Ich hab mich treiben lassen, hatte nur eine Vorstellung in welche Himmelsrichtung. Das mache ich immer gerne. Weder war der Besuch in St. Sebald geplant, noch beim Chörlein. Das war gerade das Schöne, die Überraschungen des Wiedersehens von in der Vergangenheit verwurzelten Eindrücken. Das Einzige, was ich vorher auf dem Notebook gecheckt habe war, wo das Albrecht-Dürer-Haus genau steht, war mir nicht präsent. Dann war klar, dass es direkt unterhalb der Burg ist und die Richtung war mir bekannt. Wenn jemand ortsunkundig ist, wird er einen Plan dabeihaben, oder immer wieder das Smartphone checken oder sich vor dem Losgehen vorbereiten. Ich konnte schon recht gut auf meiner inneren Landkarte aufbauen. Allerdings bin ich naturgemäß nicht auf dem Laufenden, wie sich die Stadt gastronomisch entwickelt hat. Als ich vor dem Sebalder Pfarrhaus stand, sah ich am Spitzbogeneingang dieses Schild vom ION-Musikfest und dass davor Tische und Stühle waren, auch im lauschigen Hinterhof. Aber dass da ein Café ist, hat sich mir nicht erschlossen. Ich dachte, vielleicht ist das eine geschlossene Veranstaltungslocation für die Musiker und Mitarbeiter der Musikfestes, warum sollten da sonst überall so präsent Schilder davon sein? Jetzt im Nachhinein lese ich, dass im Pfarrhof ein Café ist. Bestimmt schön, da zu sitzen. Ich hatte ja gerade eine gute halbe Stunde vorher gefrühstückt und reichlich Kaffee getrunken, wollte daher nicht schon wieder irgendwo einkehren, aber gut zu wissen, dass da was wäre. Heißt Café Maulbeere, Adresse Albrecht-Dürer-Platz 1, direkt im Pfarrhof, aber wohl erst seit Oktober 2021 dort ansässig.

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