
Aus dem nördlichen Polargebiet zieht in den frühen Abendstunden ein Hoch über Norwegen nach Mitteldeutschland und beschert Berlin etwas Sonne. Es muss mit Kartoffeln gerechnet werden.
17. Januar 2010
17. Januar 2010
16. Januar 2010
14. Januar 2010
Ich gucke mir jetzt gleich die Petra Schürmann-Doku im Bayrischen Fernsehen an, dem ‚dritten Programm‘ meiner Kindheit. Dafür mache ich sogar den Fernseher an, was sehr selten der Fall ist. Jetzt um 21:45. Petra Schürmann ist ein Teil meiner Kindheit. Ich mochte sie immer sehr gerne. Scharfsinnig, heiter und schön anzuschauen. Hat mich auch sehr traurig gemacht, ihre letzten Jahre mit den Schicksalsschlägen. Als sich die Götter plötzlich abgewendet haben, nachdem sie das Füllhorn über ihr ausgeschüttet hatten. Andersrum ist schöner.
14. Januar 2010
14. Januar 2010
14. Januar 2010
Ich gucke mir jetzt gleich die Petra Schürmann-Doku im Bayrischen Fernsehen an, dem ‚dritten Programm‘ meiner Kindheit. Dafür mache ich sogar den Fernseher an, was sehr selten der Fall ist. Jetzt um 21:45. Petra Schürmann ist ein Teil meiner Kindheit. Ich mochte sie immer sehr gerne. Scharfsinnig, heiter und schön anzuschauen. Hat mich auch sehr traurig gemacht, ihre letzten Jahre mit den Schicksalsschlägen. Als sich die Götter plötzlich abgewendet haben, nachdem sie das Füllhorn über ihr ausgeschüttet hatten. Andersrum ist schöner.
14. Januar 2010
Heute spät.
Erstmalig Neujahrsvorsatz gefasst: möglichst oft vor Mitternacht schlafen zu gehen. Nächtliches Feilschen. Noch ein halbes Stündchen, nur ein halbe Stunde noch. Wieder Eins. Eins ist aber immerhin noch viel früher als die Uhrzeiten, wo ich sonst immer zu Bett gegangen bin. Halbdrei! Halbvier! Dagegen ist Eins praktisch Nachmittag. Ein Wunder, dass es nicht mehr hell draußen ist, so früh am Tag! Aber auch Halbzwei – nein ich sage lieber „Ein Uhr siebenunddreißig“ (gefühlt früher, wegen der Eins – das ist wie gefühlt billiger bei 1,99 statt 2,00) ist keine wirklich späte Zeit für die Nachtruhe. Die hätten wir jetzt. Aber mein Glas ist noch nicht ganz richtig leer. Der gute Wein! Bin ich denn eine haltlose Trinkerin? Den kostbaren letzten Schluck einfach herunterkippen? Nein, das wäre so ganz gegen jede Kultiviertheit. Ich bin der Ansicht, auch eine Schlafenszeit vor Zwei Uhr Nachts bietet noch ein sehr gutes Potenzial an gewinnbringendem Schönheitsschlaf mit gesundheitlich vertretbarem Erholungswert. Um das Thema abzuschließen (es ist bereits 1:54!), es ist mir bereits einige Male gelungen, innerhalb der letzten vierzehn Tage (was – schon wieder vierzehn Tage her dieses Neujahr? – Kinder wie die Zeit vergeht!) zeitnah zur Mitternachtsstunde, ins Bett zu finden. Vorgestern beispielsweise, verfasste ich meinen letzten Kommentar Schlag Mitternacht und schaltete unverzüglich den Rechner ab. Es mag sich um maximal fünf Minuten gehandelt haben, bis ich mich zudeckte. Gestern kann es etwas später gewesen sein, jedoch vor Eins. Ich tippe auf 0:35. Das reißt hier nicht mehr ein! Gute Nacht!
14. Januar 2010
Ich persönlich habe mich jetzt ja entschieden, über den Winter nach Kapstadt zu ziehen. Auch Besuch ist in meinem neuen Domizil jederzeit herzlich willkommen. Die dreihundert Euro mehr oder weniger in der Portokasse.
14. Januar 2010
Ich persönlich habe mich jetzt ja entschieden, über den Winter nach Kapstadt zu ziehen. Auch Besuch ist in meinem neuen Domizil jederzeit herzlich willkommen. Die dreihundert Euro mehr oder weniger in der Portokasse.
12. Januar 2010
12. Januar 2010
10. Januar 2010

Lange her, sehr. 22. Mai 2008. Frühlingsfest des Vereins Berliner Künstler. Sechzig Bilder.
Bei einigen Bildern denke ich, wie Bilder aus einer anderen Zeit. Einem anderen Jahrzehnt. Besonders diese Reihe hier. Die Frauen mit ihren Seventies-Ponyfrisuren. Jetzt sieht man das wieder oft. Später wäre ich fast krepiert an einem Stück Essen in der Luftröhre. Ich war unter Schock. Die Bilder entstanden vorher. Ich fühlte mich furchtbar verlassen, als ich umringt von Kellnern und fremden Gästen vor mich hinwürgte und sehr unsicher war, ob es gut ausgeht oder ob ich gleich ersticke und das mein letzter Tag wäre. Nachdem es mir unter größter Anstrengung gelungen war, den Brocken herauszuwürgen und mich irgendwo hinsetzte und vor mich hinstarrte und keineswegs nur glücklich und dankbar war, dass es so ausging, wie man eigentlich annehmen könnte, kam Jan aus irgendeiner Ecke, bestens gelaunt, lächelnd und meinte „Na und du so?“ oder so ähnlich. Er hatte überhaupt nichts davon mitbekommen. Lange her. Aber wir machten vorher ein paar schöne Fotos… oder war es doch danach, ich weiß es nicht mehr.


Wir hatten Spaß daran, uns zusammen auf ein Foto zu bringen und waren sehr präsent. Weil wir uns gut kannten, wirkten die Bilder immer sehr intim. Weil man mit sichtbarer Nähe auf Bildern mit einem Mann und einer Frau sehr schnell weitergehende Nähe assoziieren will. Man mag dieses Assoziation ja auch. Das war unser kleines Spiel. Die Musik, die beiden jungen Männer, der eine in seinem furchtbar verknitterten Hemd, ein Franzose. Sie spielten irgendwelche Singer/Songwritersachen auf Französisch. Ganz nett.

Wenn ich ehrlich bin, fand ich es recht langweilig dort. Interessant zwar, die schöne Villa zu sehen, so ein kleines Rapunzelschloss mitten in der Stadt, den verwunschenen Hofgarten. Aber sonst fühlte ich mich leicht eingezwängt. Ein Gefühl wie in urbaner Provinz, wo alles sehr ordentlich gekehrt und adrett daherkommt, keiner in greller oder verschlissener Kleidung herumläuft und man sein Benehmen entsprechend skaliert, die ureigene Verrücktheit zurücknimmt, vertuscht, moderat tut, weil man spürt, dass man ohnehin niemals verstanden wird. Es gab eine langatmig vorgetragene Rede am Anfang, bei der ich mich so sehr langweilte, eingekeilt zwischen Freunden des Vereins, dass ich die Mücke an der Wand fotografierte, weil sie mir unterhaltsamer erschien, als das Publikum. Die meisten Vereinsmitglieder wirkten etwas eingestaubt und freudlos, als lägen sie das ganze Jahr über ohne Regung in einer Schublade. Am lebensfrohsten wirkten die Kellner. Die waren ganz entzückend. An euch denke ich sehr gerne zurück.

[…]
10. Januar 2010
10. Januar 2010
10. Januar 2010
10. Januar 2010

Lange her, sehr. 22. Mai 2008. Frühlingsfest des Vereins Berliner Künstler. Sechzig Bilder.
Bei einigen Bildern denke ich, wie Bilder aus einer anderen Zeit. Einem anderen Jahrzehnt. Besonders diese Reihe hier. Die Frauen mit ihren Seventies-Ponyfrisuren. Jetzt sieht man das wieder oft. Später wäre ich fast krepiert an einem Stück Essen in der Luftröhre. Ich war unter Schock. Die Bilder entstanden vorher. Ich fühlte mich furchtbar verlassen, als ich umringt von Kellnern und fremden Gästen vor mich hinwürgte und sehr unsicher war, ob es gut ausgeht oder ob ich gleich ersticke und das mein letzter Tag wäre. Nachdem es mir unter größter Anstrengung gelungen war, den Brocken herauszuwürgen und mich irgendwo hinsetzte und vor mich hinstarrte und keineswegs nur glücklich und dankbar war, dass es so ausging, wie man eigentlich annehmen könnte, kam Jan aus irgendeiner Ecke, bestens gelaunt, lächelnd und meinte „Na und du so?“ oder so ähnlich. Er hatte überhaupt nichts davon mitbekommen. Lange her. Aber wir machten vorher ein paar schöne Fotos… oder war es doch danach, ich weiß es nicht mehr.


Wir hatten Spaß daran, uns zusammen auf ein Foto zu bringen und waren sehr präsent. Weil wir uns gut kannten, wirkten die Bilder immer sehr intim. Weil man mit sichtbarer Nähe auf Bildern mit einem Mann und einer Frau sehr schnell weitergehende Nähe assoziieren will. Man mag dieses Assoziation ja auch. Das war unser kleines Spiel. Die Musik, die beiden jungen Männer, der eine in seinem furchtbar verknitterten Hemd, ein Franzose. Sie spielten irgendwelche Singer/Songwritersachen auf Französisch. Ganz nett.

