»Worte sind wie Stein und Blut, Kiesel und Gerinnsel, die uns über die Lippen treten und mit denen wir das festhalten wollen, was uns am Herzen liegt. Ein Mann beschreibt sein Haus, und dieses Haus ragt künftig im Gedächtnis von anderen auf, und Tausende von Herzen schlagen jahrhundertelang einer Liebe wegen, die er so anschaulich zu schildern wusste. Man muss über alles sprechen, was man liebt, denn Schweigen nährt das Vergessen.«

Louise de Vilmorin 1955, Histoire d’Aimer | Liebesgeschichte, S. 44

Eine Antwort auf „18. August 2020

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