 2008
Gaga Gassi

16. februar 2008
Liebling, Essen ist fertig
(ja, ja ich soll nicht sprechen)
15. februar 2008

Mch gmpfbmpf mpfhrlmch zhm, dmmpfs Bmld dmmpf hmntmpfn mpfntsprmcht nmcht gmmpfnz dmpfr Rmpfmmpflmtmbt. Mpf whmrdmpf mmt mmpfllmpfn Mmttmpfln dmpfr pfmphmtmnmk rmpfthmschmmpfrt, hmm mpfmnmpfn bmpfschhmnmgmpfndmpfn Mpfmndrhmck zhm vmpfrmmttmpfln! Dmmpf dmmpf Wmhmpfmt jmmpf dpfch frchhmpfr pfdmpfr spmbtmpfr mmpfns Lmcht kpfmmt, zmpfmgmpf mch mmpfbmpfr glmpfmch dmmpf Frmgmnpfhmpf!!!
15. februar 2008

Mch gmpfbmpf mpfhrlmch zhm, dmmpfs Bmld dmmpf hmntmpfn mpfntsprmcht nmcht gmmpfnz dmpfr Rmpfmmpflmtmbt. Mpf whmrdmpf mmt mmpfllmpfn Mmttmpfln dmpfr pfmphmtmnmk rmpfthmschmmpfrt, hmm mpfmnmpfn bmpfschhmnmgmpfndmpfn Mpfmndrhmck zhm vmpfrmmttmpfln! Dmmpf dmmpf Wmhmpfmt jmmpf dpfch frchhmpfr pfdmpfr spmbtmpfr mmpfns Lmcht kpfmmt, zmpfmgmpf mch mmpfbmpfr glmpfmch dmmpf Frmgmnpfhmpf!!!
15. februar 2008
13. februar 2008



SPÜLEN Sie mit Hexoral und halten Sie vier Tage STIMMRUHE. Dr. med. König
07. februar 2008
Jetzt mal unter uns Königstigern
(…)
(hitziger Diskussionsgegenstand: qualitative Beschaffenheit von Unterbekleidung, insbesondere Gejammer über kratzig-kneifende passionata-Schlüpfer meinerseits versus disqualifizierte Stringtangas ihrerseits)
Ich: „Was hast du gerade gesagt? „Unter uns Königstigern„?
Sie: „Selbstverständlich.“
11. februar 2008

[Selbstportrait im Schlafanzug]
Weiteres Dilettieren im Krankenstand. Manches schreibe ich ja nicht ins Internet hinein, weil es zu dämlich ist. Aufgrund mangelnder Erfahrung mit Krankheiten und dem ganzen Kram, fehlt mir die Routine bei Sachen wie Inhalieren. Also habe ich mir letzte Woche das Kinn verbrannt, weil ich mich über den glühend heißen Kupfertopf gebeugt habe und mit dem Kinn angestoßen bin, ich Depp. Heute bin ich da schon etwas geübter und lege mir einen Flanellschal über den Schüsselrand. Man lernt nie aus! Nun, wo die Wunde verheilt ist und nur noch eine rosarote Ellipse, kann ich sie auch herzeigen. Meine aktuelle Krankheit heißt übrigens Stimmbänderentzündung und die aktuellen Medikamente Amoxicillin 750 (Breitband-Penicillin), ACC akut 600 und Pulmotin (die Fettflecken auf dem Wasser in der Inhalierschüssel). Ach ja, ich wollte ja nichts mehr über mein Siechtum schreiben, aber ich erlebe ja nix!


11. februar 2008

[Selbstportrait im Schlafanzug]
Weiteres Dilettieren im Krankenstand. Manches schreibe ich ja nicht ins Internet hinein, weil es zu dämlich ist. Aufgrund mangelnder Erfahrung mit Krankheiten und dem ganzen Kram, fehlt mir die Routine bei Sachen wie Inhalieren. Also habe ich mir letzte Woche das Kinn verbrannt, weil ich mich über den glühend heißen Kupfertopf gebeugt habe und mit dem Kinn angestoßen bin, ich Depp. Heute bin ich da schon etwas geübter und lege mir einen Flanellschal über den Schüsselrand. Man lernt nie aus! Nun, wo die Wunde verheilt ist und nur noch eine rosarote Ellipse, kann ich sie auch herzeigen. Meine aktuelle Krankheit heißt übrigens Stimmbänderentzündung und die aktuellen Medikamente Amoxicillin 750 (Breitband-Penicillin), ACC akut 600 und Pulmotin (die Fettflecken auf dem Wasser in der Inhalierschüssel). Ach ja, ich wollte ja nichts mehr über mein Siechtum schreiben, aber ich erlebe ja nix!