Wenn ich ehrlich bin, fand ich es recht langweilig dort. Interessant zwar, die schöne Villa zu sehen, so ein kleines Rapunzelschloss mitten in der Stadt, den verwunschenen Hofgarten. Aber sonst fühlte ich mich leicht eingezwängt. Ein Gefühl wie in urbaner Provinz, wo alles sehr ordentlich gekehrt und adrett daherkommt, keiner in greller oder verschlissener Kleidung herumläuft und man sein Benehmen entsprechend skaliert, die ureigene Verrücktheit zurücknimmt, vertuscht, moderat tut, weil man spürt, dass man ohnehin niemals verstanden wird. Es gab eine langatmig vorgetragene Rede am Anfang, bei der ich mich so sehr langweilte, eingekeilt zwischen Freunden des Vereins, dass ich die Mücke an der Wand fotografierte, weil sie mir unterhaltsamer erschien, als das Publikum. Die meisten Vereinsmitglieder wirkten etwas eingestaubt und freudlos, als lägen sie das ganze Jahr über ohne Regung in einer Schublade. Am lebensfrohsten wirkten die Kellner. Die waren ganz entzückend. An euch denke ich sehr gerne zurück.

[…]
09. Januar 2010
09. Januar 2010
Sommergruß […]

The poetry of earth is never dead
When all the birds are faint with the hot sun
And hide in cooling trees, a voice will run
From hedge to hedge about the new-mown mead

That is the grasshopper’s – he takes the lead
In summer luxury – he has never done
With his delights; for when tired out with fun
He rests at ease beneath some pleasant weed

The poetry of earth is ceasing never
On a lone winter evening, when the frost
Has wrought a silence, from the stove there shrills
The cricket’s song, in warmth increasing ever

And seems to one in drowsiness half lost
The grasshopper’s among some grassy hills

John Keats, On the Grasshopper and Cricket; December 30, 1816.
Ich war gestern im Filmtheater. Es gab Bright Star. Der Film hat mir sehr gefallen. Ich musste weinen. Besonders bei den Szenen, wo gar nicht gesprochen wurde und dann die Untertitel weg waren (aber nicht weil die Untertitel weg waren). Weil ich keine Taschentücher dabeihatte, musste ich mitten im Film auf das Damen WC, um Klopapier zum Schneuzen zu holen. Leider habe ich nur 3 x 4 Blatt abgerissen und kleingefaltet, als Ersatz-Tempo. Die waren dann aber gleich wieder durchgesuppt. Ich wollte aber kein zweites Mal rausgehen, ich hatte sowieso schon so schöne Szenen verpasst, wie ich später erfahren habe. Wo sie einen kleinen Liebesbrief an einer Schnur durch einen Heizungsschacht übermittelt. Und so Sachen. Ich bin dafür, dass auf den Toiletten des Filmtheaters immer mehrlagiges Klopapier zur Verfügung steht, damit so ein Malheur nicht noch einmal passiert. Zwei Lagen sind einfach zu dünn. Ich bitte mein Schniefen zu entschuldigen. Man muss aber keine Angst vor dem Film haben. Die anderen hat er nicht so aufgelöst wie mich. Das hat persönliche Gründe. Sehr zauberhafte Momente. So zauberhaft, dass es weh tut.
09. Januar 2010
Sommergruß […]

The poetry of earth is never dead
When all the birds are faint with the hot sun
And hide in cooling trees, a voice will run
From hedge to hedge about the new-mown mead

That is the grasshopper’s – he takes the lead
In summer luxury – he has never done
With his delights; for when tired out with fun
He rests at ease beneath some pleasant weed

The poetry of earth is ceasing never
On a lone winter evening, when the frost
Has wrought a silence, from the stove there shrills
The cricket’s song, in warmth increasing ever

And seems to one in drowsiness half lost
The grasshopper’s among some grassy hills

John Keats, On the Grasshopper and Cricket; December 30, 1816.
Ich war gestern im Filmtheater. Es gab Bright Star. Der Film hat mir sehr gefallen. Ich musste weinen. Besonders bei den Szenen, wo gar nicht gesprochen wurde und dann die Untertitel weg waren (aber nicht weil die Untertitel weg waren). Weil ich keine Taschentücher dabeihatte, musste ich mitten im Film auf das Damen WC, um Klopapier zum Schneuzen zu holen. Leider habe ich nur 3 x 4 Blatt abgerissen und kleingefaltet, als Ersatz-Tempo. Die waren dann aber gleich wieder durchgesuppt. Ich wollte aber kein zweites Mal rausgehen, ich hatte sowieso schon so schöne Szenen verpasst, wie ich später erfahren habe. Wo sie einen kleinen Liebesbrief an einer Schnur durch einen Heizungsschacht übermittelt. Und so Sachen. Ich bin dafür, dass auf den Toiletten des Filmtheaters immer mehrlagiges Klopapier zur Verfügung steht, damit so ein Malheur nicht noch einmal passiert. Zwei Lagen sind einfach zu dünn. Ich bitte mein Schniefen zu entschuldigen. Man muss aber keine Angst vor dem Film haben. Die anderen hat er nicht so aufgelöst wie mich. Das hat persönliche Gründe. Sehr zauberhafte Momente. So zauberhaft, dass es weh tut.
07. Januar 2010
Hab ich doch wieder schön kreiert – „Affirmationspotenz“! Ich bin eben der kreative Typ!
07. Januar 2010
Hab ich doch wieder schön kreiert – „Affirmationspotenz“! Ich bin eben der kreative Typ!
06. Januar 2009
„Schwierigkeiten erwachsen nur aus der Vorstellung, man
habe Wesenszüge, die einem selbst Angst einflößen.“
…schreibt Robert Hand in seinem Text zu Jupiter im vierten Haus.
06. Januar 2009
„Schwierigkeiten erwachsen nur aus der Vorstellung, man
habe Wesenszüge, die einem selbst Angst einflößen.“
…schreibt Robert Hand in seinem Text zu Jupiter im vierten Haus.
05. Januar 2010

Oft anstaunt ich dich, stand an gestern begonnenem Fenster, stand und staunte dich an. Noch war mir die neue Stadt wie verwehrt, und die unüberredete Landschaft finsterte hin, als wäre ich nicht. Nicht gaben die nächsten Dinge sich Müh, mir verständlich zu sein. An der Laterne drängte die Gasse herauf: ich sah, dass sie fremd war. Drüben – ein Zimmer, mitfühlbar, geklärt in der Lampe -, schon nahm ich teil; sie empfandens, schlossen die Läden. Stand. Und dann weinte ein Kind. Ich wusste die Mütter rings in den Häusern, was sie vermögen -, und wusste alles Weinens zugleich die untröstlichen Gründe. Oder es sang eine Stimme und reichte ein Stück weit aus der Erwartung heraus, oder es hustete unten voller Vorwurf ein Alter, als ob sein Körper im Recht sei wilder die mildere Welt. Dann schlug eine Stunde -, aber ich zählte zu spät, sie fiel mir vorüber. – Wie ein Knabe, ein fremder, wenn man endlich ihn zulässt, doch den Ball nicht fängt und keines der Spiele kann, die die andern so leicht an einander betreiben, dasteht und wegschaut, – wohin -?: stand ich plötzlich, dass du umgehst mit mir, spielest, begriff ich, erwachsene Nacht, und staunte dich an. Wo die Türme zürnten, wo abgewendeten Schicksals eine Stadt mich umstand und nicht zu erratende Berge wider mich lagen, und im genäherten Umkreis hungernde Fremdheit umzog das zufällige Flackern meiner Gefühle -: da war es, du Hohe, keine Schande für dich, dass du mich kanntest. Dein Atem ging über mich. Dein auf weite Ernste verteiltes Lächeln trat in mich ein. RMR, Die Große Nacht
03. Januar 2010
ARIZONA WiNTER

Hier Text imaginieren. Visueller Rhythmus. Text imaginieren. Text imaginieren. Immer an den Rhythmus denken. Laufen, tanzen, lachen. Schreiben, singen, machen. Träumen, atmen, wachen. Text imaginieren. Text imaginieren. Das muss hier voller werden! Eine Frage der Ästhetik. Man kann nicht Kraut- und Rüben-Fotos ohne Text dazwischen untereinander kleben. Das geht gar nicht! Da kriegt man ja rot entzündete Augen. Also mehr Text!

Rostbratwürste mit Georgsenf, dazu Frankenlaib aus der Hofpfisterei gab es hier zu Silvester, ein Stündchen vor Mitternacht. Oder heißt es fränkisches Landbrot? Wurscht. Darauf hätte ich jetzt auch Appetit. Ich weiß nie sicher, wie man Appetit schreibt. So? Ich denke. Zu faul zum Nachschauen. Ich schneide Film. Materialisierte Projektion. Teilbare Projektion. Für eure Anteilnahme. Jetzt hab ich Hunger. Der Winter ist in Arizona eingebrochen. Oder ausgebrochen? Eingebrochen passt besser. Der Einbrecher. Der Verbrecher. Ausgebrochen klingt nach Ausreißer. Er hat sich ja nicht verflüchtigt, sondern mächtig donnernd an die Tür geklopft und sich Einlass verschafft. Aber schönen Schnee hat er gebracht. Und manchmal blitzt die Sonne durch die verschneiten Kakteen. Das ist natürlich alles metaphernbeladen bis der Arzt kommt, aber das muss man ja nicht alles erhellen. Scheiß drauf! Arizona ist ein Zustand. Ein sehr geliebter. Ein Kanten Brot ist noch da. Und Senf. Zu Marcus Richter von trackback hab ich auf die Frage, warum ich nicht twittere u. a. gesagt, dass mir hundertvierzig Zeichen nicht reichen, ich hab zu viele Wörter im Kopf, angeblich. Aber heute könnte es knapp werden! Man kann nicht immer dem eigenen Maßstab genügen. Man muss sich auch mal Schwächen erlauben dürfen! Ist doch eh schnurzpiepegal. Wen schert’s. Genug Text jetzt? Na ja, geht so. Könnte mehr sein. Was soll’s. Speichern, veröffentlichen.
03. Januar 2010
ARIZONA WiNTER

Hier Text imaginieren. Visueller Rhythmus. Text imaginieren. Text imaginieren. Immer an den Rhythmus denken. Laufen, tanzen, lachen. Schreiben, singen, machen. Träumen, atmen, wachen. Text imaginieren. Text imaginieren. Das muss hier voller werden! Eine Frage der Ästhetik. Man kann nicht Kraut- und Rüben-Fotos ohne Text dazwischen untereinander kleben. Das geht gar nicht! Da kriegt man ja rot entzündete Augen. Also mehr Text!

