21. Dezember 2008

***
21. Dezember 2008
21. Dezember 2008

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20. Dezember 2008
„(…) Zur Wintersonnenwende erreicht die Sonne im Jahreslauf ihren tiefsten Stand im Bezug auf den Meridiandurchgang. Zu diesem Zeitpunkt herrscht der kürzeste Tag und die längste Nacht,

weil der größere Teil der täglichen Sonnenbahn unterhalb des Horizonts liegt. Nahe den Polarkreisen gibt es zur Wintersonnenwende einen Tag ohne Sonnenaufgang sowie zur Sommersonnenwende einen Tag ohne Sonnenuntergang (Mitternachtssonne, „Weiße Nächte“). Weiter polwärts herrscht dann wochen- bis monatelang der Polartag, bzw. am anderen Pol die Polarnacht. Während dieser Zeiträume liegt die tägliche Sonnenbahn vollständig oberhalb bzw. unterhalb des Horizonts. Im Moment der Wintersonnenwende steht die Sonne im Vergleich zu den Hintergrundsternen im sogenannten Winterpunkt – jenem Punkt der Ekliptik, der genau 90° vom Frühlingspunkt entfernt ist (Rektaszension = 270°). Er liegt derzeit im Sternbild Schütze (Sagittarius); etwa in dieser Richtung liegt auch das galaktische Zentrum.
Da ab 21./22. Dezember die Tage wieder länger werden, war die Wintersonnenwende in vielen antiken und frühmittelalterlichen Kulturen ein wichtiges Fest. Schon steinzeitliche Kultstätten wie Stonehenge oder Ales Stenar erfassten diesen Zeitpunkt, allerdings mittels der leichter feststellbaren Auf- und Untergangspunkte der Sonne, die zu Winterbeginn etwa im Südosten bzw. Südwesten liegen. Die Germanen feierten um die Wintersonnenwende das Julfest, welches heutzutage von neuheidnischen Gruppen wieder begangen wird. Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden die wiederentdeckten altgermanischen Sonnenwendfeiern offizielle Feiertage und in die Symbolik von „Volk, Blut und Boden“ integriert. Dies schadet ihrem Ruf teilweise bis heute. Das christliche Weihnachtsfest, mit dem symbolisch die Geburt Jesu gefeiert wird, liegt ebenfalls auf dem Datum der Wintersonnenwende des julianischen Kalenders, so dass es heute zeitlich kurz nach der tatsächlichen Wintersonnenwende liegt. (…)“
Morgen, 21. Dezember 13:04 MEZ.
19. Dezember 2008
19. Dezember 2008
schlicht aber doch elegant!
19. Dezember 2008
19. Dezember 2008
schlicht aber doch elegant!
18. Dezember 2008
Wie man so manchmal ins Plaudern kommt. Wir geben ja schon die tollsten Sachen preis. Hier in unserem kleinen Dorf. Da sollte mal ein Datenjäger daherkommen, nicht muh und nicht mäh würde man machen. Aber hier in unserem kleinen privaten Dorf sind wir ja ganz unter uns. Es geht halt um’s Prinzip! Das ist dasselbe, wie wenn man am Tresen steht und einem einer sympathisch ist. Da kommt man schon mal ins Plaudern, wenn es menschelt. Das Menscheln, weißt du, liebes BKA, das ist der kleine, feine Unterschied.
18. Dezember 2008
Wie man so manchmal ins Plaudern kommt. Wir geben ja schon die tollsten Sachen preis. Hier in unserem kleinen Dorf. Da sollte mal ein Datenjäger daherkommen, nicht muh und nicht mäh würde man machen. Aber hier in unserem kleinen privaten Dorf sind wir ja ganz unter uns. Es geht halt um’s Prinzip! Das ist dasselbe, wie wenn man am Tresen steht und einem einer sympathisch ist. Da kommt man schon mal ins Plaudern, wenn es menschelt. Das Menscheln, weißt du, liebes BKA, das ist der kleine, feine Unterschied.
17. Dezember 2008

gestern.

Der Poetryclub mit Cosmic, Kira und Stefan im Karvana
17. Dezember 2008

gestern.

Der Poetryclub mit Cosmic, Kira und Stefan im Karvana
14. Dezember 2008
12. Juli 2008, abends. Sommerfest des Literarischen Colloquiums am Sandwerder. Einer Villa am Wannsee. Ein paar Hausnummern weiter wohnte später Familie Pitt-Jolie. Eine grandiose Ecke. Ich war müde, hatte irgendwas im rechten Auge, kriegte es nicht raus und es tränte und wurde rot und die Wimperntusche löste sich langsam auf. Ich zog mich mit einem Taschentuch in eine Ecke zurück und trank schwarzen Kaffee. Später tauchte Jan auf. Fotografierte ein paar Bilder bei Lesungen. Den britischen Autor Gilbert Adair, um den sich alle Fotografen scharten, ich auch, und den ich später ein bißchen zu selbstgefällig fand. Man spürte genau, wie er sich in der Aufmerksamkeit sonnte und das Lächeln einen Tick zu statisch war. Mädchen im Gras. Ein Paar im Gegenlicht. Und es gab einen wunderbaren Sonnenuntergang.