07. februar 2008
La PLACE ROUGE était BLANCHE. La NEIGE faisait un TAPIS.
07. februar 2008
Jetzt mal unter uns Königstigern
(…)
(hitziger Diskussionsgegenstand: qualitative Beschaffenheit von Unterbekleidung, insbesondere Gejammer über kratzig-kneifende passionata-Schlüpfer meinerseits versus disqualifizierte Stringtangas ihrerseits)
Ich: „Was hast du gerade gesagt? „Unter uns Königstigern„?
Sie: „Selbstverständlich.“
07. februar 2008
La PLACE ROUGE était BLANCHE. La NEIGE faisait un TAPIS.
06. februar 2008
immer wieder schön
[frankophile Renaissance]
05. februar 2008
Herr Lüpertz, wie erfindet man sich selbst? »Man schaut in den Spiegel und prüft ein paar Dinge: In welcher Familie stecke ich drin, inwieweit bin ich von diesen Geschichten abhängig, bin ich abhängig von dem, was der Vater war, wurde ich geliebt oder nicht geliebt? Man registriert ein paar Verletzungen und auch das Glück, auch die guten Sachen. Und dann beschließt man, unabhängig zu sein, damit fängt es an. Man schließt einen Pakt mit sich selbst: Man will nicht mehr hässlich sein, man will nicht mehr dick sein, man will nicht mehr dumm sein, man will nicht mehr der Junge sein, der wenig Geld hatte. Man erfindet Vorteile selbst. So entschloss ich mich, ein schöner Mann zu sein und ein Genie. Ich trainierte meinen Körper und meinen Geist. Ich musste mir alles selbst erobern, die Entscheidungen eines freien Geistes.«
06. februar 2008
immer wieder schön
[frankophile Renaissance]
06. februar 2008
Rückfall, ich Packesel. Stimme tagelang nicht ausprobiert, Kraft überschätzt. Neue Versuchsreihe mit Aspirin komplex, das immerhin stundenweise spürbar die Symptome erträglicher macht. Unsexy Krankheitsgewinsel. Reicht für sieben Jahre. Amen.
Gar nicht darüber reden.
05. februar 2008
Herr Lüpertz, wie erfindet man sich selbst? »Man schaut in den Spiegel und prüft ein paar Dinge: In welcher Familie stecke ich drin, inwieweit bin ich von diesen Geschichten abhängig, bin ich abhängig von dem, was der Vater war, wurde ich geliebt oder nicht geliebt? Man registriert ein paar Verletzungen und auch das Glück, auch die guten Sachen. Und dann beschließt man, unabhängig zu sein, damit fängt es an. Man schließt einen Pakt mit sich selbst: Man will nicht mehr hässlich sein, man will nicht mehr dick sein, man will nicht mehr dumm sein, man will nicht mehr der Junge sein, der wenig Geld hatte. Man erfindet Vorteile selbst. So entschloss ich mich, ein schöner Mann zu sein und ein Genie. Ich trainierte meinen Körper und meinen Geist. Ich musste mir alles selbst erobern, die Entscheidungen eines freien Geistes.«
03. februar 2008
Nächtliche Anwandlung mit Gott und der Welt Frieden schließen zu wollen! Ob das ganz entfernt irgendetwas mit dem Wachauer Gold-Marillenschnaps aus der 1. Wachauer Marillen-Destillerie (Tradition und Prestige seit 1872) zu tun haben könnte?
Von der Pußta will ich träumen
bei Zigeunermusik!
Sehnsucht fühl ich im Geheimen,
denn dort wartet mein Glück!
Wo der braune Chicco singt,
wo vor Glut mein Herz zerspringt!
Von der Pußta will ich träumen
wenn der Cardaz erklingt!
03. februar 2008
Nächtliche Anwandlung mit Gott und der Welt Frieden schließen zu wollen! Ob das ganz entfernt irgendetwas mit dem Wachauer Gold-Marillenschnaps aus der 1. Wachauer Marillen-Destillerie (Tradition und Prestige seit 1872) zu tun haben könnte?
Von der Pußta will ich träumen
bei Zigeunermusik!
Sehnsucht fühl ich im Geheimen,
denn dort wartet mein Glück!
Wo der braune Chicco singt,
wo vor Glut mein Herz zerspringt!
Von der Pußta will ich träumen
wenn der Cardaz erklingt!
02. februar 2008
20. januar 2008