Rostbratwürste mit Georgsenf, dazu Frankenlaib aus der Hofpfisterei gab es hier zu Silvester, ein Stündchen vor Mitternacht. Oder heißt es fränkisches Landbrot? Wurscht. Darauf hätte ich jetzt auch Appetit. Ich weiß nie sicher, wie man Appetit schreibt. So? Ich denke. Zu faul zum Nachschauen. Ich schneide Film. Materialisierte Projektion. Teilbare Projektion. Für eure Anteilnahme. Jetzt hab ich Hunger. Der Winter ist in Arizona eingebrochen. Oder ausgebrochen? Eingebrochen passt besser. Der Einbrecher. Der Verbrecher. Ausgebrochen klingt nach Ausreißer. Er hat sich ja nicht verflüchtigt, sondern mächtig donnernd an die Tür geklopft und sich Einlass verschafft. Aber schönen Schnee hat er gebracht. Und manchmal blitzt die Sonne durch die verschneiten Kakteen. Das ist natürlich alles metaphernbeladen bis der Arzt kommt, aber das muss man ja nicht alles erhellen. Scheiß drauf! Arizona ist ein Zustand. Ein sehr geliebter. Ein Kanten Brot ist noch da. Und Senf. Zu Marcus Richter von trackback hab ich auf die Frage, warum ich nicht twittere u. a. gesagt, dass mir hundertvierzig Zeichen nicht reichen, ich hab zu viele Wörter im Kopf, angeblich. Aber heute könnte es knapp werden! Man kann nicht immer dem eigenen Maßstab genügen. Man muss sich auch mal Schwächen erlauben dürfen! Ist doch eh schnurzpiepegal. Wen schert’s. Genug Text jetzt? Na ja, geht so. Könnte mehr sein. Was soll’s. Speichern, veröffentlichen.
01. Januar 2010


So typische Bloggerfotos. Schnee auf dem heimischen Balkon. Heute Nachmittag. Dabei werde ich daran denken, dass du endlich wieder gelacht hast, als ich sagte, das eine ist der große Weihnachtsmann, da mit der Bischofsmütze und der kleinere ist der Azubi-Weihnachtsmann. Da musste ich selber lachen. Was für ein Märchenwaldschnee. Da fällt mir wieder diese Film-Idee ein, du mit einem langen weißen Lammfellmantel und so einer sibirischen Wolfsmütze und einem Lämmchen auf dem Arm im weißen Winterwald.
01. Januar 2010
Wenn die Bürger schlafen geh’n
in der Zipfelmütze,
und zu ihrem König fleh’n
daß er sie beschütze,
zieh’n wir festlich angetan
hin zu den Tavernen.
Schlendrian, Schlendrian,
unter den Laternen.
Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da,
die Nacht ist da, das was gescheh‘!
Ein Schiff ist nicht nur für den Hafen da,
es muß hinaus, hinaus auf hohe See!
Berauscht Euch, Freunde, trinkt und liebt und lacht
und lebt den schönsten Augenblick!
Die Nacht, die man in einem Rausch verbracht,
bedeutet Seligkeit und Glück!
Wenn im Glase perlt der Sekt
unter roten Ampeln,
und die Mädchen süß erschreckt
auf dem Schoß uns strampeln,
küssen wir die Prüderie
von den roten Mündern.
Amnestie, Amnestie
allen braven Sündern!
Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da…
Wenn der Morgen endlich graut
durch die dunst’gen Scheiben,
und die Männer ohne Braut beieinander bleiben,
schmieden sie im Flüsterton
aus Gesprächen Bomben.
Rebellion, Rebellion
in den Katakomben!
Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da…
31. Dezember 2009
Allen das Beste, gefühlt Beste! Nicht so ein schwer verdauliches Psychokram-Zeug, wie lehrreiche Lektionen mit blöden Desillusionierungen und solchen Kram. Sondern so Sachen, wo man schon beim Erleben denkt: „Super! Dass ich das noch erleben darf! Dass mir das noch vergönnt ist!“ Solche Sachen wünsche ich euch in den letzten Stunden dieses Jahres. Und mir selbst. So sei es. Und als Omen für das kommende, möglichst wunderbare Jahr. Streng dich an, 2010!
Mit freundlichen Grüßen
Deine Frau Nielsen

Pokerface, 15:41 […]
31. Dezember 2009
Allen das Beste, gefühlt Beste! Nicht so ein schwer verdauliches Psychokram-Zeug, wie lehrreiche Lektionen mit blöden Desillusionierungen und solchen Kram. Sondern so Sachen, wo man schon beim Erleben denkt: „Super! Dass ich das noch erleben darf! Dass mir das noch vergönnt ist!“ Solche Sachen wünsche ich euch in den letzten Stunden dieses Jahres. Und mir selbst. So sei es. Und als Omen für das kommende, möglichst wunderbare Jahr. Streng dich an, 2010!
Mit freundlichen Grüßen
Deine Frau Nielsen

Pokerface, 15:41 […]
29. Dezember 2009


TRACKBACK #157
28. Dezember 2009
Neulich bei Fritz!

Ausgesucht nett, der Herr Uwe Kramm vom Empfang! Man fühlt sich gleich daheim.

Cosmic hat derweil Zeitung gelesen, während ich auf meinen großen Auftritt gewartet habe!


Dann war es auch schon vorbei und ich habe gejubelt „Mutti, Mutti, er hat gar nicht gebohrt!“

Marcus Richter, den ich meistens gar nicht richtig sehen konnte!
Danach habe ich etwas zu essen gekriegt. (Fleisch mit Kartoffeln). Es hat gut geschmeckt. Cosmic hat lauter Filme davon (also vom Fritz) gemacht und weil es so viele sind, ist der abendfüllende Spielfilm leider auch noch nicht fertig, aber schließlich steht ja ein neues Jahr vor der Tür, mit dreihundertfünfundsechzig Tagen zum Schneiden! Die große Hollywoodpremiere wird natürlich hier angekündigt!
Das größte Problem ist, dass es von dem Interview zwei gleichzeitige Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven gibt und ich mich nicht entscheiden kann, welche die allerschönste ist. Den glänzenden Einfall, dafür diesen Supereffekt zu benutzen, wo man zwei Bildspuren nebeneinander auf einem Bild sieht, habe ich zunächst wegen technischer Einschränkungen wieder verworfen und nunmehr auch, weil ich den gar nicht mehr so toll finde, nachdem ich ihn bei der Dokumentation des Amanda-Palmer-Gesprächs auf der a2n gesehen habe und mich dauernd nicht entscheiden konnte, auf welche Seite ich gucken soll und deswegen immer nur von jedem Bild ein bißchen was erfasst habe. Der Effekt wird eindeutig überbewertet! Und nun stehe ich wie nach dem Mauerfall vorm Joghurtregal und kann mich kaum entscheiden. Aber es wird. Alles wird!
Eine Woche später waren wir ja gleich noch mal da, wo Cosmic das schöne Lied gesungen hat und da hab ich schon ein Video gebastelt. Bilder gibt es davon auch noch. Später! Hier sind jetzt erst mal alle Bildchen von unserem ersten Fritz-Besuch!
28. Dezember 2009
Neulich bei Fritz!

Ausgesucht nett, der Herr Uwe Kramm vom Empfang! Man fühlt sich gleich daheim.

Cosmic hat derweil Zeitung gelesen, während ich auf meinen großen Auftritt gewartet habe!


Dann war es auch schon vorbei und ich habe gejubelt „Mutti, Mutti, er hat gar nicht gebohrt!“

Marcus Richter, den ich meistens gar nicht richtig sehen konnte!
Danach habe ich etwas zu essen gekriegt. (Fleisch mit Kartoffeln). Es hat gut geschmeckt. Cosmic hat lauter Filme davon (also vom Fritz) gemacht und weil es so viele sind, ist der abendfüllende Spielfilm leider auch noch nicht fertig, aber schließlich steht ja ein neues Jahr vor der Tür, mit dreihundertfünfundsechzig Tagen zum Schneiden! Die große Hollywoodpremiere wird natürlich hier angekündigt!
Das größte Problem ist, dass es von dem Interview zwei gleichzeitige Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven gibt und ich mich nicht entscheiden kann, welche die allerschönste ist. Den glänzenden Einfall, dafür diesen Supereffekt zu benutzen, wo man zwei Bildspuren nebeneinander auf einem Bild sieht, habe ich zunächst wegen technischer Einschränkungen wieder verworfen und nunmehr auch, weil ich den gar nicht mehr so toll finde, nachdem ich ihn bei der Dokumentation des Amanda-Palmer-Gesprächs auf der a2n gesehen habe und mich dauernd nicht entscheiden konnte, auf welche Seite ich gucken soll und deswegen immer nur von jedem Bild ein bißchen was erfasst habe. Der Effekt wird eindeutig überbewertet! Und nun stehe ich wie nach dem Mauerfall vorm Joghurtregal und kann mich kaum entscheiden. Aber es wird. Alles wird!
Eine Woche später waren wir ja gleich noch mal da, wo Cosmic das schöne Lied gesungen hat und da hab ich schon ein Video gebastelt. Bilder gibt es davon auch noch. Später! Hier sind jetzt erst mal alle Bildchen von unserem ersten Fritz-Besuch!
28. November 2009
Heute Ausflug nach Potsdam. Marlene-Dietrich-Allee 20! Ich mache mich fertig für meinen Besuch im Radio bei Marcus Richter von Radio Fritz. Marcus hat die Sendung trackback und ich darf kommen und später auch was sagen! Hoffentlich keinen Blödsinn. Was ziehe ich bloß an?!? Kid37 war auch schon drin und Mek und die Kaltmamsell und die haben es per Telephon gemacht. Ich wollte auch erst mit meinem schönen alten Telephon und habe bereits in Gedanken die Filmkamera aufgebaut. Aber dann hat Marcus zu kid37 am Telephon gesagt*, vielleicht schaffen wir es ja sogar, Gaga Nielsen vor’s Mikrophon zu zerren! Ich stelle mir das alles sehr nett vor und Marcus klingt auch immer sehr freundlich. Eigentlich auch ein bißchen wie jemand, der gerne Streiche spielt! Also ich freue mich und nehme meinen Fotoapparat mit und Cosmic will auch mitkommen und filmen! Dann könnt ihr alle sehen, wie es war. Bestimmt laufen dort viele wahnsinnig gut aussehende Radiomoderatoren herum. Die werde ich alle fotografieren! Sonne scheint auch. Super!
*) kann man hier anhören! ab Minute 39

