
in berlin by the wall. you were five foot ten inches tall.
24. juni 2007




sehr verliebt. alte liebe rostet nicht! ich sage jetzt nicht, was irgendwann in einer schönen nacht in den achtzigern geschehen ist. aber patti hat dazu gesungen. wenn ich noch einmal auf die welt komme, möchte ich ein junge sein und patti an der hand nehmen und mit ihr im regen tanzen. so wie heute. just a perfect day, feed animals in the zoo
es gibt übrigens spätestens seit heute einen handfesten grund, grün zu wählen: jürgen trittin ist patti smith-fan. in der u-bahn zurück standen wir ärmel an ärmel. wenn mal alle politiker so attraktiv wären. genau das gegenteil vom sonstigen „den hab ich mir irgendwie größer vorgestellt“-syndrom. der ist richtig groß. bestimmt einsneunzig.
24. juni 2007




sehr verliebt. alte liebe rostet nicht! ich sage jetzt nicht, was irgendwann in einer schönen nacht in den achtzigern geschehen ist. aber patti hat dazu gesungen. wenn ich noch einmal auf die welt komme, möchte ich ein junge sein und patti an der hand nehmen und mit ihr im regen tanzen. so wie heute. just a perfect day, feed animals in the zoo
es gibt übrigens spätestens seit heute einen handfesten grund, grün zu wählen: jürgen trittin ist patti smith-fan. in der u-bahn zurück standen wir ärmel an ärmel. wenn mal alle politiker so attraktiv wären. genau das gegenteil vom sonstigen „den hab ich mir irgendwie größer vorgestellt“-syndrom. der ist richtig groß. bestimmt einsneunzig.
18. juni 2007

du hast mich zu tode fotografiert! empörte sich meine hochverehrte exmodel-freundin ilona mit grabes-marlene-stimme stets auf’s neue, als ich ihr in paris mit der kamera hinterherrannte und wir uns dabei jedesmal kaputtlachten. darüber lachen wir heute noch. das war ja immer marlenes spruch „man hat mich zu tode fotografiert“. mich fotografiert bestimmt keiner zu tode, das besorge ich schon selbst. aber ein wenig abwechslung vor meiner kamera wäre auch nicht schlecht. freiwillige vor! alter vor schönheit!
nein im ernst: es ist ja nur eine andere art zu atmen, das mit dem fotografieren. das leben ein- und ausatmen. so lange es geht.
21. juni 2007
18. juni 2007

du hast mich zu tode fotografiert! empörte sich meine hochverehrte exmodel-freundin ilona mit grabes-marlene-stimme stets auf’s neue, als ich ihr in paris mit der kamera hinterherrannte und wir uns dabei jedesmal kaputtlachten. darüber lachen wir heute noch. das war ja immer marlenes spruch „man hat mich zu tode fotografiert“. mich fotografiert bestimmt keiner zu tode, das besorge ich schon selbst. aber ein wenig abwechslung vor meiner kamera wäre auch nicht schlecht. freiwillige vor! alter vor schönheit!
nein im ernst: es ist ja nur eine andere art zu atmen, das mit dem fotografieren. das leben ein- und ausatmen. so lange es geht.
18. juni 2007
11. juni 2007

KEINE BRATWURST
ja, das ist keine bratwurst. in meinem alter leiste ich mir schon mal vier dicke biobratwürste. heute. mit viel senf. früher hätte ich genauso viele schrippen dazu verdrückt, aber die zeiten sind vorbei, meine lieben. nur an hohen kirchlichen feiertagen.
man muß die sache ganz schön schlau angehen, wenn man so unsportlich ist wie ich und nicht in größe vierundvierzig herumwackeln will. groß ist daher die freude, wenn ich das tanzbein schwingen kann. das ist bewegung nach meinem geschmack. die anderen sachen gehen ja alle auf die gelenke, was man so hört. dauerlauf und hüpfgymnastik. schwimmen ja, aber am liebsten an einem recht leeren meeresstrand. ein paar krabben dürfen mich schon besuchen.
ich weiß auch nicht, woher das kommt, dieses ständige rückzugsbedürfnis. kaum war ich mal vor der tür und habe mich ein wenig unter menschen vergnügt, habe ich das dringende bedürfnis, das alles erst mal ordentlich abzuspeichern. und ich meine nicht fotos.
das zwölfte haus, sagt die astrologin in mir, nicht wahr. mond im skorpion ende zwölf im haus von neptun, anfang eins. da hauchen esoterisch geschulte „du bist ja so durchlässig!“. ach ja der mond. der mond, der mond. der gute alte mond. ich gucke alle jubeljahre, wo der überhaupt steht und verpenne sämtliche vollmonde.
dann muss ich schlafen. viel schlafen. viele tage nächte viel schlafen. das dauert dann eine ganze weile, bis ich wieder lust habe, mich mit irgendwem zu treffen. noch ist ja das andere große erlebnis nicht vollständig verarbeitet! nicht, dass ich im anschluss permanent über meine spektakulären ausgeh-erlebnisse nachgrübeln würde. och nö.
ich warte eigentlich eher darauf, bis die grobe leinwand im kopf wieder frei ist. und die eindrücke bis zum horizont gespült sind. platz für neue tage und nächte. immer alles auf anfang. immer.
12. juni 2007

schwül ist ja wohl mehr so untertrieben. ich esse gerade das dritte gleich das vierte champion-eis mandel aus dem hause cassie und höre mir meine neuen schallplatten an.
13. juni 2007
ja ja. das sommerloch. die beiträge werden ein bißchen schwüler und träger. dann werden langweilige pausen gemacht. sehr langweilige pausen. aber warum sollte es hier anders sein.
nein, noch ist es nicht so weit. noch eine weile nicht. ich mache ja sowieso immer meine kleinen gedankenpausen. besonders beim schreiben. zum beispiel: ich lese ein buch. ich will aber nicht schreiben, welches buch, dann müsste ich erklären, wie ich darauf komme. ein durchaus interessantes buch [nicht „fleisch ist mein gemüse“]. man muss sich nicht dafür schämen. aber eines führt zum anderen. und dann würde ich zu viel schreiben. unausgegorenes zeug.
ja doch. ich bin schon abergläubisch. was sagt denn meine etymologische pdf-datei: nix sagt die. aber wikipedia sagt etwas:
Das Wort leitet sich ab vom althochdeutschen ubarfengida, „was über den wahren Glauben hinaus, daran neben vorbei geht“ [1]. Aber- bezeichnet ursprünglich nicht „gegen“, sondern „darüber hinaus“, „auf der anderen Seite liegend“. Diese etymologische Wurzel erhielt sich in aberwitzig (mit Witz: „verstandesgemäß“: „über den Verstand hinausgehend“, im ursprünglichen Sinne also „transzendent“). Aberglaube bezeichnete also „den Glauben an das Übersinnliche“ und wurde erst im Kontext der Aufklärung zum „Glauben an die falschen übersinnlichen Kräfte“, „Irrglauben“.
am meisten ertappe ich meinen erstaunlich tief sitzenden aberglauben, wenn ich etwas konkreteres, genehmes erwarten kann und einen teufel tun werde, bevor es wirklich eintritt, darüber zu sprechen. na gut, mit zweieinhalb menschen, die die dynamik nicht mental bremsen. und ich selbst manchmal fünf minuten vorher. vielleicht sollte man noch nicht einmal zugeben, dass man so tickt.
wenn ich dann nicht mehr an mich halten kann, und meine tagesverfassung und die angelegenheit einschätzen kann und endlich mein maul aufmache, ist die überraschung nicht selten groß. das wirkt dann alles ungeheuer plötzlich. ist es aber gar nicht.
ich befinde mich damit sicher in guter gesellschaft.
13. juni 2007
ja ja. das sommerloch. die beiträge werden ein bißchen schwüler und träger. dann werden langweilige pausen gemacht. sehr langweilige pausen. aber warum sollte es hier anders sein.
nein, noch ist es nicht so weit. noch eine weile nicht. ich mache ja sowieso immer meine kleinen gedankenpausen. besonders beim schreiben. zum beispiel: ich lese ein buch. ich will aber nicht schreiben, welches buch, dann müsste ich erklären, wie ich darauf komme. ein durchaus interessantes buch [nicht „fleisch ist mein gemüse“]. man muss sich nicht dafür schämen. aber eines führt zum anderen. und dann würde ich zu viel schreiben. unausgegorenes zeug.
ja doch. ich bin schon abergläubisch. was sagt denn meine etymologische pdf-datei: nix sagt die. aber wikipedia sagt etwas:
Das Wort leitet sich ab vom althochdeutschen ubarfengida, „was über den wahren Glauben hinaus, daran neben vorbei geht“ [1]. Aber- bezeichnet ursprünglich nicht „gegen“, sondern „darüber hinaus“, „auf der anderen Seite liegend“. Diese etymologische Wurzel erhielt sich in aberwitzig (mit Witz: „verstandesgemäß“: „über den Verstand hinausgehend“, im ursprünglichen Sinne also „transzendent“). Aberglaube bezeichnete also „den Glauben an das Übersinnliche“ und wurde erst im Kontext der Aufklärung zum „Glauben an die falschen übersinnlichen Kräfte“, „Irrglauben“.
am meisten ertappe ich meinen erstaunlich tief sitzenden aberglauben, wenn ich etwas konkreteres, genehmes erwarten kann und einen teufel tun werde, bevor es wirklich eintritt, darüber zu sprechen. na gut, mit zweieinhalb menschen, die die dynamik nicht mental bremsen. und ich selbst manchmal fünf minuten vorher. vielleicht sollte man noch nicht einmal zugeben, dass man so tickt.
wenn ich dann nicht mehr an mich halten kann, und meine tagesverfassung und die angelegenheit einschätzen kann und endlich mein maul aufmache, ist die überraschung nicht selten groß. das wirkt dann alles ungeheuer plötzlich. ist es aber gar nicht.
ich befinde mich damit sicher in guter gesellschaft.
13. juni 2007

