mittwoch sehe ich mir da (wo der kringel ist) was an. die havel ist nirgendwo breiter, als in dieser ecke. es ist eine ganz andere welt und doch berlin. gestern war ich in gatow, um zu sehen, wie es sich anfühlt.

die havel in gatow. junge seerosen auf dem wasser
ich hatte aus einer annonce im internet eine irreführende info, das haus, das ich mittwoch von innen ansehen werde, läge in der „siedlung havelblick“. also bin ich da herumgelaufen, war an der havel, hier und da und landete letztendlich in der kolonie havelblick. mir wurde gleich ganz bange, in anbetracht der wirklich sehr kleinen kleingärten und der kleinen zäunchen. damit hatte ich das angebot aus meinem kopf gestrichen – gefunden hatte ich das haus ohnehin nicht, man hätte es an der art der fenster erkennen müssen.
als ich zurückgefahren bin, mit der s-bahn über den savignyplatz, fand ich es wieder ganz schön, in der stadt zu sein. ein häuschen mit garten am savignyplatz. das wäre fein – nur leider unmöglich. selbst wenn man genug geld hätte – so etwas gibt es da einfach nicht. ich gucke mir jetzt ein paar möglichkeiten an, um ein gespür dafür zu bekommen, was überhaupt machbar ist, in dem bereich, den ich noch bezahlen kann.
heute rief mich die maklerin für das erwähnte, vergeblich gesuchte haus (das hier wohl eher nicht) an, um einen termin zu vereinbaren. sie beteuerte, dass es keinesfalls dort wäre, in jener kolonie in gatow, sondern südlicher, in kladow. ein schreibfehler. sie machte eine winzige pause, als ich auf die frage, wie viele da denn einziehen würden, antwortete: „nur ich“. ich erklärte ihr dann verschiedenes.
man kommt von da mit einem direkten bus in die stadt, endhaltestelle zoo oder mit fähre zehn über den wannsee, die dort eine anlegestelle hat, von wannsee mit der s-bahn ohne umsteigen zum zoo oder friedrichstraße, in alle himmelsrichtungen.
eigentlich wollte ich heute in blankenfelde etwas anschauen. eine weitere maklerin hat mir das exposé mit fotos gemailt. das haus hat einen jägerzaun. ich kann nicht. bei jägerzaun hört der spaß auf.
ich habe lust, auszuprobieren, wie das mit der fähre ist. jetzt gleich. ich fahre jetzt mal mit der s-bahn zum wannsee und besteige fähre zehn.

Eine Antwort auf „11. juli 2005

  1. die fährfahrt war wirklich wunderschön. ein lauer wind und bestes urlaubswetter. das ‚objekt‘ leider gartenmäßig untauglich. extrem mondän muß es nicht sein, aber extrem abgeschottet, geschützt, uneinsehbar. sonst nix inspiration. ein wirklich sehr lauschiger hafen, der von ‚cladow‘. spontane sympathie wg. gehisster piratenflagge. ich mache einen kleinen ausflugsbericht!

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