bilder vom nachmittag. mit fähre zehn von wannsee nach kladow, häuschen angucken. es ist wirklich nett, mit der ganz normalen bvg- monatskarte in ein schiff zu steigen und sich die laue sommerluft bei der zwanzigminütigen überfahrt um die nase wehen zu lassen. der kapitän, adrett ganz in weiss, kontrolliert persönlich die fahrscheine bei einem rundgang über beide decks. ich war auf dem oberdeck und staunte, wieviele segelboote an einem montag unterwegs sind. der kleine hafen von kladow gefällt mir gut.

kladowhafen

direkt am kai fing die straße an, in der das haus steht, das ich mir anschauen wollte. ziemlich hügelige ecke, eine weile nach oben laufen, über kopfsteinpflaster.

leider hat der fotokünstler des gartenbildes der immobilie im internet (auf das ich hier jetzt nicht verlinken möchte, da ich ungern menschen diskriminiere), durch geschickte perspektive ein bild des angeblichen gartens gebastelt, das tatsächlich den eindruck eines solchen, wenn auch kleinen vermittelte.

da war aber nix, was ich als garten erkennen konnte. nur so ein rasenviereck in der größe von ungefähr zwei leinwänden meiner be- vorzugten größe zwei meter mal einsfuffzich, nebeneinandergelegt. und als krönung ein sowohl hecken- als auch zaunloser durchgang zum kleinen aber hochfrequentierten kopfsteinpflaster-rondell-park- platz. oh je. ich will mich ja nicht unbedingt verschlechtern. aber nichts- destoweniger schön, die ecke gesehen zu haben.

 

Eine Antwort auf „12. juli 2005

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