Hoher Unterhaltungswert. Im „Jesus-Forum“ auf „http://Bibel.com“ wettert ein Jünger gegen einen Artikel auf Welt Online, der den Titel trägt: „Warum die Monogamie Liebe und Sex zerstört“. Kostprobe seines Gejammers: „Eine Weile habe ich überlegt, in welches Forum ich diese Zeilen schreibe. Nachdem ich zunächst an „Sexualität und Partnerschaft“ dachte, entschloss ich mich dann doch, dieses Forum zu wählen. Gott-lose Schriften dieser Art sind es, die direkt, frech, renitent und mit dem Anspruch, der „Bildung“ zu dienen, gegen Gottes wohlgedachte Ordnung aufbegehren.“ Hier das ganze Geschreibsel und hier der Artikel, über den er sich empört
(„…halte ich Artikel dieser Art für Brandstiftung an unserer Gesellschaft.“ hört, hört… die Veröffentlichung sozialwissenschaftlicher Forschungsergebnisse ist „Brandstiftung“, so so).

Eine Antwort auf „29. Juni 2016

  1. fb ~ 29.06.16 Christoph M.
    Sodom und Gomorrha!

    Gaga Nielsen
    Nun ja, ich dachte mir fast, dass dieser schlimme, ja ich möchte sagen geradezu obszöne, verlinkte Artikel auf Welt Online bei meinen braven, an den Osterhasen glaubenden Lesern ebenfalls Empörung und Widerwillen auslöst. Aber man muss auch mal etwas wagen! Natürlich wollte ich mich auch ein bißchen interessant machen, aber das muss bitte strikt unter uns bleiben! Ich kenne mich da ja ein bißchen aus und kann genau sagen, was davon stimmt. Alles! Ja, das mag den einen oder die andere schmerzen, aber die Wahrheit ist manchmal etwas – äh – gewöhnungsbedürftig! Da ich in dieser Hinsicht einigermaßen trainiert bin, kann ich bei Bedarf gerne psychologische Betreuung leisten. Gerne gleich hier online, erzählen Sie mir einfach, wo der Schuh drückt!

    Gaga Nielsen
    Übrigens mein Lieblingsbegriff aus dem schlimmen Artikel (kannte SELBST ich noch nicht): „Gene-Shoppen“.

    P.P.S @Christoph – stand in dem Artikel nicht irgendwo auch, dass die Studie ergeben hat, dass 60-jährige in dieser Hinsicht toleranter sind als 30-jährige? (Hast du dich die ganze Zeit älter gemacht? Ich dachte, wir gehen beide ̶s̶̶t̶̶r̶̶a̶̶m̶̶m̶ auf die Sechzig zu?) Ich kann dir versichern, meine Toleranz hat sich seit meinem 30. Lebensjahr mindestens verdoppelt, wenn nicht verdreißigfacht. Sehr befreiendes Lebensgefühl.

    Christoph M.
    Auch Männer lügen beim Alter – ich gehe langsam auf die 70 zu und bin tolerant wie ein Buddha.

    Gaga Nielsen
    Das steht ja nun auch in dem Artikel, dass gelogen wird*, dass sich die Balken biegen. Nun ja, die Doppelmoral fordert ihren Tribut. Dass du dich die ganze Zeit glatt mal um zehn Jahre jünger gemacht hast, finde ich allerdings schon sehr durchtrieben, um nicht zu sagen berechnend. Kein schöner Charakterzug! Ich weiß nicht, ob ich unsere langjährige facebook-Freundschaft noch aufrechterhalten möchte. Im Übrigen spreche ich dir die Qualifikation ab, dir buddhistische Charakterzüge zuzuschreiben, da du ja nicht enmal weißt, wie man Buddha richtig schreibt. Du wolltest dich doch nur trendbewusst zeigen und ein bißchen mit der Mode gehen. Auch als Bestager. Aber ich verzeihe dir, ich bin ja tolerant!

    *) ich zitiere:
    „Teilnehmer einer Studie sagten im Durchschnitt alle acht Minuten eine Unwahrheit, auch die ehrlichsten. Wo wird am meisten gelogen, wollte das Meinungsforschungs-Institut Emnid wissen. Klares Ergebnis: erstens um Familienangehörigen oder Freunden aus der Klemme zu helfen (55 Prozent); zweitens bei Komplimenten (35 Prozent); drittens um eine Ehe oder Beziehung zu retten (34 Prozent). Wir lügen vorwiegend aus sozialen Gründen, Steuerschwindeleien liegen mit 19 Prozent abgeschlagen.“

    Christoph M.
    Danke! Muss mich jetzt wieder der Steuerschwindelei widmen.

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