28. Dezember 2009
Schnell noch mal ansehen, bevor das Werk auf dem Betäubungsmittel-Index landet! Erstaunlich, dass hier die Zensur nicht sofort gegriffen hat. Andererseits pädagogisch wertvoll. Der Jugendliche hat so die Möglichkeit zu begreifen, dass er nicht zum Drogenhändler gehen muss, um sein Taschengeld in obskure Substanzen mit unberechenbaren Nebenwirkungen umzutauschen. Es geht auch preisgünstiger und bequemer. Danke Internet!
27. Dezember 2009
Ach du grüne Neune! Wäre eigentlich der passende Auftakt für den nächsten Blogeintrag. (Fällt mir nur eben so auf). Sachen zum Aufregen gibt es ja schließlich genug, in dieser unaufgeräumten Welt. Man könnte auch sagen, Zustände wie bei Hempels unter’m Sofa!
28. Dezember 2009
Schnell noch mal ansehen, bevor das Werk auf dem Betäubungsmittel-Index landet! Erstaunlich, dass hier die Zensur nicht sofort gegriffen hat. Andererseits pädagogisch wertvoll. Der Jugendliche hat so die Möglichkeit zu begreifen, dass er nicht zum Drogenhändler gehen muss, um sein Taschengeld in obskure Substanzen mit unberechenbaren Nebenwirkungen umzutauschen. Es geht auch preisgünstiger und bequemer. Danke Internet!
27. Dezember 2009
Ach du grüne Neune! Wäre eigentlich der passende Auftakt für den nächsten Blogeintrag. (Fällt mir nur eben so auf). Sachen zum Aufregen gibt es ja schließlich genug, in dieser unaufgeräumten Welt. Man könnte auch sagen, Zustände wie bei Hempels unter’m Sofa!
27. Dezember 2009
Ach du liebe Zeit. In meinem gmx-Postfach wird jetzt per Reklamebanner ‚casual dating‘ angepriesen. Hilfe. Den schlüpfrigen Kram können sie gerne in andere Postfächer stecken. Sollen sich ruhig alle schön miteinander beschäftigen. Ich habe zu tun!
27. Dezember 2009
Schreck lass nach… hin und wieder fällt mir ein Name von früher ein und ich schaue, ob ich von XY oder Z in meinem Internet ein aktuelles Bild finde. Und manchmal finde ich welche. Gerade eben. Die Frauen halten sich eindeutig besser. Wobei man natürlich auch davon ausgehen könnte, dass es sich bei den Herren einfach um unvorteilhafte Schnappschüsse handelt. Das deprimiert mich. Nur einmal fand ich einen Freund von früher und staunte Bauklötze, dass er es sogar zu Weltruhm gebracht hatte. In einer Kunst, mit der ich mich nie beschäftige. Steptanz und dabei mit Tellern jonglieren. Er wurde sogar in der New York Times gelobt. Und ich erinnerte mich, wie er damals in seiner WG alle mit seinen Übungen genervt hatte. Jeder dachte, es handele sich um einen vorübergehenden Spleen. Von wegen. Mensch Kurt. Er hat zwar keine Haare mehr, aber umso mehr Profil. Steht ihm gut. Und von einer früheren Kultband aus den Achtzigern checkte ich eben die aktuelle Besetzung und finde als Drummerin eine frühere Freundin, deren Anfänge ich auch noch erinnern kann. Ihr geschiedener Mann ist außerdem der Patenonkel eines meiner Neffen. Ach Gott ach Gott. Was für Zusammenhänge. Was für Erinnerungen. Aber sie schaut auch gut aus. Jahrgang Fünfundsechzig eben.
27. Dezember 2009
Schreck lass nach… hin und wieder fällt mir ein Name von früher ein und ich schaue, ob ich von XY oder Z in meinem Internet ein aktuelles Bild finde. Und manchmal finde ich welche. Gerade eben. Die Frauen halten sich eindeutig besser. Wobei man natürlich auch davon ausgehen könnte, dass es sich bei den Herren einfach um unvorteilhafte Schnappschüsse handelt. Das deprimiert mich. Nur einmal fand ich einen Freund von früher und staunte Bauklötze, dass er es sogar zu Weltruhm gebracht hatte. In einer Kunst, mit der ich mich nie beschäftige. Steptanz und dabei mit Tellern jonglieren. Er wurde sogar in der New York Times gelobt. Und ich erinnerte mich, wie er damals in seiner WG alle mit seinen Übungen genervt hatte. Jeder dachte, es handele sich um einen vorübergehenden Spleen. Von wegen. Mensch Kurt. Er hat zwar keine Haare mehr, aber umso mehr Profil. Steht ihm gut. Und von einer früheren Kultband aus den Achtzigern checkte ich eben die aktuelle Besetzung und finde als Drummerin eine frühere Freundin, deren Anfänge ich auch noch erinnern kann. Ihr geschiedener Mann ist außerdem der Patenonkel eines meiner Neffen. Ach Gott ach Gott. Was für Zusammenhänge. Was für Erinnerungen. Aber sie schaut auch gut aus. Jahrgang Fünfundsechzig eben.
27. Dezember 2009

„Dein Totem ist ein Raubvogel“. Sagte mal einer, den ich bemalte. Was soll man davon halten. Raubvögel scheinen einen stark fokussierenden Blick zu haben. Konzentration auf einen wesentlichen Punkt, links und rechts absichtsvoll ausblenden. Das mache ich auch. Dauernd. Nicht nur, wenn ich jemanden bemale. Verstehe.
27. Dezember 2009
Runder Geburtstag. Frau Nielsen lässt sich nicht lumpen und verschenkt Erstauflage coffeetable book vom Gaga Nielsen Verlag.

[…]
26. Dezember 2009

Ich sehe gerade wieder, wie wenig porentiefe Deutlichkeit Merkmal von Qualität ist. Das gilt unbedingt auch für Film. Und für Poesie. Und überhaupt. Diese Bilder vom 27. November 2009. Es war Jans Eröffnung jener Ausstellung und tatsächlich kam Mek mit seiner Schwester und seiner Gefährtin. Und ich fotografierte weder Mek, noch seine Schwester, noch seine Gefährtin. Aus einer Art Behutsamkeit. Manchmal passt es einfach nicht, man möchte lieber miteinander sprechen, nicht schießen. Jan kann ich abschießen, wie ich lustig bin. Da passt es immer. Wir tun uns schon nicht weh. Und dann die kleine Kitty oder Lucy oder wie sie auch immer heißt, Jans kleine Muse mit dem kessen Röckchen, Schuhen, Strümpfen. Ich dachte heute so im Halbschlaf, im Alphazustand (ich legte mich am Nachmittag ein bißchen hin) wie kokett in allem. Und wie unkokett ich dagegen. In allem. Mit meinem existenzialistischen Outfit, keine Strapse, keine Hackenschuhe, kein Schmollmund. Haha. Ich weiß, wie das geht, und was dazugehört, aber man muss dann auch mit den Konsequenzen leben. Und auf die hab ich meistens keine Lust. Nur neulich bei Sevenstar, ich war alleine unterwegs – da amüsierte es mich, nach Strich und Faden angebaggert zu werden. Von einem Mann, einem sehr attraktiven, und einer Frau, einer sehr gewitzten. Ich trug einen dunkelbraunen Rollkragenpullover und eine schwarze Hose, darüber mein Ledermäntelchen, das man auf fast jedem Foto sieht. Als ich den Mantel später in der Lounge des Hotel Amano auszog, starrte mich die blonde Lady an, als hätte ich einen kompletten Striptease hingelegt und versuchte energisch, Körperkontakt aufzunehmen, was mich sehr erheiterte. Wenn man ins Beuteschema trifft, sind Strapse nett, aber nicht erforderlich. Aber dennoch erinnerte ich mich bei der kleinen Kitty und ihrem Aufzug an die kleine Schlampe in mir und die Schublade mit den gewissen Strümpfen. Sie existiert ja. Bei Gelegenheit mal wieder Verkleiden spielen.
27. Dezember 2009


Ah – isch mus die wunderbare Roseline Russell eine Link schicken zu ihre Photographien à mon album. Sie misch gleich at erinnert à ma grand-tante Asta. Die Frisur, der Mantel, die Charme! So sähr ähnlisch! Elles se ressemblent à se confondre!

