Oh… Mario Adorf hat auch die Seite gewechselt. Immer sehr gemocht, aber genau genommen, erst in reiferen Jahren als Schauspieler ernst genommen. Unvergessen für mich, seine Rolle in Kir Royal, als er den einsamen Fabrikanten aus der rheinischen Provinz mimte, der beim Münchner Nobel-Italiener den größten Tisch reservierte, um mit der Bussi-Bussi-Gesellschaft anzubandeln. Privat eine beeindruckend lange, offenbar glückliche Ehe mit seiner französischen Frau Monique erleben dürfen. Farewell, lieber Mario Adorf.

7 Antworten auf „09. April 2026

  1. Traurig…

    In seinen jüngeren Jahren spielte er zuweilen „schwere Jungs“ und „etwas Unterbelichtete“! Ganz grandios!

  2. Ah, korrigiert in „rheinische Provinz…“., anstatt „schwäbisch“. Na gottlob, liebe Gaga Nielsen, gerade noch die Kurve! Sonst hätte ich Einspruch! Heute morgen, als ich auf dem Gerüst der sechsten Etage an einer denkmalgeschützten 1920er-Jahre Nordfassade eines namhaften Verlages, las sich das noch anders. Nun aber bin ich beruhigt. War MA doch eines meiner Vorbilder in schwäbischer Provinz, den ich seit jeher unsäglich liebte in meiner nicht automatisch leichten provinziellen Mannwerdung.

  3. geniale Strategie! Hab‘ Ähnliches auch schon mal versucht, etwas anders, hat nicht geklappt, völlig unverständlich!! 🙄

Hinterlasse einen Kommentar