Der Vormittag und Nachmittag sind auch verewigt. Cosmic hatte Lust, sich Klamotten von Berliner Designern anzusehen und wir drehten eine Runde durch diese kleinen Läden rund um den Hackeschen Markt und in der Alten Schönhauser. Später ins Strandbad Mitte. Neben uns bestellte eine Frau Cappuccino mit laktosefreier Milch – oder war es Soyamilch? Daraufhin bestellte ich Cappuccino mit Kuhmilch. Wir saßen im einzigen Strandkorb und beobachteten einen kleinen Jungen, der in seiner perfekten Choreographie auf den Gartenstühlen tänzelte. Eine Augenweide. Zum Adoptieren. Im Augenblick wollte man sofort Kinder haben.
14. Dezember 2008
12. Juli 2008, abends. Sommerfest des Literarischen Colloquiums am Sandwerder. Einer Villa am Wannsee. Ein paar Hausnummern weiter wohnte später Familie Pitt-Jolie. Eine grandiose Ecke. Ich war müde, hatte irgendwas im rechten Auge, kriegte es nicht raus und es tränte und wurde rot und die Wimperntusche löste sich langsam auf. Ich zog mich mit einem Taschentuch in eine Ecke zurück und trank schwarzen Kaffee. Später tauchte Jan auf. Fotografierte ein paar Bilder bei Lesungen. Den britischen Autor Gilbert Adair, um den sich alle Fotografen scharten, ich auch, und den ich später ein bißchen zu selbstgefällig fand. Man spürte genau, wie er sich in der Aufmerksamkeit sonnte und das Lächeln einen Tick zu statisch war. Mädchen im Gras. Ein Paar im Gegenlicht. Und es gab einen wunderbaren Sonnenuntergang.

Der Vormittag und Nachmittag sind auch verewigt. Cosmic hatte Lust, sich Klamotten von Berliner Designern anzusehen und wir drehten eine Runde durch diese kleinen Läden rund um den Hackeschen Markt und in der Alten Schönhauser. Später ins Strandbad Mitte. Neben uns bestellte eine Frau Cappuccino mit laktosefreier Milch – oder war es Soyamilch? Daraufhin bestellte ich Cappuccino mit Kuhmilch. Wir saßen im einzigen Strandkorb und beobachteten einen kleinen Jungen, der in seiner perfekten Choreographie auf den Gartenstühlen tänzelte. Eine Augenweide. Zum Adoptieren. Im Augenblick wollte man sofort Kinder haben.
14. Dezember 2008



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Cosmic und MinneSwing bei der SongwriterOffensive
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13. Dezember 2008
Ein Mann, den ich vor dreiundzwanzig Jahren sehr geliebt hatte, sagte bei einem merkwürdigen nächtlichen Psycho-Spielchen im Freundeskreis, bei dem anonym charakteristische Züge aller im Kreise auf kleine Zettel geschrieben wurden (und deren Urheberschaft man später raten durfte) über mich „tritt offene Türen ein“ (Skorpion). Ich bin ziemlich erschrocken. Weil ich mir nicht vorstellen konnte, auf welche Situation er das Bild bezogen haben könnte. Aber er hat recht. Vermutlich hatte er recht.
Sehr wahrscheinlich trete ich früher oder später aus Neugier gegen eine angelehnte, leicht geöffnete Tür, nachdem ich monatelang hochanständig daran vorbeigelaufen bin. Nicht ohne einen Blick durch den Schlitz zu werfen. Der Gewaltakt, eine hermetisch verschlossene Tür zu bearbeiten, ist mir dagegen entschieden zu groß. Insofern lohnt es sich, eine Tür fest zu verschließen. Gut erkennbar. Vorhängeschloss. Dicke schmiedeeiserne Gliederkette. Da gehe ich doch einfach vorbei.
Es gibt ziemlich gute, wirksame Vorhängeschlösser. Schon für ganz wenig zu haben. Ein lauwarmes Lächeln. Ein milder Blick. Leidenschaftslosigkeit ist eine grandiose Alarmanlage. Da komme ich schon ganz freiwillig nicht näher. Schwierig nur, wenn diese Vorkehrungen auf der Innenseite der Tür angebracht wurden. Man sollte diese Abschreckungsvorrichtungen gut sichtbar machen. Wer hat schon Lust auf das Geheule einer Alarmsirene.
13. Dezember 2008
Inflation (von lat.: „das Sich-Aufblasen; das Aufschwellen“) bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre einen andauernden, „signifikanten“ Anstieg des Preisniveaus. Es verändert sich also das Austauschverhältnis von (Geld) zu allen anderen (Gütern) zu Lasten des (Geldes). Daher kann man unter Inflation auch eine (Geld)entwertung verstehen. Letztlich ist eine Inflation ohne eine überschießende (Geld)menge nicht denkbar.
13. Dezember 2008
Ein Mann, den ich vor dreiundzwanzig Jahren sehr geliebt hatte, sagte bei einem merkwürdigen nächtlichen Psycho-Spielchen im Freundeskreis, bei dem anonym charakteristische Züge aller im Kreise auf kleine Zettel geschrieben wurden (und deren Urheberschaft man später raten durfte) über mich „tritt offene Türen ein“ (Skorpion). Ich bin ziemlich erschrocken. Weil ich mir nicht vorstellen konnte, auf welche Situation er das Bild bezogen haben könnte. Aber er hat recht. Vermutlich hatte er recht.
Sehr wahrscheinlich trete ich früher oder später aus Neugier gegen eine angelehnte, leicht geöffnete Tür, nachdem ich monatelang hochanständig daran vorbeigelaufen bin. Nicht ohne einen Blick durch den Schlitz zu werfen. Der Gewaltakt, eine hermetisch verschlossene Tür zu bearbeiten, ist mir dagegen entschieden zu groß. Insofern lohnt es sich, eine Tür fest zu verschließen. Gut erkennbar. Vorhängeschloss. Dicke schmiedeeiserne Gliederkette. Da gehe ich doch einfach vorbei.
Es gibt ziemlich gute, wirksame Vorhängeschlösser. Schon für ganz wenig zu haben. Ein lauwarmes Lächeln. Ein milder Blick. Leidenschaftslosigkeit ist eine grandiose Alarmanlage. Da komme ich schon ganz freiwillig nicht näher. Schwierig nur, wenn diese Vorkehrungen auf der Innenseite der Tür angebracht wurden. Man sollte diese Abschreckungsvorrichtungen gut sichtbar machen. Wer hat schon Lust auf das Geheule einer Alarmsirene.
13. Dezember 2008
Als Gleichstrom wird ein elektrischer Strom bezeichnet, dessen Stärke und Richtung sich nicht ändert. In der theoretischen Elektrotechnik wird nur zeitlich unveränderlicher Stromfluss als Gleichstrom bezeichnet. In der Praxis wird jedoch auch Mischstrom mit überwiegendem Gleichanteil als Gleichstrom bezeichnet. Dies insbesondere dann, wenn die Schwankungen (als Welligkeit bezeichnet) des Stroms für den an die Stromquelle angeschlossenen Verbraucher nicht störend sind.
Wechselstrom bezeichnet elektrischen Strom, der seine Richtung (Polung) periodisch und in steter Wiederholung ändert. Weltweit wird die elektrische Energieversorgung am häufigsten mit sinusförmigem Wechselstrom vorgenommen. Die Gründe für diese Bevorzugung sind die einfache Erzeugung, einfache Transformation der Wechselspannung zur verlustarmen Fernübertragung des hochgespannten Wechselstroms, einfache Motoren mit hohem Wirkungsgrad durch verkettete Dreiphasen-Wechselstrom-Systeme, was Wechselstrom im Betrieb wesentlich billiger macht als Gleichstrom. Daneben ist in der Nachrichtentechnik hochfrequenter Wechselstrom unverzichtbar.
Die einfachste denkbare Form von Wechselstrom entsteht durch ständig wechselnde Umpolung einer Gleichstromquelle, woraus sich der Verlauf eines Rechteck-Impuls-Wechselstromes ergibt. Um technisch sinnvoll nutzbar zu sein, müsste die Umpolung mit genügend hoher Wiederholungsrate und ohne Unterbrechungs- lücken beim Umschalten erfolgen.
12. Dezember 2008
13. Dezember 2008
Als Gleichstrom wird ein elektrischer Strom bezeichnet, dessen Stärke und Richtung sich nicht ändert. In der theoretischen Elektrotechnik wird nur zeitlich unveränderlicher Stromfluss als Gleichstrom bezeichnet. In der Praxis wird jedoch auch Mischstrom mit überwiegendem Gleichanteil als Gleichstrom bezeichnet. Dies insbesondere dann, wenn die Schwankungen (als Welligkeit bezeichnet) des Stroms für den an die Stromquelle angeschlossenen Verbraucher nicht störend sind.
Wechselstrom bezeichnet elektrischen Strom, der seine Richtung (Polung) periodisch und in steter Wiederholung ändert. Weltweit wird die elektrische Energieversorgung am häufigsten mit sinusförmigem Wechselstrom vorgenommen. Die Gründe für diese Bevorzugung sind die einfache Erzeugung, einfache Transformation der Wechselspannung zur verlustarmen Fernübertragung des hochgespannten Wechselstroms, einfache Motoren mit hohem Wirkungsgrad durch verkettete Dreiphasen-Wechselstrom-Systeme, was Wechselstrom im Betrieb wesentlich billiger macht als Gleichstrom. Daneben ist in der Nachrichtentechnik hochfrequenter Wechselstrom unverzichtbar.
Die einfachste denkbare Form von Wechselstrom entsteht durch ständig wechselnde Umpolung einer Gleichstromquelle, woraus sich der Verlauf eines Rechteck-Impuls-Wechselstromes ergibt. Um technisch sinnvoll nutzbar zu sein, müsste die Umpolung mit genügend hoher Wiederholungsrate und ohne Unterbrechungs- lücken beim Umschalten erfolgen.
13. Dezember 2008
Inflation (von lat.: „das Sich-Aufblasen; das Aufschwellen“) bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre einen andauernden, „signifikanten“ Anstieg des Preisniveaus. Es verändert sich also das Austauschverhältnis von (Geld) zu allen anderen (Gütern) zu Lasten des (Geldes). Daher kann man unter Inflation auch eine (Geld)entwertung verstehen. Letztlich ist eine Inflation ohne eine überschießende (Geld)menge nicht denkbar.
12. Dezember 2008
11. Dezember 2008
So macht man sich keine Freunde.

