Happa für später: Rote Bete-Kartoffel-Ingwer-Salat mit Cornichon-Streifen, roter Zwiebel, Petersilie, Salz, Pfeffer etc zieht jetzt durch.
4 Antworten auf „12. April 2026“
Diese sehr feine Komposition Ist ein Gemälde für sich! -Die Serviette erinnert mich an „Jardim Botanico (Rio)“ von Sarah Morris!
Oh ja, gerade das rhythmische Bild von Sarah Morris gegoogelt, da sind Parallelen.
NeonWilderness – Mo, 13. Apr, 18:39 Es muss an mir liegen und daran, dass ich heute Haferflockentag habe, aber mich erinnert es stark an Mettigel.
g a g a – Mo, 13. Apr, 19:38 Ich habe schon so oft vom „Mettigel“ gehört, aber erst jetzt mal ein Bild davon gegoogelt. Aha! Ja, ich verstehe die Assoziation – irgendwie rosa Korpus und dann so längliches Zeug, was drumherum reingesteckt ist, vermute, das sind Zwiebel-Streifen. In meinem assoziationsträchtigen Werk war aber kein Mett und auch kein anderes Fleisch-Wurst-Zeugs. Esse gerade den Rest, war eine sehr große Schüssel :-)
P.S. gerade gelesen, dass die Entstehung des Mettigels zeitlich in den Fünfzigern verortet wird, aber ist wohl schwer, Belege zu finden. Clemens Wilmenrod, der Fernsehstarkoch der Fünfziger hat ihn wohl nie erwähnt. Dokumentiert sind nur Käse-, Eier- und Gurken-Igel. Die Foodstyling-Ästhetik der Fifties spricht mich an, mir wird da nostalgisch zumute, das mag auch in meine kleine Inszenierung am Küchentisch eingeflossen sein. Ich habe sogar ein Original-Kochbuch von Clemens Wilmenrod aus der Zeit, hat mal meiner Mama gehört, hat sie mir geschickt, Nachgekocht hab ich da nie etwas, aber gerne drin geblättert. Haha – zu einem sehr stolzen Preis gerade bei Amazon entdeckt, fast 147 Euro will da wer für das Buch. Verrückt!
NeonWilderness – Di, 14. Apr, 17:55 Mettigel waren in meiner Rückwärtsrevue noch Mitte der 80er Jahre eine gern gesehene Bier- und Brötchenbegleitung bei internen Abteilungstreffen, z.B. bei Verabschiedungen, Beförderungen, Spontangenesungen oder unerwarteten Erbschaften.
Und ja, die Portion sieht groß aus. Damit könnte man sicher auch die Bundesversammlung satt machen.
g a g a – Di, 14. Apr, 18:35 In Bayern aufgewachsen, war der Begriff „Mett“ für mich nicht gängig und ich hörte ihn nur mal im Fernsehen von Kabarettisten aus dem Rheinland oder Ruhrgebiet. Obwohl „Tatar“ im Gegensatz zu Mett wohl aus Rindfleisch gemacht wird, kannte ich nur dieses Wort für Hackfleisch mit rohem Ei und Zwiebeln und Gewürzen wie Salz, Pfeffer und Mayoran – als ungefähres Vergleichsprodukt. Berliner sagen Hackepeter, da ist auch nie die Rede von Mett oder gar Mettigeln. Mit eigenen Augen habe ich so einen Mettigel noch nie gesehen, auch in keinem Schaufenster einer Fleischerei. In Berlin gibt es Brötchen mit Hackepeter oder auch abgekürzt „Hackbrötchen“. Weiß nicht, ob das in den Fünfzigern oder Sechzigern anders war und da auch so ein Mettigel im Büfett vorkam. Und ob der dann Mettigel hieß… keine Ahnung! Auch in Bayern niemals irgendwo gesehen, so ein Tier.
Riesig war meine Schüssel nun auch nicht, aber schon eine recht große Portion. Sagen wir: für drei Personen!
Diese sehr feine Komposition Ist ein Gemälde für sich! -Die Serviette erinnert mich an „Jardim Botanico (Rio)“ von Sarah Morris!
Oh ja, gerade das rhythmische Bild von Sarah Morris gegoogelt, da sind Parallelen.
NeonWilderness – Mo, 13. Apr, 18:39
Es muss an mir liegen und daran, dass ich heute Haferflockentag habe, aber mich erinnert es stark an Mettigel.
g a g a – Mo, 13. Apr, 19:38
Ich habe schon so oft vom „Mettigel“ gehört, aber erst jetzt mal ein Bild davon gegoogelt. Aha! Ja, ich verstehe die Assoziation – irgendwie rosa Korpus und dann so längliches Zeug, was drumherum reingesteckt ist, vermute, das sind Zwiebel-Streifen. In meinem assoziationsträchtigen Werk war aber kein Mett und auch kein anderes Fleisch-Wurst-Zeugs. Esse gerade den Rest, war eine sehr große Schüssel :-)
P.S. gerade gelesen, dass die Entstehung des Mettigels zeitlich in den Fünfzigern verortet wird, aber ist wohl schwer, Belege zu finden. Clemens Wilmenrod, der Fernsehstarkoch der Fünfziger hat ihn wohl nie erwähnt. Dokumentiert sind nur Käse-, Eier- und Gurken-Igel. Die Foodstyling-Ästhetik der Fifties spricht mich an, mir wird da nostalgisch zumute, das mag auch in meine kleine Inszenierung am Küchentisch eingeflossen sein. Ich habe sogar ein Original-Kochbuch von Clemens Wilmenrod aus der Zeit, hat mal meiner Mama gehört, hat sie mir geschickt, Nachgekocht hab ich da nie etwas, aber gerne drin geblättert. Haha – zu einem sehr stolzen Preis gerade bei Amazon entdeckt, fast 147 Euro will da wer für das Buch. Verrückt!
NeonWilderness – Di, 14. Apr, 17:55
Mettigel waren in meiner Rückwärtsrevue noch Mitte der 80er Jahre eine gern gesehene Bier- und Brötchenbegleitung bei internen Abteilungstreffen, z.B. bei Verabschiedungen, Beförderungen, Spontangenesungen oder unerwarteten Erbschaften.
Und ja, die Portion sieht groß aus. Damit könnte man sicher auch die Bundesversammlung satt machen.
g a g a – Di, 14. Apr, 18:35
In Bayern aufgewachsen, war der Begriff „Mett“ für mich nicht gängig und ich hörte ihn nur mal im Fernsehen von Kabarettisten aus dem Rheinland oder Ruhrgebiet. Obwohl „Tatar“ im Gegensatz zu Mett wohl aus Rindfleisch gemacht wird, kannte ich nur dieses Wort für Hackfleisch mit rohem Ei und Zwiebeln und Gewürzen wie Salz, Pfeffer und Mayoran – als ungefähres Vergleichsprodukt. Berliner sagen Hackepeter, da ist auch nie die Rede von Mett oder gar Mettigeln. Mit eigenen Augen habe ich so einen Mettigel noch nie gesehen, auch in keinem Schaufenster einer Fleischerei. In Berlin gibt es Brötchen mit Hackepeter oder auch abgekürzt „Hackbrötchen“. Weiß nicht, ob das in den Fünfzigern oder Sechzigern anders war und da auch so ein Mettigel im Büfett vorkam. Und ob der dann Mettigel hieß… keine Ahnung! Auch in Bayern niemals irgendwo gesehen, so ein Tier.
Riesig war meine Schüssel nun auch nicht, aber schon eine recht große Portion. Sagen wir: für drei Personen!