Alles wird gut, Schnuffi.

05. November 2009
Manchmal sind die Teaser der zusätzlichen Nicht-ganz-gratis-Tageshoroskop-Features von http://Astro.com doch wirklich keck formuliert. Zum morgigen Transit Merkur Sextil Uranus, exakt um 11:23, aktuell vom 5. November 2009 bis 7. November 2009 kommt bei Klick auf „Liebeshoroskop für diesen Transit anzeigen“ folgender Text:
Sicherlich haben Sie in bestimmten Lebensbereichen das Gefühl, alles ganz anders machen zu wollen als die Normalbürgerin. Diese eigenwillige […]

Da bin ich ja mal sehr gespannt, wie sich das morgen praktisch auswirkt. Super auch, dass man nicht weiß, wie der Text weitergeht, das lässt praktisch alle Möglichkeiten offen und Spielraum für – äh quasi – alles!

03. November 2009
Sehr starke Identifikation mit dem eigenen Werk. Kann man nicht anders sagen. Beinah tief gestapelt. Manischer Anteil. Absolutistisch auch. Haha. Aber ich gestehe jedem sein eigenes Werk zu. Viel Freude und Erfolg dabei. Ich kann gut andere sein lassen. Hauptsache, die Grenzen werden eingehalten. Starkes Interesse an reinen Energieformen. Feuer. Wasser. Luft. Erde. Nicht durcheinanderbringen. Nicht vermengen. Besser gesagt: nicht falsch kombinieren. Das hebt die ureigene Funktion auf. Intelligente Verbindungen dagegen zeitigen fruchtbare Ergebnisse. Nicht Wasser auf Feuer. Wasser auf Erde (gebiert Luft…). Nicht Erde auf Feuer. Luft zu Feuer. Kraft der Flamme. Virtuose Alchemie. Oder sein lassen. Jedes Element für sich. Wirkt immer. (im Zweifel). Wasser zu Wasser. Luft zu Luft. Feuer zu Feuer. Erde zu Erde.
03. November 2009
Wenden wir uns schönen Dingen zu.
03. November 2009
Meine Lieben.
Neulich schrieb Sascha in seinem facebook „nervbook faced“. Das klaue ich gerne. Ich bin gerade wieder sehr unbegeistert darüber, in welch beschränkter Weise damit elitäre Pseudokontakte zelebriert werden. Jede/r Dritte (von mir frei aus dem Bauch heraus erfundene Zahl!) hat mittlerweile so einen blöden Account und ich kann meiner Freundin nur aus zweiter Hand vermitteln, inwiefern ich dort etwas kommuniziert habe, was sie vielleicht auch amüsiert hätte, weil sie so einen Account halt nicht hat, und nicht bloß deswegen haben will, was auch mein Verständnis hat. Mir erschließt sich überhaupt nicht der Sinn von diesem hinter-den-Kulissen-Getue mit Anmeldungsnötigung. Schließlich kriegen die facebook-Macher ja auch kein Geld von mir. Ich kommuniziere gerne in breitmöglichster Zugänglichkeit, ansonsten mail ich halt persönlich. Gerade schrieb ich das an eine „Pinnwand“ unter einen Link zu meinem Blog, weil ich mich eigentlich ärgere, dass mir dieser Link nix bringt! Zeigefreudig wie ich bin!
Das also schrieb ich gerade. Und weil Ihr anderen das nicht lesen könnt und schließlich alle Welt wissen soll, was ich mir so zusammendenke, kopier ich es hier hin. Mach ich jetzt vielleicht immer!
Gaga Nielsen
Nervbook krankt u. a. daran, dass man genötigt wird, dem Verein beizutreten und „Freunde“ werden muss, um sich mal was anzuschauen. Das ist natürlich ein sehr schwacher Multiplikatoreffekt. Ein zu selektiver Kreis mit Pseudobindungen. Blogs sind in dieser Hinsicht demokratischer, liberaler, unrestriktiv. Jede/r kann die Einträge sehen und kommentieren, ohne gleich Vereinsmitglied zu werden. Fällt mir gerade auf, weil ich meine Albernheiten gerne breit streue und niemandem einen Link zu meinem Blödsinn schicken kann, weil’s ja keiner außer den „Freunden“ lesen könnte. Doof! Ich gehe jetzt wieder zu meinem Blog.
03. November 2009
Meine Lieben.
Neulich schrieb Sascha in seinem facebook „nervbook faced“. Das klaue ich gerne. Ich bin gerade wieder sehr unbegeistert darüber, in welch beschränkter Weise damit elitäre Pseudokontakte zelebriert werden. Jede/r Dritte (von mir frei aus dem Bauch heraus erfundene Zahl!) hat mittlerweile so einen blöden Account und ich kann meiner Freundin nur aus zweiter Hand vermitteln, inwiefern ich dort etwas kommuniziert habe, was sie vielleicht auch amüsiert hätte, weil sie so einen Account halt nicht hat, und nicht bloß deswegen haben will, was auch mein Verständnis hat. Mir erschließt sich überhaupt nicht der Sinn von diesem hinter-den-Kulissen-Getue mit Anmeldungsnötigung. Schließlich kriegen die facebook-Macher ja auch kein Geld von mir. Ich kommuniziere gerne in breitmöglichster Zugänglichkeit, ansonsten mail ich halt persönlich. Gerade schrieb ich das an eine „Pinnwand“ unter einen Link zu meinem Blog, weil ich mich eigentlich ärgere, dass mir dieser Link nix bringt! Zeigefreudig wie ich bin!
Das also schrieb ich gerade. Und weil Ihr anderen das nicht lesen könnt und schließlich alle Welt wissen soll, was ich mir so zusammendenke, kopier ich es hier hin. Mach ich jetzt vielleicht immer!
Gaga Nielsen
Nervbook krankt u. a. daran, dass man genötigt wird, dem Verein beizutreten und „Freunde“ werden muss, um sich mal was anzuschauen. Das ist natürlich ein sehr schwacher Multiplikatoreffekt. Ein zu selektiver Kreis mit Pseudobindungen. Blogs sind in dieser Hinsicht demokratischer, liberaler, unrestriktiv. Jede/r kann die Einträge sehen und kommentieren, ohne gleich Vereinsmitglied zu werden. Fällt mir gerade auf, weil ich meine Albernheiten gerne breit streue und niemandem einen Link zu meinem Blödsinn schicken kann, weil’s ja keiner außer den „Freunden“ lesen könnte. Doof! Ich gehe jetzt wieder zu meinem Blog.
3. November 2009


DER GROßE COSMIGAGA-FOTOROMAN!
In dieser Folge: Gaga lernt telephonieren und lädt Cosmic über Telephon zum Torte-Essen ein!


TORTE & TELEFON!
3. November 2009


DER GROßE COSMIGAGA-FOTOROMAN!
In dieser Folge: Gaga lernt telephonieren und lädt Cosmic über Telephon zum Torte-Essen ein!


TORTE & TELEFON!
1. November 2009
And so, my fellow Bloggers:
Ask not What Poetry Can Do for You – Ask What You Can Do for Poetry!*
Gaga F. Kennedy
*Poetisierung der Welt!
31. Oktober 2009

Küchenchef Cosmic backt mit seiner Auszubildenden Sachertorte. Lehrling Gaga hat die Créme double vergessen. Außerdem hat sie beim Eiertrennen vielleicht nicht richtig aufgepasst und es war ein Klecks Eigelb mit drin und vielleicht ist der Kuchen deswegen nicht so viel aufgegangen, wie man es immer auf den Fotos sieht. Aber beste Zutaten! Die Beschriftung hab ich ganz alleine gemacht, ohne Hilfe! […]

Außerdem habe ich jetzt auch Telephon:

Von Cosmic geschenkt gekriegt! Ich habe es auch schon ausprobiert. Man kann wählen, anrufen, sprechen und auflegen. Es klingelt auch sehr schön. Eben alles was man braucht! Außerdem macht es schön tuut tuut und beim Telephonieren hat man immer so ein leichtes Knistern in der Leitung!
1. November 2009
And so, my fellow Bloggers:
Ask not What Poetry Can Do for You – Ask What You Can Do for Poetry!*
Gaga F. Kennedy
*Poetisierung der Welt!
31. Oktober 2009

Küchenchef Cosmic backt mit seiner Auszubildenden Sachertorte. Lehrling Gaga hat die Créme double vergessen. Außerdem hat sie beim Eiertrennen vielleicht nicht richtig aufgepasst und es war ein Klecks Eigelb mit drin und vielleicht ist der Kuchen deswegen nicht so viel aufgegangen, wie man es immer auf den Fotos sieht. Aber beste Zutaten! Die Beschriftung hab ich ganz alleine gemacht, ohne Hilfe! […]

Außerdem habe ich jetzt auch Telephon:

