Jetzt mal unter uns Königstigern
(…)
(hitziger Diskussionsgegenstand: qualitative Beschaffenheit von Unterbekleidung, insbesondere Gejammer über kratzig-kneifende passionata-Schlüpfer meinerseits versus disqualifizierte Stringtangas ihrerseits)
Ich: „Was hast du gerade gesagt? „Unter uns Königstigern„?
Sie: „Selbstverständlich.“
07. februar 2008
La PLACE ROUGE était BLANCHE. La NEIGE faisait un TAPIS.
06. februar 2008
immer wieder schön
[frankophile Renaissance]
05. februar 2008
Herr Lüpertz, wie erfindet man sich selbst? »Man schaut in den Spiegel und prüft ein paar Dinge: In welcher Familie stecke ich drin, inwieweit bin ich von diesen Geschichten abhängig, bin ich abhängig von dem, was der Vater war, wurde ich geliebt oder nicht geliebt? Man registriert ein paar Verletzungen und auch das Glück, auch die guten Sachen. Und dann beschließt man, unabhängig zu sein, damit fängt es an. Man schließt einen Pakt mit sich selbst: Man will nicht mehr hässlich sein, man will nicht mehr dick sein, man will nicht mehr dumm sein, man will nicht mehr der Junge sein, der wenig Geld hatte. Man erfindet Vorteile selbst. So entschloss ich mich, ein schöner Mann zu sein und ein Genie. Ich trainierte meinen Körper und meinen Geist. Ich musste mir alles selbst erobern, die Entscheidungen eines freien Geistes.«
06. februar 2008
immer wieder schön
[frankophile Renaissance]
06. februar 2008
Rückfall, ich Packesel. Stimme tagelang nicht ausprobiert, Kraft überschätzt. Neue Versuchsreihe mit Aspirin komplex, das immerhin stundenweise spürbar die Symptome erträglicher macht. Unsexy Krankheitsgewinsel. Reicht für sieben Jahre. Amen.
Gar nicht darüber reden.
05. februar 2008
Herr Lüpertz, wie erfindet man sich selbst? »Man schaut in den Spiegel und prüft ein paar Dinge: In welcher Familie stecke ich drin, inwieweit bin ich von diesen Geschichten abhängig, bin ich abhängig von dem, was der Vater war, wurde ich geliebt oder nicht geliebt? Man registriert ein paar Verletzungen und auch das Glück, auch die guten Sachen. Und dann beschließt man, unabhängig zu sein, damit fängt es an. Man schließt einen Pakt mit sich selbst: Man will nicht mehr hässlich sein, man will nicht mehr dick sein, man will nicht mehr dumm sein, man will nicht mehr der Junge sein, der wenig Geld hatte. Man erfindet Vorteile selbst. So entschloss ich mich, ein schöner Mann zu sein und ein Genie. Ich trainierte meinen Körper und meinen Geist. Ich musste mir alles selbst erobern, die Entscheidungen eines freien Geistes.«
03. februar 2008
Nächtliche Anwandlung mit Gott und der Welt Frieden schließen zu wollen! Ob das ganz entfernt irgendetwas mit dem Wachauer Gold-Marillenschnaps aus der 1. Wachauer Marillen-Destillerie (Tradition und Prestige seit 1872) zu tun haben könnte?
Von der Pußta will ich träumen
bei Zigeunermusik!
Sehnsucht fühl ich im Geheimen,
denn dort wartet mein Glück!
Wo der braune Chicco singt,
wo vor Glut mein Herz zerspringt!
Von der Pußta will ich träumen
wenn der Cardaz erklingt!
03. februar 2008
Nächtliche Anwandlung mit Gott und der Welt Frieden schließen zu wollen! Ob das ganz entfernt irgendetwas mit dem Wachauer Gold-Marillenschnaps aus der 1. Wachauer Marillen-Destillerie (Tradition und Prestige seit 1872) zu tun haben könnte?
Von der Pußta will ich träumen
bei Zigeunermusik!
Sehnsucht fühl ich im Geheimen,
denn dort wartet mein Glück!
Wo der braune Chicco singt,
wo vor Glut mein Herz zerspringt!
Von der Pußta will ich träumen
wenn der Cardaz erklingt!
02. februar 2008
20. januar 2008

Ein Glück, dass es warme Strümpfe gibt. Ich achte ja immer sehr darauf, dass ich mich in der großen Stadt nicht verkühle. Gestern hatte ich sicherheitshalber sogar ein noch wärmeres Modell, mit noch dickeren Löchern an! Das erklärt sich alles physikalisch mit dem sogenannten Thermoeffekt.
02. februar 2008
31. januar 2008
Mein persönliches Tageshoroskop!
Schwacher, kurzfristiger Einfluß: Fast alle Menschen fühlen sich auf die eine oder andere Weise unsicher, verwundbar oder minderwertig in bezug auf ihren Körper. (…) Sie möchten Verständnis und Liebe und damit auch Heilung und Linderung finden. [Mond Trigon Chiron]
Jawohl, ich fühle mich unsicher, verwundbar und minderwertig in bezug auf meinen Körper und erwarte Verständnis, Liebe, Heilung und Linderung von meinen Lesern. Auf geht’s!
31. januar 2008
Mein persönliches Tageshoroskop!
Schwacher, kurzfristiger Einfluß: Fast alle Menschen fühlen sich auf die eine oder andere Weise unsicher, verwundbar oder minderwertig in bezug auf ihren Körper. (…) Sie möchten Verständnis und Liebe und damit auch Heilung und Linderung finden. [Mond Trigon Chiron]
Jawohl, ich fühle mich unsicher, verwundbar und minderwertig in bezug auf meinen Körper und erwarte Verständnis, Liebe, Heilung und Linderung von meinen Lesern. Auf geht’s!
25. januar 2008
Schmerzen am linken Nasenloch.
23. januar 2008
Umckaloabo
25. januar 2008

