Steine. Steine und Steine. Wie hat Wolf Biermann so schön gedichtet, gesungen: „Steine, Steine, Steine, mein Lieb, und Steine. All meine Wahrheiten sind mir ja Steine geworden. Steine im Weg und Stein in der Kehle. Und Stein auf der Seele und Stein in der Brust. In den leeren, den wehrenden Händen, Steine, Steine, Steine, mein Lieb, und Steine. Wie, ach, wie soll ich die Zeit dir der Kirschen, wie soll ich singen, wenn mir das Gesindel mit all dem Schwindel mein armes Maul stopft. Mit meiner Wahrheit, Blindheit und Klarheit. Mein Stein und dein Stein, in jeder Faust ein‘.

Großes Schrammtor

So spiele ich dir die Gitarre. Steine, Steine, Steine, mein Lieb, und Steine. Meine Genossen, die Götter, die Schweine, werfen auf mich ihren Spott, ihre Steine hab‘ ich gefressen und gut verdaut.

Großes Schrammtor

Habe Tränen geschluckt und Blut gespuckt. Nichts wird vergessen von all dem Morden. Genossen, das seid ihr mir worden. Steine, Steine, Steine, mein Lieb, und Steine. Au, meine Birne, die Stirn, meine Steine warf ich und traf mich und straf mich alleine, dass ich kein’n Weg find, über die Augen rinnt mir der Saft, rot, dieser Hass, wie blind macht das, Liebe macht Spaß. Mädchen, lass das, wisch ab das, und weine. Steine, Steine, Steine, mein Lieb, und Steine.

Großes Schrammtor

Und meine Worte, die alle nicht trafen. Und all die Stummen und Dummen und Braven. Zu wessen Glück, sag, schlafen die Steine dort, wo wir uns finden, mein Lieb, Untern Linden. Wo wir uns fassen und uns nicht lassen. Und uns verpassen, mang all die Massen, bin ich alleine. Zu wessen Glück, sagt mir, schlafen die Steine dort, wo graue Furcht ist und laues Hassen, die Pflastersteine, sie träumen noch tief in den Straßen. Steine, Steine, Steine, mein Lieb, und Steine.“

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