wie schlecken? da beißt man rein und in drei minuten ist es weg. deswegen heißt es ja auch sehr korrekt: lass uns doch mal ein eis essen! oder zwei. oder drei. heute gibt es bei mir mibell zitronenhörnchen aus dem multipack. zwei bis drei sind schon o.k. in der schachtel sind immer sechs drin (so groß wie 1 cornetto!) sehr begeistert mich das preis-leistungsverhältnis von eis im multipack. zum beispiel das eis von gestern kaufe ich stets im 10er-potpourri zu 3,99 (so groß wie magnum!). ein reeller preis!
12. juni 2007

schwül ist ja wohl mehr so untertrieben. ich esse gerade das dritte gleich das vierte champion-eis mandel aus dem hause cassie und höre mir meine neuen schallplatten an.
11. juni 2007

KEINE BRATWURST
ja, das ist keine bratwurst. in meinem alter leiste ich mir schon mal vier dicke biobratwürste. heute. mit viel senf. früher hätte ich genauso viele schrippen dazu verdrückt, aber die zeiten sind vorbei, meine lieben. nur an hohen kirchlichen feiertagen.
man muß die sache ganz schön schlau angehen, wenn man so unsportlich ist wie ich und nicht in größe vierundvierzig herumwackeln will. groß ist daher die freude, wenn ich das tanzbein schwingen kann. das ist bewegung nach meinem geschmack. die anderen sachen gehen ja alle auf die gelenke, was man so hört. dauerlauf und hüpfgymnastik. schwimmen ja, aber am liebsten an einem recht leeren meeresstrand. ein paar krabben dürfen mich schon besuchen.
ich weiß auch nicht, woher das kommt, dieses ständige rückzugsbedürfnis. kaum war ich mal vor der tür und habe mich ein wenig unter menschen vergnügt, habe ich das dringende bedürfnis, das alles erst mal ordentlich abzuspeichern. und ich meine nicht fotos.
das zwölfte haus, sagt die astrologin in mir, nicht wahr. mond im skorpion ende zwölf im haus von neptun, anfang eins. da hauchen esoterisch geschulte „du bist ja so durchlässig!“. ach ja der mond. der mond, der mond. der gute alte mond. ich gucke alle jubeljahre, wo der überhaupt steht und verpenne sämtliche vollmonde.
dann muss ich schlafen. viel schlafen. viele tage nächte viel schlafen. das dauert dann eine ganze weile, bis ich wieder lust habe, mich mit irgendwem zu treffen. noch ist ja das andere große erlebnis nicht vollständig verarbeitet! nicht, dass ich im anschluss permanent über meine spektakulären ausgeh-erlebnisse nachgrübeln würde. och nö.
ich warte eigentlich eher darauf, bis die grobe leinwand im kopf wieder frei ist. und die eindrücke bis zum horizont gespült sind. platz für neue tage und nächte. immer alles auf anfang. immer.
9. juni 2007
10. juni 2007
gestern beim besuch des nachtlokals hochwichtige information erhalten. ich sage nur: belgrad.


10. juni 2007

heute war ja wieder eine lesung, bei der ich nicht war. fast hätte es geklappt! heute sogar erst beginn 21:00 uhr. für mich jedoch leider zu früh. schade, schade! bei den querverweisen waren zum teil fotos und da war einer dabei, der eigentlich recht fotogen war und den ich noch nicht kenne! tja. hätte interessant werden können. es hat wieder einmal nicht sollen sein! man muß sich in sein schicksal fügen!
10. juni 2007
gestern beim besuch des nachtlokals hochwichtige information erhalten. ich sage nur: belgrad.


10. juni 2007
9. juni 2007

S-BAHN 7
text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text text ein sehr geheimnisvolles wort. mit dem x da in der mitte. je länger man es anschaut, umso komischer kommt es einem vor. aber so ist das ja mit allen wörtern. sieht so asterix- und obelixmäßig aus. hat mal wer so ein schlaues wörterherkunftswörterbuch zur hand?
9. juni 2007