Nichts Neues vom Schmerzenslager. Ich muß mich irgendwann heute noch berappeln. Im Kühlschrank zwei Packungen Neapolitanerschnitten, eine Flasche Hendrick’s Gin, eine Flasche Veuve, eine Flasche Schokoladen-Caramel-Soße (selbergemacht!), eine leere Flasche Obstler, ein Glas Dijon, eine Flasche Chilisoße, eine Flasche Médoc, ein Glas Birne-Safran-Delice, noch vier Ampullen Orthomol Immun. Außerhalb Kühlschrank eine Pampelmuse, eine Flasche Calvados, zwei kleine Fläschchen Cointreau, ein kleines Fläschchen Grand Marnier, Trüffelöl, Lauch, Schnittlauch, Zwiebeln, Knoblauch, Kaffee, Essig.
Irgendwas fehlt.
Eier.
Mindestens.
25. januar 2008
Schmerzen am linken Nasenloch.
25. januar 2008

Nichts Neues vom Schmerzenslager. Ich muß mich irgendwann heute noch berappeln. Im Kühlschrank zwei Packungen Neapolitanerschnitten, eine Flasche Hendrick’s Gin, eine Flasche Veuve, eine Flasche Schokoladen-Caramel-Soße (selbergemacht!), eine leere Flasche Obstler, ein Glas Dijon, eine Flasche Chilisoße, eine Flasche Médoc, ein Glas Birne-Safran-Delice, noch vier Ampullen Orthomol Immun. Außerhalb Kühlschrank eine Pampelmuse, eine Flasche Calvados, zwei kleine Fläschchen Cointreau, ein kleines Fläschchen Grand Marnier, Trüffelöl, Lauch, Schnittlauch, Zwiebeln, Knoblauch, Kaffee, Essig.
Irgendwas fehlt.
Eier.
Mindestens.
23. januar 2008
Umckaloabo
14. januar 2008

Hier putzt man doch gerne.
[Poesiealbum]
20. januar 2008

Ein Glück, dass es warme Strümpfe gibt. Ich achte ja immer sehr darauf, dass ich mich in der großen Stadt nicht verkühle. Gestern hatte ich sicherheitshalber sogar ein noch wärmeres Modell, mit noch dickeren Löchern an! Das erklärt sich alles physikalisch mit dem sogenannten Thermoeffekt.
13. januar 2008

sunny side up
Man hat ja normalerweise nicht nur Körperstellen und Teile an sich, die man nicht so optimal findet, sondern auch den einen oder anderen Quadratzentimeter, den man richtig gut leiden kann. Ich zum Beispiel finde meine Arbeiterhände und meine Augäpfel sehr zweckmäßig, aber am supersten gefällt mir an mir selber mein linker Draculazahn. Mein absolutes Lieblingskörperteil! Wenn ich den mal verliere, muss mir die Frau Doktor unbedingt eine Kopie mit Draculaspitze machen, auf keinen Fall unten gerade abgeschmirgelt!
Ich Ei ich.

17. januar 2008
Wie erklärt sich die letzte Blüte vor manchem Tod. Unfassbar. Und ich dachte, hoffte, er wäre über den Berg. Kein enger Freund, ein Kollege, fast zwanzig Jahre. Nicht jeden Tag, nur regelmäßige, flüchtige Überschneidungen, aber unvergessliche Momente. Ein Mensch, der unausgesetzt und ungeachtet seiner eigenen Probleme, die Höchsttemperatur an menschlicher Wärme abgab. Immer und überall. Und in der S-Bahn sagt ein kleines Mädchen, nein, nicht so klein – vielleicht elf oder zwölf – beim Aussteigen zu jemandem Adieu. Sie sagte es nicht, wie man sonst Adieu sagt. Sie sagte es, wie es gemeint ist: „à dieu“. Mit einer winzigen Pause dazwischen. Manchmal muss man schlucken.
16. januar 2008
Ich wusste nicht einmal mehr, bin ich leicht oder schwer verführbar. Langsam dämmert die Erinnerung. Möglicherweise erkenne ich nicht jeden Versuch und nur die Art, die ich erkennen soll. Die Strömung, die trägt. Das warme Strömen. Den Fluss.
Und die Purzelbäume
14. januar 2008

Hier putzt man doch gerne.
[Poesiealbum]
13. januar 2008
Oh là là… der Bandol de Terrebrune 2003 schön am Anfang, schokoladiges Tannin, aber im Abgang einen Hauch zu fruchtig, zimtschwer und doch ist die Flasche gleich leer. Denn der Wein mochte das Entrecôte Café de Paris, die Babymöhren, den Knoblauch und den Rosmarin in der Trüffelbutter.
Dafür hat man eine Küche. Aber ja.
13. januar 2008
Oh là là… der Bandol de Terrebrune 2003 schön am Anfang, schokoladiges Tannin, aber im Abgang einen Hauch zu fruchtig, zimtschwer und doch ist die Flasche gleich leer. Denn der Wein mochte das Entrecôte Café de Paris, die Babymöhren, den Knoblauch und den Rosmarin in der Trüffelbutter.
Dafür hat man eine Küche. Aber ja.
13. januar 2008

sunny side up
Man hat ja normalerweise nicht nur Körperstellen und Teile an sich, die man nicht so optimal findet, sondern auch den einen oder anderen Quadratzentimeter, den man richtig gut leiden kann. Ich zum Beispiel finde meine Arbeiterhände und meine Augäpfel sehr zweckmäßig, aber am supersten gefällt mir an mir selber mein linker Draculazahn. Mein absolutes Lieblingskörperteil! Wenn ich den mal verliere, muss mir die Frau Doktor unbedingt eine Kopie mit Draculaspitze machen, auf keinen Fall unten gerade abgeschmirgelt!
Ich Ei ich.

