

Die lichte Anhöhe gab den Blick auf den Falkenstein und die Schrammsteine in geraumer Entfernung frei. Wenn ich auch wie ein Ranger aussah, hatte ich leider nicht die Ortskenntnis eines Nationalparkwärters. Mein leicht desorientierter Blick entsprach dem Moment, aber mir gefiel der Platz, an dem sonst keiner war. Ideal für eine Wanderpause und eine Brotzeit. Erst mal pinkeln, niemand würde mich hier stören, und dann Platz nehmen auf dem quer auf dem Erdboden liegenden Baumstamm. Zur Krönung der Mahlzeit gab es den einzigen Apfel, den ich eingepackt hatte. Ich erfreute mich am Felsgestein in der Ferne, von dem ich noch gar nicht wusste, dass der alleinstehende Berg Falkenstein heißt. Dafür wäre nach der Rückkehr daheim Zeit und Muße, um solche Feinheiten zu eruieren. Ich machte ein paar Fotos, auf denen ich auch war, biß in den Apfel, als ich Rascheln und Schritte vernahm.