27. Dezember 2009
26. Dezember 2009

Ich sehe gerade wieder, wie wenig porentiefe Deutlichkeit Merkmal von Qualität ist. Das gilt unbedingt auch für Film. Und für Poesie. Und überhaupt. Diese Bilder vom 27. November 2009. Es war Jans Eröffnung jener Ausstellung und tatsächlich kam Mek mit seiner Schwester und seiner Gefährtin. Und ich fotografierte weder Mek, noch seine Schwester, noch seine Gefährtin. Aus einer Art Behutsamkeit. Manchmal passt es einfach nicht, man möchte lieber miteinander sprechen, nicht schießen. Jan kann ich abschießen, wie ich lustig bin. Da passt es immer. Wir tun uns schon nicht weh. Und dann die kleine Kitty oder Lucy oder wie sie auch immer heißt, Jans kleine Muse mit dem kessen Röckchen, Schuhen, Strümpfen. Ich dachte heute so im Halbschlaf, im Alphazustand (ich legte mich am Nachmittag ein bißchen hin) wie kokett in allem. Und wie unkokett ich dagegen. In allem. Mit meinem existenzialistischen Outfit, keine Strapse, keine Hackenschuhe, kein Schmollmund. Haha. Ich weiß, wie das geht, und was dazugehört, aber man muss dann auch mit den Konsequenzen leben. Und auf die hab ich meistens keine Lust. Nur neulich bei Sevenstar, ich war alleine unterwegs – da amüsierte es mich, nach Strich und Faden angebaggert zu werden. Von einem Mann, einem sehr attraktiven, und einer Frau, einer sehr gewitzten. Ich trug einen dunkelbraunen Rollkragenpullover und eine schwarze Hose, darüber mein Ledermäntelchen, das man auf fast jedem Foto sieht. Als ich den Mantel später in der Lounge des Hotel Amano auszog, starrte mich die blonde Lady an, als hätte ich einen kompletten Striptease hingelegt und versuchte energisch, Körperkontakt aufzunehmen, was mich sehr erheiterte. Wenn man ins Beuteschema trifft, sind Strapse nett, aber nicht erforderlich. Aber dennoch erinnerte ich mich bei der kleinen Kitty und ihrem Aufzug an die kleine Schlampe in mir und die Schublade mit den gewissen Strümpfen. Sie existiert ja. Bei Gelegenheit mal wieder Verkleiden spielen.
26. Dezember 2009
26. Dezember 2009
25. Dezember 2009

„Westberlin“… man sprach damals, hier im Westteil der Stadt von Berlin, aber in jedem Fall von „Westdeutschland“, wenn einer über Weihnachten zu den Eltern irgendwo im Rest der Republik fuhr. Gerade noch von Hamburg. Der Rest wurde Eintopf Westdeutschland. „Fährst du über Weihnachten zu deinen Eltern nach Westdeutschland?“. Und die Tüten-Paula auf dem Ku’Damm, an die kann ich mich auch noch genau erinnern… Jeannot hat da ein paar sehr schöne Erinnerungsbilder zusammengetragen, in seinem und Thorstens Buch berlin http://2010.eu.

25. Dezember 2009

Reich beschenkt worden. Nicht gestern. Das braucht es auch gar nicht, aber vorher. Von Januar bis Dezember. Und die zweite Jahreshälfte hat mir noch ein bißchen besser gefallen. Sogar Sachen hab ich gekriegt und mich darüber gefreut, obwohl ich gar keine Sachen haben wollte. Ein Telephon und eine schöne Holzschale aus Bali mit echtem Perlmutt drin, von der einzigen, echten Modeste. Und warme Umarmungen. Und ein Riesenplakat von der Oper in Toulouse, mit einem Foto drauf, das ich gemacht habe. Und ein lustiges Interview bei Fritz. Und Wiener Schnitzel im Brechtkeller mit Kartoffelsalat. Und viele andere Mahlzeiten und lustigen Momente und noch viel mehr, mit dem einzig anderen Verrückten, mit dem ich jeden Scheiß machen kann. Und viele liebe Menschen rundherum. Und mein Traum heute Nacht hat gar nicht gestimmt, dass mein Klapprechner weg ist und mein Internet. Ich bin dankbar. Und gesund. Du bist ein gutes Jahr.
25. Dezember 2009

„Westberlin“… man sprach damals, hier im Westteil der Stadt von Berlin, aber in jedem Fall von „Westdeutschland“, wenn einer über Weihnachten zu den Eltern irgendwo im Rest der Republik fuhr. Gerade noch von Hamburg. Der Rest wurde Eintopf Westdeutschland. „Fährst du über Weihnachten zu deinen Eltern nach Westdeutschland?“. Und die Tüten-Paula auf dem Ku’Damm, an die kann ich mich auch noch genau erinnern… Jeannot hat da ein paar sehr schöne Erinnerungsbilder zusammengetragen, in seinem und Thorstens Buch berlin http://2010.eu.

25. Dezember 2009
Und jetzt alle!
25. Dezember 2009

Reich beschenkt worden. Nicht gestern. Das braucht es auch gar nicht, aber vorher. Von Januar bis Dezember. Und die zweite Jahreshälfte hat mir noch ein bißchen besser gefallen. Sogar Sachen hab ich gekriegt und mich darüber gefreut, obwohl ich gar keine Sachen haben wollte. Ein Telephon und eine schöne Holzschale aus Bali mit echtem Perlmutt drin, von der einzigen, echten Modeste. Und warme Umarmungen. Und ein Riesenplakat von der Oper in Toulouse, mit einem Foto drauf, das ich gemacht habe. Und ein lustiges Interview bei Fritz. Und Wiener Schnitzel im Brechtkeller mit Kartoffelsalat. Und viele andere Mahlzeiten und lustigen Momente und noch viel mehr, mit dem einzig anderen Verrückten, mit dem ich jeden Scheiß machen kann. Und viele liebe Menschen rundherum. Und mein Traum heute Nacht hat gar nicht gestimmt, dass mein Klapprechner weg ist und mein Internet. Ich bin dankbar. Und gesund. Du bist ein gutes Jahr.
25. Dezember 2009
Und jetzt alle!
22. Dezember 2009
Formatieren und fermentieren. Sex & drugs and Rock’n’roll – alles gut und schön, aber alles zu seiner Zeit.
22. Dezember 2009
Formatieren und fermentieren. Sex & drugs and Rock’n’roll – alles gut und schön, aber alles zu seiner Zeit.
20. Dezember 2009
Dagelijkse Horoscoop van Maandag, 21 december 2009 voor Gaga, geboren 1 september 1965
Een verkwistende smaak
Werkzaam gedurende meerdere weken: Financieel kan deze transit voordeel brengen of moeilijkheden veroorzaken; alles hangt af van de wijze waarop u dit aspect hanteert. Er kunnen zich financiële mogelijkheden voordoen. De moeilijkheden komen voort uit het feit dat u tot extravagantie neigt. Niet zelden wilt u veel meer uitgeven dan uw beurs aan kan. U gaat vooral voor mooie kleren door de knieën, voor sieraden en kunstvoorwerpen om uw huis te verfraaien. Deze transit kan een gunstige invloed op financiële besprekingen uitoefenen. U bent in staat de zaken in uw voordeel af te wikkelen, want Venus geeft altijd het vermogen mensen naar uw hand te zetten. Investeringen zijn over het algemeen vrij gunstig. Vooral die in kunstvoorwerpen. Nogmaals, geef geen geld uit dat voor het dagelijks levensonderhoud was bestemd.
Voor vandaag geselecteerde transit:
Venus in het 2de Huis, 2, vanaf 21:53
werkende periode vanaf 21 december 2009 tot eind januari 2010
20. Dezember 2009
P L A Y W I T H F I R E !

[…]
20. Dezember 2009
P L A Y W I T H F I R E !

[…]
20. Dezember 2009
Dagelijkse Horoscoop van Maandag, 21 december 2009 voor Gaga, geboren 1 september 1965
Een verkwistende smaak
Werkzaam gedurende meerdere weken: Financieel kan deze transit voordeel brengen of moeilijkheden veroorzaken; alles hangt af van de wijze waarop u dit aspect hanteert. Er kunnen zich financiële mogelijkheden voordoen. De moeilijkheden komen voort uit het feit dat u tot extravagantie neigt. Niet zelden wilt u veel meer uitgeven dan uw beurs aan kan. U gaat vooral voor mooie kleren door de knieën, voor sieraden en kunstvoorwerpen om uw huis te verfraaien. Deze transit kan een gunstige invloed op financiële besprekingen uitoefenen. U bent in staat de zaken in uw voordeel af te wikkelen, want Venus geeft altijd het vermogen mensen naar uw hand te zetten. Investeringen zijn over het algemeen vrij gunstig. Vooral die in kunstvoorwerpen. Nogmaals, geef geen geld uit dat voor het dagelijks levensonderhoud was bestemd.
Voor vandaag geselecteerde transit:
Venus in het 2de Huis, 2, vanaf 21:53
werkende periode vanaf 21 december 2009 tot eind januari 2010
18. Dezember 2009

Tomas Erhart
Eine flüchtige, aber gute Begegnung. Ein Freitag bei Sevenstar, ich kam spät, Jan war schon wieder weg und auch andere brachen auf. Zum Beispiel Tomas Erhart. Schneller Reflex, impulsive Bemerkung – da stand Thorsten und verabschiedete ihn und seine weibliche Begleitung. Das mache ich eigentlich nicht, diese Fotos „kannst du dich bitte mal kurz hierhin stellen“. Ganz selten nur, wenn vielleicht ein bestimmter Hintergrund so ist, dass ich mir einen besonderen ikonographischen Zauber davon verspreche. Manchmal habe ich schnelle Reflexe, weil ich starke Energie spüre. Geistiges Potenzial. Scharfsinn, Souveränität. So war das in diesem Augenblick. Man spürt sehr, wenn jemand gut ist, in dem was er tut, auch wenn man gar nicht weiß, was das ist. Ich wollte nur diskret etwas davon einfangen, aber meine vorangegangene Bemerkung sprach eine andere Sprache. „Komm! Mach ein Foto!“ sagte er da plötzlich. Und ich drückte ab. Dann gab er mir seine Karte. Nur deshalb kenne ich den Namen und weiß jetzt, dass er Kameramann ist, ein sehr guter. Alles andere war auch unvorstellbar.
18. Dezember 2009