11. Dezember 2008
So macht man sich keine Freunde.

10. Dezember 2008
10. Dezember 2008
09. Dezember 2008
Entscheidend ist, dass die eigene Projektion spürbar gefüttert wird. Meine Projektion. Fütter mein Ego. Ein Alphatier braucht einen ebenbürtigen Gefährten, eine gemeinsame Alphaprojektion.
09. Dezember 2008
Entscheidend ist, dass die eigene Projektion spürbar gefüttert wird. Meine Projektion. Fütter mein Ego. Ein Alphatier braucht einen ebenbürtigen Gefährten, eine gemeinsame Alphaprojektion.
07. Dezember 2008
Ich bin ja käuflich. Und das Goldstück auch. Besonders bei Naturalien kann ich ganz schwer nein sagen. Ganz schwer. Eigentlich gar nicht. Total super wäre, wenn meine charmanten und unglaublich gut aussehenden Leserinnen und Leser ihren Nichten und Neffen zu Weihnachten eine goldene Zeit schenken würden, weil dann kann mein Auftraggeber mir noch mehr tolle Aufträge in Naturalien bezahlen. Umsonst ist der Tod! Auf der Platte sind ganz viele Lieder, die jungen Leuten und auch der älteren Generation Freude bereiten! Dafür lege ich meine Hand ins Feuer!

ENDE DES WERBEBLOCKS!
Aber fast noch lustiger war ja heute, Dorian Gray inkognito zu fotografieren. Mit Rotznase und Halsweh. Leicht fiebriger Blick. Nach so einer Krankheit kommen bestimmt ganz neue tolle Kompositionen ans Licht. So ein Künstler brütet ja immer irgendetwas aus. Hoffentlich keine neuen Bakterien!


Auch heute habe ich es mir nicht nehmen lassen, mich ausgiebig selbst zu fotografieren. Meine Leser erwarten das mittlerweile von mir! Ich habe mir meinen neuen Fotoapparat umgehängt und getan, als ob ich damit fotografiere. Sieht beinah schon echt aus!




08. Dezember 2008
ALPHATIER. ALPHAWUT.

Jetzt passt mal auf Ihr Wichser.
*böses Weltherrschaftslachen*
08. Dezember 2008
ALPHATIER. ALPHAWUT.