S-BAHN 7
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8. juni 2007
seit ich mich schreibend im netz tummle, habe ich immer das gefühl, überwiegend mit menschen zu tun zu haben, die sich der jungen generation zurechnen. wahrscheinlich kommt mir das irgendwie bekannt vor. jegliche altersidentifikation wird noch virtuos in koketterie verpackt. noch geht es. ich nicht ausgenommen.
was mich hin und wieder geradezu verstört ist, wenn irgendwer über irgendwelche musikgruppen schreibt, hinweise gibt, von denen ich noch nie gehört habe, und da ich froh bin, wenn man bequem an neue eindrücke herangeführt wird (ich höre ungern wortlastige radiosendungen, überhaupt mag ich kein gerede zwischen musik, das über die genaue ansage des interpreten und des titels hinausgeht und ausgerechnet das wird gerne vernuschelt, wenn es überhaupt erwähnt wird.
musiklastige sender wiederum spielen mir zu viel zeug von richtungen, die mir nicht gefallen, zu einseitig, zu modisch, zu spartenmäßig, zu wenig queerbeet, zu mainstream, zu independent, zu wenig independent; also radio ist nicht mehr meins, deswegen höre ich seit jahren kein radio mehr.
ich kenne keinen radiomacher, der meinen kraut- und rüben-geschmack durch alle richtungen und epochen teilt. jürgen kuttner sollte vielleicht lieber musiksendungen machen, seinen geschmack verstand ich damals, als ich immer wieder mal versuchte, mich an fritz zu gewöhnen, noch am ehesten; aber der spielte in seinen gesprächssendungen mit jugendlichem publikum auch allzu oft dasselbe. und ich meine nicht den abspann mit der winterreise – ich weiß nicht mal, ob es die sendung noch gibt.
in den achtzigern mochte ich alan bangs nightflight und mora morenz‘ sendung auf dem anarchischen radio einhundert. das war’s seitdem mit regelmäßigem interesse an radioprogramm) –
was mich also verstört, (abstößt wäre ehrlicher, klingt aber brutaler) ist, was da so alles hochgejubelt wird, dann klicke ich mal auf ein demo und mir klappen gleich wieder die ohren zu. ich bin ja u. a. eine britpop-hasserin. bübchen-pop-gruppen. gesang kurz nach dem stimmbruch. pilzköpfiger easy-listening-dreck, der nicht begreifen will, dass john lennon anders inkarnieren wird. was es da alles gibt. da tritt bei mir immer eine art spontanverachtung ein, die durchaus auf diejenigen abfärbt, die jene empfehlung gegeben haben. dann kommt mein kleiner hass. warum hören menschen freiwillig musik ohne witz und drama? ohne tod und teufel? ohne narben und risiko? ohne schwanz und eier?
kennt wer eine neuere gruppe, die man nicht unbedingt kennt, wenn man sich nicht hauptberuflich durch den ganzen independent-kram hören kann, die schöne, dreckige musik macht und dennoch zu filigranerem fähig ist? mit echtem männergesang? stimmen, die nach erwachsenen männern (oder wenigstens einem) klingen und nicht nach blassen buben mit ponyfrisur in schlafanzugartigen klamotten? weiß auch nicht, wie ich jetzt gerade darauf komme. schwelender unmut! vielleicht sollte ich mich mal durch diese hunderttausend metalrichtungen hören. da blicke ich ja auch nicht durch. wann und wie soll man sich durch das ganze zeug denn durcharbeiten.
dass keiner mit madrugada kommt. mit der ersten platte hatte ich es und rannte neunundneunzig? zum konzert in ein kellerartiges etablissement. das war nicht verkehrt. ein zweites konzert, vielleicht ein dreiviertel jahr später in einer größeren halle, im kesselhaus war derart gelangweilt und lieblos dargebracht, mit einem vor überheblichkeit strotzenden sänger mit verendetem charisma, abgedroschendsten und altbackensten zitaten aus der ära der psychedelischen musik (die aber das sehr junge publikum sehr zu beeindrucken schien), dass ich mit meiner begleitung nach der hälfte ging. aber ich mochte die stimmung von industrial silence, der platte. die gitarren und auch die stimme von dem demutsfernen arschloch.
die radiosendung von bob dylan, der alten gießkanne würde ich vielleicht ab und zu hören, wenn ich wüsste, wo die läuft und ob es einen stream gibt. seine sprechstimme ertrage ich gerade noch. und er legt bestimmt spannende sachen auf. bin ich mir eigentlich sicher.
9. juni 2007
8. juni 2007
da müssen jetzt alle ran!
8. juni 2007
seit ich mich schreibend im netz tummle, habe ich immer das gefühl, überwiegend mit menschen zu tun zu haben, die sich der jungen generation zurechnen. wahrscheinlich kommt mir das irgendwie bekannt vor. jegliche altersidentifikation wird noch virtuos in koketterie verpackt. noch geht es. ich nicht ausgenommen.
was mich hin und wieder geradezu verstört ist, wenn irgendwer über irgendwelche musikgruppen schreibt, hinweise gibt, von denen ich noch nie gehört habe, und da ich froh bin, wenn man bequem an neue eindrücke herangeführt wird (ich höre ungern wortlastige radiosendungen, überhaupt mag ich kein gerede zwischen musik, das über die genaue ansage des interpreten und des titels hinausgeht und ausgerechnet das wird gerne vernuschelt, wenn es überhaupt erwähnt wird.
musiklastige sender wiederum spielen mir zu viel zeug von richtungen, die mir nicht gefallen, zu einseitig, zu modisch, zu spartenmäßig, zu wenig queerbeet, zu mainstream, zu independent, zu wenig independent; also radio ist nicht mehr meins, deswegen höre ich seit jahren kein radio mehr.
ich kenne keinen radiomacher, der meinen kraut- und rüben-geschmack durch alle richtungen und epochen teilt. jürgen kuttner sollte vielleicht lieber musiksendungen machen, seinen geschmack verstand ich damals, als ich immer wieder mal versuchte, mich an fritz zu gewöhnen, noch am ehesten; aber der spielte in seinen gesprächssendungen mit jugendlichem publikum auch allzu oft dasselbe. und ich meine nicht den abspann mit der winterreise – ich weiß nicht mal, ob es die sendung noch gibt.
in den achtzigern mochte ich alan bangs nightflight und mora morenz‘ sendung auf dem anarchischen radio einhundert. das war’s seitdem mit regelmäßigem interesse an radioprogramm) –
was mich also verstört, (abstößt wäre ehrlicher, klingt aber brutaler) ist, was da so alles hochgejubelt wird, dann klicke ich mal auf ein demo und mir klappen gleich wieder die ohren zu. ich bin ja u. a. eine britpop-hasserin. bübchen-pop-gruppen. gesang kurz nach dem stimmbruch. pilzköpfiger easy-listening-dreck, der nicht begreifen will, dass john lennon anders inkarnieren wird. was es da alles gibt. da tritt bei mir immer eine art spontanverachtung ein, die durchaus auf diejenigen abfärbt, die jene empfehlung gegeben haben. dann kommt mein kleiner hass. warum hören menschen freiwillig musik ohne witz und drama? ohne tod und teufel? ohne narben und risiko? ohne schwanz und eier?
kennt wer eine neuere gruppe, die man nicht unbedingt kennt, wenn man sich nicht hauptberuflich durch den ganzen independent-kram hören kann, die schöne, dreckige musik macht und dennoch zu filigranerem fähig ist? mit echtem männergesang? stimmen, die nach erwachsenen männern (oder wenigstens einem) klingen und nicht nach blassen buben mit ponyfrisur in schlafanzugartigen klamotten? weiß auch nicht, wie ich jetzt gerade darauf komme. schwelender unmut! vielleicht sollte ich mich mal durch diese hunderttausend metalrichtungen hören. da blicke ich ja auch nicht durch. wann und wie soll man sich durch das ganze zeug denn durcharbeiten.
dass keiner mit madrugada kommt. mit der ersten platte hatte ich es und rannte neunundneunzig? zum konzert in ein kellerartiges etablissement. das war nicht verkehrt. ein zweites konzert, vielleicht ein dreiviertel jahr später in einer größeren halle, im kesselhaus war derart gelangweilt und lieblos dargebracht, mit einem vor überheblichkeit strotzenden sänger mit verendetem charisma, abgedroschendsten und altbackensten zitaten aus der ära der psychedelischen musik (die aber das sehr junge publikum sehr zu beeindrucken schien), dass ich mit meiner begleitung nach der hälfte ging. aber ich mochte die stimmung von industrial silence, der platte. die gitarren und auch die stimme von dem demutsfernen arschloch.
die radiosendung von bob dylan, der alten gießkanne würde ich vielleicht ab und zu hören, wenn ich wüsste, wo die läuft und ob es einen stream gibt. seine sprechstimme ertrage ich gerade noch. und er legt bestimmt spannende sachen auf. bin ich mir eigentlich sicher.
5. juni 2007


4. juni 2007
noch ein stündchen lesen. bei funzelbeleuchtung, auf der alten matratze. bis die augendeckel zuklappen und das buch seitwärts aus der hand rutscht. auf den teppich. wenn das buch fertig gefallen ist, merke ich dann manchmal noch, dass ich die lampe ausmachen könnte. mal schauen.
4. juni 2007

4. juni 2007

4. juni 2007
03. juni 2007
2. juni 2007

jetzt, wo es langsam schwierig wird, die grauen schläfen zu überfärben, werde ich meinen look ändern. ich habe mir überlegt, ich gehe als gaga lagerfeld. das wirkt interessant und jedes weißes haar wird mit warmen handschlag begrüßt. auch gefallen mir die anziehsachen von karl, welche meinen typ unterstreichen. so weiße hemden mit steifem kragen und ein dunkler anzug. ein paar handschuhe, etwas puder auf’s haar. so bin ich für alle anlässe richtig angezogen und wirke stets adrett. karl ist ja auch jungfrau, da sind solche dinge wichtig.

1. juni 2007
ich hasse 20:00 uhr-anfangszeiten! können sachen nicht um 23:00 uhr anfangen? 20:00 uhr! zwanzig uhr ist bei mir brotzeit, kaffeetrinken, beine hochlegen, gemeine einträge schreiben und mir besinnliche gedanken über die weltpolitik und im besonderen meine abendgarderobe machen.
dann etwas später, nicht wahr, zu gegebener stunde, ein zeitlich unbegrenztes vollbad nehmen, sowie mich unter auflegen eines ca. dreistündigen makeups langsam, gaaanz langsam (in der ruhe liegt die kraft!) auf den definitiv mehrere stunden hernach beginnenden abend in festlicher gala einstimmen, ja freuen, ich möchte sagen warten. ihn freudig erwarten!
aber nicht mit mir. ich streike. ich mache den firlefanz nicht mehr mit. man ist ja schon sehr dankbar, wenn leute einen „so ab 20:00 uhr“ einladen. dann komme ich gerne auch schon mal zeitiger, so gegen 22:30. das muß wohl irgendetwas mit dieser neumodischen biologie zu tun haben, von der jetzt alle reden. kann ich mir gar nicht anders erklären.
ich bin ja eine alte schlafmütze und nachteule, aber wo ich mal äh – wichtige geschäfte in übersee hatte, wollte ich dauernd schon um sechs uhr früh aufstehen und um sechs uhr am abend schon wieder schlafen gehen, und da war der immer viel herumerzählte, hochanstrengende und unheimlich bedeutende jetlag, den ich trotz ernsthaftester bemühungen nicht hatte und deswegen natürlich überhaupt nicht mitreden kann, schon längst überfällig.
wenn ich also mal nach amerika ziehe, später, wenn ich groß bin, werde ich eine frühaufsteherin. auch könnte ich dann vielleicht sogar, wenn ich mich anstrenge, bäckerin werden, wo man ja schon beizeiten aus den federn muss.
03. juni 2007
2. juni 2007

jetzt, wo es langsam schwierig wird, die grauen schläfen zu überfärben, werde ich meinen look ändern. ich habe mir überlegt, ich gehe als gaga lagerfeld. das wirkt interessant und jedes weißes haar wird mit warmen handschlag begrüßt. auch gefallen mir die anziehsachen von karl, welche meinen typ unterstreichen. so weiße hemden mit steifem kragen und ein dunkler anzug. ein paar handschuhe, etwas puder auf’s haar. so bin ich für alle anlässe richtig angezogen und wirke stets adrett. karl ist ja auch jungfrau, da sind solche dinge wichtig.

