Inspiriert von Madame Grès. In der Ausstellung sind 150 Exponate zu sehen, davon 25 Modelle von Madame Grès, die zum festen Kollektionsbestand des Kunstgewerbemuseums gehören. Die übrigen gezeigten Modellkleider stammen von Studierenden des Fachbereichs School of Culture and Design der HTW Berlin, sind inspiriert von der skulpturalen Anmutung der Grès-Kreationen.

So auch dieses schwarz verschleierte Modell, das mir wie ein kokettes, schwarzes Brautkleid erschien und mich amüsierte. Habe leider die Namen verantwortlichen Studierenden nicht abgelichtet. Sie standen teilweise auf Schildern zu Füßen der Kleiderpuppen.

Das in Strick nachempfunde Grès Modell stammt von Vanessa Hoffmann, wie ich gerade auf dem Schild lese. Es hat mich aber von der Textur her nicht überzeugt, eine Abendrobe in Strickstoff umzusetzen. Ungewöhnlich ist nicht zwangsläufig überzeugend.

Die für mein Empfinden gelungensten habe ich fotografiert. Hundertfünfzig Exponate hört sich gar nicht wenig an, aber man war in einer Stunde durch – und wir hatten uns viel Zeit gelassen.

War inspirierend, allerdings würde ich empfehlen, vielleicht noch eine weitere der Ausstellungen beim Besuch ins Auge zu fassen.

Unser Tisch in der letzten Instanz war für 18.30 Uhr reserviert, wir kamen um einiges früher dort an. Jenny wählte wieder die Königsberger Klopse, die sie beim letzten Mal schon überzeugt hatten, ich war neugierig auf die Schweinshaxe mit Kartoffelpüree. Beim Wein war ich eine schwierige Patientin, da ich keine Riesling-Weine liebe, aber durchaus fränkischen Silvaner, den es nur flaschenweise gab. Wurde dann doch bestellt. Er war eher flach, habe schon charaktervollere getrunken, aber ergab kein Kopfweh!

Hinterlasse einen Kommentar