Ein Glück, dass es warme Strümpfe gibt. Ich achte ja immer sehr darauf, dass ich mich in der großen Stadt nicht verkühle. Gestern hatte ich sicherheitshalber sogar ein noch wärmeres Modell, mit noch dickeren Löchern an! Das erklärt sich alles physikalisch mit dem sogenannten Thermoeffekt.
02. februar 2008
31. januar 2008
Mein persönliches Tageshoroskop!
Schwacher, kurzfristiger Einfluß: Fast alle Menschen fühlen sich auf die eine oder andere Weise unsicher, verwundbar oder minderwertig in bezug auf ihren Körper. (…) Sie möchten Verständnis und Liebe und damit auch Heilung und Linderung finden. [Mond Trigon Chiron]
Jawohl, ich fühle mich unsicher, verwundbar und minderwertig in bezug auf meinen Körper und erwarte Verständnis, Liebe, Heilung und Linderung von meinen Lesern. Auf geht’s!
31. januar 2008
Mein persönliches Tageshoroskop!
Schwacher, kurzfristiger Einfluß: Fast alle Menschen fühlen sich auf die eine oder andere Weise unsicher, verwundbar oder minderwertig in bezug auf ihren Körper. (…) Sie möchten Verständnis und Liebe und damit auch Heilung und Linderung finden. [Mond Trigon Chiron]
Jawohl, ich fühle mich unsicher, verwundbar und minderwertig in bezug auf meinen Körper und erwarte Verständnis, Liebe, Heilung und Linderung von meinen Lesern. Auf geht’s!
25. januar 2008
Schmerzen am linken Nasenloch.
23. januar 2008
Umckaloabo
25. januar 2008

Nichts Neues vom Schmerzenslager. Ich muß mich irgendwann heute noch berappeln. Im Kühlschrank zwei Packungen Neapolitanerschnitten, eine Flasche Hendrick’s Gin, eine Flasche Veuve, eine Flasche Schokoladen-Caramel-Soße (selbergemacht!), eine leere Flasche Obstler, ein Glas Dijon, eine Flasche Chilisoße, eine Flasche Médoc, ein Glas Birne-Safran-Delice, noch vier Ampullen Orthomol Immun. Außerhalb Kühlschrank eine Pampelmuse, eine Flasche Calvados, zwei kleine Fläschchen Cointreau, ein kleines Fläschchen Grand Marnier, Trüffelöl, Lauch, Schnittlauch, Zwiebeln, Knoblauch, Kaffee, Essig.
Irgendwas fehlt.
Eier.
Mindestens.
25. januar 2008
Schmerzen am linken Nasenloch.
25. januar 2008

Nichts Neues vom Schmerzenslager. Ich muß mich irgendwann heute noch berappeln. Im Kühlschrank zwei Packungen Neapolitanerschnitten, eine Flasche Hendrick’s Gin, eine Flasche Veuve, eine Flasche Schokoladen-Caramel-Soße (selbergemacht!), eine leere Flasche Obstler, ein Glas Dijon, eine Flasche Chilisoße, eine Flasche Médoc, ein Glas Birne-Safran-Delice, noch vier Ampullen Orthomol Immun. Außerhalb Kühlschrank eine Pampelmuse, eine Flasche Calvados, zwei kleine Fläschchen Cointreau, ein kleines Fläschchen Grand Marnier, Trüffelöl, Lauch, Schnittlauch, Zwiebeln, Knoblauch, Kaffee, Essig.
Irgendwas fehlt.
Eier.
Mindestens.
23. januar 2008
Umckaloabo
14. januar 2008