Tomas Erhart
Eine flüchtige, aber gute Begegnung. Ein Freitag bei Sevenstar, ich kam spät, Jan war schon wieder weg und auch andere brachen auf. Zum Beispiel Tomas Erhart. Schneller Reflex, impulsive Bemerkung – da stand Thorsten und verabschiedete ihn und seine weibliche Begleitung. Das mache ich eigentlich nicht, diese Fotos „kannst du dich bitte mal kurz hierhin stellen“. Ganz selten nur, wenn vielleicht ein bestimmter Hintergrund so ist, dass ich mir einen besonderen ikonographischen Zauber davon verspreche. Manchmal habe ich schnelle Reflexe, weil ich starke Energie spüre. Geistiges Potenzial. Scharfsinn, Souveränität. So war das in diesem Augenblick. Man spürt sehr, wenn jemand gut ist, in dem was er tut, auch wenn man gar nicht weiß, was das ist. Ich wollte nur diskret etwas davon einfangen, aber meine vorangegangene Bemerkung sprach eine andere Sprache. „Komm! Mach ein Foto!“ sagte er da plötzlich. Und ich drückte ab. Dann gab er mir seine Karte. Nur deshalb kenne ich den Namen und weiß jetzt, dass er Kameramann ist, ein sehr guter. Alles andere war auch unvorstellbar.
16. Dezember 2009
Eine Geschichte für sich.



Und wie ich einmal hundertfünfzig Bilder verlor. Ich muss an ein Interview denken, bevor es das Internet gab. Eine nach Los Angeles ausgewanderte Deutsche war mit Feuer in ihrem Haus konfrontiert. Einer dieser schwer zu löschenden Waldbrände. Eine sehr wohlhabende Frau. Sie hatte einen Filmmogul geheiratet. Sie erzählte, dass sie eine Kiste gepackt hat, mit den Dingen, die ihr am Wichtigsten sind, für den Fall, dass wieder ein Feuer ausbricht. In der Kiste waren Fotoalben von sich und ihrer Familie. Und ein paar Videocassetten mit Filmaufnahmen der ersten Lebensjahre ihres Kindes. Sonst nichts. Kein Schmuck, kein Geld.
Vor einigen Tagen war ich kurz davor ungefähr 159 Bilder hochzuladen. Ich machte ein paar schwerwiegende irreparable Fehler. Und diverse file recovery-Programme konnten nach einer Defragmentierungsorgie nur noch elf Bilder wiederherstellen. Der Rest vermurkste jpgs, bei denen auch eigens erfundene jpeg-Reparierungsprogramme aufgaben. Das war nicht weltbewegend. Nicht für den Erdkreis. Aber wie ich doch an diesen Augenblicken hänge. Die Bilder zeigten einen Entstehungsprozess eines noch größeren Bildes. Ein großes Bild einer großen Verrückten. Ich fing am 28. Oktober damit an und begann am 14. November die einzelnen Arbeitsschritte im detail zu fotografieren.
Ich war ganz verliebt in diese Makroaufnahmen von irgendeiner Ecke des Bildes, einem Schriftzug, einem von Hand gekritzelten Datum und dem Ort dahinter. 17. Mai 2008, Sakamoto. 14. Juni 2008, Berlin-Arizona. 27. September 2009, Hanflabyrinth. Jetzt schließe ich das Kapitel der nicht mehr auffindbaren Bilder. Ich habe ein paar verschwommene filmstills dazwischen geklebt. Damit es mehr Bilder werden. aber es werden nicht mehr 159. Ich hab sie ja auch im Kopf, das ist es gar nicht… ich wollte sie dir nur zeigen, Cosmic. Was ich da gemacht habe, all die Tage in meinem Atelier. Als ich nicht einmal mehr bloggte. Aber jetzt hängt es in deinem Badezimmer und vielleicht – nein sicher – komme ich mit meiner Kamera daran vorbei und mache noch einmal verrückte Nahaufnahmen von diesem materialisierten Monster, Bild und Leinwand gewordenem photostream, unserem Lebensstream. „Cosmic, a set on flickr“.
14. Dezember 2009
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76735761&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
…und fährst du gelinde, hin über mich im Winde, so werd‘ ich mich dir neigen, sprechend…
►watch on youtube
09. Dezember 2009
Herzdiät… Manchmal vergeht mir mein sonst sehr gesunder Appetit. Wenn ich sehr traurig bin. Diese Zeit vor Weihnachten ist geradezu dafür geschaffen. Man kann sie nur schlecht weiterempfehlen. Gibt es das wirklich, dass man sich in einer Phase der Niedergeschlagenheit Essen einverleibt, zuhauf? Mir vergeht jeder Drang nach Nahrungsaufnahme, wenn mir das Herz schwer ist. Oder Druck auf mir lastet. Diese Jahreszeit macht mir mehr Ängste als Freude. Ich erinnere mich zu sehr an vergangene Einsamkeiten. Und wiederkehrende. Ich erinnere mich zu sehr. Man darf sich nicht zu sehr an so ein Zeug erinnern, und soll sich nicht mit Erinnerung an Gewesenes und Nichterreichtes quälen. Nicht rufen. Nicht zurückrufen. In die Zukunft schauen. Immer nach vorne. Es ist gut, manche abgedroschenen Phrasen, die sehr klischeehaft Gutes transportieren, seit Jahren, Jahrhunderten, zu bemühen. Der ureigene Sinn ist immer ein guter. Man sollte sich um diesen ureigenen Sinn scheren und bemühen. Denn er liegt ja noch immer darin. Gute Sätze erinnern und berufen. Zum Beispiel „Alles wird gut“. Ich habe immer müde darüber gelächelt, als Nina Ruge diese abgedroschene Phrase als Verabschiedung ihrer Prominenten-Klatsch-Sendung zelebrierte. Aber jetzt verstehe ich es. Jetzt begreife ich, was das soll und kann. Alles wird gut, Ihr da draußen. Und dir raune ich es. Und jetzt trinke ich einen schönen Williams-Christ-Birnen-Brand. Auf alle, die dieses Blog seit Jahren verfolgen, obwohl ich euch böse bin, dass ihr mir zu wenig kommentiert, hört ihr!
09. Dezember 2009
Herzdiät… Manchmal vergeht mir mein sonst sehr gesunder Appetit. Wenn ich sehr traurig bin. Diese Zeit vor Weihnachten ist geradezu dafür geschaffen. Man kann sie nur schlecht weiterempfehlen. Gibt es das wirklich, dass man sich in einer Phase der Niedergeschlagenheit Essen einverleibt, zuhauf? Mir vergeht jeder Drang nach Nahrungsaufnahme, wenn mir das Herz schwer ist. Oder Druck auf mir lastet. Diese Jahreszeit macht mir mehr Ängste als Freude. Ich erinnere mich zu sehr an vergangene Einsamkeiten. Und wiederkehrende. Ich erinnere mich zu sehr. Man darf sich nicht zu sehr an so ein Zeug erinnern, und soll sich nicht mit Erinnerung an Gewesenes und Nichterreichtes quälen. Nicht rufen. Nicht zurückrufen. In die Zukunft schauen. Immer nach vorne. Es ist gut, manche abgedroschenen Phrasen, die sehr klischeehaft Gutes transportieren, seit Jahren, Jahrhunderten, zu bemühen. Der ureigene Sinn ist immer ein guter. Man sollte sich um diesen ureigenen Sinn scheren und bemühen. Denn er liegt ja noch immer darin. Gute Sätze erinnern und berufen. Zum Beispiel „Alles wird gut“. Ich habe immer müde darüber gelächelt, als Nina Ruge diese abgedroschene Phrase als Verabschiedung ihrer Prominenten-Klatsch-Sendung zelebrierte. Aber jetzt verstehe ich es. Jetzt begreife ich, was das soll und kann. Alles wird gut, Ihr da draußen. Und dir raune ich es. Und jetzt trinke ich einen schönen Williams-Christ-Birnen-Brand. Auf alle, die dieses Blog seit Jahren verfolgen, obwohl ich euch böse bin, dass ihr mir zu wenig kommentiert, hört ihr!
09. Dezember 2009
Oh wie geil. Sieben Streifen.
07. Dezember 2009

[sichere Nummer]
Der Goldraum. Der goldene Blumenraum. Der cosmische Bühnenraum. 21. November. Gaga Nielsen am Schlagzeug. Kopf aus, beat an.
07. Dezember 2009
Worüber soll ich als nächstes bloggen? Irgendwelche Wünsche? Man möchte ja nicht an der Kundschaft vorbei schreiben! Bin gerade etwas orientierungslos. Nicht im Leben. Nur im Blog. Einen Haufen Bilder und Filme in der Hinterhand, aber was geht in dem Leser oder der Leserin überhaupt vor, wenn er oder sie sich diese Unmengen Bilder mit wiederholten Protagonisten anschaut? Ich pflege hier ein schickes online-back up. Verlinkenderweise lasse ich teilhaben. Aber was das jemandem gibt oder nicht – keine Ahnung. Auf jeden Fall werde ich es weitertreiben, mein öffentliches Poesie- und Erinnerungsalbum. Man kann gar nicht dankbar genug sein, wenn man wie ich mit Menschen zu tun hat, die keine Hemmungen haben, neben anderen, auch meine hemmungslosen, eher privaten Nebenschauplatzdokumentationen in der Welt zu wissen. Die gaganische Akasha-Chronik. Zum Angucken. Sich selbst beim Altern beobachten. Schön altern. Eine Frage der Haltung. Und Liebe zur Patina. Die eigene Patina ehren.