Jetzt passt mal auf Ihr Wichser.
*böses Weltherrschaftslachen*
07. Dezember 2008
Ich bin ja käuflich. Und das Goldstück auch. Besonders bei Naturalien kann ich ganz schwer nein sagen. Ganz schwer. Eigentlich gar nicht. Total super wäre, wenn meine charmanten und unglaublich gut aussehenden Leserinnen und Leser ihren Nichten und Neffen zu Weihnachten eine goldene Zeit schenken würden, weil dann kann mein Auftraggeber mir noch mehr tolle Aufträge in Naturalien bezahlen. Umsonst ist der Tod! Auf der Platte sind ganz viele Lieder, die jungen Leuten und auch der älteren Generation Freude bereiten! Dafür lege ich meine Hand ins Feuer!

ENDE DES WERBEBLOCKS!
Aber fast noch lustiger war ja heute, Dorian Gray inkognito zu fotografieren. Mit Rotznase und Halsweh. Leicht fiebriger Blick. Nach so einer Krankheit kommen bestimmt ganz neue tolle Kompositionen ans Licht. So ein Künstler brütet ja immer irgendetwas aus. Hoffentlich keine neuen Bakterien!


Auch heute habe ich es mir nicht nehmen lassen, mich ausgiebig selbst zu fotografieren. Meine Leser erwarten das mittlerweile von mir! Ich habe mir meinen neuen Fotoapparat umgehängt und getan, als ob ich damit fotografiere. Sieht beinah schon echt aus!




07. Dezember 2008
ich erinnere mich, dass Kira und ich bei den Nachbarn klingelten. Und da stand Ion Ludwig, zufällig auch ein Musiker aus Amsterdam in der Tür. Und er kam mit nach oben und Thomas und er unterhielten sich auf niederländisch. Und man dachte, man versteht irgendwie eine Menge und dann aber wieder doch nicht. Und ich legte mich auf Kiras Bett mit der weichen Decke und machte im Liegen ein paar Fotos. Unter anderem dieses hier. Man sieht noch die Decke im Bild.

Cosmic
06. Dezember 2008
Wenn ich heute doch noch in die Gänge komme, male ich mir meinen eigenen Nikolaus. Ich kann aber nicht versprechen, dass der einen roten Mantel und eine Zipfelmütze anhat. Eher im Gegenteil. Ich denke, den Rauschebart lasse ich auch weg.

reloaded
06. Dezember 2008
Wenn ich heute doch noch in die Gänge komme, male ich mir meinen eigenen Nikolaus. Ich kann aber nicht versprechen, dass der einen roten Mantel und eine Zipfelmütze anhat. Eher im Gegenteil. Ich denke, den Rauschebart lasse ich auch weg.

reloaded
05. Dezember 2008
04. Dezember 2008
04. Dezember 2008
03. Dezember 2008

Mahide Lein, Lilly Grote, Elfi Mikesch, Rosa v. P., Ellen Reichardt, Oliver Sechting
Zwischen lauter Award-Bildchen wurde komischerweise gestern dieses hier vom 20. Juli verstärkt geguckt. Aha! Die kommen von queer.de. Herzlich Willkommen in meinem kleinen Poesiealbum! Zufällig gesehen, dass Rosa beim Promidinner gekocht hat, hat einer bei youtube hochgeladen. Kann man Rosas Wohnung gucken. Und Mousse au chocolat im Hundenäpfchen. Schlawiner.
02. Dezember 2008
a F T e r S H O w





30. November 2008


…‘ledicht.
30. November 2008


…‘ledicht.
29. November 2008
30. November 2008
Plötzliche Dankbarkeit. Warme Dankbarkeit in die Vergangenheit gerichtet. An alle Männer gerichtet, die mich liebten und die ich liebte. Deren Haut und Haar. Meine Haut, mein Haar. Da hinten ist Licht hinter den Wolken. Gleißend. Ich kann es sehen. Manchmal.
29. November 2008
28. November 2008
Affektbloggen. Salzig-bitter-metallisch. Auf der Zunge. Ich habe die Zellen und die Durchblutung in meinen Unterleib noch nie so pulsierend gespürt, wie in diesen Monaten. All diese Vorgänge. Ich rede nicht von der Blutung. Von der Durchblutung. Dem Kraftstrom. Ein fleischgewordenes Kernkraftwerk. Echter Ökostrom. Haha. Leider schlechtes Marketing. Da muss wohl Jung von Matt ran.
28. November 2008
Affektbloggen. Salzig-bitter-metallisch. Auf der Zunge. Ich habe die Zellen und die Durchblutung in meinen Unterleib noch nie so pulsierend gespürt, wie in diesen Monaten. All diese Vorgänge. Ich rede nicht von der Blutung. Von der Durchblutung. Dem Kraftstrom. Ein fleischgewordenes Kernkraftwerk. Echter Ökostrom. Haha. Leider schlechtes Marketing. Da muss wohl Jung von Matt ran.
28. November 2008
Herz, Unterleib
Kopf egal. Scheißegal.
Vergleichsweise.
Spricht man bei Selbstmördern eigentlich auch von Selbstmord im Affekt? Aus dem Affekt? Aber vielleicht existiere ich ja gar nicht. Nicht mein Körper, nicht mein Geist. Nicht mein Herz. Dieser vernarbte blutige Fleischklumpen. Bis auf einen verlängerten Arm mit einer Kamera. Als Werkzeug. Weil für diese eine Funktion noch keine Maschine existiert. Die eine brauchbare Funktion. Man kann alle Heizkörper bis zum Anschlag aufdrehen und doch frieren. Ganz einfach. Ich kenne mich da aus.
27. November 2008
ARE YOU PASSIONATE?

