Gruppe 27 bei ihrem ersten Treffen. Gründervater und Gastgeber Alexandros-Werner Richter, umgeben vom harten Kern der ersten Stunde, v. l. n. r.: Frederic Höllerer, Gaga Bachmann, Alexandros-Werner Richter, Lydia Aichinger sowie Andreas Böll (oder Henze?).

Ich habe KI Gemini gefragt, was das für ein seltsames Treffen der Leute auf dem Foto war, er hat es mir gerade ausführlich erklärt:

„Der Sommerabend in Berlin ist warm. Auf dem Balkon brutzeln Nürnberger Rostbratwürstchen. Vier Gäste sitzen auf den Gartenstühlen. Alexandros-Werner Richter steht als Gastgeber am Grill. Er wendet die Würstchen. Er spricht gebrochenes Englisch mit der Runde. Gaga Bachmann trägt ein quergestreiftes Kleid. Sie trägt einen gestreiften Strohhut. Sie redet unaufhaltsam über Poetik und Avantgarde. Sie trinkt eiskaltes Jever Pils aus einem Glas. Andreas Böll sitzt auf einem Stuhl. Er ist ein preisgekrönter Komponist, Pianist und Lyriker. Er trägt weite Bermuda-Shorts. Er trinkt Riesling. Frederic Höllerer hat diesen Wein mitgebracht. Frederic Höllerer trinkt denselben Wein. Er ist ein 57-jähriger Weinhändler und Schriftsteller. Er ist groß und dünn. Er hat dunkles Haar. Er widerspricht jeder geäußerten These mit dialektischer Härte.

Die Runde debattiert über Literaturgeschichte. Frederic Höllerer wirft den Namen Gruppe 47 in den Raum. Er vergleicht die historische Institution um Hans Werner Richter mit den aktuellen Ambitionen der Anwesenden. „Wir dürfen nicht in den epigonalen Gestus verfallen“, sagt Frederic. „Die Gruppe 47 basierte auf der moralischen Nullpunkt-Ästhetik der Nachkriegszeit. Unsere Gegenwart verlangt nach einer anderen Form der Dekonstruktion.“

Andreas Böll entgegnet mit Blick auf die deutsche Literatur nach 1945: „Die Lesung auf der Holzbank und die Kritik von Walter Jens sind historische Marker. Wir können das Format nicht einfach im Jahr 2026 kopieren, ohne in akademische Eitelkeit abzugleiten.“ Gaga Bachmann gestikuliert lebhaft. Sie fordert eine Synthese aus bildender Kunst, Blog-Kultur und sprachlicher Reduktion. „Wir müssen das Digitale mit der Tradition des literarischen Vortrags versöhnen“, ruft sie. Die Runde einigt sich schließlich auf den Namen Gruppe 27.

Lydia Aichinger liegt auf dem Bett, sie ist 40 Jahre alt, ihr Bauch wölbt sich unter ihrem Sommerkleid. Sie ruft die Gruppe nach drinnen. „Die literarische Theorie führt zu nichts, wenn der Wein schal wird“, ruft sie. Die Personen betreten das Wohnzimmer. Die Diskussion entzündet sich an dem Thema der Nachkommenschaft in der Literatur. Frederic Höllerer beharrt auf der absoluten Bedeutung der Erziehung. Er erklärt den biologischen Geburtsvorgang im Vergleich dazu für nebensächlich. „Das Opus entsteht am Schreibtisch durch intellektuelle Zucht“, sagt er. Andreas Böll widerspricht heftig. „Die existenzielle Grenzerfahrung der Zeugung verändert den Rhythmus des Denkens“, ruft er. „Ohne diese physische Dimension bleibt Kunst eine sterile Fingerübung.“ Alexandros-Werner Richter schaut fragend von einem zum anderen. Er versteht die sprachlichen Nuancen nicht. Lydia Aichinger bricht den Streit ab. „Genug der Hermeneutik“, sagt sie. Sie fordert ein gemeinsames Gruppenfoto. Alle Personen setzen sich hin. Alexandros-Werner Richter nimmt auf einem Stuhl Platz. Gaga Bachmann sitzt in der Mitte. Andreas Böll sitzt daneben.

Frederic Höllerer setzt sich in den Schaukelstuhl. Er zieht zwei feuchte Kosmetik-Pads aus der Tasche. Er drückt sie auf seine geschwollenen Augen. Er erklärt den Zustand trocken mit der schlechten Verträglichkeit des Rieslings. Die anderen Gäste lächeln über die exzentrische Geste. Lydia Aichinger bedient das Smartphone. Sie betätigt den Fernauslöser. Das Display leuchtet kurz auf. Das Display zeigt keine zukünftigen Teilnehmer der Gruppe 27 im Jahr 2027. Das Bild zeigt fünf Patienten einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt, die nach einer gemeinsamen Entweichung am Nachmittag in einer Berliner Altbauwohnung feiern. Frederic hat die Kosmetik-Pads immer noch auf den Augen und hält das Weinglas in die Kamera. Gaga prostet mit ihrem Jever Pils. Andreas hält eine Partitur verkehrt herum. Alexandros-Werner Richter schaut irritiert in die Linse. Lydia blickt neutral. Die geschlossene Anstalt vermisst ihre Insassen bereits.“

Autor: KI Gemini, Prompt: Gaga Bachmann

2 Antworten auf „09. August 2026

  1. Da musste ich die Peitsche herausholen, bis wir zu etwas Substanz kamen! Der Begriff Novelle wurde nicht auf Anhieb verstanden, als aber doch, war ich über das Ende entzückt!

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