Von Cosmic geschenkt gekriegt! Ich habe es auch schon ausprobiert. Man kann wählen, anrufen, sprechen und auflegen. Es klingelt auch sehr schön. Eben alles was man braucht! Außerdem macht es schön tuut tuut und beim Telephonieren hat man immer so ein leichtes Knistern in der Leitung!
26. Oktober 2009
Kann mich nicht erinnern, wann mir zuletzt ein Gericht so missraten ist. Gut, dass ich mein einziger Gast war. Ich werde mich bitten, die Reste diskret zu entsorgen. Kein Wunder, dreifach lädiert. Armsehne entzündet, Halsweh, Bauchleiden. Aber es könnte noch schlimmer werden. Ich könnte nicht mehr laufen können. Auch muss ich nicht erbrechen. Und es gibt Hoffnung, dass es morgen schon ein wenig besser ist! Haarausfall habe ich auch nicht. Oder Pocken. Oder Geschwüre. Jedenfalls, keine, von denen ich wüsste. Ich bin dankbar! Und guter Dinge! Ich werde früh schlafen gehen und den Abwasch erledigen. Oder vielleicht besser umgekehrt. Fotos heute keine! Beim Nachausegehen fiel mir auf den letzten hundert Metern ein, dass heute jemand Geburtstag hat, mit dem ich mal etwas zu tun hatte, was ich heute um keinen Preis der Welt mehr mit ihm zu tun haben möchte. Mir wurde beinah schlecht bei dem Gedanken. Eigentlich ja traurig. Ist doch schöner, sich mit einer Spur Sentimentalität zurückzuerinnern. Aber nichts. Ich bin geradezu bestürzt über meine Gleichgültigkeit. Schwamm drüber!
27. Oktober 2009
Also!
26. Oktober 2009
Kann mich nicht erinnern, wann mir zuletzt ein Gericht so missraten ist. Gut, dass ich mein einziger Gast war. Ich werde mich bitten, die Reste diskret zu entsorgen. Kein Wunder, dreifach lädiert. Armsehne entzündet, Halsweh, Bauchleiden. Aber es könnte noch schlimmer werden. Ich könnte nicht mehr laufen können. Auch muss ich nicht erbrechen. Und es gibt Hoffnung, dass es morgen schon ein wenig besser ist! Haarausfall habe ich auch nicht. Oder Pocken. Oder Geschwüre. Jedenfalls, keine, von denen ich wüsste. Ich bin dankbar! Und guter Dinge! Ich werde früh schlafen gehen und den Abwasch erledigen. Oder vielleicht besser umgekehrt. Fotos heute keine! Beim Nachausegehen fiel mir auf den letzten hundert Metern ein, dass heute jemand Geburtstag hat, mit dem ich mal etwas zu tun hatte, was ich heute um keinen Preis der Welt mehr mit ihm zu tun haben möchte. Mir wurde beinah schlecht bei dem Gedanken. Eigentlich ja traurig. Ist doch schöner, sich mit einer Spur Sentimentalität zurückzuerinnern. Aber nichts. Ich bin geradezu bestürzt über meine Gleichgültigkeit. Schwamm drüber!
26. Oktober 2009


….eben backstage! Aber mitunter spielen sich auch auf der Bühne interessante Dinge ab! Gestern, Rockpalast im H.O.F.23 in Weißensee.





Später im Ritrovo. Pizza mit scharfer Salami und Bier. Anschließend Patientenversorgung. Zwiebelwickel! Zunächst leistete der Patient Widerstand, doch ich blieb unerbittlich. Eine gewisse Strenge gehört einfach dazu, schließlich wissen die Kranken in den meisten Fällen gar nicht, welche Behandlung indiziert ist. Immerhin habe ich drei Minuten im Internet reche Jahre Fernstudium hinter mir. Der Schwesternberuf liegt mir eben. Eine sehr befriedigende Tätigkeit! Auch der Nachtdienst belastet mich nicht. Die dankbaren Augen meines Patienten sind mir Lohn und Ansporn zugleich!
23. Oktober 2009

Telefonprotokoll 22. Oktober 2009, 23:55 Uhr
GAGA:
Jan, du hast doch das Foto gesehen, das ich in schwarzweiß in den Blogeintrag zu Niedersätz und Ostrowski getan habe? Das ist wirklich ein sehr schönes Foto! Auch in Farbe! Eigentlich eines der schönsten Fotos, die du von mir gemacht hast. Das könntest du doch eigentlich in die Strecke mit den Bildern von mir hochladen. Es ist wirklich schön! Dann verlinke ich es hinter der schwarzweiß-Version!
JAN:
Ach das, zwischen meinen Beinen…? Ja, das ist ein schönes Foto. So will man Frauen haben! Haha! Ja, schön! Das ist ja eigentlich völlig egal, wo man das reinbaut. Passt überall.
GAGA:
Genau! Ich passe überall!
JAN:
Könnte ich ja auch auf die dritte Seite!
GAGA:
Au ja! Auf die dritte Seite!
JAN:
Oder bei Baselitz!
GAGA:
Haha! Baselitz…! Welche Strecke wird denn am meisten geguckt? Da baust du es ein!
JAN:
Na der Baselitz! Die Baselitz-Strecke wird schon am meisten geguckt!
GAGA:
Also dann bei Baselitz! War ich eben bei Baselitz! Gaga Nielsen ist eben überall!
JAN:
Kann ich machen!
GAGA:
Super!
JAN:
hahaha
GAGA:
hihihi
24. Oktober 2009
be careful
24. Oktober 2009
be careful
23. Oktober 2009

Telefonprotokoll 22. Oktober 2009, 23:55 Uhr
GAGA:
Jan, du hast doch das Foto gesehen, das ich in schwarzweiß in den Blogeintrag zu Niedersätz und Ostrowski getan habe? Das ist wirklich ein sehr schönes Foto! Auch in Farbe! Eigentlich eines der schönsten Fotos, die du von mir gemacht hast. Das könntest du doch eigentlich in die Strecke mit den Bildern von mir hochladen. Es ist wirklich schön! Dann verlinke ich es hinter der schwarzweiß-Version!
JAN:
Ach das, zwischen meinen Beinen…? Ja, das ist ein schönes Foto. So will man Frauen haben! Haha! Ja, schön! Das ist ja eigentlich völlig egal, wo man das reinbaut. Passt überall.
GAGA:
Genau! Ich passe überall!
JAN:
Könnte ich ja auch auf die dritte Seite!
GAGA:
Au ja! Auf die dritte Seite!
JAN:
Oder bei Baselitz!
GAGA:
Haha! Baselitz…! Welche Strecke wird denn am meisten geguckt? Da baust du es ein!
JAN:
Na der Baselitz! Die Baselitz-Strecke wird schon am meisten geguckt!
GAGA:
Also dann bei Baselitz! War ich eben bei Baselitz! Gaga Nielsen ist eben überall!
JAN:
Kann ich machen!
GAGA:
Super!
JAN:
hahaha
GAGA:
hihihi
23. Oktober 2009
Mundane Ereignisse:
Sonne betritt Skorpion.
[exakt um 08:43]
22. Oktober 2009
Gaga aua
23. Oktober 2009
Mundane Ereignisse:
Sonne betritt Skorpion.
[exakt um 08:43]
22. Oktober 2009
Gaga aua
22. Oktober 2009
Zunächst bei Niedersätz in der Fasanenpassage, im Antiquariat und der kleinen Galerie. Fotos und Videos von und über Charles Gatewood werden gezeigt, mit nackigen Frauen unter der Dusche, die sich toll wild mit Schuhwichse bemalt hatten, was ja immer ein Hingucker ist. Eine sichere Nummer sozusagen. Nebenher kabbalistisches Crowley-Arkana-Kraut-und-Rüben-Gerede von einem berühmt berüchtigten, auf mich äußerst diabolisch wirkenden Vernissagen-Rentner, den man zuverlässig bei jeder Sardinenbüchsenöffnung antrifft und dessen Fotos ich immer lösche, weil er mir unheimlich ist und die Bilder eigentlich in „Rosemary’s Baby“ gehören.
Derweil zieht unser anderer Nassauer mit der rotblonden Prinz-Eisenherz-Gedenk-Frisur (dessen Bilder ich ebenfalls immer lösche bzw. gar nicht mehr mache, weil er, vorsichtig ausgedrückt, nicht genug hergibt) einen verknitterten Zettel aus dem ewig grünlich-gräulichen Jackett. Ein Einkaufszettel? Ach wo. Eine mit winziger Bleistift-Schrift akribisch handgekritzelte Liste der abzuarbeitenden Vernissagen, dabei mit beeindruckender Schamlosigkeit erwägend, welche der noch anstehenden Galerieeröffnugen erfahrungsgemäß die gehobenere Weinqualität bieten würde. Jan und ich gucken uns einen ganz kurzen Moment ratlos an und gehen dann der Neugier halber auch hin, zum nächsten Posten auf der to do-Liste. Martin von Ostrowski. Selten genug, dass man sich die Bilder anschaut. Martin von Ostrowski hat ein paar schöne Sachen gemacht. Vor allem der riesige Schädel tut es mir an. Ich mag das meiste gerne, was er da hingehängt hat. Und so sauber gemalt! Und so schön groß! Und bunt! Doch, doch. Ostrowski ist ein Guter. Ich weiß es wie gestern. Aber an den Wein kann ich mich beim besten Willen nicht mehr erinnern. 5. Juni 2008.