Hier putzt man doch gerne.
[Poesiealbum]
20. januar 2008

Ein Glück, dass es warme Strümpfe gibt. Ich achte ja immer sehr darauf, dass ich mich in der großen Stadt nicht verkühle. Gestern hatte ich sicherheitshalber sogar ein noch wärmeres Modell, mit noch dickeren Löchern an! Das erklärt sich alles physikalisch mit dem sogenannten Thermoeffekt.
13. januar 2008

sunny side up
Man hat ja normalerweise nicht nur Körperstellen und Teile an sich, die man nicht so optimal findet, sondern auch den einen oder anderen Quadratzentimeter, den man richtig gut leiden kann. Ich zum Beispiel finde meine Arbeiterhände und meine Augäpfel sehr zweckmäßig, aber am supersten gefällt mir an mir selber mein linker Draculazahn. Mein absolutes Lieblingskörperteil! Wenn ich den mal verliere, muss mir die Frau Doktor unbedingt eine Kopie mit Draculaspitze machen, auf keinen Fall unten gerade abgeschmirgelt!
Ich Ei ich.

17. januar 2008
Wie erklärt sich die letzte Blüte vor manchem Tod. Unfassbar. Und ich dachte, hoffte, er wäre über den Berg. Kein enger Freund, ein Kollege, fast zwanzig Jahre. Nicht jeden Tag, nur regelmäßige, flüchtige Überschneidungen, aber unvergessliche Momente. Ein Mensch, der unausgesetzt und ungeachtet seiner eigenen Probleme, die Höchsttemperatur an menschlicher Wärme abgab. Immer und überall. Und in der S-Bahn sagt ein kleines Mädchen, nein, nicht so klein – vielleicht elf oder zwölf – beim Aussteigen zu jemandem Adieu. Sie sagte es nicht, wie man sonst Adieu sagt. Sie sagte es, wie es gemeint ist: „à dieu“. Mit einer winzigen Pause dazwischen. Manchmal muss man schlucken.
16. januar 2008
Ich wusste nicht einmal mehr, bin ich leicht oder schwer verführbar. Langsam dämmert die Erinnerung. Möglicherweise erkenne ich nicht jeden Versuch und nur die Art, die ich erkennen soll. Die Strömung, die trägt. Das warme Strömen. Den Fluss.
Und die Purzelbäume
14. januar 2008

Hier putzt man doch gerne.
[Poesiealbum]
13. januar 2008
Oh là là… der Bandol de Terrebrune 2003 schön am Anfang, schokoladiges Tannin, aber im Abgang einen Hauch zu fruchtig, zimtschwer und doch ist die Flasche gleich leer. Denn der Wein mochte das Entrecôte Café de Paris, die Babymöhren, den Knoblauch und den Rosmarin in der Trüffelbutter.
Dafür hat man eine Küche. Aber ja.
13. januar 2008
Oh là là… der Bandol de Terrebrune 2003 schön am Anfang, schokoladiges Tannin, aber im Abgang einen Hauch zu fruchtig, zimtschwer und doch ist die Flasche gleich leer. Denn der Wein mochte das Entrecôte Café de Paris, die Babymöhren, den Knoblauch und den Rosmarin in der Trüffelbutter.
Dafür hat man eine Küche. Aber ja.
13. januar 2008

sunny side up
Man hat ja normalerweise nicht nur Körperstellen und Teile an sich, die man nicht so optimal findet, sondern auch den einen oder anderen Quadratzentimeter, den man richtig gut leiden kann. Ich zum Beispiel finde meine Arbeiterhände und meine Augäpfel sehr zweckmäßig, aber am supersten gefällt mir an mir selber mein linker Draculazahn. Mein absolutes Lieblingskörperteil! Wenn ich den mal verliere, muss mir die Frau Doktor unbedingt eine Kopie mit Draculaspitze machen, auf keinen Fall unten gerade abgeschmirgelt!
Ich Ei ich.

