Strandpromenade Heringsdorf

Kulmstraße 27, mit diesem fächerartigen Giebelfeld, Tympanon. Es ist eine Villa ohne Namen, Baujahr 1867, die als historisches Denkmal geführt wird und als Wohnhaus ausgewiesen, keine Ferienunterkunft, jedenfalls keine auffindbare. Und es ist nicht die Villa oberhalb der geflügelten Raubkatzen am Portal zur Strandpromenade, das ist eine andere. Ich vermute, die adrette weiße Villa Hohe Buchen, in der Kulmstr. 23. Denn Fotos auf den Buchungsportalen zeigen auf der Sichtachse nach unten die beiden Köpfe der Skulpturen am Ende des Zickzackweges von oben. Warum finde ich keine historischen Angaben zur Villa Hohe Buchen, wo sie doch so eine prominente Lage hat? Sehr mysteriös. Und ich bin schon ein Trüffelschwein, wenn es darum geht, die Heringsdorfer Villen zu recherchieren. Ein alter Katasterplan könnte helfen. Ich hätte gerne Zugriff, eine Art Abo, um digitalisierte Grundbucheinträge zu studieren. Das hätte für mich mehr Unterhaltungswert als ein Netflix-, Amazon Prime oder Disney-Abo. Amazon Prime hab ich, wegen fixer Lieferung, aber Filme oder Serien oder was-auch-immer gucke ich mir dort nie an. Einmal bekam ich den Tipp, dass eine US-Serie, in der Nicole Kidman eine guruartige Therapeutin in weißen Wallawalla-Kleidern spielt, ganz unterhaltsam sei. Ich fand Kidman tatsächlich recht interessant zu beobachten, aber der Plot fesselte mich gar nicht. Schrammte ins Surrealistische, war mir dann alles zu gekünstelt.

Strandpromenade Heringsdorf
Strandpromenade Heringsdorf
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