31. Januar 2018

„DIE WOHNUNG“. Eine ganz besondere Dokumentation. Gestern gesehen, gefesselt. Inhalt: „Die Wohnung der geflohenen Jüdin Gerda Tuchler war 70 Jahre lang ein Stück Berlin in Tel Aviv. Als sie mit 98 Jahren stirbt und die Wohnung geräumt werden muss, will ihr Enkel, der Regisseur Arnon Goldfinger, die darin konservierte Welt filmisch festhalten. (….) Doch inmitten unzähliger Briefe, Fotos und Dokumente entdeckt er plötzlich Spuren einer unbekannten Vergangenheit: Die jüdischen Großeltern waren eng befreundet mit der Familie des SS-Offiziers Leopold von Mildenstein. Sogar über das Ende des Zweiten Weltkriegs hinaus. Und so nimmt der Filmemacher und Enkel zusammen mit seiner Mutter den Kampf auf – wie ein Detektiv nähert er sich Schritt für Schritt der Familiengeschichte und kämpft mit Kisten, Staub, mit Antiquitätenhändlern, der Familie, der Vergangenheit und Gegenwart, mit Verdrängung und Wahrheit.“
97 Minuten

28. Januar 2018

»ZEIT Campus: Herr Pfaller, wann haben Sie das letzte Mal eine kindische Dummheit begangen? Robert Pfaller: Oh, erst vor Kurzem. Aber ich werde Ihnen nicht verraten, welche.«

GENUSS IST POLITISCH. Der Philosoph Robert Pfaller verteidigt die Unvernunft. Das Leben sei nur dann lebenswert, sagt er, wenn wir miteinander feiern, trinken und schlafen.
Quelle

28. Januar 2018


https://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=261948265
Der pfiffige Pfaller aus Hütteldorf, wohnhaft im Ersten. Nicht, dass ich hier Intimitäten ausplaudere – Dr. Ankowitsch hat das Gespräch mit der Frage nach dem konkreten Wohnsitz in Wien eröffnet. Also bitte. Ich bin zwar keine Wienerin, aber weiß sehr wohl, wo Hütteldorf liegt, denn ich habe ja die Fuchs-Villa wissenschaftlich dokumentiert. Das habe ich natürlich nicht verraten, sondern mich mucksmäuschenstill verhalten. Wenn man ganz vorne mit einer Kamera rummacht, ist man ja ohnehin schon gehalten, sich diskret zu verhalten. Habe ich mich ohne Wenn und Aber dran gehalten! Interessante Gedankengänge hat er, der Philosophieprofessor Robert Pfaller, zum Beispiel zur Erwachsenensprache. Wenn die Schlange an der Kasse nicht gewesen wäre, hätte ich mir vielleicht auch ein Buch geholt. Da es leider auch keine Getränkebar gab, wo man sich die Wartezeit hätte schöntrinken können, bin ich unmittelbar nach Veranstaltungsende wieder heim. Hat sich trotzdem gelohnt!

Dr. Ankowitsch

Herr Dr. Ankowitsch und Herr Prof. Dr. Pfaller

viele Damen im Publikum!

…auch mit tollem Lidstrich

interessante Lampenaufhängung auch

auch die Schuhe sind bei einer Lesung wichtig!

…und viel Publikum!

Ich war auch da!