Am Albrecht-Dürer-Platz. Er fängt direkt am Chörlein vom Sebalder Pfarrhof an. Direkt vor der Sebalduskirche ist der Sebalder Platz, gegenüber davon der Pfarrhof, und genau da, Richtung Norden fängt der Albrecht-Dürer-Platz an. Der Pfarrhof hat zwei Adressen, Sebalder Platz und Albrecht-Dürer-Platz, da es quasi ein Eckhaus ist. Ich habe gerade das Gefühl, ich schreibe wirres Zeug, das kein Schwein interessiert! Auf jeden Fall zu kompliziert für jemanden, der die Nürnberger Altstadt nicht kennt. Es ist im Grunde wie bei mir daheim in Berlin: ich wohne Auguststraße, Ecke Joachimstraße. Meine Eingangstür ist in der Joachimstraße, aber die meisten Fenster meiner Wohnung, einschließlich des Südbalkons, sind in der Auguststraße. Ich präsentiere bei meinen Nürnberg-Spaziergängen genau die Reihenfolge, in der ich gelaufen bin, weil ich mir denke, dass es dann mehr so ist, als ob man mit mir da entlangläuft, obwohl man es sich nur in der eigenen guten Stube in meinem Blog oder auf facebook anschaut. So kann man es besser nachempfinden, wie sich die Wege erschließen.

Und wer es langweilig findet, liest ja eh nicht bis hierher weiter! Also, ich war in der Sebalduskirche, dann beim Chörlein und bin dann nördlich weiter gelaufen, deswegen sind wir jetzt am Albrecht-Dürer-Platz und gleich kommen wir zum Denkmal, welches selbstverständlich einen eigenen Eintrag erhält. Im Antiquariat Heubeck war ich übrigens auch noch nie. Wird jetzt nicht überraschen, da ich ja lauter schöne Ecken und Orte zeige, wo ich zu fünfzig Prozent noch nie drin war, obwohl ich seinerzeit sehr wohl die Möglichkeit gehabt hätte. Gefühltes Wissen: das Antiquariat Heubeck gibt es ewig und drei Tage. Habe es nicht gegoogelt, aber mir ist so. Ich meine: was hätte ich als Kind oder Teenie in einem Antiquariat zu schaffen gehabt? Für antiquarische Ausgaben von Lyrikbänden habe ich mich erst mit ernstlicher Kaufabsicht interessiert, als es schon Internet gab. Früher fand ich alte Ausgaben auch schon schön, aber mein Taschengeld hätte dafür nicht gelangt! Und diesmal war ich auch nicht drin, OBWOHL mein Taschengeld endlich erhöht wurde! Ich hatte andere Pläne!

Eine Antwort auf „14. August 2022

  1. arboretum – 14. Aug, 20:50
    Ihretwegen habe ich nun das Gefühl, unbedingt nochmals nach Nürnberg zu müssen. Zwar war ich dort mal als Kind, konnte mich aber kaum an etwas erinnern.

    g a g a – 14. Aug, 21:03
    Sogar ich habe das Gefühl, nochmals nach Nürnberg zu müssen :-) Einiges ist objektiv angenehmer als früher, zum Beispiel die extrem ausgeweiteten Fußgängerzonen der Altstadt. Es gibt auch Ecken, die ich gerne aus anderen Gründen wieder besuchen möchte. Z. B. gibt es jetzt seit ein paar Jahren einen traumhaften Open Air-Ort, der „Katharinenruine“ heißt. Das Bardentreffen (immer Ende Juli) wurde auf die ganze Altstadt ausgeweitet, überall gibt es dann Musikbühnen. Oder gezielt zum ION Musikfest anzureisen ist auch eine schöne Idee. Zwar gibt es viele mittelalterlich geprägte kleinere Städte in Deutschland, aber wohl keine zweite dieser Größe, die das was Großstädte bieten und so eine im großen Stil mittelalterlich raunende Aura verbindet.

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