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Im Kuppelsaal, nach Albans Lesung. Ein Lieblingsmodell von Jan, Lee. Oben, in diesem Saal war auch Jans Ausstellung, sein Königreich. Meines war unten. Viele Treppen lagen dazwischen. Allerdings waren meine beiden Zellen leichter zu finden. Einige Besucher wussten gar nicht, dass oben auch etwas war, wenn sie es nicht von anderen gehört hatten. Unser Konzept war sehr unterschiedlich. Er hatte großfomatige Abzüge, schön gerahmt, großzügig gehängt, in diesem stillen, eindrucksvollen Saal. Ich zeigte Reliquien, mit Erinnerungen behaftet, in einem so privat wirkenden Szenario, dass ich die sehr respektvollen, interessiert wirkenden Besucher ausdrücklich ermuntern musste, näher zu treten, und auf dem Bett, der mit einem weißen Laken bezogenen Pritsche, gerne Platz zu nehmen. Nebenher liefen in beiden Zellen Projektionen auf einer großen und kleineren Wand, untermalt von Lieblingsmusik von mir. Wenn ich gerade in einer der beiden Zellen war, und das war ich eigentlich immer, war irgendjemand da, der mir Fragen stellte, nicht nur, ob ich da auch schon einmal geschlafen hätte. Erstaunlich viele sagten, sie hätten große Lust, in der kleinen Zelle zu übernachten. Es waren amüsante drei Tage, und das war auch mein Ziel. Ich empfing zum Teil wildfremde Besucher, als wäre ich in meinem Wohnzimmer. Allerdings bereitwilliger, als ich das privat tue. Ich glaube, mir fehlen nur die Räume, meine Wohnung ist nicht großzügig genug, um einen Salon für Gott und die Welt zu führen. Schade eigentlich.

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