BON ANNIVERSAIRE Mireille Mathieu, Happy Birthday…(80) !!!
Von ca. drei bis sieben war ich großer Mireille Mathieu-Fan, „Martin“ war eines meiner liebsten Lieder. Meinen ersten Haarschnitt beim Frisör konnte man mir nur damit schmackhaft machen, dass ich eine Mireille Mathieu-Frisur bekommen würde.
Straßburg lag im Sonnenschein
Und ich sah nur ihn allein, Martin
Weißt Du, wie verliebt wir sind
Sagte er im Sommerwind, Martin
Ich denke immer an die Zeit
Und keine Stunde tut mir leid
Einmal wird er vor mir steh’n
Und ich träum‘ vom Wiederseh’n
Mit Martin, Martin, denn seine Liebe war so schön
Straßburg liegt im Sonnenschein
Aber ich bin so allein, Martin
Durch die alten Gassen zieht
Immer noch ein Liebeslied, Martin
Ich denke immer an die Zeit
Und keine Stunde tut mir leid
Einmal wird er vor mir steh’n
Und ich träum‘ vom Wiederseh’n
Mit Martin, Martin, all meine Träume heißen
Martin, Martin, denn seine Liebe war so schön
NeonWilderness – Mi, 22. Jul, 22:33
Ich vermute, heute könnte man keinen Hit mehr schreiben mit dem schnöden Namen „Martin“ — allenfalls als geländegängige obergärige Ballermann-Variante ala:
„Ich trinke Gin ohne Sinn,
und liebe nur ihn, den Martin…“.
P.S. Und ich entschuldige mich a priori für meine ehrlose Kommentierung der wundervollen Mireille Mathieu.
g a g a – Mi, 22. Jul, 23:01
Ich glaube, mein drei- bis siebenjähriges Ich hätte diesen Kommentar gar nicht verstanden und wäre demzufolge eher verwirrt als beleidigt gewesen. Wenn man meinen Eintrag genau liest, steht da nicht, dass ich von drei bis sechzig großer MM-Fan war. Meine Verehrung hat sich später auf Katja Ebstein verlagert, deren Frisur mir dann besser gefiel, mit den schönen langen, glänzenden Haaren und dem schicken Pony. Ich wollte dann auch lieber lange Haare haben. Mireille war dann leider out. Sorry, Mireille! Wenn ich sie nun heute auf mich wirken lassen, also die junge Mireille, stelle ich fest, dass sie durchaus eine bezaubernde Ausstrahlung hatte, sie war ganz bei der Sache, der träumerische Blick. Und die vielen schöne großen Zähne! Beeindruckend. Die Texte ihrer Lieder haben mich auch nie gestört und man kannte ja zum Beispiel auch immer irgendeinen Martin, im Kindergarten und auch in jeder Klasse war mindestens ein Martin, wenn nicht sogar zwei bis drei! Also alles sehr „relateable!“ Und durch die Erwähnung von dem fremden Ort „Straßburg“ hat man auch ein bisschen Allgemeinbildung mitbekommen. Weil Mireille ja sonst von Paris und Athen gesungen hat, fing man dann an zu überlegen, ob dieses Straßburg auch in diese Liga gehört und warum nicht mehr davon zu hören ist!
Zur Untermauerung meiner Mireille Mathieu-Fan-Ära zwischen ca. 1968 – 1971. Der erste Mireille Mathieu-Haarschnitt war kürzer, da Mireille Mathieu am Anfang ihrer Karriere die Haare auch kürzer trug, das war damals schick! Dann wurde es mehr so ein kinnlanger Bob. Bei mir fiel nur der Pony immer auf einer Seite auseinander, weil ich da einen Wirbel hatte, was mir peinlich war. Nach der Einschulung 1972 wollte ich die Haare dann länger tragen, weil es moderner war und sich meine Fanliebe mehr auf Katja Ebstein gerichtet hat. Ich wurde Mireille also untreu, was sich auch an der Frisur ablesen ließ. Das mit dem Pony hat aber nie richtig bei mir geklappt, außerdem haben mich die Haare immer an der Stirn gekitzelt, deswegen ist es leider nie zur perfekten Katja-Ebstein-Frisur bei mir gekommen. Ich musste mich abermals neu orientieren. War dann eventuell Daliah Lavi, die die Haare einfach lang mit Mittelscheitel trug, das konnte ich auch, trotz dem Wirbel!
NeonWilderness – Do, 23. Jul, 22:01
Hübscher Pony! Was kam nach Katja Ebstein? Meine Schwester ist ja auch 65er Jahrgang, aber die war ganz absonderlich verknallt in den Bay City Rollers Sänger.
g a g a – Do, 23. Jul, 22:08
Mir sind die Osmonds noch in Erinnerung… Donny und Marie Osmond, von denen hatte ich eine Single und Abba gefiel mir auch nach dem Waterloo-Sieg. Bay City Rollers liefen immer im Radio, aber ich war in keinen von denen verknallt. Aber in David Cassidy (von der „Partridge Family“, das war so eine Familienserie) ein bisschen und auch in Jürgen Drews und sein Bett im Kornfeld. Aber das waren keine romantischen Verliebtheiten, ich fand die ein bisschen erotisch. So mit zehn, elf. Sweet hab ich auch gerne gehört und dann war Suzi Quatro ein Idol, weil in coolem Leder und Can The Can und Forty Eight Crash gute Nummern waren!