13. januar 2008
09. januar 2008

Jetze! Um meine Leser bei der Stange zu halten, habe ich topaktuelle Fotos von mir selber gemacht, welche man sich anschauen kann! So Fotos mit einem selber drauf wirken einfach persönlicher und man kann sich gleich ganz anders vorstellen, mit wem man es zu tun hat im Internet! Bitte zeigt mir auch topaktuelle Fotos von Euch, damit ich mir auch vorstellen kann, wie Ihr ausschaut! Das fände ich einfach super! Und überhaupt. hihi

[stadium gagadium!]
Here we go
All we know
heavy load,
Start the float
11. Januar 2008
Und schon darf weiter orakelt werden! Was will mir mein Unterbewusstsein für bedeutungsvolle Botschaften für die Zukunft der Menschheit übermitteln? Zu meiner Schande muss ich eingestehen, dass die Sache mit den Telefonkritzeleien ziemlich schleift, seit ich beim Telefonieren oft vor dem Internet herumsitze. D. h. ich kritzle mehr so mit der Maus. Es gibt ja auch hin und wieder Phasen in so einem Telefonat, wo eine gewisse monotone Nebentätigkeit, wie auf Internetseiten herumklicken, durchaus die meditative Konzentration auf den Gesprächspartner fördert.

Aber zur Sache. Ich identifiziere ja mehrerlei auf diesem ansprechenden Werk auf Haftnotiz. Zum einen ist eindeutig mein Handgelenk zu erkennen. Auch meine ich, Innereien, oder geschickter ausgedrückt ein inneres Organ angedeutet zu sehen. Und die vier Dinger, womöglich Gallensteine? Was kommt da nur auf mich zu! Sicher kann man das ganze auch durchweg positiv interpretieren, je nach Blickwinkel. Und das komische Organ ist das nicht vielleicht doch eher ein kleiner Tukan, so ein putziger Urwaldvogel? Womöglich winkt eine Fernreise zu den Buschleuten? Menschen, Länder, Abenteuer, ich bin bereit!
07. januar 2008
Ich Depp habe mich doch vorhin nicht getraut, mit dem Sixpack in der Hand Aspirin zu holen. Zum Glück kein Kopfweh! Dabei bin ich doch sonst so nonchalant. Als ob zu befürchten wäre, dass mich der Herr Apotheker über seine randlose Brille schulmeistert: Dann saufen Sie weniger! Das Kopfweh manchmal kommt nicht vom Jever. Sonst hätte ich ja jeden Tag Beschwerden.
08. januar 2008
Gerade fällt mir ein, wie oft meine Oma Alma, nachdem Sie eine ungünstige Prognose oder zweifelnden Senf zu irgendetwas gab, mit tiefer Ernsthaftigkeit hinterherschob: „Unberufen –“ Und sie vererbte es meiner Mutter.
Jetzt verstehe ich das. Ein Schutz. Magisches Denken in Fleisch und Blut.
09. januar 2008

Jetze! Um meine Leser bei der Stange zu halten, habe ich topaktuelle Fotos von mir selber gemacht, welche man sich anschauen kann! So Fotos mit einem selber drauf wirken einfach persönlicher und man kann sich gleich ganz anders vorstellen, mit wem man es zu tun hat im Internet! Bitte zeigt mir auch topaktuelle Fotos von Euch, damit ich mir auch vorstellen kann, wie Ihr ausschaut! Das fände ich einfach super! Und überhaupt. hihi