Damit aufhören, gar nicht damit beginnen, Unzulänglichkeit mit Aufmerksamkeit zu ehren. Zu viel der Ehre. Respektlosigkeit der Respektlosigkeit. Jeder Blick ist ein Geschenk. Keine Blicke vor die Säue. Unzulänglichkeit führt sich ja wunderbarerweise selbst vor. Ganz ohne Scheinwerfer. Normales Tageslicht reicht vollkommen aus. Scheinwerferlicht muss man Stand halten können. Mit Getue, Affektiertheiten kommt man an exponierter Stelle nicht weiter. Nur Substanz. Nein, das Publikum ist nicht blöd. Ein aufmerksamer Fischschwarm auf Nahrungssuche. In der Zusammenrottung vermengen sich die Kräfte der Individuen und schwingen sich auf eine Grundfarbe ein. Das ist die Raumtemperatur. Wer diese Temperatur erkennt, Teil davon ist, weiß, wann ein heißes Chili serviert werden darf. Kann. Sollte. Will. Im nahenden Winter.
27. November 2008
ARE YOU PASSIONATE?

Damit aufhören, gar nicht damit beginnen, Unzulänglichkeit mit Aufmerksamkeit zu ehren. Zu viel der Ehre. Respektlosigkeit der Respektlosigkeit. Jeder Blick ist ein Geschenk. Keine Blicke vor die Säue. Unzulänglichkeit führt sich ja wunderbarerweise selbst vor. Ganz ohne Scheinwerfer. Normales Tageslicht reicht vollkommen aus. Scheinwerferlicht muss man Stand halten können. Mit Getue, Affektiertheiten kommt man an exponierter Stelle nicht weiter. Nur Substanz. Nein, das Publikum ist nicht blöd. Ein aufmerksamer Fischschwarm auf Nahrungssuche. In der Zusammenrottung vermengen sich die Kräfte der Individuen und schwingen sich auf eine Grundfarbe ein. Das ist die Raumtemperatur. Wer diese Temperatur erkennt, Teil davon ist, weiß, wann ein heißes Chili serviert werden darf. Kann. Sollte. Will. Im nahenden Winter.
26. November 2008
Zukunftsorakel! Durch die Blume gesprochen! Flower Power! Patschouli! Henna! Bongos! Räucherstäbchen! Nutella! Wallawalla! Drogen! Matratzen! Blumenkränze! Zehenringe! Se Doors! Jim! Jimi! Danyel Gérard! Flipper! Fransenjacken! Stirnbänder! Dreckige Fingernägel! Die fröhlichen Blumen von Pril mit dem Glanzversspiel! Skippy, das Buschkänguruh! Creme 21! Quicksilver Messenger Service! Haschisch! Bluna! Scott McKenzie! Reifeprüfung! Simon and Garfunkel! Love Story! Hair! (leicht verfilzt!) Ich bin da auch einfach der Typ dafür. Schon mal zur Einstimmung. Peace, Brother!

26. November 2008
Zukunftsorakel! Durch die Blume gesprochen! Flower Power! Patschouli! Henna! Bongos! Räucherstäbchen! Nutella! Wallawalla! Drogen! Matratzen! Blumenkränze! Zehenringe! Se Doors! Jim! Jimi! Danyel Gérard! Flipper! Fransenjacken! Stirnbänder! Dreckige Fingernägel! Die fröhlichen Blumen von Pril mit dem Glanzversspiel! Skippy, das Buschkänguruh! Creme 21! Quicksilver Messenger Service! Haschisch! Bluna! Scott McKenzie! Reifeprüfung! Simon and Garfunkel! Love Story! Hair! (leicht verfilzt!) Ich bin da auch einfach der Typ dafür. Schon mal zur Einstimmung. Peace, Brother!

10. september 2007
Ausgerechnet die Begegnungen, die in Erinnerung bleiben werden, sind nicht unter tausend Bildern festgehalten. So ist das immer bei mir. Ich komme selten auf die Idee, ein gemeinsames Bild zu machen. Wenn jemand ernsthaft mit mir spricht, erscheint es mir fast immer obszön, zu fotografieren. Es sei denn, ich wäre aufgefordert.
Es gibt also Menschen, Begegnungen auf dieser Reise, die mir so unvergessen sind, wie der Blick auf die große weiße Düne in Kaliningrad, der Tag, als ich am späten Nachmittag diesen Platz fand, an meinem zweiundvierzigsten Geburtstag, wo man zu linker Hand im Osten die schon im Schatten liegende Küste des kurischen Haffs sehen kann und zu rechter Hand im Westen die baltische See mit der sinkenden Sonne und als wäre das nicht schon genug, vor mir der langgestreckte Süden der Nehrung, ein weißer, endlicher Sandrücken, der zu Russland gehört.
Da war niemand außer mir. Nur kleine Vögel, deren Namen ich nicht weiß, gingen zwischen spärlichen Grashalmen spazieren. Stille, in der man nur einen leichten Wind hören kann, der den Sand in kleinen kaum wahrnehmbaren Schleiern vor sich hertreibt, wie in einer Fata Morgana. Der Ort heißt „Tal des Schweigens“. So steht es in den Karten.

24. November 2008
Das Meer nicht gesehen. In diesem Jahr…

baltic sea
Ich erinnere den Handrücken des Mannes, der mich zum Flughafen brachte. Zurück nach Palanga. Zurück nach Hamburg. Zurück nach Berlin. Nein, da war nichts. Aber hätte sein können. Hätte…
24. November 2008
Das Meer nicht gesehen. In diesem Jahr…