2. juni 2007
aspirintabletten helfen sehr gut bei achselschmerzen.
2. juni 2007
aspirintabletten helfen sehr gut bei achselschmerzen.
30. mai 2007
gerade wen von meiner streng geheimen blogroll geschmissen. klingt ein bißchen dramatisch, sehe ich gerade. nein. ist es gar nicht. ich bin auch nicht beleidigt. hat nur ein bißchen platz weggenommen und ich hab’s gerne aufgeräumt.
hat zu wenig geschrieben für meinen geschmack. ich hätte auch schreiben können: hat zu wenig für meinen geschmack geschrieben. aber das wäre nicht korrekt. ich hab da auch nur zweimal kommentiert.
bin ich froh, dass ich keine blogroll zum angucken habe. ich hätte ja magengeschwüre, wenn ich da jemanden wegnehmen würde, ohne, dass man sich vorher gekloppt hat. ich alte opportunistin ich.
1. juni 2007
ich hasse 20:00 uhr-anfangszeiten! können sachen nicht um 23:00 uhr anfangen? 20:00 uhr! zwanzig uhr ist bei mir brotzeit, kaffeetrinken, beine hochlegen, gemeine einträge schreiben und mir besinnliche gedanken über die weltpolitik und im besonderen meine abendgarderobe machen.
dann etwas später, nicht wahr, zu gegebener stunde, ein zeitlich unbegrenztes vollbad nehmen, sowie mich unter auflegen eines ca. dreistündigen makeups langsam, gaaanz langsam (in der ruhe liegt die kraft!) auf den definitiv mehrere stunden hernach beginnenden abend in festlicher gala einstimmen, ja freuen, ich möchte sagen warten. ihn freudig erwarten!
aber nicht mit mir. ich streike. ich mache den firlefanz nicht mehr mit. man ist ja schon sehr dankbar, wenn leute einen „so ab 20:00 uhr“ einladen. dann komme ich gerne auch schon mal zeitiger, so gegen 22:30. das muß wohl irgendetwas mit dieser neumodischen biologie zu tun haben, von der jetzt alle reden. kann ich mir gar nicht anders erklären.
ich bin ja eine alte schlafmütze und nachteule, aber wo ich mal äh – wichtige geschäfte in übersee hatte, wollte ich dauernd schon um sechs uhr früh aufstehen und um sechs uhr am abend schon wieder schlafen gehen, und da war der immer viel herumerzählte, hochanstrengende und unheimlich bedeutende jetlag, den ich trotz ernsthaftester bemühungen nicht hatte und deswegen natürlich überhaupt nicht mitreden kann, schon längst überfällig.
wenn ich also mal nach amerika ziehe, später, wenn ich groß bin, werde ich eine frühaufsteherin. auch könnte ich dann vielleicht sogar, wenn ich mich anstrenge, bäckerin werden, wo man ja schon beizeiten aus den federn muss.
31. mai 2007
vorhin die tunte angeklickt. da steht gleich vorne drauf, so in der mitte, wo man als erstes hinschaut „Schliemann: Siegerin im Liebesduell (mit bildchen) Während Nadja Schliemann strahlend ihren Verlobten Nathael Keil präsentiert, ist dessen Ex-Freundin am Boden zerstört. TUNTE traf Brigitta W. zum Gespräch. mehr„
herzschmerzeifersucht! gleich mal draufgeklickt! das geht uns alle an, da dürfen wir nicht länger wegsehen. die wissen schon, wie sie einen mich kriegen (kann ja jeder selber gucken).
man weiß gar nicht, für wen man sich zuerst schämen soll. für die beleidigte plaudertasche brigitta b. oder lieber für schliemann im trophäenstolz? oder doch besser kunsttöpfer keil, der „nadja, laut einem engen vertrauten, schon von weitem im fernseher immer irgendwie super fand“? dingsonline? die redaktion, die aber so was von expertenmäßig an meiner schamgrenze herumgrabbelt? für mich selber? oh je. ich glaube fast für mich selber.
wobei ich als alte voyeurin wiederum doch dazu stehe, dass mich gerade die lebenshöhen- und tiefen der prominenz meiner generation nicht ganz uninteressiert lassen (nichts gegen lange haare aber gepflegt müssen sie sein!). zumal mit bildmaterial. da kenn ich mich aus! schließlich möchte man auch mal studieren, was die kollegen so neues produzieren. schöne scharfe farbaufnahmen. paarfotografie. man lernt nie aus.
was wollte ich eigentlich sagen? ah ja. die meinungen scheinen ja irgendwie recht stark auseinanderzugehen, bzw. die öffentlich kommunizierte meinung darüber, ob man die veröffentlichung privater details, zumal pikanter natur, womöglich sogar selber steuern kann oder weniger bis überhaupt gar nicht.
die einen sagen so. die anderen sagen so.
wenn also wer sagt: „das ist mein!neuer!mann!, das dürfen sie ruhig schreiben“, ist das ja schon irgendwie auch eine ermunterung. dann darf man dann aber auch nicht weinen, wenn die sache zu ende ist und genauso groß aufgezogen wird.
die einen sagen so. die anderen sagen so.
mir fällt gerade ein, dass ewig und drei tage nicht öffentlich bekannt war, dass romy und bruno ein inniges paar waren. die haben das hingekriegt.
ich sage ja so.
31. mai 2007
vorhin die tunte angeklickt. da steht gleich vorne drauf, so in der mitte, wo man als erstes hinschaut „Schliemann: Siegerin im Liebesduell (mit bildchen) Während Nadja Schliemann strahlend ihren Verlobten Nathael Keil präsentiert, ist dessen Ex-Freundin am Boden zerstört. TUNTE traf Brigitta W. zum Gespräch. mehr„
herzschmerzeifersucht! gleich mal draufgeklickt! das geht uns alle an, da dürfen wir nicht länger wegsehen. die wissen schon, wie sie einen mich kriegen (kann ja jeder selber gucken).
man weiß gar nicht, für wen man sich zuerst schämen soll. für die beleidigte plaudertasche brigitta b. oder lieber für schliemann im trophäenstolz? oder doch besser kunsttöpfer keil, der „nadja, laut einem engen vertrauten, schon von weitem im fernseher immer irgendwie super fand“? dingsonline? die redaktion, die aber so was von expertenmäßig an meiner schamgrenze herumgrabbelt? für mich selber? oh je. ich glaube fast für mich selber.
wobei ich als alte voyeurin wiederum doch dazu stehe, dass mich gerade die lebenshöhen- und tiefen der prominenz meiner generation nicht ganz uninteressiert lassen (nichts gegen lange haare aber gepflegt müssen sie sein!). zumal mit bildmaterial. da kenn ich mich aus! schließlich möchte man auch mal studieren, was die kollegen so neues produzieren. schöne scharfe farbaufnahmen. paarfotografie. man lernt nie aus.
was wollte ich eigentlich sagen? ah ja. die meinungen scheinen ja irgendwie recht stark auseinanderzugehen, bzw. die öffentlich kommunizierte meinung darüber, ob man die veröffentlichung privater details, zumal pikanter natur, womöglich sogar selber steuern kann oder weniger bis überhaupt gar nicht.
die einen sagen so. die anderen sagen so.
wenn also wer sagt: „das ist mein!neuer!mann!, das dürfen sie ruhig schreiben“, ist das ja schon irgendwie auch eine ermunterung. dann darf man dann aber auch nicht weinen, wenn die sache zu ende ist und genauso groß aufgezogen wird.
die einen sagen so. die anderen sagen so.
mir fällt gerade ein, dass ewig und drei tage nicht öffentlich bekannt war, dass romy und bruno ein inniges paar waren. die haben das hingekriegt.
ich sage ja so.
30. mai 2007
wenn sich der mond jetzt nicht gerade wie eine splitterfasernackte 25-watt-glühbirne in mein fenster geschoben hätte, hätte ich wieder nicht gemerkt, dass vollmond ist. sieht jedenfalls irgendwie so aus. ziemlich rund. könnt ihr mir ruhig glauben.
30. mai 2007
gerade wen von meiner streng geheimen blogroll geschmissen. klingt ein bißchen dramatisch, sehe ich gerade. nein. ist es gar nicht. ich bin auch nicht beleidigt. hat nur ein bißchen platz weggenommen und ich hab’s gerne aufgeräumt.
hat zu wenig geschrieben für meinen geschmack. ich hätte auch schreiben können: hat zu wenig für meinen geschmack geschrieben. aber das wäre nicht korrekt. ich hab da auch nur zweimal kommentiert.
bin ich froh, dass ich keine blogroll zum angucken habe. ich hätte ja magengeschwüre, wenn ich da jemanden wegnehmen würde, ohne, dass man sich vorher gekloppt hat. ich alte opportunistin ich.
30. mai 2007
wenn man die – have a little faith in me – die das wohin – gedankenschwurbel – wo war ich – ah. man muß unbedingt nachschauen, was andere besser machen. das ist ein total geheimer supertrick. sich nicht mit den defiziten der anderen aufhalten. man soll ja auch keine vitaminarme kost zu sich nehmen. ist dasselbe. quasi.
(untrunken und genau.)
29. mai 2007
dings mirabellenschnaps
wie weit ist eigentlich die heutige wissenschaft mit der rechtschreibkorrektur von meinem internet? der fuchs unterkringelt ja so gut wie alle meine wörter rot aber weiter passiert nix. vielleicht hab ich die ja auch abgestellt, das mach ich ja gerne. ist ja eigentlich auch schön, weil wenn man sich dauernd blöde wörter ausdenkt oder komische benutzt, so wie ich, kann er die ja gar nicht kennen und will dann immerzu ähnliche sachen schreiben, die er kennt. er, der alte rechtschreibkorrektur.
eigentlich kann ich ihn nicht leiden. komisch, ich denke immer der, obwohl ich schon weiß, dass es eine sie ist. eine kesse politesse von der buchstabenpolizei. die kommt mir ja eigentlich nicht ins haus. aber manchmal, so wie jetzt gerade, würde es mir schon gut gefallen, wenn so stadtbekannte großschreibewörter mit großem buchstaben am anfang stramm dastehen würden, ohne dass ich extra wo drauftippen muss. nicht, dass ich faul wäre. na ja. man kann nicht alles haben. prost.
29. mai 2007
dings mirabellenschnaps
wie weit ist eigentlich die heutige wissenschaft mit der rechtschreibkorrektur von meinem internet? der fuchs unterkringelt ja so gut wie alle meine wörter rot aber weiter passiert nix. vielleicht hab ich die ja auch abgestellt, das mach ich ja gerne. ist ja eigentlich auch schön, weil wenn man sich dauernd blöde wörter ausdenkt oder komische benutzt, so wie ich, kann er die ja gar nicht kennen und will dann immerzu ähnliche sachen schreiben, die er kennt. er, der alte rechtschreibkorrektur.
eigentlich kann ich ihn nicht leiden. komisch, ich denke immer der, obwohl ich schon weiß, dass es eine sie ist. eine kesse politesse von der buchstabenpolizei. die kommt mir ja eigentlich nicht ins haus. aber manchmal, so wie jetzt gerade, würde es mir schon gut gefallen, wenn so stadtbekannte großschreibewörter mit großem buchstaben am anfang stramm dastehen würden, ohne dass ich extra wo drauftippen muss. nicht, dass ich faul wäre. na ja. man kann nicht alles haben. prost.
29. mai 2007
28. mai 2007
flieg ADLER