Foto: catonbed
P.S. hier verstecken sich ein paar Filmsequenzen von diesem Abend
21. Oktober 2009
21. Oktober 2009
21. Oktober 2009

Frühstück, 11. Mai 2008. Die übrigen vierundzwanzig Bilder gibt’s zum Nachtisch. Später mal, wenn ihr groß seid und die Tante ihre Geheimschatulle öffnet!
19. Oktober 2009

Diese Dame war auch so eine Erscheinung, wo man automatisch, quasi reflexartig die Kamera positioniert. Dabei nicht sympathisch. Auch nicht völlig unsympathisch. Eher irgendetwas dazwischen. Jan flüsterte „Schauspielerin, soll irgendeine Schauspielerin wohl sein…“ Auf jeden Fall ein interessanter Typ, mit kompliziertem Make up und hochhackigen Schuhen, die man leider nicht sieht. Sicher ein schwieriger Beziehungstyp. Stelle ich mir so vor. So eine fordernd-diskutierwütige Mischung, die im Bett alles gibt! Vielleicht mit Schlafbrille. Und Migräne, öfter mal. (ja soll man keine Witze machen, kenn ich auch – trotzdem!). Eventuell noch so ein aufreizend girrendes Lachen. So ein bißchen theatralisch, wie auf dem Theater. Wenn man böse wäre, könnte man auch sagen affektiert. Aber das bin ich ja nicht! Kinder eher keine. Schwer zu besetzen, zu wenig Engagements aber vermutlich viel Gerede. Schauspielerin eben!
Und, was halten Sie von der Dame? Oder erkennt jemand, wer das ist? Muss man sie vielleicht sogar kennen? Herr Sobottka und ich haben leider nichts Näheres herausbekommen! Lösungshilfe: das Bild ist schon eineinhalb Jahre alt, so sah sie im Mai 2008 aus. Heute möglicherweise rote, schwarze oder grüne Haare! Oder tot!
19. Oktober 2009

Diese Dame war auch so eine Erscheinung, wo man automatisch, quasi reflexartig die Kamera positioniert. Dabei nicht sympathisch. Auch nicht völlig unsympathisch. Eher irgendetwas dazwischen. Jan flüsterte „Schauspielerin, soll irgendeine Schauspielerin wohl sein…“ Auf jeden Fall ein interessanter Typ, mit kompliziertem Make up und hochhackigen Schuhen, die man leider nicht sieht. Sicher ein schwieriger Beziehungstyp. Stelle ich mir so vor. So eine fordernd-diskutierwütige Mischung, die im Bett alles gibt! Vielleicht mit Schlafbrille. Und Migräne, öfter mal. (ja soll man keine Witze machen, kenn ich auch – trotzdem!). Eventuell noch so ein aufreizend girrendes Lachen. So ein bißchen theatralisch, wie auf dem Theater. Wenn man böse wäre, könnte man auch sagen affektiert. Aber das bin ich ja nicht! Kinder eher keine. Schwer zu besetzen, zu wenig Engagements aber vermutlich viel Gerede. Schauspielerin eben!
Und, was halten Sie von der Dame? Oder erkennt jemand, wer das ist? Muss man sie vielleicht sogar kennen? Herr Sobottka und ich haben leider nichts Näheres herausbekommen! Lösungshilfe: das Bild ist schon eineinhalb Jahre alt, so sah sie im Mai 2008 aus. Heute möglicherweise rote, schwarze oder grüne Haare! Oder tot!
19. Oktober 2009


Auch ulkig. Die gleichen Badeschlappen wie auf dem Bild. Womöglich das Modell! 16. Mai 2008. Jetzt, eineinhalb Jahre später, fällt mir das auf. Na gut, kein Wunder. Ich hab die Bilder seither nur eineinhalb mal grob durchgeguckt und beiseite gelegt. Da muss ja alles mögliche andere wichtiger gewesen sein, als diese Bilder. In Jans Schlepptau an einem typischen Freitag mit jeder Menge Eröffnungen in der Brunnen- und Torstraße in Mitte. Ich glaube, ich habe jetzt alle einigermaßen attraktiven (bzw. kuriosen… s. o.) Ausstellungseröffnungsbesucher fotografiert. In diesem Jahr lichte ich nur noch Menschen ab, die mir halbwegs am Herzen liegen oder einigermaßen reich und berühmt sind und mich dadurch in finanzieller oder anderweitiger Hinsicht weiterbringen, har har! Neulich sagt meine Freundin zu mir am Telefon: „Du sagst ja immer, du bist berechnend – aber wie du das sagst! Mit so einem bösen Lachen hinterher…!“ Sie meint natürlich in Wahrheit bösen Weltherrschaftslachen.
19. Oktober 2009
„Grace is what matters. In anything. Especially life, especially growth, tragedy, pain, love, death. About people, that’s what matters. That’s a quality I admire very greatly. It keeps you from reaching for the gun too quickly; it keeps you from destroying things too foolishly; it sort of keeps you alive and keeps you open for more understanding.“
Jeff Buckley


17. Oktober 2009
Avec cuore schrieb Basti… das hat auf den ersten Blick nichts mit Jan wuschelig zu tun, aber es war an diesem Tag, dass ich die Post erhielt. Am 15. Mai 2008. Und ich kannte Jan ja nur, weil Sebastian mich eingeladen hatte. Im Grunde hätte jede/r an diesem Abend Jan Sobottka kennenlernen können. Aber sie taten es nicht. Oder nur sehr oberflächlich. Das übliche Geplänkel vor Bildern, wenn er sie positioniert. Um Pose bittet. Und sie tun es (fast immer). Ich auch. Ich kannte das nicht. Dass mich jemand gezielt ablichtet. Außer mir selbst. Schon alleine das war interessant genug. Aber er war es auch wegen seines übrigen Verhaltens. Wie er sich durch den Raum bewegte. Wie ein Kater auf Beutezug. Er geht nie ohne Beute nach Hause. Ein paar Tage später hatte ich eine Nachricht in meinem Mailpostfach, über das Kontaktformular. Und kurz danach eine lange Mail. Der Betreff erheitert mich heute noch. Ich glaube, der Betreff seiner ersten Mail war „ans Eingemachte“. Das amüsierte mich sehr. Diese subtile Aggression, die da mitschwang. Dann verabredeten wir uns bei Araki. Zweiter Mai. Wie lange das her scheint.

Wir telefonieren nicht mehr so oft wie früher, Jan. Aber du weißt ja, ich bin viel unterwegs, arbeite viel… Du ja auch. Wir sind uns weiter warm verbunden. Es war das erste mal, dass ich die Erfahrung machte; darauf zu vertrauen, ich könnte in mein Blog nichts schreiben, was zensiert würde. Ein wunderbares Gefühl. Sehr frei. Ein guter Keim für eine bleibende Verbindung. Und Parallelen in unserem Alltag. Wieviele Stunden verbringen wir mit unseren Bildern. Jeder für sich… hab dich lange nicht mehr gesehen, Jan. Vor zwei Wochen oder so erzählte ich dir am Telefon, dass ich jetzt bestimmt Zeit haben würde… und nun sind schon wieder zwei Wochen vorbei oder drei… aber wir sehen uns schon wieder. Jetzt eben gerade nur über Bilder. Aber wir sind ja eh verbunden. Danke, Basti. (und die Musik hör ich oft…)

17. Oktober 2009
Avec cuore schrieb Basti… das hat auf den ersten Blick nichts mit Jan wuschelig zu tun, aber es war an diesem Tag, dass ich die Post erhielt. Am 15. Mai 2008. Und ich kannte Jan ja nur, weil Sebastian mich eingeladen hatte. Im Grunde hätte jede/r an diesem Abend Jan Sobottka kennenlernen können. Aber sie taten es nicht. Oder nur sehr oberflächlich. Das übliche Geplänkel vor Bildern, wenn er sie positioniert. Um Pose bittet. Und sie tun es (fast immer). Ich auch. Ich kannte das nicht. Dass mich jemand gezielt ablichtet. Außer mir selbst. Schon alleine das war interessant genug. Aber er war es auch wegen seines übrigen Verhaltens. Wie er sich durch den Raum bewegte. Wie ein Kater auf Beutezug. Er geht nie ohne Beute nach Hause. Ein paar Tage später hatte ich eine Nachricht in meinem Mailpostfach, über das Kontaktformular. Und kurz danach eine lange Mail. Der Betreff erheitert mich heute noch. Ich glaube, der Betreff seiner ersten Mail war „ans Eingemachte“. Das amüsierte mich sehr. Diese subtile Aggression, die da mitschwang. Dann verabredeten wir uns bei Araki. Zweiter Mai. Wie lange das her scheint.

