Gerade sehr gelacht. Meine Freundin B. – heieiei – wir tauschten uns über die (Neuro)Marketing-Käuferkategorie „Hedonist“ aus, ich kam auf meinen Kaftan-Kaufanfall zu sprechen, was mich teilweise auch für diese Hedonisten-Etikettierung qualifiziert. Dann kam ihr die Erinnerung an ihre Schulzeit in den Siebzigern, wo sie auch mal verschiedene Kaftan-artige Modelle trug. Eins war mehr so eine Tunika, die gerade über den Hintern ging, aus so einem leichten Stöffchen mit viel Ornament am Ausschnitt. Es gab einen Klassenkameraden, der sehr stark an B. interessiert war, sie aber leider nicht an ihm. Als sie wieder einmal die kurze Kaftan-Tunika mit nackigen Beinen trug, nahm er sie beiseite und unterbreitete das Angebot:

„Wenn du DAS mal ohne Unterhose anziehst, kriegst du von mir HUNDERT Mark!“

2 Antworten auf „26. Juli 2019

  1. Christoph M.
    Das war viel Geld damals.

    Gaga Nielsen
    vor allem viel Taschengeld. Zu viel! Der arme Junge hätte gewaltig ansparen müssen (kam nicht aus reichem Hause)

  2. Aber es ging ja noch weiter. Der Bub hatte auch wiederkehrend ein Beischlaf-Angebot am Start, zum gleichen Tarif. Wobei spätestens hier erwähnt werden muss, dass sich B. trotz der für ein Schülerportemonnaie hochattraktiven Vergütung nicht überwinden konnte. Er war halt nicht ihr Typ. Dreissig Jahre später gab es ein Wiedersehen beim Klassentreffen und das Angebot wurde aufgefrischt, diesmal stand in Aussicht zum Nulltarif mit auf sein Hotelzimmer zu kommen. Da er nicht an Attraktivität gewonnen hatte, wurde wieder nichts daraus. Nochmal zehn Jahre später das Gleiche. Selbes Ergebnis. Er hatte nun auch noch ordentlich in der Körpermitte zugelegt, und wurde schon etwas zurückhaltender. Ich habe B. gerade klar gemacht, dass sie ganz vorbildlich gehandelt hat, dass sie die Angebote nicht angenommen hat. Dadurch hat sie ihren jugendlichen Verehrer vor einer sicheren kriminellen Laufbahn bewahrt. Er hätte sonst womöglich eine Bank überfallen müssen oder bei Oma ins Portemonnaie greifen.

    Dachte eben, wenn ich einfach nur durch das Weglassen der Unterhose meine Mieten finanzieren könnte, ich würde ernsthaft darüber nachdenken. Ist sogar recht bequem. Man wäscht dann halt öfter die Oberbekleidung.

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