Draußen ein angenehmer Sommertag, den ich gleich besuchen werden, indem ich mich mit Lesestoff auf den sonnigen Balkon lege. Weiter nichts zu berichten. Im Hinterkopf, dass ich tagsüber zwischendurch die neue Staffel der Kaulitze anfangen kann zu gucken, Lydia sei Dank, die mich wieder in ihr Netflix reinlässt. Ich bin zu geizig, mir selbst einen Account zu machen, weil es sich nicht lohnen würde, wenn ich nur eine einzige Sendung im Jahr gucken will. Aber jetzt ist mir noch nicht danach. Vielleicht später.

Vergangenen Mittwoch war im Delphi Kino die Premiere, das hab ich nur zufällig durch eine Kollegin erfahren, die mir von der langen Schlange erzählt hat, die sich schon mittags am Kinoeingang versammelt hat, obwohl der Rote Teppich erst um 18.30 war und die Vorstellung um 20 Uhr. Ich bin immer wieder fasziniert, wie die beiden Kaulitze generationenübergreifend Sympathien für ihr einfach so sein wie sie eben sind, bekommen. Ist mir ein Rätsel, wie man sie nicht mögen könnte. Dass man sagt, das ist einem zu oberflächlich oder intellektuell zu flach, verstehe ich teils schon, aber die beiden sind nicht dumm und entwickeln sich. Da kommt immer so eine ansteckende Heiterkeit und Verspieltheit über die Rampe, die mir vertraut ist. Sie haben ja auch wie ich am 1. September Geburtstag! Mit Lydia, die nun auch Zwillings-Jungs im September erwartet, haben wir schon phantasiert, wie es wäre, wenn sie auch am ersten September kämen und dann müsste man doch eigentlich Bill und Tom fragen, ob sie nicht Patenonkels werden wollen. Das wäre ganz putzig. Ob sie es machen würden?

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