09. august 2008

Gerade festgestellt, dass mein Make up in den letzten drei Jahren irgendwie eintönig, ja ich möchte sagen langweilig geworden ist. Ich sehe Entwicklungsspielraum! Alles muss wieder wilder werden!

Mach mit! Sei dabei!

14. august 2008

zuhause. bei Helmut.

Foto: catonbed
Meine zweihundertneunzig Pigozzibilder müssen noch ablagern. Und die von June. Und dann auf neunundzwanzig reduzieren. Kleiner Scherz. Aber auf die Hälfte. Das war im Juni. Und das Foto entstand, nachdem wir uns schön vor dem Foto mit Udo Kier* gestritten hatten. Aber wie. Zores. Und am Tag vorher, nach Junes Pressekonferenz wollte Xavier Moreau an derselben Stelle allen Ernstes ein Foto mit mir. Und zuhause blätterten wir dann in dem Bildband von Helmut, dem mit Liz Taylor drauf. Und fanden Xavier gleich dreimal darin. Und haben gegrinst. Und das fällt einem zwei Monate später alles wieder ein, weil man ein paar Fotos anschaut.
*nicht mit Udo Kier gestritten. Ich würde nie mit Udo Kier streiten.

12. august 2008

Saturn. Überlebensrituale. Funktionalismus. Begrenzung. Reduktion auf die nackte Substanz. Realismus. Schleife. In solchen Phasen ist ein Blick zum Himmel einziger Horizont. Es wird nicht so bleiben. Durchhalten. Nie aufgeben. Der Weg wird wieder leichter. Die Schneise im Dickicht breiter. Überhaupt ist der Weg ja immer da, wo man leicht vorankommt. Wo es nicht oder nur schwer weitergeht, ist vermutlich gar kein richtiger Weg. Geographisch gesehen. Ich mag dieses Bild.
Und manchmal gibt es Straßenbauarbeiten. Dann sollte man warten. Bis der Teer nicht mehr heiß ist. Eine Pause einlegen. Einen Kaffee trinken. Und dann über die neue Straße gehen. Beherzt.

12. august 2008

Saturn. Überlebensrituale. Funktionalismus. Begrenzung. Reduktion auf die nackte Substanz. Realismus. Schleife. In solchen Phasen ist ein Blick zum Himmel einziger Horizont. Es wird nicht so bleiben. Durchhalten. Nie aufgeben. Der Weg wird wieder leichter. Die Schneise im Dickicht breiter. Überhaupt ist der Weg ja immer da, wo man leicht vorankommt. Wo es nicht oder nur schwer weitergeht, ist vermutlich gar kein richtiger Weg. Geographisch gesehen. Ich mag dieses Bild.
Und manchmal gibt es Straßenbauarbeiten. Dann sollte man warten. Bis der Teer nicht mehr heiß ist. Eine Pause einlegen. Einen Kaffee trinken. Und dann über die neue Straße gehen. Beherzt.

09. august 2008

Gerade festgestellt, dass mein Make up in den letzten drei Jahren irgendwie eintönig, ja ich möchte sagen langweilig geworden ist. Ich sehe Entwicklungsspielraum! Alles muss wieder wilder werden!

Mach mit! Sei dabei!

04. august 2008

„Die Schöpfung geschah um des Liebesspiels willen. Solange nur Einssein existierte, gab es kein Entzücken. Aber als die Einheit aufgehoben wurde und sie (Mann und Frau) anschließend miteinander verbunden wurden, war das Entzücken groß“.
Reb Hayim Haikel (chassidischer Meister)

04. august 2008

„Die Schöpfung geschah um des Liebesspiels willen. Solange nur Einssein existierte, gab es kein Entzücken. Aber als die Einheit aufgehoben wurde und sie (Mann und Frau) anschließend miteinander verbunden wurden, war das Entzücken groß“.
Reb Hayim Haikel (chassidischer Meister)

01. juli 2008


Jürgen Prochnow ist ein äußerst angenehmer Mann und lässt sich sehr leicht fotografieren. Auf manchen Bildern sieht er einem mir persönlich bekannten Fotografen aus Berlin geradezu verblüffend ähnlich. Prochnow sitzt bei seinen Aufenthalten in Berlin, wenn er gerade drehfrei hat, am liebsten in meiner Küche und blickt sinnierend aus dem Fenster, während er mich an dem einen – oder auch dem anderen – originellen Gedankengang teilhaben lässt.
Allerdings bemängelt er immer wieder auf’s Neue das sich ihm bietende Dächer-Ensemble und im Besonderen die monochrome Einfärbung der Dachziegel. Wehmütig erinnert er sich dann an die frohe Dachziegelfarbpalette seiner italienischen Wahlheimat. Ein weiteres ästhetisches Problem stellt die eiserne Querstange im unteren Fensterbereich dar. Als Ästhet und Schöngeist kann und will sich Prochnow nicht damit abfinden, wie hier Schindluder getrieben wurde.

