Ein schönes sommerliches Thema ist der Sonnenschirm. Da ich gerade dieses Foto entdeckt habe, das meine Mama am Strand von Grado 1961 zeigt, kann ich damit illustrieren, wie Sonnenschirme in den Sechziger Jahren ausgeschaut haben. Hinten auf dem Foto – na gut, etwas klein – aber wenn man genau hinschaut, sieht man ein paar Modelle mit Fransenborte. So muss das sein. Passend dazu gab es auch die Hollywoodschaukel, die auch eine Fransenborte am Dach hatte. Und weil ich ein Kind der Sixties bin, wollte ich auch gerne einen Fransensonnenschirm haben. Es gibt aber kaum welche zu kaufen. Eigentlich nur von der kalifornischen Luxusmarke „Beachbrella“, die auch damit Reklame macht, dass es Luxus-Retro-Sonnenschirme sind, sehr hübsche Modelle dabei: Ich habe mir die Beachbrella-Schirme angeschaut und ernsthaft überlegt, ob ich einen in Amerika bestellen soll. Sie sind mir aber zu teuer – ich bin nämlich sparsam. Außerdem brauche ich eigentlich keinen normal großen Sonnenschirm, sondern einen in Regenschirmgröße, für meine blauen Hortensien, die ich mir eingebildet habe, auf meinem blauweißen Balkon haben zu wollen, wo den ganzen Tag die Sonne drauf scheint. Was die Hortensie gar nicht liebt, sie mag es gerne ein bißchen schattig. Dann hatte ich die tolle Idee, dass ich mir einen Regenschirm in blauweiß mit sommerlichem Ringelmuster besorge, und selber eine Fransenborte drannähe. Gesagt, getan! Jetzt habe ich vielleicht den einzigen kleinen Retro-Ringel-Sonnenschirm mit Fransen auf der ganzen Welt! Ich hatte mich vorher auch über kleine Sonnenschirme erkundigt, da gibt es Modelle für die Braut, mit Spitze und Rüschen. Oder so asiatische Geisha-Modelle, auch nicht schlecht. Aber meine Eigenkreation ist ideal. Nur für eine Hollywoodschaukel habe ich leider keinen Platz auf dem Minibalkon vom Atelier. Sonst hätte ich längst eine. Mit Fransen!

8 Antworten auf „11. Juli 2019

  1. P.S.: irgendwie mag ich es nicht, dass Du meine Kommentare nach FB kopierst, weil ich mir genau überlege, auf welcher Plattform ich antworte. Eine Antwort habe ich aber darauf nicht so recht. Trotzdem ist es gut, dass Du Deine Beiträge auf FB auch postest, weil ich sie ohne Reader dort eher mitbekomme.

  2. Habe ich schon verstanden. Das habe ich auf deine Bitte hin ab diesem Einschub auch nicht gemacht, solltest du eigentlich registriert haben!

  3. „Stimmt“ bezog sich auf den Coca-Cola-WG-Dachterrassen-Schirm!
    Die gaganielsen.com-Seite ist der Zwilling von gaga.twoday.net, hätte ich gewusst, dass twoday weiterbetrieben wird, gäbe es gaganielsen.com nicht. Ich kann es nicht leiden, wenn es unterschiedlichen Content auf der einen oder anderen Seite gibt. Facebook ist was anderes, da poste ich auch nur, weil da mehr Leute aus meinem realen Freundeskreis sind, und wenn sich auf fb ein launiger Kommentar ergibt, gehört er auch ins Gesamtkunstwerk! Ich poste aber niemals die fb-Klarnamen der Kommentare, wenn ich den Blogger-Künstlernamen kenne, volle reale Namen gibt es nur von meinen Freunden, die mir explizit gesagt haben, „von mir kannst du alles posten und kopieren und mit vollem Namen, was immer du gerne möchtest“. Wie meine Freunde Ina Weisse und Jan Sobottka, die sind da sehr vertrauensvoll.

  4. Na dann ist gut, dass wir drüber gesprochen haben.
    Ich hab‘ mich schon gewundert, dass die twoday Seite noch existiert. War das ein Hoax? Weiß man mehr?

  5. Das war eine über Monate aufwühlende Zitterpartie mit Beisetzung und dann Wiederauferstehung durch Antville. Alle Twoday-Nutzer hatten eine Frist bis Exekution, die wurde dann verzögert, dann wars offline, auf. u. a. auch meine Anregung hat Antville sich dann der alten Blogs angenommen. Aber da es so lange in der Schwebe war, haben sich nahezu alle andere Bloghoster gesucht. Es ging ans Eingemachte, war nicht lustig. Jeder musste sich mit dem technischen Migrationsmist befassen, hat viele Stunden Zeit gekostet. Deshalb sind auf gaganielsen.com auch alle Einträge MIT Kommentaren, weil ich es hingekriegt habe. Nur beruhigend, falls Antville auch keine Lust oder keine Kapazitäten mehr hat, dass dann immer noch alles auf gaganielsen.com vorhanden ist.

    Es gibt Leser, die tatsächlich noch über gaga.twoday.net kommentieren, Massen hatte ich ja sowieso nie. Einige besuchen meine neue Domain gar nicht, meine realen Freunde, die auch auf fb sind, die kaum aus Bloggern bestehen (eigentlich fast alle Musiker/innen oder aus der Branche) haben weder einen Bezug zu twoday.net noch zu Blogs überhaupt, die freuen sich nur, dass mal jemand auf fb mehr als nur zwei Sätze schreibt, das kennen die so gar nicht. Ich mag immer gerne alle Lebenszeichen und feedbacks zu einem Text zusammenführen, wegen des erwähnten Gesamtkunstwerkes.

    Niemand, den ich kenne, würde mir da je unterstützend zuarbeiten, indem ein Kommentar hier wie da gepostet würde, jeder kommentiert nur einmal. Verstehe ich auch, das artet ja sonst in Arbeit aus. Die Arbeit mache ich mir sozusagen in Amtshilfe. Ich würde mich immer geehrt fühlen, wenn sich jemand so aufmerksam mit meinen Kommentaren beschäftigt. Aber ich bin da sowieso sehr hingebungsvoll. Meine Kommetare haben ja oft den Umfang eines eigenen Eintrags. Insofern muss ich mir dringend angewöhnen, auf twoday nicht auf die „Antwort-Ebene“ zu gehen, wenn jemand was kommentiert hat und ich darauf antworte. Wenn jemand pötzlich Lösch-Anwandlungen hat, sind dann auch meine goldenen Worte verloren. Das geht ja mal gar nicht! (Für mich ist das hier die heilige Schrift.)

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