
Die scheinbare Fortsetzung des Oberteils Richtung Kopf, ein Netz vor dem Gesicht, das in einem Pferdeschwanz am Hinterkopf mündet, hat mich sehr fasziniert. Leider mag ich die Sorte Getränke, die mit Strohhalm serviert werden, also Longdrinks nicht. Dann bei Tisch, wenn es zu Champagner und Wein und ans Essen geht, könnte man den Kopf- und Gesichtsschmuck vermutlich nach vorne herunterklappen. Eine Schöpfung der Textilkünstlerin Karen Jessen, die ihr Atelier in Nauen hat. Auf ihrer Instagram-Seite sah ich ein Foto, wo das Kopfnetz separat von einem Modell getragen wurde, es wächst also doch nicht aus dem Kleid, wie erst vermutet.

Hat aber was von Niqab light.
Aber s e h r light.
Viel zu transparent, um Schönheit zu verhüllen, diese Kreation der eigenwilligen und mit Sicherheit freiheitsliebenden Designerin. Ich hatte die Assoziation gar nicht, mich faszinierte vorrangig die Pferdeschwanzsilhouette, die Frisur als Teil eines Kleides.
Der Pferdeschwanz ist in der Tat – vereinnahmend. Lacht.
(Was den Niqab anbelangt: Einmal durch Claudia Gehrkes (Konkursbuchverlag) „Reize / Zinat“ von Müjde Karaca geblättert, und frau wie man verstehen viel: https://www.konkursbuch-shop.com/frauen-welt/#cc-m-product-14381798835)
Danke – interessant – komplex.
Oh ja! Berlin und die Mode! Ich wusste bis dato gar nicht, dass Vivienne Westwood seinerzeit von der Universität der Künste Berlin zur Ehrensenatorin ernannt worden war!
Wusste ich auch nicht. Dass sie hier mal eine Professur hatte, hab ich noch mitbekommen – aber Ehrensenatorin – allerhand!
kid37 – Do, 23. Apr, 21:20
Wohl mehr ein Auftrittskleid als ein „ich möchte jetzt eine Stulle“-Kleid. Sozusagen für den „Aber nur Gucken!“-Auftritt. interessant jedenfalls. Ich hätte die Ohren freigelassen, damit man da was reinflüstern kann.
g a g a – Do, 23. Apr, 21:25
Es kann ja schon als Würdigung gelten, dass ich darüber nachdenke, wie ich mir damit den guten Schaumwein einflößen kann :-) Und das Flüstern kommt schon durch die Ritzen der Strippen, hätte ich keine Sorge.