7. Dezember 2009
Der 25. November 2009. Der poetrYclub hat endlich einen gescheiten Drummer gefunden und das muss man schon ein bißchen feiern. Im Il Ritrovo!


5. Dezember 2009

Und heute ist Cosmic live bei Trackback. Er wird ein Lied spielen, ein sehr schönes, mit einem Text von Friedrich Rückert. Um viertel vor Acht.

Ich bin die Blum‘ im Garten,
Und muß in Stille warten,
Wann und in welcher Weise
Du trittst in meine Kreise.
Kommst du, ein Strahl der Sonne,
So werd‘ ich deiner Wonne
Den Busen still entfalten
Und deinen Blick behalten.
Kommst du als Tau und Regen,
So werd‘ ich deinen Segen
In Liebesschalen fassen,
Ihn nicht versiegen lassen.
Und fährtest du gelinde
Hin über mich im Winde,
So werd‘ ich dir mich neigen,
Sprechend: Ich bin dein eigen.
Trackback kommt jeden Samstag von 18:00 – 20:00 Uhr auf Fritz, auch als Internetstream. Ich hatte schon mal davon gehört, aber die Sendung nie verfolgt. Nicht nur die Interviews am Ende sind interessant. Es ist doch tatsächlich eine ganze Sendung rund um die Blogosphäre und Internetkrempel. Schön gemacht von Marcus. Kann man auch immer später noch als podcast anhören. Läuft schön so nebenher.
26. November 2009
28. November 2009
Heute Ausflug nach Potsdam. Marlene-Dietrich-Allee 20! Ich mache mich fertig für meinen Besuch im Radio bei Marcus Richter von Radio Fritz. Marcus hat die Sendung trackback und ich darf kommen und später auch was sagen! Hoffentlich keinen Blödsinn. Was ziehe ich bloß an?!? Kid37 war auch schon drin und Mek und die Kaltmamsell und die haben es per Telephon gemacht. Ich wollte auch erst mit meinem schönen alten Telephon und habe bereits in Gedanken die Filmkamera aufgebaut. Aber dann hat Marcus zu kid37 am Telephon gesagt*, vielleicht schaffen wir es ja sogar, Gaga Nielsen vor’s Mikrophon zu zerren! Ich stelle mir das alles sehr nett vor und Marcus klingt auch immer sehr freundlich. Eigentlich auch ein bißchen wie jemand, der gerne Streiche spielt! Also ich freue mich und nehme meinen Fotoapparat mit und Cosmic will auch mitkommen und filmen! Dann könnt ihr alle sehen, wie es war. Bestimmt laufen dort viele wahnsinnig gut aussehende Radiomoderatoren herum. Die werde ich alle fotografieren! Sonne scheint auch. Super!
*) kann man hier anhören! ab Minute 39

26. November 2009
26. November 2009
E I N L A D U N G
o.k., Jan. Ich hab jetzt aus deinem facebook deine letzte Meldung rauskopiert und kleb sie hier rein:
„Vieni alla inaugurazione Venerdi 27.11 Schwedenstr. 16 ore 19 in poi ? more on: http://www.catonbed.de „
Das ist italienisch, wie meine weltgewandten Leser und Leserinnen bestimmt schon bemerkt haben und eine Einladung. Jan kennt ihr ja. Und wenn nicht, könnt ihr ihn morgen endlich mal kennenlernen! Morgen Abend also in der Schwedenstr. 16! Und ich bin auch da. Schon süß, wie Jan vorhin am Telefon meinte: „ach, kannste nicht vielleicht da in deinem Blog was schreiben? Eine Kleinigkeit?“ Ich natürlich wieder bockig: „Ich schreib nicht auf Bestellung und außerdem komm ich in der Ausstellung überhaupt nicht vor gna gna gna“. Was ja auch stimmt! Aber Jan ist nun mal ein lieber Freund und macht dauernd Fotos, für die das Wort eigentlich zu simpel ist. „Im Grunde bist du ja auch ein Blogger“, sage ich zu ihm. „Bau dir doch mal so eine Kommentarfunktion unter den Bildern ein, das wäre cool! Dann könnten die, die da waren, drunter schreiben „guck mal, da bin ich!“ Wäre doch nett!“. Findet Jan auch! Also guck mal nach so einem Code, wie du das einbaust, auf deiner Seite. So, genug Reklame für heute! Also noch mal, morgen 27. November 2009 im Wedding, in der Schwedenstr. 16 um 19:00 Uhr gibt es eine Ausstellungseröffnung von und mit Jan Sobottka und noch einem anderen Irr Künstler! Noch irgendwas unklar? Ah ja – ein Foto könnte ich ja noch einkleben hier. Ist aber nicht von ihm, sondern von mir. Jan macht ja in Farbe. Wisst ihr ja!

Jan Sobottka + Ruth Pläcking
25. November 2009
http://blip.tv/scripts/flash/showplayer.swf?enablejs=true&file=http%3A//blip.tv/rss/flash/1406714&feedurl=http%3A//gagavision.blip.tv/rss/&autostart=false&brandname=gaga%20nielsen&brandlink=http%3A//gagavision.blip.tv/
Zensur ist für mich kein Problem! Ich akzeptiere derlei Wünsche und beuge mich und sorge aktiv dafür, dass der unerwünschte, von mir hochgeladene Schmuddelcontent nicht mehr sichtbar ist! Friede, Freude und Eierkuchen sind mir einfach irgendwo unheimlich wichtig und so du. Gerade unter Künstlern muss da eine gewisse Solidarität herrschen, in der Hinsicht, dass man sich prinzipiell diktieren lässt, wo die Kunst anfängt und aufhört! Man muss sich mal vorstellen, wie peinlich, wenn wichtige Galeristen bemerken würden, dass einer ihrer Künstler schon mal Kontakt mit Gaga Nielsen und ihrer Kamera hatte! Peinlich, einfach peinlich! Die hält ja einfach auf alles drauf. Jeden Scheiß! Die filmt zum Beispiel einfach nur, dass Leute lachen. Ist doch peinlich so was. Gar keine richtige Handlung drin, nur kindisches Gekicher! Da gerät man als seriöser Künstler ja regelrecht ins Zwielicht, wenn man derartige Auswüchse nicht unterbindet. Die hat wahrscheinlich nicht genug zu tun, diese Gaga Nielsen, dass sie ihren privaten Kram hier verbreiten muss und Filme mit Betrunkenen! Man schämt sich ja fast schon für sie. Der Betroffene, also das Opfer (und das kann man ja wohl mit Fug und Recht behaupten) hat völlig korrekt von einem „unsäglichen Video“ gesprochen, das er jetzt auch noch bei mefeedia entdeckt hat, obwohl er die Entfernung auf den anderen Gaga Nielsen-Channels schon vor Monaten angemahnt hatte! Die macht einfach was sie will! Schrecklich, diese Gaga Nielsen.
24. November 2009

Cosmic chez les bouquinistes […]
Cosmic, le français à Berlin, chez les bouquinistes, Café Einstein (Einspännär, Sachärtarte, Apfelstrudäl, Chocolat, Schlagobers), films du cinema, Brechtkellär (Wiener Schnitzel und Backhendl de Helene Weigel, Bière). Isch glaub, ihm at gefallen à Berlin. Auptsach, Café, Croissant et Gauloises – odär war Gitanes? Je ne sais pas encore. Isch glaub, ihm at gefallen.
15. November 2009

Frau Nielsen ist dann mal weg. Also da!

15. November 2009

Frau Nielsen ist dann mal weg. Also da!