Wir telefonieren nicht mehr so oft wie früher, Jan. Aber du weißt ja, ich bin viel unterwegs, arbeite viel… Du ja auch. Wir sind uns weiter warm verbunden. Es war das erste mal, dass ich die Erfahrung machte; darauf zu vertrauen, ich könnte in mein Blog nichts schreiben, was zensiert würde. Ein wunderbares Gefühl. Sehr frei. Ein guter Keim für eine bleibende Verbindung. Und Parallelen in unserem Alltag. Wieviele Stunden verbringen wir mit unseren Bildern. Jeder für sich… hab dich lange nicht mehr gesehen, Jan. Vor zwei Wochen oder so erzählte ich dir am Telefon, dass ich jetzt bestimmt Zeit haben würde… und nun sind schon wieder zwei Wochen vorbei oder drei… aber wir sehen uns schon wieder. Jetzt eben gerade nur über Bilder. Aber wir sind ja eh verbunden. Danke, Basti. (und die Musik hör ich oft…)

16. Oktober 2009
Cosmic ist etwas blogmüde. Ich bin etwas erklärungsmüde. Man muss sich erklären, so lange man mit anderen zu tun hat. Entweder ist das eine Phase oder ein Entwicklungsstadium. Am liebsten unterhalte ich mich im Augenblick ohne etwas zu erklären. Als Spiel. Oder um mich systematisch aufzuregen, gezielt und damit abzuregen, haha. Ansonsten… Poesie, lyrische Alltagsansprache oder zweckgebundene Ansagen. Zack zack. Fertig.
Heute hat mich mein Telefon verrückt gemacht. Ich telefoniere selten aus privatem Anlass, aber wenn dann richtig. Und lange. Und dieses Scheißtelefon verweigert plötzlich diese Anklopffunktion, die mich eh schon nervt – wenn es nur das wäre und man einfach weitertelefonieren könnte. Ha! Das Scheißteil schmeißt plötzlich den bisherigen Gesprächspartner aus der Leitung und präsentiert einen neuen! Man hat noch den Gedanken nicht zu Ende geführt, mitten im Satz – Ende, neuer Gesprächsteilnehmer! Na danke! Ich wüsste nicht, wann ich das Telefon umprogrammiert haben sollte, dass so ein Unfug geschieht. Da bin ich dann nicht freundlich und langmütig, sogar wenn die beste Freundin dran ist. (Die sich im umgekehrten Fall bestimmt auch geärgert hätte). Überlege, ob ich mir zu Weinachten ein altes Telefon mit Wählscheibe zulege, und zwar eines ohne jegliche zeitgenössische Funktionen. Nicht so eine Retro-Attrappe, sondern ein echtes altes Telefon, das nichts kann außer klingeln, telefonieren und Besetzt-Zeichen! Was ist aus dem guten alten Besetzt-Zeichen geworden? Ich bin nicht allzeit verfügbar und höre aus Prinzip nie die Ansagen auf diesem eingebauten Anrufbeantworter ab. Will ich nicht wissen, will ich nicht hören! Auch Anruflisten interessieren mich einen Scheißdreck! Wofür hat der liebe Gott die E-Mail erschaffen! Also! Genug aufgeregt.
16. Oktober 2009
21. Mai 2008

Man soll sich ja nicht selber loben, aber das ist mir wurscht. Ich finde, ich habe damals, im Mai Zweitausendacht wirklich schöne Fotos von Jan gemacht. Reimt sich sogar – ein Gedicht. […]


[…]
16. Oktober 2009
Cosmic ist etwas blogmüde. Ich bin etwas erklärungsmüde. Man muss sich erklären, so lange man mit anderen zu tun hat. Entweder ist das eine Phase oder ein Entwicklungsstadium. Am liebsten unterhalte ich mich im Augenblick ohne etwas zu erklären. Als Spiel. Oder um mich systematisch aufzuregen, gezielt und damit abzuregen, haha. Ansonsten… Poesie, lyrische Alltagsansprache oder zweckgebundene Ansagen. Zack zack. Fertig.
Heute hat mich mein Telefon verrückt gemacht. Ich telefoniere selten aus privatem Anlass, aber wenn dann richtig. Und lange. Und dieses Scheißtelefon verweigert plötzlich diese Anklopffunktion, die mich eh schon nervt – wenn es nur das wäre und man einfach weitertelefonieren könnte. Ha! Das Scheißteil schmeißt plötzlich den bisherigen Gesprächspartner aus der Leitung und präsentiert einen neuen! Man hat noch den Gedanken nicht zu Ende geführt, mitten im Satz – Ende, neuer Gesprächsteilnehmer! Na danke! Ich wüsste nicht, wann ich das Telefon umprogrammiert haben sollte, dass so ein Unfug geschieht. Da bin ich dann nicht freundlich und langmütig, sogar wenn die beste Freundin dran ist. (Die sich im umgekehrten Fall bestimmt auch geärgert hätte). Überlege, ob ich mir zu Weinachten ein altes Telefon mit Wählscheibe zulege, und zwar eines ohne jegliche zeitgenössische Funktionen. Nicht so eine Retro-Attrappe, sondern ein echtes altes Telefon, das nichts kann außer klingeln, telefonieren und Besetzt-Zeichen! Was ist aus dem guten alten Besetzt-Zeichen geworden? Ich bin nicht allzeit verfügbar und höre aus Prinzip nie die Ansagen auf diesem eingebauten Anrufbeantworter ab. Will ich nicht wissen, will ich nicht hören! Auch Anruflisten interessieren mich einen Scheißdreck! Wofür hat der liebe Gott die E-Mail erschaffen! Also! Genug aufgeregt.
16. Oktober 2009
14. Oktober 2009

[und immer schön auf das Datum achten]
Mein Credo dieses Jahres war ja in der ersten Hälfte „keine voreiligen Schlüsse ziehen“. Heute wäre ich beinah schwach geworden. In meinem zweiten Leben habe ich viel mit Biographien zu tun. Und da fällt es dann doch auf, wenn eine Kombination eines seltenen Vor- und Nachnamens plötzlich in der weiblichen Form mit identischem Anliegen auftaucht. Nur eben Jahre später. Ich eierte bereits in einem imaginierten Telefongespräch um die vorsichtige Frage nach einer Geschlechtsumwandlung herum. Aber keine voreiligen Schlüsse ziehen. Anderes Geburtsdatum, anderer Mensch. Zufall. Es gab kein peinliches Telefonat zu führen. Immer zuerst einen maximalen Überblick verschaffen. Fakten, Fakten, Fakten! Vier Bilder vom 3. Juli 2008. 842 weitere Bilder aus dem Zeitraum 11. Mai bis 16. Juli 2008 schlummern auf meiner Festplatte.
In der zweiten Hälfte des Jahres hat sich ein weiteres Credo dazugesellt: keine Befindlichkeitsdebatten mehr führen. Gibt nur blöde Stimmung, unfruchtbares Klima. Und wenn es am Schönsten ist, soll man gehen. Das habe ich jetzt auch begriffen. Den konnte ich ja früher gar nicht leiden, den Spruch. Aber er ergibt einen wunderbaren hilfreichen Sinn, wenn man ihn umformuliert: „wenn es gerade definitiv nicht noch besser werden wird, sondern eher schaler, sollte man sich idealerweise zurückziehen und sich über den glücklichen Absprung freuen“. Wenn gerade alles noch richtig gut ist. Den richtigen Zeitpunkt erkennen. Lauernde Destruktion und Abbauphasen erkennen und den Stecker ziehen. Die Ruhephase akzeptieren. Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Ganz friedlich.
14. Oktober 2009

[und immer schön auf das Datum achten]
Mein Credo dieses Jahres war ja in der ersten Hälfte „keine voreiligen Schlüsse ziehen“. Heute wäre ich beinah schwach geworden. In meinem zweiten Leben habe ich viel mit Biographien zu tun. Und da fällt es dann doch auf, wenn eine Kombination eines seltenen Vor- und Nachnamens plötzlich in der weiblichen Form mit identischem Anliegen auftaucht. Nur eben Jahre später. Ich eierte bereits in einem imaginierten Telefongespräch um die vorsichtige Frage nach einer Geschlechtsumwandlung herum. Aber keine voreiligen Schlüsse ziehen. Anderes Geburtsdatum, anderer Mensch. Zufall. Es gab kein peinliches Telefonat zu führen. Immer zuerst einen maximalen Überblick verschaffen. Fakten, Fakten, Fakten! Vier Bilder vom 3. Juli 2008. 842 weitere Bilder aus dem Zeitraum 11. Mai bis 16. Juli 2008 schlummern auf meiner Festplatte.
In der zweiten Hälfte des Jahres hat sich ein weiteres Credo dazugesellt: keine Befindlichkeitsdebatten mehr führen. Gibt nur blöde Stimmung, unfruchtbares Klima. Und wenn es am Schönsten ist, soll man gehen. Das habe ich jetzt auch begriffen. Den konnte ich ja früher gar nicht leiden, den Spruch. Aber er ergibt einen wunderbaren hilfreichen Sinn, wenn man ihn umformuliert: „wenn es gerade definitiv nicht noch besser werden wird, sondern eher schaler, sollte man sich idealerweise zurückziehen und sich über den glücklichen Absprung freuen“. Wenn gerade alles noch richtig gut ist. Den richtigen Zeitpunkt erkennen. Lauernde Destruktion und Abbauphasen erkennen und den Stecker ziehen. Die Ruhephase akzeptieren. Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Ganz friedlich.
13. Oktober 2009

Rosa von Praunheim präsentierte uns neulich, an einem schwülen Sommerabend sein neues Werk Rosas Rache
Ein schönes Buch mit tollem roten Einband und vielen Fotos drin! (da sind auch viele Fotos drin!) Gut gefallen hat mir auch die Präsentation seiner Plüschtiere und Hüte und die Brezeln. Und der Sekt hat mir gut geschmeckt!

