28. Juni 2016

Notiz an mich selbst: nicht leichtfertig mit dem männlichen Bekanntenkreis chatten, keine Verwirrung stiften. Muss mir immer wieder auf die Finger klopfen. Meine Herren, ich habe die Venus in der Waage, den Merkur im Löwen und den Jupiter im Zwilling. Das ist die Werkseinstellung zum Flirten schlechthin. Bitte provozieren Sie mich nicht, ich bin da zu leicht verführbar. Es hat nichts zu bedeuten! Ich sollte nur noch mit Freundinnen oder Männern Konversation betreiben, wo die Verhältnisse ein für alle mal geklärt sind. Bitte erinnern Sie mich auch gerne daran, wenn ich wieder aus freundschaftlichem Spieltrieb in dieses Fenster tippe. Ein Dilemma. Man möchte amüsante Konversation pflegen und muss im Hinterkopf haben, dass man in eine Schiene geraten könnte, die man nicht provozieren wollte. Besonders in den Abendstunden, ein Getränk in Reichweite. Höchstens ein kleines bißchen, eine Prise Salz in der Suppe. Mit Gefühlen sollte man nicht spielen. Ist in keinster Weise meine Art, nie gewesen. „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg‘ auch keinem anderen zu“. Bißchen Verantwortungsbewusstsein an den Tag legen. Am unverfänglichsten lässt sich das vermutlich mit Kontakten kultivieren, die es ihrerseits als unverbindliche Spielerei betrachten. Dazu muss man um die Verhältnisse wissen. Insofern sind verheiratete oder anderweitig gebundene oder breiter fokussierte Männer eigentlich ideal für diese Spielerei geeignet. Gegenseitig ein bißchen das erotische Ego streicheln. Wer kann das nicht ab und zu brauchen. Da bin ich vielleicht zu empfänglich. So, nun sind Sie informiert. Dass mir keiner sagt „hätte ich das mal gewusst, ich dachte, wir machen uns schon mal ein bißchen warm und dann…“. Nein, machen wir nicht. Ausnahmen bestätigen die Regel. Mir sind in letzter Zeit auch so einige Konversationsschlenker aufgefallen, die gerne als Einleitung für frivoleres Geplauder genommen werden. Die Frage, was man anhat oder ob man überhaupt etwas anhat. Oder die Selbstauskunft des männlichen Gegenübers, dass man ‚liegt‘. Wenn ich darauf nicht eingehe, ist das schon ein ziemlich starkes Indiz, dass ich nicht damit kokettiere, das Pflänzchen zu gießen. Und wenn ich das Pflänzchen gieße, dann unmissverständlich. Volle Kanne, sozusagen. (Mars im Skorpion).

30. Juni 2016

mal wieder sa staubsaugen. Die schriftliche Fixierung soll helfen, den Plan in die Tat umzusetzen. Wie stünde man sonst vor sich da. Aber erst mal Kaffee! Ach, und die Sonne kommt auch gerade wieder heraus. Vielleicht noch ein kleines Sonnenbad vorher. Vitamin D ist unheimlich wichtig für den gesamten Organismus. Das wirkt kräftigend und bildet damit die Grundlage, um den schweren Staubsauger überhaupt bewegen zu können. (Prokrastiwas, hä?)

30. Juni 2016


o.k. – ich kann das erklären. Was interessiert mich an diesem Bild. Wieso mache ich das. Ich kann es Ihnen genau erklären. Maria krempelt Romain die Hemdsärmel hoch. Romain gibt sich hin. Er vertraut der Kompetenz von Maria in Sachen Hemdsärmel hochkrempeln quasi blind. Allerdings behält Romain grundsätzlich gerne die Kontrolle. Hier bricht also etwas auf. Im Rahmen seiner Kontrollbedürfnisse beurteilt er es als zielführend für die Sache, dass er das Ärmelhochkrempeln delegiert. Sehr spannend. Das bedeutet schlussendlich, dass er eine feine Antenne für die Schlüsselqualifikationen seiner Kollegin(nen) hat. Gesang, Spirit, Musikalität, Ästhetik, Ärmelhochkrempeln. Guter Mann. (Romain, in case you don’t understand immediately, what’s written there – don’t worry – it’s flattering – and another beautiful and entertaining chance to improve your German!)

30. Juni 2016

mal wieder sa staubsaugen. Die schriftliche Fixierung soll helfen, den Plan in die Tat umzusetzen. Wie stünde man sonst vor sich da. Aber erst mal Kaffee! Ach, und die Sonne kommt auch gerade wieder heraus. Vielleicht noch ein kleines Sonnenbad vorher. Vitamin D ist unheimlich wichtig für den gesamten Organismus. Das wirkt kräftigend und bildet damit die Grundlage, um den schweren Staubsauger überhaupt bewegen zu können. (Prokrastiwas, hä?)

29. Juni 2016

Hoher Unterhaltungswert. Im „Jesus-Forum“ auf „http://Bibel.com“ wettert ein Jünger gegen einen Artikel auf Welt Online, der den Titel trägt: „Warum die Monogamie Liebe und Sex zerstört“. Kostprobe seines Gejammers: „Eine Weile habe ich überlegt, in welches Forum ich diese Zeilen schreibe. Nachdem ich zunächst an „Sexualität und Partnerschaft“ dachte, entschloss ich mich dann doch, dieses Forum zu wählen. Gott-lose Schriften dieser Art sind es, die direkt, frech, renitent und mit dem Anspruch, der „Bildung“ zu dienen, gegen Gottes wohlgedachte Ordnung aufbegehren.“ Hier das ganze Geschreibsel und hier der Artikel, über den er sich empört
(„…halte ich Artikel dieser Art für Brandstiftung an unserer Gesellschaft.“ hört, hört… die Veröffentlichung sozialwissenschaftlicher Forschungsergebnisse ist „Brandstiftung“, so so).

28. Juni 2016


This will be our reply to violence: to make music more intensely, more beautifully, more devotedly than ever before.
Leonard Bernstein