
Die den Film untermalende Musik war atmosphärisch dicht und gelungen, ganz unterschiedlich und mir durchgängig unbekannt.

Bei einem Liebeslied, das klang wie von einer alten Schelllackplatte, bemühte ich mich, Textzeilen zu notieren, um später dahinter zu kommen, was es ist. Der künstlerische Leiter der Villa hatte uns vor Filmbeginn eindringlich beschworen, beim Abspann nicht zu gehen (was ich ohnehin nicht vorhatte), um der Musik zu lauschen. Der Abspann kam also und ich hoffte auf die Nennung der Musiktitel und sie kamen. So begann ich den Abspann zu fotografieren. Während er lief, hörte man ein Klavierstück, das Feininger selbst komponiert hatte, „Gigue – Fuge III“. Das Liebeslied aus vermeintlichen Schelllackplattenzeiten entpuppte sich als „One more kiss dear“ von Vangelis, anno 1982.
