Weitere im Juni 1961 neu angelaufene Kinofilme (neben dem bereits mehrfach erwähnten, großartigen, sehr bekannten Film „Lieben Sie Brahms?/fr.: Aimez-vous Brahms?/engl. Originalfassung: Goodbye Again“ mit Ingrid Bergman, Yves Montand und Anthony Perkins). Nie von den folgenden empfohlenen, in der Brigitte angekündigten Filmen gehört, keinen davon je zuvor im Fernsehen oder sonst wo gesehen, obwohl in allen mir bekannte Schauspieler mitwirken, auch einige Regisseure sind mir namentlich geläufig. Etliche weitere genannte Namen in den Hauptrollen habe ich ebenfalls nie zuvor gehört, ich erwähne nur die Mitwirkenden, deren Namen mir vertraut sind:

„Die Schatten werden länger“ mit Barbara Rütting, Loni von Friedl, Hans-Jörg Felmy und Luise Ullrich.

„Lichter von Paris“ mit Jean Pierre Léaud, Regie Julien Duvivier.

„Die Nacht vor dem Gelübde“ mit Jean-Paul Belmondo.

„Vertauschtes Leben“ mit Karin Baal, Carola Höhn, Rudolf Prack.

„Das Wunder des Malachias“ mit Brigitte Grothum, Günter Pfitzmann, Horst Bollmann, Charlotte Kerr, Wolfgang Spier, Günter Strack, Loriot (!!!), Senta Berger u. v. a., Regie: Bernhard Wicki.

„Eine hübscher als die andere“ mit Heidi Brühl, Peter Vogel, Ralf Wolters und Rudolf Platte, Regie: Axel von Ambesser.

„Man nennt es Amore“ mit Attila Hörbiger, Regie: Rolf Thiele.

„Du singst das falsche Lied“ mit Dirk Bogarde.

Das Wunder des Malachias“ ist der einzige Film darunter, den ich vor einigen Tagen auf youtube fand, nach den anderen, die mich teils interessieren, halte ich noch mal Ausschau. „Das Wunder des Malachias“ hat eine ganz erstaunliche Starbesetzung, vermutlich musste der charismatische Bernhard Wicki nur mit dem Finger schnippen und alle wollten mitmachen, eine surrealistische Gesellschaftssatire, ziemlich schräg und ungewöhnlich. Bei dem Filmtitel „Lichter von Paris“ dachte ich zunächst, der wäre bekannter, weil der Titel so geläufig anmutet, scheint aber auch eine Nischenproduktion gewesen zu sein. Léaud war gerade populär in der Hauptrolle von Truffauts „Sie küssten und sie schlugen ihn“ geworden, aber der Film „Lichter von Paris“ hat es nicht einmal zu einem Wikipedia-Eintrag geschafft. „Du singst das falsche Lied“ lockt mich nicht, ein Western. „Vertauschtes Leben“ mit Karin Baal, die ich immer sehr mochte, hingegen sehr. Sollte noch etwas Empfehlenswertes darunter sein, werde ich berichten.

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