7 Antworten auf „08. märz 2008

  1. Gab es gestern etwa Nelken? Bestimmt war der Herr SPD-Mitglied! Obwohl: bei den Grünen gibt es immer Sonnenblumen, auf Dauer auch langweilig. Welche Blumen schenkt eigentlich die FDP? Gladiolen? Da gibt es doch so eine gelb-lila ins bläuliche spielende Variante (langweilisch). Und die Schwarzen? Doch nicht schwarze Tulpen? Das wäre ja geradezu verwegen. Man weiß gar nicht so recht, welche Blumen in der CDU/CSU en vogue sind. Das bekümmert mich.

    Ich möchte nicht jeden Tag Blumen. Als Variante wünsche ich mir an dem einen oder anderen Tag zum Beispiel einen Bund Karotten mit Petersilie, liebevoll arrangiert, versteht sich. Nur, damit es nicht zu sehr berechenbar und zur Gewohnheit wird! Ranunkeln finde ich persönlich super. Und immerzu Pfingstrosen, solange es welche gibt. Aber auch ein lustiger, hochgewachsener Kaktus darf zur Abwechslung einmal dabei sein! Da bin ich nicht heikel! Tulpen bitte für die anderen Damen, nicht mein Favorit. Dann lieber einen selbstgepflückten Strauß bunte Blumenwiese vom Mittelstreifen. Und alte Rosen. Ich meine: alte Rosen. Und Lauchblüten. 1 Traum!

  2. Ich habe gestern gar keine Blumen bekommen. Aber in der Sowjetunion gab’s meines Wissens immer Nelken. Jedenfalls bekamen wir Westfrauen da auch ‚mal von fremden russischen Herren welche geschenkt. Das Ganze hatte irgendwie ein bisschen was von Muttertag, fanden wir, gab’s bei uns doch am 8. März nur Demos und Parolen.

    Zur CDU/CSU würden eigentlich Schwarzwurzeln passen. Die bekam ich gestern tatsächlich geschenkt, allerdings nicht von irgendeinem Herrn jener Partei, sondern von meiner jüngeren Schwester. Die ist heute mit meinem Schwager Kaktus in die Sonne geflogen und hat vorher noch ihren Kühlschrank ausgeräumt. Mohrrüben, einen Kohlrabi und Topinambur gab’s auch. Und Mondscheinkäse, Lachs und Salami.

    Und ich möchte die täglichen Blumen durchaus von unterschiedlichen Herren. Da darf mich gern jeden Tag ein anderer überraschen.

  3. Ja, die Schwestern im Osten bekamen Blümchen und wurden verwöhnt, während unsereins demonstrieren oder sonst irgendwelche Aktionen veranstalten musste. Wenn ich daran denke, wie oft ich als Teenager am 8. März in der Fußgängerzone gestanden habe, damit in dieser Stadt endlich ein Frauenhaus eingerichtet wird … Nachdem es eines gab, wurde bald danach ein zweites eingerichtet, so groß war der Bedarf. Bei einer dieser Aktionen kam übrigens Johannes Rau mal vorbei, gab mir die Hand und wollte mit mir plaudern. Und ich habe ihn nicht einmal erkannt.

  4. Bruder Johannes nicht erkannt! Nun ist es zu spät! Als ich vor geraumer Zeit auf dem Hugenottenfriedhof war, stolperte ich über sein noch relativ frisches Grab (nicht abgelichtet). Konnte gar nicht recht in Zusammenhang bringen, wieso er hier bei mir um die Ecke liegen wollte. Wegen Brecht? Wegen Hegel? Familiäre Bande? Aber schön ist er schon, der Hugenottenfriedhof (nicht nur das Lied vom Wolf dazu).

  5. (Ich glaube, wegen der Familie und deren neuen Lebensmittelpunkt. Man hätte ihn sonst gerne zurück in Wuppertal gehabt.)

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