26. mai 2007
50–
ich stelle immer wieder einen unwiderstehlichen drang an mir fest, zu behaupten, ich sei älter als ich bin. gerade wollte ich mir einreden, ich wäre dreiundvierzig, dabei bin ich noch nicht mal genau zweiundvierzig. noch drei monate warten!
neulich habe ich mir im drogeriemarkt rossmann meine erste zahncreme 40plus gekauft, was ja sogar stimmt. aber es gibt auch sachen für 50plus. da fühlt man sich ein wenig ausgeschlossen. 50plus hat so einen gewissen autoritären sexappeal. wenn man über vierzig ist, darf man ja schon sagen, dass man sich im fünften lebensjahrzehnt befindet. das ist natürlich super und vorläufig besser als nichts.
27. mai 2007

weißabgleich verhauen. unscharf. dämmerlicht, wenn man gerade merkt, man müsste eine lampe anmachen. habe vor dem gehen auf die rückseite geschaut. da steht ein datum anfang februar. ich wusste nicht, wie ich daran weitermache. zwei gute farben auf der falschen leinwand. alles überpinselt. also die beiden farben. farbe wie leckermäulchen-vanillequark. stunde um stunde.
man sieht ewig nicht, wo das alles hin will und soll. dann ganz plötzlich. vorher darf man nicht aufhören. sonst passiert es nicht. wenn der weg nach einer kreuzung klar ist, kann man gut eine verschnaufpause machen. vorher nicht. man kann schon, aber es ist keine gute.
was dabei für ein scheiß durch den kopf geht. kann man gar nicht schreiben („sieht teuer aus“). kraut- und rübenmusik von den zweitausenddings lieblingsdateien. vorher immer die farbflecken vom holz schrubben. beim feudeln macht sich torfrock gut.
man möchte dringend und sofort in ordentlich abgeschrabbelten biker-klamotten mit ledernen pulswärmern und einem flens in der hand auf ein schleswig-holsteinisches wikinger-open air und dann wikingerbeerdigung und ’n lüttn du. und willi die ratte. und hildegard die spinne. und schafanpflocker auf’m deich.
26. mai 2007
50–
ich stelle immer wieder einen unwiderstehlichen drang an mir fest, zu behaupten, ich sei älter als ich bin. gerade wollte ich mir einreden, ich wäre dreiundvierzig, dabei bin ich noch nicht mal genau zweiundvierzig. noch drei monate warten!
neulich habe ich mir im drogeriemarkt rossmann meine erste zahncreme 40plus gekauft, was ja sogar stimmt. aber es gibt auch sachen für 50plus. da fühlt man sich ein wenig ausgeschlossen. 50plus hat so einen gewissen autoritären sexappeal. wenn man über vierzig ist, darf man ja schon sagen, dass man sich im fünften lebensjahrzehnt befindet. das ist natürlich super und vorläufig besser als nichts.
26. mai 2007
rumpelt ja ordentlich
da waren gerade so rettungskräfte und polizisten im fernsehen, weil es in hamburg gebrannt hat und die haben bericht erstattet. danach war ein feuerwehrmann aus niedersachsen dran. der hamburger polizist hat mir eigentlich ganz gut gefallen.
26. mai 2007
24. mai 2007
sehr ungewöhnliches gespräch. sie erzählt davon, wie sie sich zum ersten mal in einem film sieht. bewegte bilder von sich. befremden. ich kenne das spiel ja schon länger. ich spiele damit. als ich noch nicht spielte, entdeckte – nein. falsch. jahre, nachdem ich bereits damit spielte, entdeckte ich – nach einer längeren pause – und dann klar, dass ich mich am meisten mochte, am ehesten ertrug, sogar gern hatte, wenn ich aufhörte zu spielen, aufhörte, irgendwie sein zu wollen. aufhörte, an reizvolle blicke zu denken. oder wenn schon zu spielen, dann total. unmissverständlich. erkennbar und absichtsvoll zu übertreiben.
schade eigentlich. man kann sich immer erst über etwas wirklich austauschen, wenn das gegenüber mit derselben erfahrung gespielt hat. das erleben des einen gegenüber der theoretischen anschauung des anderen schafft ein ungleichgewicht, das auf beiden seiten ein wenig im sande verläuft. es sei denn, man wäre brennend am anderen interessiert. lichterloh. verliebt oder so. ich kenne das, dieses sehr höfliche, sehr respektvolle zuhören des anderen, ohne sinnliches begreifen. man erkennt noch den guten willen aber bleibt einsam. nur manchmal, in selteneren momenten. ja. schön dann. so wie heute.
22. mai 2007
was passiert eigentlich mit all den gedanken, die man für sich behält. abwarten. um die spannenden ist es manchmal schade. die können nicht alle raus, nein das geht nicht. viel zu eitel. wie sieht das denn aus.
22. mai 2007

überraschend an dieser romy-dvd, die am neuen spiegel klebt, ist das lange interview mit robert lebeck. das andere hat man alles schon mal gesehen. aber dieses gespräch in seiner unzerschnittenen ausführlichkeit ist sehr charmant.
wie er sich aufregt, dass sie die stiefel im bett nicht auszog; ja und überhaupt: jene unsitte hierzulande, im gegensatz zur arabischen welt, wohnungen mit straßenschuhen zu betreten. wie schön er sich da aufregt. ich mag ihn gerne. oder wie er nach einem foto auf dem tisch sucht und es nicht finden kann und in seinen bart brummelt „ich hatte mir doch alles hier so hergelegt“.
22. mai 2007
was passiert eigentlich mit all den gedanken, die man für sich behält. abwarten. um die spannenden ist es manchmal schade. die können nicht alle raus, nein das geht nicht. viel zu eitel. wie sieht das denn aus.
22. mai 2007
ein neuer eintrag wäre nicht schlecht. etwas tiefgang vielleicht. diffuse andeutungen mit interpretationsspielraum. hm. hätte was.
20. mai 2007


KLICK FÜR MEHR BILDCHEN!
p.s. die schlaffiklamotten machen nix her, deswegen kein bild!
*hose aus schwarzem nickistoff und dunkelgraues schlabber-t-shirt mit langen ärmeln.
20. mai 2007