13. januar 2008
09. januar 2008

Jetze! Um meine Leser bei der Stange zu halten, habe ich topaktuelle Fotos von mir selber gemacht, welche man sich anschauen kann! So Fotos mit einem selber drauf wirken einfach persönlicher und man kann sich gleich ganz anders vorstellen, mit wem man es zu tun hat im Internet! Bitte zeigt mir auch topaktuelle Fotos von Euch, damit ich mir auch vorstellen kann, wie Ihr ausschaut! Das fände ich einfach super! Und überhaupt. hihi

[stadium gagadium!]
Here we go
All we know
heavy load,
Start the float
11. Januar 2008
Und schon darf weiter orakelt werden! Was will mir mein Unterbewusstsein für bedeutungsvolle Botschaften für die Zukunft der Menschheit übermitteln? Zu meiner Schande muss ich eingestehen, dass die Sache mit den Telefonkritzeleien ziemlich schleift, seit ich beim Telefonieren oft vor dem Internet herumsitze. D. h. ich kritzle mehr so mit der Maus. Es gibt ja auch hin und wieder Phasen in so einem Telefonat, wo eine gewisse monotone Nebentätigkeit, wie auf Internetseiten herumklicken, durchaus die meditative Konzentration auf den Gesprächspartner fördert.

Aber zur Sache. Ich identifiziere ja mehrerlei auf diesem ansprechenden Werk auf Haftnotiz. Zum einen ist eindeutig mein Handgelenk zu erkennen. Auch meine ich, Innereien, oder geschickter ausgedrückt ein inneres Organ angedeutet zu sehen. Und die vier Dinger, womöglich Gallensteine? Was kommt da nur auf mich zu! Sicher kann man das ganze auch durchweg positiv interpretieren, je nach Blickwinkel. Und das komische Organ ist das nicht vielleicht doch eher ein kleiner Tukan, so ein putziger Urwaldvogel? Womöglich winkt eine Fernreise zu den Buschleuten? Menschen, Länder, Abenteuer, ich bin bereit!
07. januar 2008
Ich Depp habe mich doch vorhin nicht getraut, mit dem Sixpack in der Hand Aspirin zu holen. Zum Glück kein Kopfweh! Dabei bin ich doch sonst so nonchalant. Als ob zu befürchten wäre, dass mich der Herr Apotheker über seine randlose Brille schulmeistert: Dann saufen Sie weniger! Das Kopfweh manchmal kommt nicht vom Jever. Sonst hätte ich ja jeden Tag Beschwerden.
08. januar 2008
Gerade fällt mir ein, wie oft meine Oma Alma, nachdem Sie eine ungünstige Prognose oder zweifelnden Senf zu irgendetwas gab, mit tiefer Ernsthaftigkeit hinterherschob: „Unberufen –“ Und sie vererbte es meiner Mutter.
Jetzt verstehe ich das. Ein Schutz. Magisches Denken in Fleisch und Blut.
09. januar 2008

Jetze! Um meine Leser bei der Stange zu halten, habe ich topaktuelle Fotos von mir selber gemacht, welche man sich anschauen kann! So Fotos mit einem selber drauf wirken einfach persönlicher und man kann sich gleich ganz anders vorstellen, mit wem man es zu tun hat im Internet! Bitte zeigt mir auch topaktuelle Fotos von Euch, damit ich mir auch vorstellen kann, wie Ihr ausschaut! Das fände ich einfach super! Und überhaupt. hihi

