Skywalk Sendigblick Ostrau

Das ist also der „Sendig-Blick“, offiziell „Skywalk“ genannt, eine Aussichtsplattform, die in die Luft ragt, und von der aus man in weiter, weiter Ferne am Horizont die Erhebungen Pabststein und Kleinhennersdorfer Stein sehen kann. Gedacht war wohl, dass man von dort den Elbverlauf sehen können sollte, aber das Grün verdeckt größtenteils den Blick darauf, was nach dem Bau der teuren Plattform viel Diskussionsstoff in der Region gab. So sieht man eben weites Land, viel Grün und die Hügelchen in der Ferne.

Skywalk Sendigblick Ostrau

Ist ganz nett, aber nicht sooo spektakulär, dass man es zum ultimativen Wanderziel erklären würde, kein nie gesehenes Highlight, wo man tief ergriffen, ewig verweilen wollte. Ein nettes Seniorenpaar bat mich, ein Foto von ihnen am Geländer mit ihrem Smartphone zu machen, sie waren ganz glücklich darüber. Das freute mich. Und da sie die Gegend kannten, konnten sie mir auch die grobe Richtung zum Parkplatz zeigen, wo der Zugang zum Lattengrund ist, eine Etappe meines Wegs zum Schrammsteintor.

Skywalk Ostrau

Ich setzte mich für zehn Minuten auf eine Bank, sah, dass ich auf dem Smartphone nur die Uhrzeit hatte, kein Netz, mir total egal. Pellte ein Ei, nahm drei Schlucke Cola, begab mich auf den Weg.

Skywalk Sendigblick Ostrau

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