KLICK FÜR MEHR BILDCHEN!
p.s. die schlaffiklamotten machen nix her, deswegen kein bild!
*hose aus schwarzem nickistoff und dunkelgraues schlabber-t-shirt mit langen ärmeln.
16. mai 2007
find ich gut. mach ich mit!
sag ich mal so in meinem jugendlichen leichtsinn
ja ok. ich weiß. bei mir klappt das ja immer nicht so richtig mit den mitmachspielchen. aber man soll nie aufgeben!
ich meine jetzt nicht kellerfotos, weil ich hab gar keinen keller. also wünsch dir was! z.b.: ich wünsche mir, dass du dich mal als domi dompteurin verkleidest und tolle fotos davon machst! oder: ich wünsche mir, dass du mal deine schminksachen fotografierst. oder: ich wünsche mir, dass du ausführlich deine meinung über prominente die gesundheitsreform und die nahostpolitik schreibst!
16. mai 2007
find ich gut. mach ich mit!
sag ich mal so in meinem jugendlichen leichtsinn
ja ok. ich weiß. bei mir klappt das ja immer nicht so richtig mit den mitmachspielchen. aber man soll nie aufgeben!
ich meine jetzt nicht kellerfotos, weil ich hab gar keinen keller. also wünsch dir was! z.b.: ich wünsche mir, dass du dich mal als domi dompteurin verkleidest und tolle fotos davon machst! oder: ich wünsche mir, dass du mal deine schminksachen fotografierst. oder: ich wünsche mir, dass du ausführlich deine meinung über prominente die gesundheitsreform und die nahostpolitik schreibst!
12. mai 2007
08. mai 2007
soll ich mir morgen einen modernen rekorder kaufen, der so alte videokassetten auf computer machen kann, damit ihr filme anschauen könnt, wo ich noch jung war?
so ende zwanzig bis anfang mitte dreißig
(eigentlich wollte ich hier eine supertolle, irgendwie professionell wirkende umfrage einbauen, aber es hat nicht sollen sein! trotzdem möchte ich euch die antwortmöglichkeiten nicht vorenthalten. not macht erfinderisch! ich schreibe meine antworten jetzt einfach hier rein und ihr könnt dann schreiben, für welche antwort ihr seid! einfach die nummer sagen! aber auch freie oder mehrere antworten sind möglich! zum beispiel eine kombination aus nr. 5 und nr. 7!)
antwort nr. 1
bloß nicht! es gibt schon genug langweilige aufnahmen von dir! du scheinst dich ja unheimlich interessant zu finden hä?
antwort nr. 2
ja super! unbedingt! ich kann es kaum erwarten und gar nicht genug kriegen! bitte, bitte mach schnell!
antwort nr. 3
ich finde dich und deine filme irgendwie süß und könnte mir auch vorstellen, später einmal geld dafür zu bezahlen!
antwort nr. 4
ich hasse deine filme!
antwort nr. 5
ich bin ein international bekannter filmproduzent und habe ein angebot, das sie unbedingt interessieren wird! über ihre vorstellungen was die gage betrifft, werden wir uns sicher bald einig!
antwort nr. 6
ich kenne mich mit meinem computer noch nicht so gut aus und kann deine filme leider nicht anschauen aber bestimmt sind sie ganz toll!
antwort nr. 7
ich möchte dich erst persönlich kennenlernen, bevor ich mir ein urteil bilde und lade dich hiermit zu einem 5-gängigen menü in einem sehr guten restaurant deiner wahl ein.
antwort nr. 8
ich als geschäftsführer vom saturn am alexanderplatz betrachte es als ehre, ihnen als werbe- und treuegeschenk unser absolutes spitzenprodukt unter den modernen dvd-spielern zu überreichen. ich freue mich auf ihre aufnahmen mit diesem ganz hervorragenden gerät. bei künftigen einkäufen gewähre ich ihnen mindestens 50 % treuerabatt!
12. mai 2007
11. mai 2007
MIAU
11. mai 2007
MIAU
08. mai 2007
soll ich mir morgen einen modernen rekorder kaufen, der so alte videokassetten auf computer machen kann, damit ihr filme anschauen könnt, wo ich noch jung war?
so ende zwanzig bis anfang mitte dreißig
(eigentlich wollte ich hier eine supertolle, irgendwie professionell wirkende umfrage einbauen, aber es hat nicht sollen sein! trotzdem möchte ich euch die antwortmöglichkeiten nicht vorenthalten. not macht erfinderisch! ich schreibe meine antworten jetzt einfach hier rein und ihr könnt dann schreiben, für welche antwort ihr seid! einfach die nummer sagen! aber auch freie oder mehrere antworten sind möglich! zum beispiel eine kombination aus nr. 5 und nr. 7!)
antwort nr. 1
bloß nicht! es gibt schon genug langweilige aufnahmen von dir! du scheinst dich ja unheimlich interessant zu finden hä?
antwort nr. 2
ja super! unbedingt! ich kann es kaum erwarten und gar nicht genug kriegen! bitte, bitte mach schnell!
antwort nr. 3
ich finde dich und deine filme irgendwie süß und könnte mir auch vorstellen, später einmal geld dafür zu bezahlen!
antwort nr. 4
ich hasse deine filme!
antwort nr. 5
ich bin ein international bekannter filmproduzent und habe ein angebot, das sie unbedingt interessieren wird! über ihre vorstellungen was die gage betrifft, werden wir uns sicher bald einig!
antwort nr. 6
ich kenne mich mit meinem computer noch nicht so gut aus und kann deine filme leider nicht anschauen aber bestimmt sind sie ganz toll!
antwort nr. 7
ich möchte dich erst persönlich kennenlernen, bevor ich mir ein urteil bilde und lade dich hiermit zu einem 5-gängigen menü in einem sehr guten restaurant deiner wahl ein.
antwort nr. 8
ich als geschäftsführer vom saturn am alexanderplatz betrachte es als ehre, ihnen als werbe- und treuegeschenk unser absolutes spitzenprodukt unter den modernen dvd-spielern zu überreichen. ich freue mich auf ihre aufnahmen mit diesem ganz hervorragenden gerät. bei künftigen einkäufen gewähre ich ihnen mindestens 50 % treuerabatt!
06. mai 2007
06. mai 2007
06. mai 2007

5. mai 2007




die dritte dimension in den köpfen der anderen. nur ich weiß, dass man kletternde mädchenbeine aus dem selben fenster fotografieren kann, durch das ich den fernsehturm sehe. die blätter ein fenster weiter rechts. ich habe vor einigen jahren gesehen, wie so ein kleiner felsen gebaut wird. damals, als ich befürchtete, dass mir ein großes haus vor die nase gesetzt wird. aber es wurde ein vielgeliebter spielplatz. quak quak. viel kindergeplapper höre ich durch das fenster. hat mich noch nie genervt.
1. mai 2007
29. april 2007

bin gerade damit beschäftigt, bekleidungslos in der sonne zu altern und abermals festzustellen, dass es sich bei jongs altem schinken angst vor’m fliegen, weit weniger um einen, wie reklametechnisch plattgewurstet, erotischen bestseller handelt, als weit mehr um ein libertäres manifest. falls jemand interesse hat an radikalen selbstbetrachtungen im klima der endsechziger und frühsiebziger aus der sicht einer politisch reflektierenden freidenkerin.
1. mai 2007
24. april 2007
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76470708&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
Selbstvärständlich gibt es auch ein
Potpourri neuer Autogrammkartän:
http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=122138
Bitte wänden sie sich an meine Agäntin!
►watch on youtube
29. april 2007

bin gerade damit beschäftigt, bekleidungslos in der sonne zu altern und abermals festzustellen, dass es sich bei jongs altem schinken angst vor’m fliegen, weit weniger um einen, wie reklametechnisch plattgewurstet, erotischen bestseller handelt, als weit mehr um ein libertäres manifest. falls jemand interesse hat an radikalen selbstbetrachtungen im klima der endsechziger und frühsiebziger aus der sicht einer politisch reflektierenden freidenkerin.
28. april 2007


NICHTS NEUES UNTÄR DER SONNE!
24. april 2007
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76470708&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
Selbstvärständlich gibt es auch ein
Potpourri neuer Autogrammkartän:
http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=122138
Bitte wänden sie sich an meine Agäntin!
►watch on youtube
22. april 2007
ich schätze, dass mindestens jeder zweite meiner leser bisher keinerlei probleme beim hochladen der eigenen werke auf jutub feststellen konnte. glückliche leser! glückliche ahnungslose nichtbenutzer der filmfunktion der digitalkamera!
aber sollte es eines tages doch einmal soweit sein, möchte ich hiermit gutgemeinten rat loswerden und inständig bitten, nicht dem herdentrieb zu folgen. auch ich war einst ein verirrtes schäflein, das es nicht besser wusste.
bis zu dem tag, es ist noch gar nicht lange her, als ich wieder einmal versuchte, ein recht hübsch anzusehendes filmlein auf meinem bis dahin sorgsam gepflegten gagavision channel einzustellen. nach etwa eineinhalb stunden hochladerei durfte ich mir endlich das ergebnis ansehen. ich rechnete ohnehin schon mit einem wenig brillianten ergebnis, da meine ansprüche im laufe der letzten acht monate immer bescheidener wurden. kost ja nix! was will man erwarten! was soll ich sagen. ich ließ also das jüngste opus abspielen und rieb mir die äuglein.
schemenhaft konnte ich bruchstückweise anhand wechselnder rechteckiger farbflecke das geschehen identifizieren. ich kannte die bilder ja zum glück schon, das half ungemein! dann kam die szene mit dem schwenk auf das hölzerne friedhofschild. die lettern waren nicht etwa schwer leserlich sondern komplett verschwunden. überhaupt haben sich die leute von jutub viel mühe gemacht, indem sie dafür gesorgt haben, dass bei jeder konvertierung zum flashformat über alle bilder der windows movie maker-effekt ‚pixel‘ gelegt wird. das ist eine feine sache, so spart man sich eine menge arbeit. schließlich hat man schon genug zu tun mit dem ganzen geschneide und den vielen übergangseffekten.
undankbares geschöpf, wollte ich in nun wissen, ob es auch noch andere filmverleiher in meinem internet gibt, die vielleicht noch tollere effekte draufhaben. gleich auf eine seite gestoßen, wo sich jemand schon vor über einem jahr die mühe gemacht hat, sich alle möglichen jutubs anzuschauen und auch was darüber zu schreiben.
da hat er doch glatt herausgefunden, dass es zweieinhalb seiten gibt, wo man seine filme im ursprünglichen zustand hochladen kann und auch noch herzeigen. da habe ich natürlich nicht lange gefackelt und seitdem sind herr jutub und ich – na ja – ich will nicht sagen geschiedene leute – aber die leidenschaft ist doch stark abgekühlt.
mein neuer hat zwar auch keinen tollen namen, aber zeigt meine filmchen wirklich so, wie ich sie gemacht habe. und wenn man will, kann man sich auch eine konvertierte flashversion anschauen, die komischerweise aber immer noch dreissigtausendmal besser aussieht als die vom jutub.
was also jetzt noch verschwommen und verwackelt daherkommt, habe ich ganz alleine verbrochen. bei den ersten drei dingern sind schon furchtbare sachen drin. aber ich habe dazugelernt! besonders stolz bin ich, dass ich seit opus 5 den 90 grad-drehen effekt entdeckt habe. seither muss man den bildschirm nicht mehr umdrehen. tolle sache das!
ich lerne natürlich immer weiter dazu und werde es noch weit bringen! schließlich hat auch josef von sternberg irgendwann einmal klein angefangen. die ersten filme der berühmten regisseure werden natürlich alle im giftschrank verwahrt, keiner soll sie je zu gesicht bekommen. aber ich bin mutig! ich stehe zu meiner entwicklung! bitte sehr:

nr. 5 hat die pixelpocken auch gut überwunden.
22. april 2007
ich schätze, dass mindestens jeder zweite meiner leser bisher keinerlei probleme beim hochladen der eigenen werke auf jutub feststellen konnte. glückliche leser! glückliche ahnungslose nichtbenutzer der filmfunktion der digitalkamera!
aber sollte es eines tages doch einmal soweit sein, möchte ich hiermit gutgemeinten rat loswerden und inständig bitten, nicht dem herdentrieb zu folgen. auch ich war einst ein verirrtes schäflein, das es nicht besser wusste.
bis zu dem tag, es ist noch gar nicht lange her, als ich wieder einmal versuchte, ein recht hübsch anzusehendes filmlein auf meinem bis dahin sorgsam gepflegten gagavision channel einzustellen. nach etwa eineinhalb stunden hochladerei durfte ich mir endlich das ergebnis ansehen. ich rechnete ohnehin schon mit einem wenig brillianten ergebnis, da meine ansprüche im laufe der letzten acht monate immer bescheidener wurden. kost ja nix! was will man erwarten! was soll ich sagen. ich ließ also das jüngste opus abspielen und rieb mir die äuglein.
schemenhaft konnte ich bruchstückweise anhand wechselnder rechteckiger farbflecke das geschehen identifizieren. ich kannte die bilder ja zum glück schon, das half ungemein! dann kam die szene mit dem schwenk auf das hölzerne friedhofschild. die lettern waren nicht etwa schwer leserlich sondern komplett verschwunden. überhaupt haben sich die leute von jutub viel mühe gemacht, indem sie dafür gesorgt haben, dass bei jeder konvertierung zum flashformat über alle bilder der windows movie maker-effekt ‚pixel‘ gelegt wird. das ist eine feine sache, so spart man sich eine menge arbeit. schließlich hat man schon genug zu tun mit dem ganzen geschneide und den vielen übergangseffekten.
undankbares geschöpf, wollte ich in nun wissen, ob es auch noch andere filmverleiher in meinem internet gibt, die vielleicht noch tollere effekte draufhaben. gleich auf eine seite gestoßen, wo sich jemand schon vor über einem jahr die mühe gemacht hat, sich alle möglichen jutubs anzuschauen und auch was darüber zu schreiben.
da hat er doch glatt herausgefunden, dass es zweieinhalb seiten gibt, wo man seine filme im ursprünglichen zustand hochladen kann und auch noch herzeigen. da habe ich natürlich nicht lange gefackelt und seitdem sind herr jutub und ich – na ja – ich will nicht sagen geschiedene leute – aber die leidenschaft ist doch stark abgekühlt.
mein neuer hat zwar auch keinen tollen namen, aber zeigt meine filmchen wirklich so, wie ich sie gemacht habe. und wenn man will, kann man sich auch eine konvertierte flashversion anschauen, die komischerweise aber immer noch dreissigtausendmal besser aussieht als die vom jutub.
was also jetzt noch verschwommen und verwackelt daherkommt, habe ich ganz alleine verbrochen. bei den ersten drei dingern sind schon furchtbare sachen drin. aber ich habe dazugelernt! besonders stolz bin ich, dass ich seit opus 5 den 90 grad-drehen effekt entdeckt habe. seither muss man den bildschirm nicht mehr umdrehen. tolle sache das!
ich lerne natürlich immer weiter dazu und werde es noch weit bringen! schließlich hat auch josef von sternberg irgendwann einmal klein angefangen. die ersten filme der berühmten regisseure werden natürlich alle im giftschrank verwahrt, keiner soll sie je zu gesicht bekommen. aber ich bin mutig! ich stehe zu meiner entwicklung! bitte sehr:

nr. 5 hat die pixelpocken auch gut überwunden.
19. april 2007
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76469391&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
►watch on youtube
es gibt wenig orte, die mir so vertraut sind. nicht der friedhof. da war ich erst einmal im winter, vor vielleicht sechs oder sieben jahren. wie traurig und kalt er da war. diesmal war es schön. in der vormittagssonne. was ich kenne und liebe, wie kaum einen anderen ort hier, hier in berlin, ist der jagen. ‚der jagen‘. mit der sandgrube, dem sandberg, dem froschteich. nebenan im wald, ein kleines, verbotenes moor, das ich diesmal nicht besuchte. man muss wissen, wann man darf. kann. oder meint zu dürfen.


19. april 2007
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76469391&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
►watch on youtube
es gibt wenig orte, die mir so vertraut sind. nicht der friedhof. da war ich erst einmal im winter, vor vielleicht sechs oder sieben jahren. wie traurig und kalt er da war. diesmal war es schön. in der vormittagssonne. was ich kenne und liebe, wie kaum einen anderen ort hier, hier in berlin, ist der jagen. ‚der jagen‘. mit der sandgrube, dem sandberg, dem froschteich. nebenan im wald, ein kleines, verbotenes moor, das ich diesmal nicht besuchte. man muss wissen, wann man darf. kann. oder meint zu dürfen.


13. april 2007
13. april 2007
09. april 2007
09. april 2007
07. april 2007
ich schwankte seit gestern zwischen I cover the waterfront, einer aufnahme von lester young und nat king cole von 1946, einem remix von eric e.t torngren von waiting in vain (meinem ganz persönlichen lieblingslied von herrn marley, im gegensatz zu dem langweiligen geweine von no woman no cry, bei dem mir schon immer die füße eingeschlafen sind), und dem geliebten modern dance von lou reed. gerne hätte ich auch django reinhardts nuages mit dem burlesken anfang genommen, das war aber eine ganze minute zu kurz. ebenso wie lalo schifrins mission impossible. auch bardots contact und juliette grécos j’ai le coeur aussi grande hintereinander waren eine weile sehr im rennen, ebenso benjamin biolays duett mit catherine deneuves tochter, seiner süßen frau, chiara mastroianni, des lendemains qui chantent. hilde hat es gemacht. der titel wurde vor vierzig jahren aufgenommen. an der stelle, wo der kleine elephant seinen rüssel über den trockenen boden schwenkt und das flußpferd das maul aufreißt, bin ich immer ein wenig gerührt.
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76466604&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
►watch on youtube
04. april 2007
na?
04. april 2007
na?
01. april 2007
ich ahne natürlich, dass meine tieraufnahmen und zoobesuche langsam etwas langweilig werden, da meine geschätzten leser von früher an etwas abwechslungsreichere kost gewöhnt sind. aber darauf kann ich eben keine rücksicht nehmen. im gegenteil. das ist eine ganz ausgezeichnete gelegenheit, um meinen nervtötendsten charakterzug zu demonstrieren. aus unerfindlichen gründen fand es bereits meine mutter höchst beklagenswert, dass ich dazu neige, dinge nach ihrem dafürhalten, grundsätzlich immer und ganz entschieden zu übertreiben.
wenn ich also eine jahreskarte für den zoo gekauft habe, werde ich so lange so oft in den zoo gehen und selbstverständlich außerdem zum halben eintrittspreis in den tierpark, bis ich beide anlagen so gut kenne, dass ich ohne weiteres dort anfangen könnte zu arbeiten. was daran so schlimm sein soll, weiß ich jetzt aber auch nicht. ich finde tiere angenehm beruhigend. eine versuchsreihe mit backmohn hat bislang leider keinen vergleichbaren erfolg erzielt.
02. april 2007
01. april 2007
ich ahne natürlich, dass meine tieraufnahmen und zoobesuche langsam etwas langweilig werden, da meine geschätzten leser von früher an etwas abwechslungsreichere kost gewöhnt sind. aber darauf kann ich eben keine rücksicht nehmen. im gegenteil. das ist eine ganz ausgezeichnete gelegenheit, um meinen nervtötendsten charakterzug zu demonstrieren. aus unerfindlichen gründen fand es bereits meine mutter höchst beklagenswert, dass ich dazu neige, dinge nach ihrem dafürhalten, grundsätzlich immer und ganz entschieden zu übertreiben.
wenn ich also eine jahreskarte für den zoo gekauft habe, werde ich so lange so oft in den zoo gehen und selbstverständlich außerdem zum halben eintrittspreis in den tierpark, bis ich beide anlagen so gut kenne, dass ich ohne weiteres dort anfangen könnte zu arbeiten. was daran so schlimm sein soll, weiß ich jetzt aber auch nicht. ich finde tiere angenehm beruhigend. eine versuchsreihe mit backmohn hat bislang leider keinen vergleichbaren erfolg erzielt.
31. märz 2007
gestern auch. vor dem schild steht eine mutter mit ihrer tochter. die kopfbedeckung eines lämmchens sieht aus wie die des verschleierten mädchens. burka mit brille sieht eigentlich ganz interessant aus. der mann wartet auf dem parkplatz im auto, bis die beiden wohl mit der botschaft zurückkehren, dass es für heute zwei stunden zu spät für knut ist.