[stadium gagadium!]
Here we go
All we know
heavy load,
Start the float
08. januar 2008
08. januar 2008
Gerade fällt mir ein, wie oft meine Oma Alma, nachdem Sie eine ungünstige Prognose oder zweifelnden Senf zu irgendetwas gab, mit tiefer Ernsthaftigkeit hinterherschob: „Unberufen –“ Und sie vererbte es meiner Mutter.
Jetzt verstehe ich das. Ein Schutz. Magisches Denken in Fleisch und Blut.
07. januar 2008
Ich Depp habe mich doch vorhin nicht getraut, mit dem Sixpack in der Hand Aspirin zu holen. Zum Glück kein Kopfweh! Dabei bin ich doch sonst so nonchalant. Als ob zu befürchten wäre, dass mich der Herr Apotheker über seine randlose Brille schulmeistert: Dann saufen Sie weniger! Das Kopfweh manchmal kommt nicht vom Jever. Sonst hätte ich ja jeden Tag Beschwerden.
06. januar 2008
An die Freunde der Elektrotechnik. Was passiert, wenn ich das 2-strangige Alu-Stromkabel von einem Strahler mit (ehemaligem, nunmehr gekappten) Netzstecker mit den beiden Kupferkabeln vom Lichtanschluss in der Wand verbinde? Unter Berücksichtigung der richtigen Verbindung der beiden schwarzen Phasen, versteht sich. Ich weiß zwar, dass Kupferleitungen besser leiten als Alu, aber wenn man die beiden mit der Lüsterklemme verbindet, verträgt sich das oder brennt dann die Hütte?
05. januar 2008
06. januar 2008
An die Freunde der Elektrotechnik. Was passiert, wenn ich das 2-strangige Alu-Stromkabel von einem Strahler mit (ehemaligem, nunmehr gekappten) Netzstecker mit den beiden Kupferkabeln vom Lichtanschluss in der Wand verbinde? Unter Berücksichtigung der richtigen Verbindung der beiden schwarzen Phasen, versteht sich. Ich weiß zwar, dass Kupferleitungen besser leiten als Alu, aber wenn man die beiden mit der Lüsterklemme verbindet, verträgt sich das oder brennt dann die Hütte?
05. januar 2008
Weils so schön sind, dass beinahe schon verstockt und belasse es bei diesen Produktionen in den Köpfen der Anderen. Nur ich ihn zu weit aber eben so, dass ich etwa unbekannt zurückrufen?
Nö.
Wo sind die Worte gebannt. Ich kann kaum begreifen, dass all die Massen, bin ich eigentlich diese Plisseefalten oberhalb vom Mund (die sie hat) normalerweise furchtbar greisenhaft und unsexy.
Bei ihr die Löckchen.
Gewichse No. 21
05. januar 2008
01. Januar 2008
So, meine Lieben. Die Rechnung geht dann doch am nächsten Tag geben würde und lächelte warm. Den Keller habe ich ganz alleine verbrochen. Bei den Frauen gut an. Der erste Schritt ist vollbracht. Was will der? Mir wurde heiß und kalt! Hoffentlich hab ich sie fand, war ich hin und her (die bucklige alte Frau in den Sinn, beim Versuch den atmosphärischen Eindruck zu vermitteln, er könne es: mit seiner.
(Neujahrsorakel) No. 20
04. januar 2008
Immer ein Kran zu sehen, irgendwo da hinten, Richtung Alex. Mittlerweile hab ich die Dinger ins Herz geschlossen. Außerdem geschieht etwas. Ein sicheres Zeichen.

8:35 SÜDOST
01. Januar 2008
So, meine Lieben. Die Rechnung geht dann doch am nächsten Tag geben würde und lächelte warm. Den Keller habe ich ganz alleine verbrochen. Bei den Frauen gut an. Der erste Schritt ist vollbracht. Was will der? Mir wurde heiß und kalt! Hoffentlich hab ich sie fand, war ich hin und her (die bucklige alte Frau in den Sinn, beim Versuch den atmosphärischen Eindruck zu vermitteln, er könne es: mit seiner.
(Neujahrsorakel) No. 20
31. dezember 2007

Ja meine Lieben, was kann es Schöneres geben, als eine saubere Küche zum Jahresausklang! Die Reinigungsarbeiten schreiten zügig voran und ich sehe frohgemut einem neuen Jahr mit tipp topp Küchengeräten entgegen. Auch Euch und natürlich IHNEN wünsche ich ein frohes Jahresende und viele schöne Stunden im glücklichen neuen Jahr in der Küche Ihres Herzens. Prosit!

26. dezember 2007
Schreck lass nach. Meeses unbehaarte Wampe zwischen der ausgeleierten Turnjacke.
31. dezember 2007

Ja meine Lieben, was kann es Schöneres geben, als eine saubere Küche zum Jahresausklang! Die Reinigungsarbeiten schreiten zügig voran und ich sehe frohgemut einem neuen Jahr mit tipp topp Küchengeräten entgegen. Auch Euch und natürlich IHNEN wünsche ich ein frohes Jahresende und viele schöne Stunden im glücklichen neuen Jahr in der Küche Ihres Herzens. Prosit!

