„(…) von allem das Beste wünsche ich. Am Ende stellt man fest, dass man nur Einzelteile vom Besten gekriegt hat, anstatt des kompletten Ganzen, aber immerhin. Wenn die fehlenden Teile in den nächsten Jahren nachgeliefert werden, kann man irgendwann alles zusammenbauen. In der Glücksfabrik gibt es immer Produktionsengpässe hab ich gehört, weil das Produkt so stark nachgefragt ist. Wenn man das weiß, fällt es leichter nachsichtig zu sein.“ Kommentar (von mir) heute Montag, 1. Januar 2018, 13:20 bei kid37 im Hermetischen Café. Wenn man dann auf dem Teppich zwischen den Einzelteilen sitzt, die so unverbunden herumliegen, und weiter nachdenkt, dämmert einem, dass vermutlich noch nie ein vollständiges Modell produziert und ausgeliefert wurde. Es wird nur manchmal davon geredet. Und gesungen. Und geschwärmt. Und getanzt. Und geträumt. Wir sind immer ganz nah dran. Besonders in der Kunst und in der Dichtung und in der Musik. Aber das uns zugängliche Paradies ist der Funke in jedem Einzelteil. Und die einzige Verbindung ist die Kraft der Imagination. In der Kunst vollendet sich unsere Sehnsucht. Ich wünsche uns Träume, die die Kraft haben, in die Wirklichkeit zu greifen.

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