völkerfreundschaft
29. märz 2007
bestimmt habt ihr euch auch schon das eine oder andere mal gefragt, was knut eigentlich am nachmittag macht, wenn die ganzen besucher weg sind, außer mit schuhen kämpfen zu üben. ich will euch nicht länger auf die folter spannen und deswegen gibt es heute weltexklusive bilder von unserem heutigen ausflug rund um den zoo!
es war wieder ganz prima wetter und wir sind ein bißchen herumgelaufen. also draußen! ich meine: richtig draußen! da ist eine menge los gewesen. knut hat ganz schön geguckt. besonders die schweinchen auf dem sofa vor dem elefantentor haben ihn brennend interessiert. die mussten sich die ganze zeit angucken und fotografieren lassen. deswegen war es besonders interessant für ihn, wie die so damit umgehen. er hat sich dann noch ein bißchen mit den beiden unterhalten und tipps geben lassen. ich habe mich da aber lieber nicht eingemischt.
dann sind wir weiter zu den großen buddhas und an dem chinarestaurant vorbei, wo seit ungefähr dreißig jahren ein vergilbtes reklameplakat mit harald juhnke vor einem großen teller pekingente klebt. er macht immer noch werbung dafür, obwohl er doch gar nichts mehr essen kann. das ist beinah ein kleines wunder und ich konnte es knut nicht so richtig erklären, wenn ich ganz ehrlich bin.
beim bild von eberhard diepgen an einem anderen geschäft wollte er auch wissen, wieso der da hängt. na ja. was soll man sagen. hm. dann sind wir weiter mit dem fahrrad und auf einmal wollte knut unbedingt anhalten, weil er ein großes plakat mit lou reed drauf gesehen hat. ich fand es ziemlich interessant, dass er ihn kennt und er hat mich gefragt, ob ich evtl. karten besorgen kann. klar, kein problem! ich hätte ja vermutet, dass ihm walk on the wild side am besten gefällt, schon alleine wegen dem refrain, aber nein! er mag am allerliebsten perfect day. das haben wir dann ganz spontan gemeinsam gesum gebrummt, auch weil es gerade so gut gepasst hat und sind dabei noch weiter in der schönen nachmittagsfrühlingssonne herumgelaufen, bis es zeit für ein nickerchen und abendbrot war.
einfach prima!
28. märz 2007
im futtereimer vom nachttierhaus zimtschnecken!
wenn ich so weiter mache, kann ich am 27. märz 2008 auf 365 zoobesuche zurückblicken. bestimmt kriege ich dann irgendeine tolle ehrung. wowi wird mir eine goldene giraffe umhängen! und schon heute kann ich sagen: mit stolz werde ich sie tragen!
ich blöde kuh! gestern habe ich total vergessen, dass man mit jahreskarte getränke und proviant zum halben preis bekommt. zwei euro statt einem habe ich für mein eis am stiel gezahlt und mir gar nichts dabei gedacht. geschmeckt hat es aber trotzdem!
27. märz 2007
mein erstes mal. weil da ganz schön viele große und kleine kinder waren, und ich fast gar nichts gesehen habe, bin ich bald um die ecke getapst, zu lars und tosca. da war prima sonne, die schön gegen das wuschelige fell geschienen hat. leider habe ich nicht genau gewusst, wer von den drei großen eisbären lars und tosca sind. ich hab mir dann einfach die beiden ausgesucht, die mir am besten gefallen haben. am ende bin ich dann nochmal, weil es nicht weit weg war, dahin wo die vielen menschen sind. dann bin ich ein bißchen näher rangekommen – wie man sieht! aber anfassen und streicheln kann man nicht! ist ja auch kein streichelzoo! er ist ein bißchen kleiner, als ich mir vorgestellt habe. also schön klein. wenn er mal groß ist, sieht er immer noch super aus, das sieht man jetzt schon, finde ich!
p.s.! bitte habt verständnis, dass ich mich im moment nicht mit der gesundheitsreform und der rentenpolitik befassen kann, was mich natürlich auch leidenschaftlich bewegt! aber manchmal muss man einfach prioritäten setzen!
20. märz 2007
gestern viel freude bereitet. lieber freundin cd „edle tropfen – edle klänge edition nr. 4“ als präsent überreicht. wäre mir freilich nicht halb so leicht gefallen, die trennung von den herrlichen aufnahmen in erwägung zu ziehen, wenn sich nur ein exemplar in meinem besitze befunden hätte. aber wir sind ja nicht bei armen leuten! gerne kaufe ich auch einmal zwei packungen von solch bewährten leckereien.
meine bevorzugte sorte ist williams christbirne. dazu höre ich gerne no. 8, antonio vivaldi, konzert für oboe, streicher u. b.c. in a-moll rv 461 – allegro. zu zwetschgenwasser bevorzuge ich dagegen klar no. 15, friedrich smetana; die moldau.
23. märz 2007
meine lieben kleinen und großen eisbärfreunde. ich stelle mir gerade vor, wie meine neuen neununddreißigtausend (gut, das ist jetzt ein kleines bißchen geschwindelt, aber ich wette, ihr hättet es mir fast geglaubt!) besucher hier herumirren, auf der suche nach der schönsten liebeserklärung. das ist ja nun alles nicht so leicht zu erklären, aber ich will es versuchen.
bei den leuten im internet, die so blogs schreiben, haben ganz viele eine blogroll. das ist so eine liste mit links zu seiten, die man gut leiden kann. was ein blog ist, das wisst ihr jetzt ja alle, weil ihr ja von knuts blog zu mir kommt.
ihr müsst wissen, dass es auch ganz viele menschen gibt, die so eine seite haben. in wahrheit ist es sogar so, dass die menschen das mit den blogs sogar noch ein bißchen vor den bären erfunden haben. ich glaube, man kann sogar sagen, dass sich unser kleiner eisbär das ein bißchen von uns abgeguckt hat.
und weil er eben total schnell lernt und ein ziemlich cooler eisbär ist, weiß er eben auch, dass bei einer richtigen, echten blogroll nicht die geschichte verlinkt wird, in der es gerade mal zufällig um einen selber geht und man gut dabei wegkommt, sondern halt die hauptseite oder wie man das nennen soll, also die seite, wo man eben die adresse ohne zeugs eingibt und immer das neueste lesen kann. und deswegen ist die liebeserklärung auch schon wieder ein bißchen nach hinten gerutscht. ihr müsst also umblättern!
ich verstehe natürlich, dass ihr euch nicht so dringend für meinen anderen krempel interessiert, wie z. b. welche pralinen mir gut schmecken. ich bin ja auch schon groß und verstehe eine ganze menge!
weil ich es euch nicht so schwer machen will, klebe ich da jetzt so einen link zu der liebeserklärung und den anderen knutsachen hin. mittlerweile ist die natürlich auch nichts mehr so besonderes, weil ja jeder normale mensch dringend eine liebeserklärung an unseren kleinen bär loswerden muss.
ich hoffe, ihr seid nicht zu sehr enttäuscht, dass ich auch manchmal über langweilige menschensachen schreibe. zum beispiel, dass ich gerne bade! (genau wie knut!)
es ist natürlich verführerisch keine große sache für mich, hier zu versprechen, dass ich ab sofort mehrmals täglich über meine künftig irgendwie fest geplanten begegnungen mit unserem liebling schreiben werde, um euch bei der stange zu halten – aber man soll ja nicht lügen! es kommt, wie es kommt! schaut doch einfach ganz unverbindlich 3 x pro tag vorbei!
in den menschenblogs machen wir öfter bei denen kommentare, die wir gut leiden können und dann schreiben die auch was und dann ist das wie eine richtige unterhaltung! das hat der kleine knut am anfang auch noch gemacht aber jetzt schafft er es bestimmt nicht mehr, da hätte er auch viel zu tun! ich schreibe aber trotzdem manchmal noch wichtige kommentare und glaube fest daran, dass er sie liest. (also meine bestimmt!) ich fühle es einfach. tief drinnen, im herzen!
ich habe übrigens in die sterne von knut geguckt und kann euch sagen: alles wird gut! jupiter steht im eisbär!




!perestroika

