
In der Ausstellung „Gallery Looks“ untermalen Klänge von barocker Musik die Inszenierung von Couture auf Kleiderpuppen ohne Gesichtszüge vor historischen Gemälden. Die Musik wirkt derart erhaben und erhebend, dass man wähnt, es schicke sich der Choreographie folgend, wohlbedacht gemessen zu schreiten, anstatt – wie gewohnt – ohne Nachdenken kreuz und quer zu laufen. Das Musikstück mit zackigen Streichern rührt von einem atmosphärischen Video, das auf einem großen Monitor im Loop läuft und die ausgestellten Stücke mit ganz hervorragend ausgesuchten Models in der Gemäldegalerie in Szene gesetzt, in Bewegung zeigt. Leider kann ich diesen Film von Florian Azar nirgendwo finden, um ihn hier zu verlinken. Am besten: Hingehen.