30. dezember 2007
So throw off your stupid cloak Embrace all that you fear For JOY shall CONQUER all desPAIR
30. dezember 2007
Am Telefon. Ich (linken Arm schrubbend im Backofen): „dann hab ich mir gestern und vorgestern (usw. usf.)“ – A.: „Du gehst ja generalstabsmäßig vor!“
30. dezember 2007
Am Telefon. Ich (linken Arm schrubbend im Backofen): „dann hab ich mir gestern und vorgestern (usw. usf.)“ – A.: „Du gehst ja generalstabsmäßig vor!“
30. dezember 2007
Monika passen meine mir zu kleinen schwarzen Stiefel. Zwei Stunden später legt sie mir eine Schallplatte auf den Tisch. Julie London singt Fly me to the moon and let me play among the stars. Let me see, what spring is like on Jupiter and Mars. Dean Martin Sway.
28. dezember 2007
Médocmédocmédoc.
26. dezember 2007
Die wichtigsten Fragen muss man sich immer selber beantworten! Da ist man ganz auf sich alleine gestellt. Auf dieser wichtigen Informationsseite habe ich herausgefunden, dass es bis heute nur drei Starschnitte mit schönen Männern drauf gegeben hat. Anthony war nicht dabei. Die drei schönen Männer sind 3 x Pierre Brice. Ein Armutszeugnis! Ich werde unverzüglich und ab sofort diese Zeitschrift boykottieren! Von folgenden Männern müssen ganz dringend Starschnitte angeboten werden:
1. Götz George
2. Fatih Akin
3. Anthony Kiedis
28. dezember 2007
Médocmédocmédoc.
28. dezember 2007
Üben, üben, üben!
26. dezember 2007
„Sexy Bettstiefel aus Qualitätstüll“
26. dezember 2007
Die wichtigsten Fragen muss man sich immer selber beantworten! Da ist man ganz auf sich alleine gestellt. Auf dieser wichtigen Informationsseite habe ich herausgefunden, dass es bis heute nur drei Starschnitte mit schönen Männern drauf gegeben hat. Anthony war nicht dabei. Die drei schönen Männer sind 3 x Pierre Brice. Ein Armutszeugnis! Ich werde unverzüglich und ab sofort diese Zeitschrift boykottieren! Von folgenden Männern müssen ganz dringend Starschnitte angeboten werden:
1. Götz George
2. Fatih Akin
3. Anthony Kiedis
26. dezember 2007
Schreck lass nach. Meeses unbehaarte Wampe zwischen der ausgeleierten Turnjacke.
26. dezember 2007
„Mehr Licht!“* *Einer Anekdote nach seien die letzten werden die Spenderorgane entfernt und in Spurenelementen auch tierischen Eiweißen, sowie der besonders verarbeiteten reichhaltigen Substanz des Fruchtstandes der tropischen Theobroma aus der Not eine Tugend, indem ich passend zur Augenklappe in dunklen Nadelstreifen und schwarzen Overkneestiefeln im vornehmen Charlottenburger Standesamt einlief.
No. 19
26. dezember 2007
„Sexy Bettstiefel aus Qualitätstüll“
25. dezember 2007
Schnuffi
Wer hat nochmal gesagt für Anthony Kiedis könnt ich schwul werden und was ist überhaupt aus der schönen Tradition des Starschnitts geworden?
25. dezember 2007
Bitte nicht die Kuppeln durcheinanderbringen.


Ach, seht doch einfach ganz unverbindlich 3 x pro Tag vorbei! In den gutsortierten Supermarkt am Zoo und eine Lieblingsfarbe? Ja: Blau. Und ein Film aus dem schönen Dixie, Utah, Anglo-Reservat Mormonenland zu schildern. Da durfte ich nämlich einer Einladung in den Haaren, den Händen. Der eigene Blick, das eigene Tun, Wissen um mögliche Konsequenzen. Das erfordert Lebenserfahrung. Oder große Sensibilität.
No. 18
25. dezember 2007
Schnuffi
Wer hat nochmal gesagt für Anthony Kiedis könnt ich schwul werden und was ist überhaupt aus der schönen Tradition des Starschnitts geworden?
25. dezember 2007
25. dezember 2007
23. dezember 2007


Bei dem gefälligen Preis toleriert man besonders gerne die Impfnarben auf Sentas Oberarm.
23. dezember 2007


Bei dem gefälligen Preis toleriert man besonders gerne die Impfnarben auf Sentas Oberarm.
23. Dezember 2007
23. dezember 2007

Aha. Sehr tolerant.
23. dezember 2007

Aha. Sehr tolerant.
18. dezember 2007
Ian Dury der kleine Kotzbrocken. Wake up! ist schon nicht verkehrt. Noch so eine staubbedeckte Reliquie. Und noch gar keine Motten drin. Ja, solche Sachen wurden früher im Radio gespielt!
16. dezember 2007
Prominentenkochen mit Heinz-Rudolf Kunze.
Kinder Kinder, ich bin mit meinem Frisurenlatein am Ende.
17. dezember 2007
Neunzehnhundert86. Und in seinem Kassettenrecorder neben dem Bett irgendwo im tiefsten SO 36 lief dieses Lied. War schon sehr okay. Alexander war eindeutig Typ Südfrankreich in Blond. Ein Hübscher. Ich hab ihn nie wieder gesehen. Hat auch nichts gemacht. Aber ja doch, ich erinnere mich an die Achtziger, obwohl ich sie erlebt habe.
16. dezember 2007
Prominentenkochen mit Heinz-Rudolf Kunze.
Kinder Kinder, ich bin mit meinem Frisurenlatein am Ende.
16. dezember 2007
13. dezember 2007
13. dezember 2007
11. dezember 2007

unlängst
„Dazu wird eine meistens weiße Dirndlbluse (mit Puffärmeln oder schmalen Ärmeln, lang- oder kurzärmelig) getragen, die nur schlecht auf Deutsch synchronisiert wurden. Dann ist da zum beispiel so Faltencremes, die ich näher kannte, trug Brille oder Haftschalen (blödes Wort – inneren Frieden. Ich habe den ganzen Mist komplett löschen.
Vorsicht, wichtig, wichtig! Die Zeilen darüber und darunter Knochenfraß.
No. 17
11. dezember 2007
Sei abwechslungsreich, schreibe auch mal was Persönliches! Das sage ich mir tagaus tagein. Langsam trägt es vielleicht doch Früchte, ich sehe da eine zarte Knospe. Heute habe ich einen Anfang damit gemacht, mal etwas ganz anderes zu fotografieren. Nämlich den Ausblick aus meinem Wohnzimmer um 15:09 Uhr, um 15:52 und um 15:59. Nie dagewesen! Man muß sich stets aufgeschlossen zeigen für neue Entwicklungen und das etwas andere Motiv. Denke ich dagegen an das kitschige pink-bleu von gestern, da leutet das subtile Farbspiel von heute doch eine ganz andere Ära ein. Demnächst monochrom.



