Als das Zeichen gegeben wurde, dass sich die Prozession mit dem Sarg auf der Lafette in Bewegung setzt, begannen die Pipes and Drums der königlichen schottischen Garde zu spielen, insgesamt zweihundert Dudelsackspieler und Trommler. Ich hatte absolute Gänsehaut. Man muss sich nur entsinnen, was für gewaltige Töne nur ein einziger Dudelsack erzeugen kann. Die Queen liebte Musik von Bagpipers über alles. Ich verstehe es. Sie bekam jeden Morgen um Punkt Neun Uhr, egal ob im Buckingham Palast, auf Windsor, Sandringham oder Balmoral von ihrem persönlichen, königlichen Dudelsackspieler ein viertelstündiges Konzert. Dieses Instrument bringt derart metaphysische Töne hervor, es ist Hypnose und Gottesdienst. Dazu die treibenden Trommeln, ein wunderbarer Rhythmus und sehr meditativ, den Sarg mit dieser Musik zu begleiten. Sie spielten den ganzen Weg von Westminster Hall zur Westminster Abbey. Nur wegen dieses magischen Teils lohnt es, die Aufzeichnung der Beisetzung zu sehen und zu hören.

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