Die Templiner Pastorin Lydia bei der feierlichen Amtseinführung am letzten Samstag in der Sankt Georgen-Kapelle zu Templin. Die Uckermark kann sich glücklich schätzen, so eine zugewandte, junge Pastorin zu bekommen. Hinter ihr in der Bank sitzt ihr Amtsvorgänger, Pfarrer Ralf-Günther Schein. Mit Wehmut denkt er an die Amtsjahre im schönen Templin zurück. Und die Aufregung, als er damals Angela Merkel in die Magdalenen-Kirche eingeladen hatte, um über ihren Glauben zu sprechen. Und sie kam und sprach. Schön war’s! Wir dürfen gespannt sein, welche prominenten Gläubigen die junge Pastorin zu sich in die Gemeinde bitten wird. Da sie sehr kulturinteressiert ist, könnte der eine oder andere Schriftsteller oder Musiker oder bildende Künstler in einem der nächsten Gottesdienste zu Gast sein. Man darf gespannt sein! Unter dem Siegel der Verschwiegenheit hat mir Pastorin Lydia gestanden, dass sie eigentlich katholisch ist, und demzufolge nicht als evangelische Pastorin eingestellt werden hätte dürfen. Das bleibt bitte unter uns. Sie ist für diese Aufgabe einfach geschaffen!

2 Antworten auf „08. September 2022

  1. kid37 – 8. Sep, 23:46
    Ich war da ja umsichtig und bin katholisch getauft und evangelisch konfirmiert, um für alle Seiten offen zu sein. Leider hat mich bis heute kein pastoraler Ruf ereilt. Schön, wenn es bei anderen klappt. Alles Gute!

    g a g a – 9. Sep, 02:38
    Der Fügung vertrauen…! :-)

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