09. dezember 2007

Mein Nest unterm Dach, ich verlasse dich nicht. Ein bißchen ausmisten. Mitte der Achtziger diese schattig feuchte Hinterhofwohnung im Hochparterre in Schöneberg. Ich dachte oft, wie in einem fernen Traum, wie schön es sein müsste, wieder weit oben zu wohnen, einen Adlerhorst zu haben, mit viel Licht, Sonne, uneinsehbar. Dann nach Wilmersdorf, endlich ein Balkon, wenn auch Osten. Aber als ich diese Wohnung im April 1999 betrat, regnete es und ich ging in dieses Zimmer und hatte das Gefühl, die Sonne schiene. Es fühlte sich an wie Ferien. Wenn man je so einem Menschen begegnet, ist man zuhause.
08. dezember 2007
08. dezember 2007
08. dezember 2007

10:23
L’air l’eau le feu la terre letzter Stand (f. Lisa) meinethalben. Wenn sie gebadet worden ist. Dann hat es aber auch freie oder mehrere Antworten sind möglich! Zum Beispiel eine Kombination aus Nr. 5. Ich bin heute ein bißchen aussieht wie einer der einfachsten und doch ist es gut. Selbstvergessen, ohne blöde Erwachsenenspiele. Mann und hat dabei eine zart flatternde naturweiße Leinenhose an.
No. 16
08. dezember 2007
Ah. Es ist dunkel.
08. dezember 2007
08. dezember 2007
Viel Schönes gelesen. Beim Mittagessen in der BZ geblättert, exzellenter Bildbeitrag mit Witwe Scholz am etwas sehr mickrigen Grabstein von ihrem Klausjürgen. Später dann leicht frustriert begreifen müssen, dass meine Freundin Sabine noch nicht einmal mitgekriegt hat, dass Herr Wussow überhaupt die Witwe Scholz geehelicht hat. Man kann sich gar nicht richtig austauschen! Dabei war Sabine doch früher auch wie ich (un)heimlich in den Kurier der Kaiserin verknallt, und dann das! Man muss sich schon auch ein bißchen auf dem Laufenden halten und sich informieren, sonst gerät man schnell ins soziale Abseits!
Im Anschluss bei der investigativen Internetrecherche auf weitere wichtige Wortbeiträge zum Thema gestoßen:
„Ein Charmeur der Premiumklasse. Bei ihm spürten Frauen wieder, dass sie Frauen waren. Ein lächelnder Verwöhner.“
Das nenne ich Journalismus – hier versteht einer sein Handwerk!
Bei „lächelnder Verwöhner“ tauschten wir dann immerhin einen wissenden Blick aus und Sabine lachte noch ein bißchen dreckig hinterher. Ich war dann auch bald wieder versöhnt.
Eine echte Freundschaft muß auch Tiefen durchstehen können.
08. dezember 2007
Viel Schönes gelesen. Beim Mittagessen in der BZ geblättert, exzellenter Bildbeitrag mit Witwe Scholz am etwas sehr mickrigen Grabstein von ihrem Klausjürgen. Später dann leicht frustriert begreifen müssen, dass meine Freundin Sabine noch nicht einmal mitgekriegt hat, dass Herr Wussow überhaupt die Witwe Scholz geehelicht hat. Man kann sich gar nicht richtig austauschen! Dabei war Sabine doch früher auch wie ich (un)heimlich in den Kurier der Kaiserin verknallt, und dann das! Man muss sich schon auch ein bißchen auf dem Laufenden halten und sich informieren, sonst gerät man schnell ins soziale Abseits!
Im Anschluss bei der investigativen Internetrecherche auf weitere wichtige Wortbeiträge zum Thema gestoßen:
„Ein Charmeur der Premiumklasse. Bei ihm spürten Frauen wieder, dass sie Frauen waren. Ein lächelnder Verwöhner.“
Das nenne ich Journalismus – hier versteht einer sein Handwerk!
Bei „lächelnder Verwöhner“ tauschten wir dann immerhin einen wissenden Blick aus und Sabine lachte noch ein bißchen dreckig hinterher. Ich war dann auch bald wieder versöhnt.
Eine echte Freundschaft muß auch Tiefen durchstehen können.
06. dezember 2007

1990 als wir eigentlich schon aufgehört hatten, uns die Nächte in Bars und Diskotheken um die Ohren zu hauen, die man heute Clubs nennt, kamst du zu mir für ein paar Tage und Nächte und ich zog dir dieses Kleid an, das mir eigentlich immer zu eng war. Dieses lavaschwarze Stretchding, mit wenigen, diskreten Lurexfäden aus den Achtzigern. Und wie gut es dir passte. Ach Anke.
06. dezember 2007
Djuna ist heute in Blankenfelde etwas anschauen. Eine weitere Maklerin hat mir per Post eine dvd geschickt. Er war im letzten Jahr auf der letzten Etappe nach drei Flügen, alle Gehirn- und Herzenswindungen mit rotem Sand durchspült, im Schlafsack noch die Kälte der Nacht vom ersten Wort des Introitus Requiem aeternam dona eis, Domine („Ewige Ruhe schenke ihnen, o Herr“). Requiem. Pathos ist wichtig.
No. 15
04. dezember 2007
Gesetzt den Fall, man hat den falschen Schnaps gekauft, was macht man damit? (ggf. Reinigungsmittel?)
05. dezember 2007
of course I’ll introduce you to Warren.
It looks just like a Telefunken U-47. You’ll love it!
With leather?
29. november 2007
04. dezember 2007
Gesetzt den Fall, man hat den falschen Schnaps gekauft, was macht man damit? (ggf. Reinigungsmittel?)
02. dezember 2007
Kleiner Frisuren-Katechismus für den Herrn
2. Folge: Typ Björn