baltic sea
Ich erinnere den Handrücken des Mannes, der mich zum Flughafen brachte. Zurück nach Palanga. Zurück nach Hamburg. Zurück nach Berlin. Nein, da war nichts. Aber hätte sein können. Hätte…
23. November 2008
23. November 2008
23. November 2008
Siebter September 2008. Ruth Pläcking von Berlin Art Scouts blätterte in einem Katalog von Philine von Sell. Ich stand auf der Linienstraße und fotografierte sie durch die Scheibe. Es gab Frühstück. Gegen elf war ich da. Ich machte nur wenige Bilder an diesem Tag. Und warf bis auf dieses eine alle weg. Ich hätte nicht mit zu dieser neuen gehypten abc-Messe für contemporary art gehen sollen. Die stinkenden Hallen mit den unbeseelten Exponaten deprimierten mich so, dass meine Stimmung unter den Gefrierpunkt fiel. Ein verlorener Nachmittag. Sonntag Nachmittag. Ich werde immer geiziger mit meiner Lebenszeit. Eine beste Freundin meinte, du bist ja ganz schön unterwegs – Wahnsinn. Das sind doch alte Bildstrecken, die ich hochlade. Hauptsächlich vom Mai und Juni… Juli… August… September. Ich war so viel unterwegs und bin nicht dazu gekommen. Aber jetzt. Herbst, bald Winter. Nichts zieht mich in die Welt. Nicht heute. Vor ein paar Tagen suchte ich meine Krankenversicherungskarte. Ich erahnte sie auf diesem Stapel auf dem Schrank mit Hinterlassenschaften vom Unterwegssein und Zurückkommen. Visitenkarten, zwei Postkarten, Ausstellungs-Flyer, ein handgeschriebener Brief, eine dramaturgische Anweisung für einen Taxifahrer für eine verrückte Entführung. Meine Visa-Card. Mein Ausweis vom Naturschutzbund. Ein abgelaufener Bibliotheksausweis. Zwei Eintrittskarten für Neil Young. Zwei Eintrittskarten für Iggy Pop. Eine Eintrittskarte für die Babylonlesung im Pergamonmuseum. Ein VIP-Schild für die Expressionale. Noch zwei Vernissagen-Einladungen. Ausdruck Pressekonferenz Pigozzi and the Paparazzi. Eine Kinokarte vom Tilsiter. Noch zwei Kinokarten. Der RAF-Film mit IC Falkenberg. Ein Flyer, der seine Record Release ankündigte. Ein Kontoauszug Stand Web-Miles. Weiß gar nicht, was man damit macht.
Ich warf das meiste weg. Aber nicht alles. Als mir klar wurde, nach welchem Kriterium ich wegwarf, rief ich meine Freundin an. Ihr konnte ich es sagen. Sie verstand es.
23. November 2008
23. November 2008
23. November 2008
Kreiswahlvorschlagsunterstützungsunterschriftsformblatt.

DER MACHT ERNST.
22. November 2008
Es besteht keine Notwendigkeit, die Wohnung zu verlassen.

http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=63961
19. November 2008
Neuer Tag, neues Glück. In der S-Bahn zwei Freundinnen. Mussten gegenüber sitzen, weil keine zwei Plätze nebeneinander frei waren. Die sahen sich die ganze Zeit so intensiv in die Augen, dass ich dauernd hingucken musste. Ein Verständigungsspiel, weil sie über die Distanz keine intimeren Gespräche führen wollten. Ich sah immer nur die Eine gegenüber. Was für eine Wahnsinns-Energie da in den Augen war. Das ist genau dieses Orgon-Dingens, von dem Reich spricht. Genau das. Man konnte die Berührung der beiden über die Augen sehen, beinah greifen. Wie ein glühender elektrischer Draht. Nein – Starkstromkabel. Wahnsinn. Toll. Guter Morgen.

19. November 2008
Neuer Tag, neues Glück. In der S-Bahn zwei Freundinnen. Mussten gegenüber sitzen, weil keine zwei Plätze nebeneinander frei waren. Die sahen sich die ganze Zeit so intensiv in die Augen, dass ich dauernd hingucken musste. Ein Verständigungsspiel, weil sie über die Distanz keine intimeren Gespräche führen wollten. Ich sah immer nur die Eine gegenüber. Was für eine Wahnsinns-Energie da in den Augen war. Das ist genau dieses Orgon-Dingens, von dem Reich spricht. Genau das. Man konnte die Berührung der beiden über die Augen sehen, beinah greifen. Wie ein glühender elektrischer Draht. Nein – Starkstromkabel. Wahnsinn. Toll. Guter Morgen.

19. November 2008
Yes, I’m gonna share this slideshow.
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Wir sahen die alte VHS-Cassette mit Antonionis Blow up wegen der Shooting-Szenen mit Veruschka, die ich liebe (Vera, nicht die Filmszenen) und die Jan immer fotografieren wollte, so oft er sie bei Eröffnungen traf. Und danach noch diese Doku, die auch bei ihrer Ausstellung in der Newton Foundation lief. Das letzte Mal, dass ich einen der beiden Fernseher anhatte. 17. Mai 2008. Es gab eine Reihe verrückter Bilder, die nicht einmal ich je richtig sah. Mit David Hemmings auf dem Fernsehschirm, der über Veruschka kniet und sie fotografiert und davor etwas mehr als mein nackter Oberschenkel, über dem diagonal der Riemen meiner Canon lag.

Bevor ich die Küche vom Frühstück aufräumte und mich anzog, um mich auf den Weg zu Sakamoto zu machen, wo Poetryclub spielte. Später, aber nicht zu spät. Um 21:25 Uhr war ich da. Das kann ich in den Metadaten des ersten Fotos, das ich dort machte sehen. Jan kam auch, etwas später. Ich erinnere mich sehr genau.
Ich hatte das Plakat mit dem merkwürdigen Format bei Sebastians Schlägerei am 26. April gesehen und mich davor fotografiert, um es nicht zu vergessen. Ein Denkzettel. Ich spürte, ich muss da hin, obwohl ich nicht mehr darüber wusste, als auf der Ankündigung der Website von Sakamoto stand. An diesem Abend regnete es. Ich nahm den kleinen schwarzen Schirm, obwohl mir Schirme auf die Nerven gehen, weil sie eine gewisse Aufmerksamkeit verlangen.
Die Bühne lag links vom Eingang, direkt vor der großen Glasfront. Ich sah die Musiker im Profil. Und das Publikum von vorne. Bezahlte, bekam einen Stempel von der kleinen Yoko, Marikos Tochter. Ganz hinten links erkannte ich Sebastian. Ich holte ein Bier und fand einen Platz nah an der Wand, gegenüber der Bühne.
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18. November 2008
ICH: „(…) nach Stanislawski.“
KID37: „Ah! Method Blogging!“
18. November 2008
ICH: „(…) nach Stanislawski.“
KID37: „Ah! Method Blogging!“
18. November 2008
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Sonnabend bei Professor Senf. Wir erinnern uns.

