Ich überlasse Wikipedia den einleitenden Text zu diesen Bildern: „Das Albrecht-Dürer-Denkmal in Nürnberg (Sebalder Altstadt) wurde nach einem Entwurf von Christian Daniel Rauch durch Jacob Daniel Burgschmiet gegossen. Den Auftrag gab der bayrische Kronprinz Ludwig. Anlässlich des 300. Todestag Dürers wurde am 7. April 1828 der Grundstein für das Denkmal gelegt und am 21. Mai 1840 auf dem Milchmarkt (heute Albrecht-Dürer-Platz) enthüllt. Mit dem Denkmal Albrecht Dürers wurde das erste öffentliche Künstlerdenkmal in Deutschland errichtet.“ Mir ging durch den Kopf, ob Albrecht seinen Frieden mit dieser Abbildung seiner Selbst gemacht hätte? Er wurde nur 56 Jahre alt – so alt wie ich jetzt. Vielleicht sah er dem Denkmal in seinen letzten Lebensjahren ähnlich. Albrecht Dürer ist unter anderem für seine Selbstportraits bekannt, von denen Kunsthistoriker meinen, vermuten, er hätte sie auch als Aushängeschild seines Könnens angefertigt. Ich empfinde andere Vibes vor dem Denkmal als angesichts seiner Selbstportraits. Aber bestimmt ist Albrecht einverstanden, dass in der Mitte der Nürnberger Altstadt, mit Blickrichtung auf die Sebalduskirche, ein überlebensgroßes Denkmal von ihm steht. Das hätte er mit Bestimmtheit gemocht.

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