13. Oktober 2009
;-)
12. Oktober 2009
Erster Elisenlebkuchen der Saison!
12. Oktober 2009
So so, die kleine Elfenblume.
12. Oktober 2009
SONNTAG IM WAHLLOKAL !

Zu einer echten politischen Dings… alternativen – äh Umsetzung gelebter, alternativer Politik gehört auch die praktische Umsetzung im politischen Alltag, d. h. in der unmittelbaren Endphase des Wahlkampfes usw. usf.
12. Oktober 2009
SONNTAG IM WAHLLOKAL !

Zu einer echten politischen Dings… alternativen – äh Umsetzung gelebter, alternativer Politik gehört auch die praktische Umsetzung im politischen Alltag, d. h. in der unmittelbaren Endphase des Wahlkampfes usw. usf.
10. Oktober 2009
10. Oktober 2009
Schön faul. Keine Mails zu beantworten. Kein Telefon. Kein Termin. Kein Besuch. Kein Plan. Kein Make-up. Keine Schuhe. Keine Wäsche. Keine facebook-myspace-Anfrage. Keine Erklärung. Keine Entschuldigung. Keine Rechtfertigung. Keine Kommentare. Schöne leere Fläche. Dann wieder das andere.

Foto: Cosmic
10. Oktober 2009
FEUER INDIGO ELEKTRA


[…]
08. Oktober 2009
Georg
na
11:16pm
Gaga
hihi
11:16pm
Georg
hehe
11:16pm
Gaga
nana!
11:17pm
Georg
ich geh noch ein bisserl gitarre spielen
mein papa schläft oben drüber
stört ihn aber nicht
11:17pm
Gaga
aber das sind mehr als 4 buchstaben, das gültet nicht!
11:18pm
Georg
soso
jaja
hmhm
hemhem
11:18pm
Gaga
(gitarre spielen gültet aber natürlich schon!) papa heiaheia, gaga heiaheiaheiha
11:18pm
Georg
hammmmas
gema
gemma
meini
11:18pm
Gaga
chr chr chr…
hr hr hr
11:19pm
Georg
s s s
11:19pm
Gaga
pffftttttt
11:19pm
Georg
tzz
11:19pm
Gaga
chrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr
11:19pm
Georg
gutgut
ist besser als gut
11:20pm
Gaga
!
!!!
11:20pm
Georg
noch besser ist besser als besser
11:20pm
Gaga
.
11:20pm
Georg
viel besser ist noch besser als noch besser
11:21pm
Gaga
das gaga gebrabbel wird ja gar nicht für die nachwelt dokumentiert! Perlen vor die Säue! Verlust für die Menschheit!!!
11:21pm
Georg
das allerbeste ist aber nicht so bestens wie das bestesteresteste
11:21pm
Gaga
usw. usf.! du hast ja so recht.
so recht
11:21pm
Georg
kannst doch rauskopieren
und bloggn
oder was auch immer du damit machen willst
11:22pm
Gaga
haha – ich mach das! kennst mich ja. ich mach ja jeden scheiß, den du mir befiehlst! schreibt man das eigentlich mit h?
11:22pm
Georg
habs mal rausgefischt
sieht geil aus, auch mit den uhrzeiten
hmhmhm
11:23pm
Gaga
stümmt. kann man kopieren! weltneuheit!
11:23pm
Georg
hoho
gaga
gagaga
gaga ist besser als nur ga
11:24pm
Gaga
ich muss das jetzt sofort bloggen und die welt darüber informieren! !!! jede minute ist kostbar! ja! aber ja ist besser als jaja, im gegensatz zu ga und gaga!
11:25pm
Georg
gagagaga (aussprechen wie barbapapa)
11:25pm
Gaga
blumenroth macht da bestimmt sofort einen super song draus. einen echten hit. popmusik! yeah! yee haw!
11:25pm
Georg
hihihit
11:26pm
Gaga
eben! kein SHIT! HIT!
11:27pm
Georg
no shit der hit
thoooo
ich
geh
ma
klampfe
blog
du
ma
11:27pm
Gaga
kann blümchen da auch mitmachen? also das nächste mal, wenn wir einen neuen hit konzipieren! ja schreib mal! mach hinne! mach den hit! do it, baby!
11:28pm
Georg
wees
nich
11:28pm
Gaga
yeah, du bringst es! ich weiß, du schaffst es! geh rüber und mach den …. du weißt schon!
11:28pm
Georg
kanna
b-stmt
11:28pm
Gaga
also los jetzt! weg vonne kiste! ich geh bloggen, du hit machen!
11:29pm
Georg
okok
11:29pm
Gaga
ich frag dich morgen ab! also los!
na siehste, geht doch!
11:29pm
Georg
nichmehrda
11:29pm
Gaga
E N D E
11:29pm
07. Oktober 2009
Manche Sätze verlassen ja lieber nicht den Kopf. Meine S-Bahn. Nun ja. Mit viel Glück bekommt man mitunter einen Sitzplatz. Aber ich will nicht klagen. Nichts Schlimmeres soll uns widerfahren. Am Hauptbahnhof steigt ein Grüppchen zu. Ich an die Glasscheibe gedrängt, der Platz, der am nächsten zur Tür ist. Man kann von diesem strategisch gewählten Stehplatz aus, bei jeder Türöffnung eine Notration Luft einsaugen und kommt schnell raus, aus dem fahrenden Bunker, wenn man dann mal da ist, wo man hinwollte.
Das Grüppchen also findet sich damit ab, dass man eh nicht weiter nach hinten kann und bleibt gedrängt neben mir stehen. Drei Männer, eine Frau. Aber der eine steht mir ein bißchen zu nah. Da ist aber noch Spielraum zum Bekanntenkreis! Der Oberarm eines älteren Herrn mit Stupsnase und Halbglatze in Stoffkontakt mit meiner Brusthöhe. „Bitte verlagern Sie den Körperkontakt auf Ihren Bekanntenkreis“ höre ich mir selbst zusoufflieren. Aber in den hörbaren Bereich kam der Satz nicht. Es erschien mir ein klein wenig zickig angesichts der Enge. Stattdessen suchte ich noch engeren Kontakt mit meiner Glasscheibe und konnte dergestalt leicht verrenkt die (zumindest von meiner Seite) ungeplante Berührung einigermaßen unterbinden. Waren dann ja auch nur noch drei Stationen! Und man kann nicht umfallen. Eine sehr sichere Angelegenheit.
Wenigstens wird jetzt nicht mehr kurzärmlig gefahren. Ein großer Gewinn! Der Hautkontakt wird dadurch stark eingeschränkt, was mich aber nicht so richtig traurig stimmt. Und Fahrkarten werden auch wieder kontrolliert! Ganz schön mutig. Neulich, vor zwei Monaten oder so, ist man dann ja schon zur eigenen Aufwandsentschädigung die eine oder andere Strecke schwarz gefahren. Hätte sich auch keiner getraut, für das gequetschte Durcheinander „die Fahrausweise bitte“ zu fordern. Ich habe dann zum Beispiel nicht nach Ablauf der monatlichen Umweltkarte sofort am nächsten Tag das neue Ticket geholt, sondern mir zwei Tage Zeit gelassen.
Und dann! Ja dann kam ja die spannende Zeit, als wir alle mit der Regionalbahn fahren durften. Ohne extra zu bezahlen! Wie verreist! Mitten in der Woche! Man kam richtig in Urlaubsstimmung. Gut unterstrichen wurde das sommerliche Reiseflair auch durch freundliche Ansagen des Zugpersonals. Mein Zug nach Magdeburg – Magdeburg! Noch nie war ich in Magdeburg! hatte eine leichte Verspätung, an die man sich aber durch die täglichen Kurzreisen schon gewöhnt hatte. Da kam eine Ansage, die den Umstand zum ersten Mal auf eine sehr charmante Art und Weise, wie ich finde, erklärte: „Der Regionalzug nach Magdeburg hat derzeit eine Verspätung von ca. sieben Minuten. Die Verspätung ist auf ein erhöhtes Aufkommen von Reisenden zurückzuführen!“ In dem Moment war meine Ferienstimmung einfach perfekt! Nein, ich war wirklich keine profane S-Bahnfahrerin, ja Pendlerin auf der S-Bahn-Strecke Hackescher Markt – Bahnhof Zoo, sondern eine Reisende! Das hat mir gut gefallen. Ein schöner Gedanke! Die Leute reisen eben einfach mehr! Ausdruck eines gehobenen Lebensstandards! Es geht uns eben allen sehr, sehr gut!
Auch das Umsteigen am Alex war irgendwie aufregend und neu! Ich wurde auf ganz neue Geschäfte aufmerksam und beinah so etwas wie eine gute Stammkundin im Reformhaus im S-Bahnhof Alexanderplatz. Da gibt es Thai-Frühlingsrollen, die ich ohne Weiteres empfehlen kann. Und in der Apotheke daneben hab ich mir immer Kräuterzigaretten geholt. Aber vorbei! Perdu! Die S-Bahn fährt wieder, nur halt nicht so oft, wie damals in der guten alten Zeit. Aber eines Tages wird meine S-Bahn wieder im Drei-Minuten-Rhythmus fahren, und wir werden fast alle sitzen dürfen und werden sehr dankbar sein. Irgendwann mal! Später, wenn ich groß bin! Darauf freu ich mich jetzt schon! Man muss einfach Ziele haben im Leben!