Cosmic channelt Orgon
17. November 2008
Christoph Schlingensief erzählt.
Wer seine Wunde zeigt, wird geheilt. Wer seine Wunde nicht zeigt, wird nicht geheilt.
13. November 2008

Soundtrack: Emmylou Harris, The Magdalene Laundries; Brokeback Mountain
Astronomie für du und ich: wenn der Mond im Spätherbst durch das Fenster im Osten scheint, steht er im Stier. Der gute alte Mond. La Luna. Heute und vor zwei Jahren. Heute dunkelblau. Dieses Gerede von Samt. Ja. Genau. Samt. Dunkelblau. S A M T .
16. November 2008



SCHÖN MIT EUCH. DIR. MIR. UNS. ICH. DU. ER. SIE. ES.
14. November 2008
Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen.
Peter Ustinov
14. November 2008
13. November 2008
Hat eigentlich jemand Erfahrung mit einem Zweitblog, wo man seinen nicht ausgelebten Mord-, Folter-, Hass-, Neid-, Rache-, Zornes- und Eifersuchtsregungen freie Entfaltung lässt? Ich frage nur für eine äh gute Freundin.
14. November 2008
Heute Abend, Freitag, 14. November, 21:00 Uhr der wunderbare Singer und Songwriter Thomas Azier aus Amsterdam im schön schummrigen Dadaz, Finowstr. 1, Berlin-Friedrichshain. Freier Eintritt und wir. Kommt doch auch. Dann werden wir uns gegenseitig Taschentücher reichen. Großes Indianerehrenwort.

13. November 2008

Soundtrack: Emmylou Harris, The Magdalene Laundries; Brokeback Mountain
Astronomie für du und ich: wenn der Mond im Spätherbst durch das Fenster im Osten scheint, steht er im Stier. Der gute alte Mond. La Luna. Heute und vor zwei Jahren. Heute dunkelblau. Dieses Gerede von Samt. Ja. Genau. Samt. Dunkelblau. S A M T .
13. November 2008
Wenn es mir in den Nachmittagsstunden vergönnt gewesen wäre, die ganz formidabel gute Laune der Morgenstunden beizubehalten, die ich zu nicht geringem Teil Elvis Presley zu verdanken hatte, hätte ich mit nicht geringer Wahrscheinlichkeit schon früher den noch ausstehenden Blogeintrag angefertigt. Aber es hat nicht sollen sein! Je nun. Wovon ich eigentlich berichten wollte, bzw. verstehen Sie das gerne als Lebenshilfe: hören Sie doch einfach einmal ein bis drei Lieder von Elvis Presley, dem König des Rock und Roll! (Auch genannt „The King“ – für Eingeweihte!)
Elvis Presley war zu meiner Zeit ein relativ bekannter Musiker, der nicht so sehr alt geworden ist und im Alter in späteren Jahren zu Drogenmissbrauch und etwas sehr stärkerem Übergewicht neigte. Was nicht schön war. Schön dagegen waren Lieder wie „I can’t help falling in love with you“, welches mir heute morgen recht überraschend von meinem Musikabspielgerät mit eingebauter Festplatte präsentiert wurde und sogleich bei mir Anklang (!!!) fand. Woraufhin ich den Zufallsabspielmodus deaktivierte und aktiv Elvis Presley hörte. Er gab unter anderem ‚It’s now or never“, was Sie auch gerne als weitere Hörempfehlung verstehen dürfen. Bitte achten Sie auch auf die Texte, die sich durch einen starken Realitätsbezug auszeichnen („Wise men say: only fools rush in – but I can’t help falling in love with you“). Nur eine gut gemeinte Empfehlung! Und nun Sie! Bzw. der King:
12. November 2008
13. November 2008
Hat eigentlich jemand Erfahrung mit einem Zweitblog, wo man seinen nicht ausgelebten Mord-, Folter-, Hass-, Neid-, Rache-, Zornes- und Eifersuchtsregungen freie Entfaltung lässt? Ich frage nur für eine äh gute Freundin.
13. November 2008

Im Rosi’s spielte Nenas Gitarrist Nader Rahy bei Warren Suicide an den Drums und Nenas Keyboarder Arne Augustin an eben den. 24. Oktober. Wir wanderten noch einmal zurück um… etwas äh – na jedenfalls spielten die erst nach Mitternacht. Und es gab da diese Karten. Diese schwarzen Karten. Diese vielen schwarzen Karten. Ich zwei, Cosmic fünf. Oder sechs. Oder sieben. Man muss sich nur zu beschäftigen wissen.
13. November 2008

Im Rosi’s spielte Nenas Gitarrist Nader Rahy bei Warren Suicide an den Drums und Nenas Keyboarder Arne Augustin an eben den. 24. Oktober. Wir wanderten noch einmal zurück um… etwas äh – na jedenfalls spielten die erst nach Mitternacht. Und es gab da diese Karten. Diese schwarzen Karten. Diese vielen schwarzen Karten. Ich zwei, Cosmic fünf. Oder sechs. Oder sieben. Man muss sich nur zu beschäftigen wissen.
12. November 2008
12. November 2008
11. November 2008
12. November 2008
Zurücklehnen. Nicos Gedenkkonzert.