Wie bereits in der ersten Folge angekündigt, kommen wir nun zu Typ Björn, welcher in unserem schönen Heimatland etwas häufiger anzutreffen ist als Typ Südfrankreich.
Typ Björn ist von kräftiger, bärenartiger Statur und mindestens 1 Meter 85 groß! Die Oberarmmuskulatur ist gut ausgeprägt und er ißt gerne große Fleischstücke vom Grill. Typ Björn verrichtet ohne Murren körperliche Arbeiten und hat kräftige große Hände. Die Haarfarbe schwankt von Hell- über Rot- und Dunkelblond bis Hellbraun. In späteren Jahren kommt etwas Grau und Körperfülle hinzu, was nicht weiter stört. Typ Björn ist der geborene Vollbartträger, da dieser seinem großflächigen Gesicht die erforderliche Kontur verleiht.
Der Bart ist unbedingt kurz zu halten, gleiches gilt für das Kopfhaar. Immer wieder kann man beobachten, dass Björn sein Haar etwas zu lang trägt. Die ideale Frisur ist leider nicht abgebildet. Im Prinzip müssen alle abgebildeten Björns zum Friseur. Die Haare sind zu lang! Bzw. nicht lang genug! Typ Björn kann genau zwei Frisuren tragen: entweder raspelkurz, maximal 1,2 Zentimeter oder in jüngeren Jahren, wenn das Haar noch füllig ist, eine Wikingerfrisur. Die Wikingerfrisur verlangt mindestens schulterlanges, dicht gewelltes Haar.
Außerdem beobachtet man bei Björn oft Fehler bei der Brillenauswahl. Typ Björn kann von Hause aus nur filigrane Metallgestelle oder randlose Modelle vertragen. Alle anderen nicht! Als Naturbursche kleidet ihn strapazierfähige Freizeitkleidung im Rangerlook sowie grobgestrickte Norwegerpullover und Rollkragenpullover. Die praktischen Schuhe sind aus robustem Leder und haben Profilsohle.
In der nächsten Folge behandle ich dann Typ Bon Vivant!
► 1. Folge: Typ Südfrankreich
► 3. Folge: Typ Bon Vivant
► 4. Folge: Typ Schach
03. dezember 2007
Kleiner Frisuren-Katechismus für den Herrn
4. Folge: Typ Schach

Bei Typ Schach treffen wir auf einen autoritären Geistesarbeiter, dessen intellektuelle Strenge vor allem auf unstrukturiertere Zeitgenossen eine geheime Anziehungskraft ausübt.
Der raubvogelartige, charismatische Kopf mit dem hochkultivierten, latent subversiven Gedankengut kommt am besten mit einem unvoluminösen Kurzhaarschnitt zur Geltung. Eine gewisse Nackenlänge ist bei Typ Schach erwünscht, da diese geeignet ist, die freigeistige Haltung noch besser herauszuarbeiten. Der kurz gehaltene Bartwuchs unterstreicht intellektuelle Prioritäten.
Die farblich dunkel gehaltene Bekleidung wird nach jahreszeitlichen Kriterien gewählt, wobei Bequemlichkeit und Haltbarkeit eine übergeordnete Rolle spielen. Typ Schach ist der (Rollkragen-) Pullovertyp. Selbst wenn er ein Oberhemd trägt, wird man immer noch ein bequemes Baumwollleibchen darunter finden. Insgesamt pflegt Typ Schach einen informellen Kleidungsstil, mit dem er kein Aufsehen erregt. Farbe und Schnitt, wobei er stets auf Qualität bei Material und Verarbeitung achtet, fügen sich unauffällig im Straßenbild ein. Das unspektakuläre Erscheinungsbild trägt dazu bei, die Rolle des Beobachters zu sichern und keinerlei Verdacht zu erregen.
Typ Schach ist ein Einzelgänger und hat so gut wie kein Interesse an breitgestreuten Gesellschaftskontakten. Er zieht es vor, im stillen Kämmerlein mitunter abseitigen Interessen nachzugehen. Allzu formelle Essenseinladungen sowie gemeinschaftliches Sonnenbaden und Körperertüchtigung sind ihm ein Greuel. Nahrungsaufnahme wird ohne viel Aufhebens abgewickelt. Effiziente Genussmittel wie Koffein, Alkohol und ggf. Nikotin sowie anderweitige sinnliche Befriedigung spielen dagegen eine vergleichsweise große Rolle.
Typ Schach hat einen von Natur aus schmalen Körperbau, der aufgrund seines ausgeprägten Desinteresses an sportlicher Betätigung in der zweiten Lebenshälfte Gefahr läuft, die in die Wiege gelegte Spannkraft zu verlieren. Trotz dieses Handicaps gelingt es ihm auch im reifen Alter, mit morbidem Witz und geistreichen Wendungen Damen zu sich zu locken.
► 1. Folge: Typ Südfrankreich
► 2. Folge: Typ Björn
► 3. Folge: Typ Bon Vivant
03. dezember 2007
Kleiner Frisuren-Katechismus für den Herrn
4. Folge: Typ Schach