Also ich bin insgesamt sehr zufrieden mit der Situation und habe mich prima arrangiert!
05. Oktober 2009


Ein Label, das einen derart schönen Namen wie butterflysoulfire trägt, kann eigentlich nur etwas Wunderbares machen. Als wären die Sachen zwischen den Ritzen gewachsen. Unter dem Putz der Sevenstar-Pippi-Langstrumpf-Gallery. Und Cosmic schaute sich um wie Alice im Wunderland. Rasiert. Immer wenn er sich frisch rasiert hat, überlege ich eine Weile, was anders ist. Und dann zeigte mir Thorsten ein Bild in seinem Office, gegenüber wo das große Kinskibild hängt. Ein Abzug einer Fotografie, die ich vor vier Monaten gemacht hatte. Diese Umarmung. Timmy hat sie ihm geschenkt. Deswegen hänge ich jetzt in der Sevenstar Gallery. Da will ich mich nicht beschweren. Die beiden von butterflysoulfire, Maria Thomas und Thoas Lindner sind mir sehr sympathisch. Eigentlich sollte ich etwas kaufen. So wie Blumenroth. Der fackelt nicht lange. Gut so. Hier sind mehr Bilder.

05. Oktober 2009


Ein Label, das einen derart schönen Namen wie butterflysoulfire trägt, kann eigentlich nur etwas Wunderbares machen. Als wären die Sachen zwischen den Ritzen gewachsen. Unter dem Putz der Sevenstar-Pippi-Langstrumpf-Gallery. Und Cosmic schaute sich um wie Alice im Wunderland. Rasiert. Immer wenn er sich frisch rasiert hat, überlege ich eine Weile, was anders ist. Und dann zeigte mir Thorsten ein Bild in seinem Office, gegenüber wo das große Kinskibild hängt. Ein Abzug einer Fotografie, die ich vor vier Monaten gemacht hatte. Diese Umarmung. Timmy hat sie ihm geschenkt. Deswegen hänge ich jetzt in der Sevenstar Gallery. Da will ich mich nicht beschweren. Die beiden von butterflysoulfire, Maria Thomas und Thoas Lindner sind mir sehr sympathisch. Eigentlich sollte ich etwas kaufen. So wie Blumenroth. Der fackelt nicht lange. Gut so. Hier sind mehr Bilder.

04. Oktober 2009


Und am nächsten Abend, dem 20. September, spielten wir König und Königin unterm Fernsehturm. Das war toll! König Cosmic erzählt genau wie es war! Leider untertreibt er manchmal ein bißchen. Er ist eben ein sehr bescheidener Monarch!


04. Oktober 2009



– POSTCARD TO LONDON –
Dear Soname,
please return soon! I’m hungry and love to have more of your tibetan dishes! I bet, your neighbours wonder, why it’s so calm on the rooftop! Next time we’ll have a nice barbecue and a beautiful fire and I will bring along more of those herb cigarettes from the pharmacy!
Hugs, Gaga
P.S. take care for Jani!
P.P.S. here a some more photos!
P.P.P.S. there are even more of our last afternoon on the roof, with Einar and Elektra and Indigo and the beautiful fire, but first I’ll upload the pics of the Sevenstar Gallery opening, where Jani bought this black shirt with leather stripes from butterflysoulfire!
03. Oktober 2009
Demnächst unrepräsentative Bilder vom Wahlsonntag. Wir vertrödelten den Nachmittag im Hanflabyrinth. Cosmic spielte Gitarre und es gab Pizza, Marmorkuchen und Rotwein. Aber erst die Strecke bei noisy, auf dem Dach bei Blumenroth, König und Königin (schon eine Weile hochgeladen aber nicht verlinkt, keine Zeit keine Zeit), im neuen Proberaum, wieder auf dem Dach, ein Feuer, Einar Snorri und Elektra und Indigo, ein verlorener Schlüssel, eine chaotische Nacht usw. usf… ach ja, die Strecke da hab ich auch noch nicht hier verlinkt. Ist ja auch immer ähnlich, irgendwie… für den unbeteiligten Leser. Die unbeteiligte Leserin… Wie man verstehen wird, kann ich leider keine neuen Aufträge für Portraitfotos mehr entgegennehmen, weil ich da diesen Dauerauftrag habe…

02. Oktober 2009
oh yeah, we had.





02. Oktober 2009
Finde ich sehr super.
02. Oktober 2009
oh yeah, we had.





14. September 2009

Spannend, spannend… Aber ganz dick in meinem Kalender markiert: 17. September, 17:45, Amanda. Und um 23:00 Uhr! Ich werde ein bißchen herumlaufen und für euch Ausschau halten und Cosmic wird den Hauptprotagonisten abschließende Statements abringen! Und Blumenroth macht einen muscle job und wird verdammt gut dabei aussehen. Und wir werden Spaß haben!
14. September 2009

Spannend, spannend… Aber ganz dick in meinem Kalender markiert: 17. September, 17:45, Amanda. Und um 23:00 Uhr! Ich werde ein bißchen herumlaufen und für euch Ausschau halten und Cosmic wird den Hauptprotagonisten abschließende Statements abringen! Und Blumenroth macht einen muscle job und wird verdammt gut dabei aussehen. Und wir werden Spaß haben!
12. September 2009

SOPHIE-GIPS RELOADED
12. September 2009

SOPHIE-GIPS RELOADED
12. September 2009
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76735472&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
DIE WELT IST SCHÖN live at Breipott
Die Welt ist schön, die Welt ist gut, gesehn als Ganzes
Der Schöpfung Frühlingspracht, das Heer des Sternentanzes
Die Welt ist schön, ist gut, gesehen im einzelst Kleinen
Ein jedes Tröpfchen Tau kann Gottes Spiegel scheinen
Nur wo du Einzelnes auf Einzelnes beziehst
Oh, wie vor lauter Streit du nicht den Frieden siehst
Der Frieden ist im Kreis, im Mittelpunkt ist er
Drum ist er überall, doch ihn zu sehen ist schwer
Die Welt ist schön, die Welt ist gut
Es ist die Eintracht, die sich auf aus der Zwietracht baut
und wo mancher, vom Gerüst verwirrt, den Plan nicht schaut
Drum denke, was dich stört, daß dich ein Schein betört
Und was du nicht begreifst, gewiß zum Plan gehört
Such´ erst in dir den Streit zum Frieden auszugleichen
Versöhnend um ihn dann, soweit du kannst umherzureichen
Und wo die Kraft nicht reicht, da halte dich ans Ganze
Im ew’gen Liebesbund steht mit dir Stern und Pflanze
Musik: Cosmic
Text: Friedrich Rückert
►watch on youtube
11. September 2009

Der Durchgang zu den Sophie-Gips-Höfen ist schon sehr cool. Frisch aus der Kamera! Unvermorpht, unbearbeitet. Licht pink. Es gibt noch ein, zwei Bilder in diesem Licht. Vor einem guten Jahr entstanden, aber leider darf ich die nicht hochladen. bzw. nicht auf public setzen. Ah! Dabei erkennt man gar nicht viel. Ein bißchen Haarschopf und eine Fendi-Brille. Gerade eben dachte ich an den Moment, als ich vor einem Jahr diese beiden unveröffentlichten Bilder machte. Ein paar Gedenkfotos, sozusagen. Ich war auf dem Weg zurück von Wulfgäng Joops Opening bei Lumas in den Hackeschen Höfen. Ein kleiner Spaziergang und nun wieder zurück in meiner Auguststraße. Außerdem war ich heute im Museum für Kommunikation und habe drei Bodenfliesen mit Buchstaben drauf abgeholt. Das war ganz einfach! (to whom it may concern…) Hab einfach angerufen und die Lady im Sekretariat hat meine drei Platten mit den Zitaten rausgesucht und beiseite gelegt und am Empfangstresen im Museum deponiert. Muss man nichts unterschreiben oder dergleichen, einfach unter den Arm packen! Bis Mitte September sind die Teile noch in Berlin, dann zurück nach Frankfurt, hat Tine Nowak, die Kuratorin geschrieben. Jetzt liegen die drei Dinger hier rum. Schon lustig, wenn man damit unterm Arm U-Bahn fährt und den Text durch den eigenen Körper halb verdeckt. Man merkt doch, dass die Leute versuchen, zu entziffern, was da wohl drauf steht! Bei mir ja u. a. Blödsinn – wie dieser allererste Blogeintrag, wo ich diesen Schweizer zitierte mit von wegen – bla bla, früher hieß es Internet-Tagebuch, heute heißt es Weblog, weil einer im Web log. höhö. Na ja. Wieder ein Tag rum! Gute Nacht!


