Kann mich nicht erinnern, wann mich zuletzt eine Lektüre so erheitert hat, wie das Werk von Frau Koller. Seite 73:

»(…) Ich kaufe mir auch keine Modezeitschriften mehr. Früher posierten in der Vogue derart schöne Frauen – die Models von heute schauen alle aus wie Buben. Germany“s Next Topmodel habe ich mir nie angesehen, obwohl ich Heidi Klum mag. Sie ist noch so etwas wie ein Idol. Und sie hat sich einen jungen Boy genommen. Ich hätte mir an ihrer Stelle allerdings einen Schöneren ausgesucht. Wenn ich mir einen Jungen nehme, muss es schon der Schönste in der Stadt sein.«

Dagmar Koller (80), Dranbleiben

Das kleine Buch ist vor einem halben Jahr erschienen. Jetzt weiß man natürlich nicht genau, ob sie diese Gedanken verfasst hat, als Heidi noch mit Vito zugange war oder ob bereits Tom gemeint ist. Im späteren Verlauf des Kapitels benennt sie noch Männer nach ihrem Geschmack, da sind dann aber auch Kandidaten dabei, wo man recht schnell begreift, dass Schönheit offenbar auch im Fall von Dagmar Koller im Auge des Betrachters liegt. Wobei ihr verstorbener Mann schon fesch war.

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