
Die scheinbare Fortsetzung des Oberteils Richtung Kopf, ein Netz vor dem Gesicht, das in einem Pferdeschwanz am Hinterkopf mündet, hat mich sehr fasziniert. Leider mag ich die Sorte Getränke, die mit Strohhalm serviert werden, also Longdrinks nicht. Dann bei Tisch, wenn es zu Champagner und Wein und ans Essen geht, könnte man den Kopf- und Gesichtsschmuck vermutlich nach vorne herunterklappen. Eine Schöpfung der Textilkünstlerin Karen Jessen, die ihr Atelier in Nauen hat. Auf ihrer Instagram-Seite sah ich ein Foto, wo das Kopfnetz separat von einem Modell getragen wurde, es wächst also doch nicht aus dem Kleid, wie erst vermutet.

Hat aber was von Niqab light.
Aber s e h r light.
Viel zu transparent, um Schönheit zu verhüllen, diese Kreation der eigenwilligen und mit Sicherheit freiheitsliebenden Designerin. Ich hatte die Assoziation gar nicht, mich faszinierte vorrangig die Pferdeschwanzsilhouette, die Frisur als Teil eines Kleides.