11. September 2009

Der Durchgang zu den Sophie-Gips-Höfen ist schon sehr cool. Frisch aus der Kamera! Unvermorpht, unbearbeitet. Licht pink. Es gibt noch ein, zwei Bilder in diesem Licht. Vor einem guten Jahr entstanden, aber leider darf ich die nicht hochladen. bzw. nicht auf public setzen. Ah! Dabei erkennt man gar nicht viel. Ein bißchen Haarschopf und eine Fendi-Brille. Gerade eben dachte ich an den Moment, als ich vor einem Jahr diese beiden unveröffentlichten Bilder machte. Ein paar Gedenkfotos, sozusagen. Ich war auf dem Weg zurück von Wulfgäng Joops Opening bei Lumas in den Hackeschen Höfen. Ein kleiner Spaziergang und nun wieder zurück in meiner Auguststraße. Außerdem war ich heute im Museum für Kommunikation und habe drei Bodenfliesen mit Buchstaben drauf abgeholt. Das war ganz einfach! (to whom it may concern…) Hab einfach angerufen und die Lady im Sekretariat hat meine drei Platten mit den Zitaten rausgesucht und beiseite gelegt und am Empfangstresen im Museum deponiert. Muss man nichts unterschreiben oder dergleichen, einfach unter den Arm packen! Bis Mitte September sind die Teile noch in Berlin, dann zurück nach Frankfurt, hat Tine Nowak, die Kuratorin geschrieben. Jetzt liegen die drei Dinger hier rum. Schon lustig, wenn man damit unterm Arm U-Bahn fährt und den Text durch den eigenen Körper halb verdeckt. Man merkt doch, dass die Leute versuchen, zu entziffern, was da wohl drauf steht! Bei mir ja u. a. Blödsinn – wie dieser allererste Blogeintrag, wo ich diesen Schweizer zitierte mit von wegen – bla bla, früher hieß es Internet-Tagebuch, heute heißt es Weblog, weil einer im Web log. höhö. Na ja. Wieder ein Tag rum! Gute Nacht!


10. September 2009
08. September 2009
08. September 2009
06. September 2009

Der Chefkellner etwas unwirsch, der Tischober ebenso, aber freundlicher und sehr bemüht. Ich Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat. Der Direktkandidat argentinisches Steak mit Grillgemüse und Pfeffersoße, vorher zwei Gläser Champagner (Ober: „weiß oder rosé“? „weiß“). Boris Entrup (Damenbegleitung) am Nebentisch hat gleich eine Flasche rosa geordert. Bei einer Drehung halb rechts, um mein Chiffonmäntelchen über der Stuhllehne zu richten, das karierte Hemd von Tim Mälzer (lauter Männer am Tisch). Bei einer Drehung halb links, um meinen pompösen Pompadourbeutel aufzuheben, das zahnreiche Lächeln von Herrn Jobatey (Damenbegl.). Cosmic erkennt nicht nur niemanden, sondern auch nur mit Schwierigkeiten und nur durch unterstützend von mir auf den umgedrehten Wassergläsern erhöht platzierte Teelichter, die Speisekarte. Nun hat er die Perspektive auf die ganze mutmaßliche Prominenz in meinem Rücken und kennt aber halt niemanden! Was soll’s! Es hat geschmeckt, obwohl die Panade von meinem Schnitzel ruhig ein bißchen mehr nach der guten Butter hätte schmecken dürfen, in der es gerne gebraten hätte werden dürfen. Auch der Kartoffelsalat war geschmacklich in meinem Sinne, wenn auch etwas sehr light. Ich dachte automatisch, dass Iris Berben den vermutlich so fettarm liebt. Da die statistische Wahrscheinlichkeit allerdings bedeutend höher ist, dass Frau Berben in Zukunft im Borchardt weitere Schnitzel isst, als Gaga Nielsen, ist das schon völlig okay. Das Dessert war super. Die Crème brûlée von Cosmic geradezu formidabel. Ich hatte einen schwer zu merkenden schokoladenkuchenartigen Nachtisch mit sehr guten Erdbeeren und Himbeeren und kandierter Ananas und noch irgendwas. Auf der Terrasse oder man könnte es auch Hinterhof nennen, konnte geraucht werden und der Côtes du Rhône war gut von mir ausgewählt. Ich konnte mich nicht beschweren. Atmosphärisch ist die prominente Restauration zu späterer Stunde, wenn nicht mehr alle Tische besetzt sind, angenehmer. In der unteren Etage, wo man gelegentlich mal hin muss, sehr angenehme Musik, etwas soulig-loungiges. Man war da.[…]
07. September 2009
Im Biergarten.
06. September 2009

Der Chefkellner etwas unwirsch, der Tischober ebenso, aber freundlicher und sehr bemüht. Ich Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat. Der Direktkandidat argentinisches Steak mit Grillgemüse und Pfeffersoße, vorher zwei Gläser Champagner (Ober: „weiß oder rosé“? „weiß“). Boris Entrup (Damenbegleitung) am Nebentisch hat gleich eine Flasche rosa geordert. Bei einer Drehung halb rechts, um mein Chiffonmäntelchen über der Stuhllehne zu richten, das karierte Hemd von Tim Mälzer (lauter Männer am Tisch). Bei einer Drehung halb links, um meinen pompösen Pompadourbeutel aufzuheben, das zahnreiche Lächeln von Herrn Jobatey (Damenbegl.). Cosmic erkennt nicht nur niemanden, sondern auch nur mit Schwierigkeiten und nur durch unterstützend von mir auf den umgedrehten Wassergläsern erhöht platzierte Teelichter, die Speisekarte. Nun hat er die Perspektive auf die ganze mutmaßliche Prominenz in meinem Rücken und kennt aber halt niemanden! Was soll’s! Es hat geschmeckt, obwohl die Panade von meinem Schnitzel ruhig ein bißchen mehr nach der guten Butter hätte schmecken dürfen, in der es gerne gebraten hätte werden dürfen. Auch der Kartoffelsalat war geschmacklich in meinem Sinne, wenn auch etwas sehr light. Ich dachte automatisch, dass Iris Berben den vermutlich so fettarm liebt. Da die statistische Wahrscheinlichkeit allerdings bedeutend höher ist, dass Frau Berben in Zukunft im Borchardt weitere Schnitzel isst, als Gaga Nielsen, ist das schon völlig okay. Das Dessert war super. Die Crème brûlée von Cosmic geradezu formidabel. Ich hatte einen schwer zu merkenden schokoladenkuchenartigen Nachtisch mit sehr guten Erdbeeren und Himbeeren und kandierter Ananas und noch irgendwas. Auf der Terrasse oder man könnte es auch Hinterhof nennen, konnte geraucht werden und der Côtes du Rhône war gut von mir ausgewählt. Ich konnte mich nicht beschweren. Atmosphärisch ist die prominente Restauration zu späterer Stunde, wenn nicht mehr alle Tische besetzt sind, angenehmer. In der unteren Etage, wo man gelegentlich mal hin muss, sehr angenehme Musik, etwas soulig-loungiges. Man war da.[…]
06. September 2009