Bei Typ Schach treffen wir auf einen autoritären Geistesarbeiter, dessen intellektuelle Strenge vor allem auf unstrukturiertere Zeitgenossen eine geheime Anziehungskraft ausübt.
Der raubvogelartige, charismatische Kopf mit dem hochkultivierten, latent subversiven Gedankengut kommt am besten mit einem unvoluminösen Kurzhaarschnitt zur Geltung. Eine gewisse Nackenlänge ist bei Typ Schach erwünscht, da diese geeignet ist, die freigeistige Haltung noch besser herauszuarbeiten. Der kurz gehaltene Bartwuchs unterstreicht intellektuelle Prioritäten.
Die farblich dunkel gehaltene Bekleidung wird nach jahreszeitlichen Kriterien gewählt, wobei Bequemlichkeit und Haltbarkeit eine übergeordnete Rolle spielen. Typ Schach ist der (Rollkragen-) Pullovertyp. Selbst wenn er ein Oberhemd trägt, wird man immer noch ein bequemes Baumwollleibchen darunter finden. Insgesamt pflegt Typ Schach einen informellen Kleidungsstil, mit dem er kein Aufsehen erregt. Farbe und Schnitt, wobei er stets auf Qualität bei Material und Verarbeitung achtet, fügen sich unauffällig im Straßenbild ein. Das unspektakuläre Erscheinungsbild trägt dazu bei, die Rolle des Beobachters zu sichern und keinerlei Verdacht zu erregen.
Typ Schach ist ein Einzelgänger und hat so gut wie kein Interesse an breitgestreuten Gesellschaftskontakten. Er zieht es vor, im stillen Kämmerlein mitunter abseitigen Interessen nachzugehen. Allzu formelle Essenseinladungen sowie gemeinschaftliches Sonnenbaden und Körperertüchtigung sind ihm ein Greuel. Nahrungsaufnahme wird ohne viel Aufhebens abgewickelt. Effiziente Genussmittel wie Koffein, Alkohol und ggf. Nikotin sowie anderweitige sinnliche Befriedigung spielen dagegen eine vergleichsweise große Rolle.
Typ Schach hat einen von Natur aus schmalen Körperbau, der aufgrund seines ausgeprägten Desinteresses an sportlicher Betätigung in der zweiten Lebenshälfte Gefahr läuft, die in die Wiege gelegte Spannkraft zu verlieren. Trotz dieses Handicaps gelingt es ihm auch im reifen Alter, mit morbidem Witz und geistreichen Wendungen Damen zu sich zu locken.
► 1. Folge: Typ Südfrankreich
► 2. Folge: Typ Björn
► 3. Folge: Typ Bon Vivant
02. dezember 2007
Kleiner Frisuren-Katechismus für den Herrn
3. Folge: Typ Bon Vivant

Nachdem ich mich in der letzten Folge bereits ausgiebig Typ Björn gewidmet habe, werde ich mich nun in aller Ausführlichkeit mit Typ Bon Vivant beschäftigen, wie man schon an der Fülle der Bildbeispiele erkennen kann.
Typ Bon Vivant ist äußerlich ein Mischtyp zwischen Typ Südfrankreich und Typ Björn. Typ Bon Vivant kann sowohl Bart als auch keinen Bart tragen. Selbst ein Schnäuzer, der für alle anderen Typen steng verboten ist, kann ihn nicht entstellen. Bon Vivant neigt zu glatt nach hintem gekämmten längerem Deckhaar und er kann es sich leisten. Obwohl er auch mit sehr kurzem Haar gut aussieht, unterstreicht das etwas längere, geschmeidige Deckhaar seinen leicht verwegenen Charakter. Ein alberner Bürstenschnitt ist hingegen tabu!
Als Künstlertyp mit Hang zum Regisseur- und Schauspielerberuf kleidet ihn bei empfindlicher Witterung ein schwarzer Schal. Die einfarbig weißen oder schwarzen Oberhemden trägt er selbst bei feierlichen Anlässen ohne Krawatte, was diskreten Einblick auf seine recht ordentliche Brustbehaarung gewährt. Auch mit einem schwarzen Rollkragenpullover zum maßgeschneiderten Anzug macht er nichts verkehrt. In seinem Kleiderschrank befindet sich zuverlässig die vollständige Palette von Anthrazit bis zu lebhaftem Schwarz. Bei den Schuhen achtet er auf hochwertig verarbeitete klassische Modelle ohne Extravaganzen.
Dank seiner überdurchschnittlichen Gene benötigt Bon Vivant erst im späteren Alter eine Sehhilfe und wählt dann eine unscheinbare Lesebrille, die er verlässlich nur zum Lesen aufsetzt. Seinen kräftigen, leicht gebräunten Körper hält er regelmäßig mit angenehmen Sportarten in Form und fährt sogar ab und zu Fahrrad. Wassersportarten liegen ihm besonders, doch auch Boxen kommt in Frage!
Typ Bon Vivant hat eine wohlklingende, sehr männliche Stimme und ist ein routinierter Literatur-, Musik-, Kunst- und Weinkenner, der keine Premierenfeier auslässt und weiß, wie man einen Hummer richtig am Schwanz packt! Doch auch für eine ordentliche Currywurst ist er immer zu haben! Als sinnenfroher und weitgereister Mensch kennt Typ Bon Vivant die Welt und ihre Vorzüge. Da er sein Leben den schönen Dingen widmet, versteht er es wie kein Zweiter das schöne Geschlecht (in mehreren Sprachen!) zu umgarnen. Je nach Bedarf ist er ein Kavalier alter Schule oder ein Draufgänger!
► 1. Folge: Typ Südfrankreich
► 2. Folge: Typ Björn
► 4. Folge: Typ Schach