15. November 2009
Sehr schöne Sachen dabei. Besonders dieses und jenes. Die puscheligen Sorten mag ich besonders gerne.
12. November 2009
Zum Beispiel Zeug neu verkabeln. Zwei vorhandene alte, kaum benutzte Fernseher, DVD-Dingens, alten VHS-Rekorder, Radio-Teil der Festplattenanlage. Herumliegende VHS-Cassetten und herumliegende Hüllen wiedervereinigen. Herumliegende CDs und herumliegende CD-Hüllen s. o.
Dabei läuft seit Jahren das erste mal wieder ein Radiosender. Hört sich eigentlich noch genauso an wie vor zehn Jahren, als ich noch Radio hörte. Die Lieder sind immer noch gleich, Oldies but Goldies. Ach so, das liegt wahrscheinlich am Sender. Es gibt ja angeblich mehrere. Und dazwischen nervige Verkehrsansagen und unsinnige Bemerkungen von Moderatorinnen mit leicht hysterischem Tonfall. Ich glaub ich muss mal den Sender wechseln. Das ist ja sehr nervig. Wie früher halt! Aber selbst per Zufallsmodus überrascht mich der Musik-Content auf meiner Festplatte nicht mehr. Mal schauen was bei Renner seinem Motor FM läuft. Lenkt jedenfalls irgendwie ab und man kann nebenher aufräumen!
12. November 2009
Zum Beispiel Zeug neu verkabeln. Zwei vorhandene alte, kaum benutzte Fernseher, DVD-Dingens, alten VHS-Rekorder, Radio-Teil der Festplattenanlage. Herumliegende VHS-Cassetten und herumliegende Hüllen wiedervereinigen. Herumliegende CDs und herumliegende CD-Hüllen s. o.
Dabei läuft seit Jahren das erste mal wieder ein Radiosender. Hört sich eigentlich noch genauso an wie vor zehn Jahren, als ich noch Radio hörte. Die Lieder sind immer noch gleich, Oldies but Goldies. Ach so, das liegt wahrscheinlich am Sender. Es gibt ja angeblich mehrere. Und dazwischen nervige Verkehrsansagen und unsinnige Bemerkungen von Moderatorinnen mit leicht hysterischem Tonfall. Ich glaub ich muss mal den Sender wechseln. Das ist ja sehr nervig. Wie früher halt! Aber selbst per Zufallsmodus überrascht mich der Musik-Content auf meiner Festplatte nicht mehr. Mal schauen was bei Renner seinem Motor FM läuft. Lenkt jedenfalls irgendwie ab und man kann nebenher aufräumen!
12. November 2009
Inspiration ist so ein zarter Vogel. Da ging ich gestern zur U-Bahn und hatte plötzlich eine schöne, alberne, genial passende Phantasie. Sie schien mir so leicht wieder abrufbar. Aber ich habe sie auf dem Weg verloren. Vielleicht kommt sie wieder. Wenn ich den Weg noch einmal entlanggehe. Morgen oder übermorgen. Was war das nur, es brachte mich innerlich zum lachen. Heute wie verschüttet. Man muss sich manchmal an die Ratschläge erinnern, die man für andere im Fall parat hätte. Zum Beispiel, nicht in Gedankenschleifen hängen zu bleiben. Einen anderen Fokus suchen. Einen starken anderen Fokus, der Taten braucht. Das ist sehr heilsam, die Zeit der Abwesenheit von Inspiration so zu nutzen. Und dann fliegt er plötzlich wieder, der kleine Vogel.
12. November 2009
Unbedingt Schwarzbrot! Vor einiger Zeit brannte mein Toaster durch, nachdem er schon dreimal Feuer entfacht hatte. Den Aufsatz hab ich behalten und keinen neuen Toaster gekauft. Seitdem röste ich Brot, indem ich den Aufsatz auf die Herdplatte stelle. Funktioniert einwandfrei und nimmt viel weniger Platz weg!
12. November 2009
Hat mich gerade erfreut. Ist aber nichts Neues. Macht ja nichts.
http://blip.tv/scripts/flash/showplayer.swf?enablejs=true&file=http%3A//blip.tv/rss/flash/1994738&feedurl=http%3A//gagavision.blip.tv/rss/&autostart=false&brandname=gaga%20nielsen&brandlink=http%3A//gagavision.blip.tv/
Auf meiner facebook-Seite hab ich nur fünf links zu ein paar meiner Filmchen. Der da oben ist dabei. Will sagen, dort befindet sich nichts, was nicht schon früher woanders zu sehen gewesen wäre. Kein Befindlichkeitsrapport, keine Verlinkungen zu Dingen, die mich beschäftigen. Keine Dynamik. Die hab ich gerne hier, aber alles andere sind Nebenschauplätze. Ich hab geguckt, ob ich den Content noch mehr reduzieren kann und hab den kleinen Film deshalb gerade noch mal angeschaut und gerne gemocht und drin gelassen. Und zehn Fotos. Mehr nicht. Wenn ich wieder (haha) etwas Weltbewegendes mache, kommt vielleicht noch einer dazu. Es waren auch mal drei links mehr, zu ein, zwei Blogeinträgen hier und meinem Opus 12. Dann kamen Kommentare oder eben auch nicht und ich hab keine Lust auf doppelte Buchführung und hab es wieder gelöscht. Wenig Identifikation mit diesem Angebot. Oder vielmehr mit dessen Nutzungsmöglichkeiten. Ist nur eine Art Visitenkarte, „ja – o.k. – ich habe davon gehört“, meinen Fußabdruck hinterlassen, bei Vernetzungsdrang. Durch den Minimal-Content ensteht kein Verlustgefühl, wenn das Ding mal durch ist, aus der Mode oder eine neue Kommunikationsspaßsau durchs Dorf getrieben wird.
Neulich hat mich einer eingeladen, der Gruppe beizutreten „facebook muss kostenlos bleiben“ oder so ähnlich. Habe ich sehr entspannt auf ‚ignore‘ geklickt. Eigentlich fände ich es sogar nicht schlecht, wenn es etwas kosten würde. Dann überlegte sich vielleicht so mancher, dass es für eine kostenpflichtige Nutzung doch zu flach ist. Finde ich nebenbei auch eine seltsame Haltung, für etwas, das einem wertvoll ist, nichts bezahlen zu wollen. Geradezu schäbig. Ich staune ja immer noch, dass es kostenlos möglich ist, ein Blog zu haben, das man auch noch nach seinen Wünschen anpassen kann, hässliche Werbung nur sichtbar über Google-Suchergebnis-Zugriff. Für flickr bezahle ich alle zwei Jahre eine Pauschale, die aber so gering ist, dass ich fast darüber lachen muss. Vor allem bei der Möglichkeit, dermaßen viel content hochzuladen. Ich habe mittlerweile fast 15.000 Bilder bei flickr. Und twoday immer noch umsonst. Eigentlich etwas schäbig von mir, dass ich nicht die kostenpflichtige Variante nehme, bei der man die Werbung auch über Suchergebnis nicht sieht. Ist eigentlich nicht ganz korrekt von mir. Wenn ich bedenke, dass mir die Seite ja doch viel Freude bereitet. Okay, ich gebe meinen Content zurück. Als Dankeschön! Das hier ist wirklich etwas völlig anderes als ein Allerwelts-Vernetzungstool. Mein Wohnzimmer. Meine Küche. Badezimmer. Schreibstube. Balkon. Manchmal sogar mein Schlafzimmer. Sogar die Tapete durfte ich selber aussuchen! Ach, hier ist es am Schönsten.
11. November 2009

Gestern im Proberaum, mit neuem Drummer!

10. November 2009



Im Regen stehen und Propagandareden der Siegermäch Besatzer anhö ist mitunter wahnsinnig anstrengend, danach benötigt man eine dem Anlass angemessene Stärkung! Aber die Engel waren Eins A! Stehen einfach so rum, oben auf den Dächern und sehen gut aus!

Dass wir vor Herrn Bon Jovi und der Dominoanschubsaktion wegen drohender Durchnässung und umsonst und draußen Fernseh schauen wieder gegangen sind, schreib ich vielleicht lieber nicht. Das stieße sicher auf Unverständnis bei der Bevölkerung außerhalb! Der Kabelanschlussadapter vom Fernseher ist dann auch pünktlich bei der ersten Strophe von Herrn Jovis englischem Hauruck-Schlager kaputtgegangen, aber die anti-imperialist vegetarische Gedenkpizza hat prima geschmeckt, auf beiden Seiten! Stattdessen alte Videos geguckt, zum Beispiel Romy und Burkhard Driest. „Sie gefallen mir, sie gefallen mir sehr!“
10. November 2009



Im Regen stehen und Propagandareden der Siegermäch Besatzer anhö ist mitunter wahnsinnig anstrengend, danach benötigt man eine dem Anlass angemessene Stärkung! Aber die Engel waren Eins A! Stehen einfach so rum, oben auf den Dächern und sehen gut aus!

Dass wir vor Herrn Bon Jovi und der Dominoanschubsaktion wegen drohender Durchnässung und umsonst und draußen Fernseh schauen wieder gegangen sind, schreib ich vielleicht lieber nicht. Das stieße sicher auf Unverständnis bei der Bevölkerung außerhalb! Der Kabelanschlussadapter vom Fernseher ist dann auch pünktlich bei der ersten Strophe von Herrn Jovis englischem Hauruck-Schlager kaputtgegangen, aber die anti-imperialist vegetarische Gedenkpizza hat prima geschmeckt, auf beiden Seiten! Stattdessen alte Videos geguckt, zum Beispiel Romy und Burkhard Driest. „Sie gefallen mir, sie gefallen mir sehr!“
10. November 2009

Bonnie and Clyde were pretty lookin‘ people but I can tell you people they were the devil’s children. […]
10. November 2009

Bonnie and Clyde were pretty lookin‘ people but I can tell you people they were the devil’s children. […]
10. November 2009



Da waren wir auch. Im Science Center. Phantastische Architektur von Gnädinger Architekten. Sehr super, die Prothesenhand, die ausschaut wie echt und die Kaffeetasse am zierlichen Henkel mit Daumen und Zeigefinger greift. Einfach großartig.
09. November 2009
09. November 2009
06. November 2009
Meine Tante Asta war schon super!
Auch ein bißchen irre, aber das bin ich ja auch. Liegt halt in der Familie! Ich war ja erst sechseinhalb, als Tante Asta gestorben ist, aber ich kann mich noch genau an sie erinnern! Am liebsten bin ich immer auf ihrem Schoß gesessen und hab mir die alten Geschichten erzählen lassen, wo sie noch in Berlin gewohnt hat und tolle Parties gefeiert. In Ihrer Wohnung in der Fasanenstraße in Charlottenburg! Das muss super gewesen sein. Heute ist die Wohnung von Tante Asta eine Pension und manchmal, wenn ich ein bißchen sentimental bin, gehe ich da hin und spreche in Gedanken mit Tante Asta. Danach geht es mir immer gleich viel besser und ich bin guter Dinge!
06. November 2009
Meine Tante Asta war schon super!
Auch ein bißchen irre, aber das bin ich ja auch. Liegt halt in der Familie! Ich war ja erst sechseinhalb, als Tante Asta gestorben ist, aber ich kann mich noch genau an sie erinnern! Am liebsten bin ich immer auf ihrem Schoß gesessen und hab mir die alten Geschichten erzählen lassen, wo sie noch in Berlin gewohnt hat und tolle Parties gefeiert. In Ihrer Wohnung in der Fasanenstraße in Charlottenburg! Das muss super gewesen sein. Heute ist die Wohnung von Tante Asta eine Pension und manchmal, wenn ich ein bißchen sentimental bin, gehe ich da hin und spreche in Gedanken mit Tante Asta. Danach geht es mir immer gleich viel besser und ich bin guter Dinge!
05. November 2009
Alles wird gut, Schnuffi.