mein schönstes Ferienerlebnis
06. September 2009


mein schönstes Ferienerlebnis
31. August 2009
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76734788&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
LIEDERGABE live at Breipott
Nur nicht das Gefühl vermissen,
Mein dich und mich dein zu wissen.
Nur nicht das Gefühl vermissen,
Mein dich und mich dein zu wissen.
Liebste! nur dich sehn, dich hören
Und dir schweigend angehören;
Nicht umstricken dich mit Armen,
Nicht am Busen dir erwarmen,
Nicht dich küssen, nicht dich fassen –
Dieses alles kann ich lassen,
Nur nicht das Gefühl vermissen,
Mein dich und mich dein zu wissen.
Nur nicht das Gefühl vermissen,
Mein dich und mich dein zu wissen – nur nicht…
Nur nicht das Gefühl vermissen.
Nur nicht das Gefühl vermissen,
Mein dich und mich dein zu wissen – nur nicht…
Nur nicht das Gefühl vermissen.
Glaub es, holdes Angesicht,
Glaub es nur und zweifle nicht,
Dass die Schätze, deren Glanz
Dich noch blendet, dein sind ganz!
Fühl es recht in deinem Sinn,
Dass ich ganz dein eigen bin,
Mit dem Besten, was ich habe,
Mit der reichen Liedergabe,
Die der Himmel mir gegeben
Nur zum Schmucke deinem Leben.
Musik: Cosmic
Text: Friedrich Rückert
►watch on youtube
31. August 2009
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76734788&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
LIEDERGABE live at Breipott
Nur nicht das Gefühl vermissen,
Mein dich und mich dein zu wissen.
Nur nicht das Gefühl vermissen,
Mein dich und mich dein zu wissen.
Liebste! nur dich sehn, dich hören
Und dir schweigend angehören;
Nicht umstricken dich mit Armen,
Nicht am Busen dir erwarmen,
Nicht dich küssen, nicht dich fassen –
Dieses alles kann ich lassen,
Nur nicht das Gefühl vermissen,
Mein dich und mich dein zu wissen.
Nur nicht das Gefühl vermissen,
Mein dich und mich dein zu wissen – nur nicht…
Nur nicht das Gefühl vermissen.
Nur nicht das Gefühl vermissen,
Mein dich und mich dein zu wissen – nur nicht…
Nur nicht das Gefühl vermissen.
Glaub es, holdes Angesicht,
Glaub es nur und zweifle nicht,
Dass die Schätze, deren Glanz
Dich noch blendet, dein sind ganz!
Fühl es recht in deinem Sinn,
Dass ich ganz dein eigen bin,
Mit dem Besten, was ich habe,
Mit der reichen Liedergabe,
Die der Himmel mir gegeben
Nur zum Schmucke deinem Leben.
Musik: Cosmic
Text: Friedrich Rückert
►watch on youtube
30. August 2009

„Ich möchte bitte keine Gegenstände. Bitte keine Gegenstände. Wenn überhaupt, will ich Zeug loswerden!“. „Oh…“ „Ja! Wie? Armani? Aber bitte! Ich bitte dich! Die Körpermilch von Armani ist doch kein Gegenstand. Die gehört zu den Lebensmitteln! Danke!“
Körpermilch von Armani und Veuve Cliquot sind keine Gegenstände! Gleiches gilt für schöne Worte (selbst vorgetragene oder gedichtete Gedichte und Komplimente – keine Bücher von Amazon!) sowie Taten (Minnesang) und Erlebnisse. (Essen, Erhebendes, Erhabenes, Romantik, Liebe, Rebellion) Aber bitte keine Gegenstände. Bitte keine Gegenstände.
30. August 2009

„Ich möchte bitte keine Gegenstände. Bitte keine Gegenstände. Wenn überhaupt, will ich Zeug loswerden!“. „Oh…“ „Ja! Wie? Armani? Aber bitte! Ich bitte dich! Die Körpermilch von Armani ist doch kein Gegenstand. Die gehört zu den Lebensmitteln! Danke!“
Körpermilch von Armani und Veuve Cliquot sind keine Gegenstände! Gleiches gilt für schöne Worte (selbst vorgetragene oder gedichtete Gedichte und Komplimente – keine Bücher von Amazon!) sowie Taten (Minnesang) und Erlebnisse. (Essen, Erhebendes, Erhabenes, Romantik, Liebe, Rebellion) Aber bitte keine Gegenstände. Bitte keine Gegenstände.
30. August 2009
Romantik Liebe Rebellion […]
26. August 2009
28. August 2009




18:30 – 21:05 Italien. 21:15 Berlin
28. August 2009


[…] Poetryclub Lounge feat. Cosmic, Blumenroth & Gaga Nielsen
26. August 2009


Judy als Marlene. Wir hatten Loge vier. Und Pfirsichbowle und Käsestangen. Und Snickers. Und Beine hoch. Und in der anderen Logenhälfte war dieser ältere Herr. Und nach der Vorstellung sagte er zu dir „Du erinnerst mich an Rudi Dutschke. Ick war ja damals dabei!“ Dann ins Florian. Erst draußen, dann drinnen. Weil ein Gewitter aufzog. Alle waren furchtbar nett. Und der Brite am Nebentisch zeigte, wie man eine Artischocke zelebriert. Durch den Regen zur S-Bahn. Mein Kleid war ein bißchen nass. 21. Juni 2009.
26. August 2009
25. August 2009
25. August 2009

Schöner Abend
25. August 2009
24. August 2009


Schöne Fotos, da an der Wand. Und sehr netter Service. Kann man uneingeschränkt empfehlen, auch bei herkömmlicher Berührungsangst mit rheinländischem Brauchtum. Natürlich hat man das Lokal als Berliner mehrere Jahre strikt gemieden. Aus Furcht, dass die Sache ansteckend ist und um sich greift. Aber ich kann nichts Schlimmes seit dem letzten Besuch diagnostizieren. Und die Fotos, wie gesagt, sind wirklich bildschön. Das mit dem Bier in den Longdrinkgläsern hat sich mir immer noch nicht erschlossen. Auch der Geschmack ist für meine bayrisch-tschechische Gerstensaft-Sozialisation etwas lau, aber die Damen und Herren vom Service: Kompliment! Flink und charmant. Vorbildlich. Und schönste Lage. Schiffbauerdamm!
24. August 2009


Schöne Fotos, da an der Wand. Und sehr netter Service. Kann man uneingeschränkt empfehlen, auch bei herkömmlicher Berührungsangst mit rheinländischem Brauchtum. Natürlich hat man das Lokal als Berliner mehrere Jahre strikt gemieden. Aus Furcht, dass die Sache ansteckend ist und um sich greift. Aber ich kann nichts Schlimmes seit dem letzten Besuch diagnostizieren. Und die Fotos, wie gesagt, sind wirklich bildschön. Das mit dem Bier in den Longdrinkgläsern hat sich mir immer noch nicht erschlossen. Auch der Geschmack ist für meine bayrisch-tschechische Gerstensaft-Sozialisation etwas lau, aber die Damen und Herren vom Service: Kompliment! Flink und charmant. Vorbildlich. Und schönste Lage. Schiffbauerdamm!
24. August 2009

Ja, Mensch. Da war Frau Nielsen mal richtig gut drauf. Ich will ja nicht angeben, aber auf den Kunstkontakter-Filmen ist es immer irgendwie ein Höhepunkt für mich, wenn ich auftauche. Meistens griene ich in die Kamera oder lache sogar richtig. Wahrscheinlich die Aufregung. So viele Witze werden eigentlich gar nicht gemacht, bei Ausstellungseröffnungen. Obwohl Konstantin hat schon immer ein absurdes verbales Schmankerl parat. Da darf man nicht meckern.

24. August 2009
24. August 2009
23. August 2009
Manche Berliner sagen gerne „meine Sonne“. Das ist sehr schön. Wenn ein Mann zu einer Frau sagt „meine Sonne“. Zu mir hat das noch nie ein Mann gesagt. Aber eine Frau. Das war auch schön. Eine liebe Freundin und noch eine andere ältere Frau, mit der ich zusammenarbeitete.
23. August 2009
lost in space
23. August 2009
Irgendwie krieg ich diesen Tag rum. Und den nächsten. Und den übernächsten. Wäre doch gelacht. Ich habe ja eigentlich schon Übung darin. 43,95 x 365. Und da sagt dieser unfassbare Mensch gestern Nacht etwas dahin, über mich. So wahr und klar. Und ich spüre, wie sehr ich mich in einem Wirbel drehen will. Herumgewirbelt werden will. Wie verrückt. Und an der Hand genommen werden. Und geküsst. Ohne Grund. Ohne Abschied. Ohne Geburtstag. Einfach mittendrin. Einfach so. Weil ich da bin. Und so bin. Und nicht anders. Das ist doch ein Grund. Und am Nachmittag gehe ich an einem Spiegel vorbei. Da in meiner Wohnung. Und ich schaue mir fest in die Augen. Und ich sehe einen Grund. Und ich rede mir gut zu. Und ein bißchen trotzig. Und mache mir Mut.
23. August 2009
Manche Berliner sagen gerne „meine Sonne“. Das ist sehr schön. Wenn ein Mann zu einer Frau sagt „meine Sonne“. Zu mir hat das noch nie ein Mann gesagt. Aber eine Frau. Das war auch schön. Eine liebe Freundin und noch eine andere ältere Frau, mit der ich zusammenarbeitete.
23. August 2009
Liebkosen.
Und liebkost werden.
Das ist alles.
Das ist ein schönes Wort. Ich weiß. Ein schönes Wort. Darin das Universum. Der Sinn. Der Same. Der Keim, Das Wasser, die Erde, die Sonne, das Wachsen. Die Blüte. Die Frucht. Der Same. Der Keim. Das Wasser. Die Erde…
19. August 2009
Demut und Gebet. Schade, dass ich das jetzt erst durchschaue. Kein Witz. Das mit der Demut habe ich ja schon immer geahnt und gebetsmühlenartig propagiert. Aber beten… ha! Beten!