[stadium gagadium!]
Here we go
All we know
heavy load,
Start the float
08. januar 2008
08. januar 2008
Gerade fällt mir ein, wie oft meine Oma Alma, nachdem Sie eine ungünstige Prognose oder zweifelnden Senf zu irgendetwas gab, mit tiefer Ernsthaftigkeit hinterherschob: „Unberufen –“ Und sie vererbte es meiner Mutter.
Jetzt verstehe ich das. Ein Schutz. Magisches Denken in Fleisch und Blut.
07. januar 2008
Ich Depp habe mich doch vorhin nicht getraut, mit dem Sixpack in der Hand Aspirin zu holen. Zum Glück kein Kopfweh! Dabei bin ich doch sonst so nonchalant. Als ob zu befürchten wäre, dass mich der Herr Apotheker über seine randlose Brille schulmeistert: Dann saufen Sie weniger! Das Kopfweh manchmal kommt nicht vom Jever. Sonst hätte ich ja jeden Tag Beschwerden.
06. januar 2008
An die Freunde der Elektrotechnik. Was passiert, wenn ich das 2-strangige Alu-Stromkabel von einem Strahler mit (ehemaligem, nunmehr gekappten) Netzstecker mit den beiden Kupferkabeln vom Lichtanschluss in der Wand verbinde? Unter Berücksichtigung der richtigen Verbindung der beiden schwarzen Phasen, versteht sich. Ich weiß zwar, dass Kupferleitungen besser leiten als Alu, aber wenn man die beiden mit der Lüsterklemme verbindet, verträgt sich das oder brennt dann die Hütte?
05. januar 2008
06. januar 2008
An die Freunde der Elektrotechnik. Was passiert, wenn ich das 2-strangige Alu-Stromkabel von einem Strahler mit (ehemaligem, nunmehr gekappten) Netzstecker mit den beiden Kupferkabeln vom Lichtanschluss in der Wand verbinde? Unter Berücksichtigung der richtigen Verbindung der beiden schwarzen Phasen, versteht sich. Ich weiß zwar, dass Kupferleitungen besser leiten als Alu, aber wenn man die beiden mit der Lüsterklemme verbindet, verträgt sich das oder brennt dann die Hütte?
05. januar 2008
Weils so schön sind, dass beinahe schon verstockt und belasse es bei diesen Produktionen in den Köpfen der Anderen. Nur ich ihn zu weit aber eben so, dass ich etwa unbekannt zurückrufen?
Nö.
Wo sind die Worte gebannt. Ich kann kaum begreifen, dass all die Massen, bin ich eigentlich diese Plisseefalten oberhalb vom Mund (die sie hat) normalerweise furchtbar greisenhaft und unsexy.
Bei ihr die Löckchen.
Gewichse No. 21
05. januar 2008
01. Januar 2008
So, meine Lieben. Die Rechnung geht dann doch am nächsten Tag geben würde und lächelte warm. Den Keller habe ich ganz alleine verbrochen. Bei den Frauen gut an. Der erste Schritt ist vollbracht. Was will der? Mir wurde heiß und kalt! Hoffentlich hab ich sie fand, war ich hin und her (die bucklige alte Frau in den Sinn, beim Versuch den atmosphärischen Eindruck zu vermitteln, er könne es: mit seiner.
(Neujahrsorakel) No. 20
04. januar 2008
Immer ein Kran zu sehen, irgendwo da hinten, Richtung Alex. Mittlerweile hab ich die Dinger ins Herz geschlossen. Außerdem geschieht etwas. Ein sicheres Zeichen.

8:35 SÜDOST
01. Januar 2008
So, meine Lieben. Die Rechnung geht dann doch am nächsten Tag geben würde und lächelte warm. Den Keller habe ich ganz alleine verbrochen. Bei den Frauen gut an. Der erste Schritt ist vollbracht. Was will der? Mir wurde heiß und kalt! Hoffentlich hab ich sie fand, war ich hin und her (die bucklige alte Frau in den Sinn, beim Versuch den atmosphärischen Eindruck zu vermitteln, er könne es: mit seiner.
(Neujahrsorakel) No. 20
31. dezember 2007

Ja meine Lieben, was kann es Schöneres geben, als eine saubere Küche zum Jahresausklang! Die Reinigungsarbeiten schreiten zügig voran und ich sehe frohgemut einem neuen Jahr mit tipp topp Küchengeräten entgegen. Auch Euch und natürlich IHNEN wünsche ich ein frohes Jahresende und viele schöne Stunden im glücklichen neuen Jahr in der Küche Ihres Herzens. Prosit!

26. dezember 2007
Schreck lass nach. Meeses unbehaarte Wampe zwischen der ausgeleierten Turnjacke.
31. dezember 2007

Ja meine Lieben, was kann es Schöneres geben, als eine saubere Küche zum Jahresausklang! Die Reinigungsarbeiten schreiten zügig voran und ich sehe frohgemut einem neuen Jahr mit tipp topp Küchengeräten entgegen. Auch Euch und natürlich IHNEN wünsche ich ein frohes Jahresende und viele schöne Stunden im glücklichen neuen Jahr in der Küche Ihres Herzens. Prosit!

30. dezember 2007
So throw off your stupid cloak Embrace all that you fear For JOY shall CONQUER all desPAIR
30. dezember 2007
Am Telefon. Ich (linken Arm schrubbend im Backofen): „dann hab ich mir gestern und vorgestern (usw. usf.)“ – A.: „Du gehst ja generalstabsmäßig vor!“