http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=61927
17. Oktober 2008, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Mit Lutz Ulbrich und Carsten Wegener und Kruisko von den 17 Hippies, James Young & The Golden Hunger, Gudrun Gut, Jutta Koether, Marianne Enzensberger, Soap & Skin, Marianne Rosenberg und als Ehrengast Nicos Sohn Ari. Und last but not least Cosmic.
11. November 2008
11. November 2008
Schade. Und gerade hatte ich mich doch durchgerungen, eine kleine dreideutige Strecke hochzuladen. Aber nun hat mein flickr Schluckauf. Gehe ich eben schlafen. Im Schlaf lädt man ja auch jede Menge Bilder hoch. Dreideutige. Zweideutige. Eindeutige. Pro Nacht bestimmt mindestens ein Gigabyte. Na und ich erst. Aber ich habe da ja diese Flatrate beim Universum. Und ganz ohne DSL. Aber wem sage ich das.
11. November 2008
Schade. Und gerade hatte ich mich doch durchgerungen, eine kleine dreideutige Strecke hochzuladen. Aber nun hat mein flickr Schluckauf. Gehe ich eben schlafen. Im Schlaf lädt man ja auch jede Menge Bilder hoch. Dreideutige. Zweideutige. Eindeutige. Pro Nacht bestimmt mindestens ein Gigabyte. Na und ich erst. Aber ich habe da ja diese Flatrate beim Universum. Und ganz ohne DSL. Aber wem sage ich das.
17. dezember 2007
Neunzehnhundert86. Und in seinem Kassettenrecorder neben dem Bett irgendwo im tiefsten SO 36 lief dieses Lied. War schon sehr okay. Alexander war eindeutig Typ Südfrankreich in Blond. Ein Hübscher. Ich hab ihn nie wieder gesehen. Hat auch nichts gemacht. Aber ja doch, ich erinnere mich an die Achtziger, obwohl ich sie erlebt habe.
09. November 2008
Fortsetzung Ausgrabungsarbeiten. 29. Mai 2008. Blöder Abend. Ganz blöder Abend. Ich dachte, ich wäre verabredet. Und ging hin. World Press Photo Award im Willy Brandt-Haus. Mir noch das rote Barett vom Flohmarkt aufgesetzt. Was ich nur an hohen kirchlich sozialistischen Feiertagen tue. Ich mag Kopfbedeckungen und Hüte, aber man muss sich dauernd darum kümmern, dass der Mist nicht verrutscht und auf Halbacht hängt. Fünf mal überlegt, was ich anziehe. Auf allen Etagen Ausschau gehalten, die Bilder nur im Vorbeigehen gescannt. Zurück zur U-Bahn mit Konstantin, den es auch nicht lange hielt. Bevor es dunkel wurde, war Gaga Guevara wieder zuhause. Allein.

Hasta la victoria!
09. November 2008
09. November 2008
09. November 2008
Fortsetzung Ausgrabungsarbeiten. 29. Mai 2008. Blöder Abend. Ganz blöder Abend. Ich dachte, ich wäre verabredet. Und ging hin. World Press Photo Award im Willy Brandt-Haus. Mir noch das rote Barett vom Flohmarkt aufgesetzt. Was ich nur an hohen kirchlich sozialistischen Feiertagen tue. Ich mag Kopfbedeckungen und Hüte, aber man muss sich dauernd darum kümmern, dass der Mist nicht verrutscht und auf Halbacht hängt. Fünf mal überlegt, was ich anziehe. Auf allen Etagen Ausschau gehalten, die Bilder nur im Vorbeigehen gescannt. Zurück zur U-Bahn mit Konstantin, den es auch nicht lange hielt. Bevor es dunkel wurde, war Gaga Guevara wieder zuhause. Allein.

Hasta la victoria!
08. November 2008
Selber Tag, siebter Juni. Mag ich sehr, die kleine Strecke.

06. November 2008

Foto: Jan Sobottka, catonbed
„Machen Sie eine charakteristische Hand Körperbewegung.“
Ich bin also nicht die Einzige, die Monate später Bilder herausrückt. Wen habe ich da bloß fotografiert? Es gab sicher einen Grund, wieso ich mich wieder einmal hinlegen musste. Perspektive! Alles für das Bild! Vielleicht die tätowierte Lady? Aber der Fußboden passt nicht. Sieht aus wie Beton. Grübel. Photoshop? Oder später bei Komet? Ist ja auch wurscht.
08. November 2008
In qualifizierten Ausnahmefällen fotografiere ich zu wissenschaftl. Studienzwecken neben dem männl. auch das weibl. Antebrachium.
07. November 2008
Auf der Seite der Ausstellungsmacher am Arsch vom S-Bahnhof Bellevue und spontan nicht interessiert. Beinah hitzefrei. In diesen Stunden muss man mich schon am Schlafittchen packen, sonst gehe ich nicht vor die Tür. Schon alleine dieses Herumgegurke mit der S-Bahn und dann noch durch die dunkle Kälte schlurfen. Typischer Taxi-Weg. Aber dafür? Zwischen Bildern und Installationen herumstehen, die mich weniger erotisieren als mein eigener Kram? Und dabei keine oder doofe Musik hören? Och nö. Schon wieder wen kennenlernen? Ich will nicht dauernd Leute kennenlernen. Man wird ja schon denen nicht gerecht, die man kennt. Hier räkelt es sich auch viel besser. So im 120-Grad-Winkel vor dem Monitor. Guck ich lieber die übrigen Bilder vom Mai an und überlege, was man der Öffentlichkeit zumuten kann. Har har. Wehe, wenn Jan jetzt doch noch klingelt. Der könnte mich glatt doch noch überreden. Auch toll: nicht saufen müssen. Nicht rumstehen. Sich nicht langweilen. Sich nicht vor lauter Überdruss an farblosen Gestalten selber ablichten müssen. Ja, ja. Das ist arrogant. Schon klar. Ach was. Eine Frage der Erotik. Alles. Überhaupt. Immer. Wie heißt es doch noch so schön in meiner vergilbten und zerfledderten chinesischen Astrologiefibel: „Die Schlange überlegt sich genau, wo sie hingeht. Sie geht nicht irgendwo hin“. Es gibt Tee, Baby. Und ein Foto vom zehnten Juni!

EDIT: Es hat geklingelt.