01. Juli 2008

Outing.
missing links
Anlässlich des zweimonatigen Jubiläums nicht hochgeladener Bildstrecken dürfen Wünsche geäußert werden. Bitte nur ganze Pakete wählen! Also nicht nach dem Motto „zeig doch mal ein Bild von Dings und dann noch von Bums!“ So nicht!

01. juli 2008


Jürgen Prochnow ist ein äußerst angenehmer Mann und lässt sich sehr leicht fotografieren. Auf manchen Bildern sieht er einem mir persönlich bekannten Fotografen aus Berlin geradezu verblüffend ähnlich. Prochnow sitzt bei seinen Aufenthalten in Berlin, wenn er gerade drehfrei hat, am liebsten in meiner Küche und blickt sinnierend aus dem Fenster, während er mich an dem einen – oder auch dem anderen – originellen Gedankengang teilhaben lässt.
Allerdings bemängelt er immer wieder auf’s Neue das sich ihm bietende Dächer-Ensemble und im Besonderen die monochrome Einfärbung der Dachziegel. Wehmütig erinnert er sich dann an die frohe Dachziegelfarbpalette seiner italienischen Wahlheimat. Ein weiteres ästhetisches Problem stellt die eiserne Querstange im unteren Fensterbereich dar. Als Ästhet und Schöngeist kann und will sich Prochnow nicht damit abfinden, wie hier Schindluder getrieben wurde.

01. Juli 2008

Outing.
missing links
Anlässlich des zweimonatigen Jubiläums nicht hochgeladener Bildstrecken dürfen Wünsche geäußert werden. Bitte nur ganze Pakete wählen! Also nicht nach dem Motto „zeig doch mal ein Bild von Dings und dann noch von Bums!“ So nicht!

30. Juni 2008

Es gibt da noch einige andere Bilder. Sogar laufende. Wenn ich die Zeit zum Schneiden gefunden habe. Der wird euch vermutlich gefallen. Man sieht ein männliches, unrasiertes Gesicht und eine Hand. Meine Hand. Es geschieht profan gesehen eher wenig. Aber auf dieser anderen Ebene, die uns alle tausend mal mehr interessiert, einiges. Ich habe nach einer guten Weile des Abwägens entschieden, dass mein Publikum die sittliche Reife für dieses kleine, zarte, nicht gänzlich von Erotik freie Werk besitzt.

30. Juni 2008

Es gibt da noch einige andere Bilder. Sogar laufende. Wenn ich die Zeit zum Schneiden gefunden habe. Der wird euch vermutlich gefallen. Man sieht ein männliches, unrasiertes Gesicht und eine Hand. Meine Hand. Es geschieht profan gesehen eher wenig. Aber auf dieser anderen Ebene, die uns alle tausend mal mehr interessiert, einiges. Ich habe nach einer guten Weile des Abwägens entschieden, dass mein Publikum die sittliche Reife für dieses kleine, zarte, nicht gänzlich von Erotik freie Werk besitzt.

26. juni 2008

Wenn man sich immer gewünscht hätte, dass einem eines Tages ein Adler zufliegt und man spürt auf einmal den Wind der Schwinge und weiß um seine eigene Fähigkeit der Illusion und um die Flüchtigkeit und die Seltenheit und täte so, als wäre der Adler nur ein kleiner Vogel und gäbe ihm aus lauter Vorsicht und Ungläubigkeit vor dem eigenen Glück ein paar Körner anstatt eines großen Stückes guten, frischen Fleisches. Und man hätte ja gutes, frisches Fleisch. Wäre das nicht verrückt. Vollkommen verrückt.

26. juni 2008

Wenn man sich immer gewünscht hätte, dass einem eines Tages ein Adler zufliegt und man spürt auf einmal den Wind der Schwinge und weiß um seine eigene Fähigkeit der Illusion und um die Flüchtigkeit und die Seltenheit und täte so, als wäre der Adler nur ein kleiner Vogel und gäbe ihm aus lauter Vorsicht und Ungläubigkeit vor dem eigenen Glück ein paar Körner anstatt eines großen Stückes guten, frischen Fleisches. Und man hätte ja gutes, frisches Fleisch. Wäre das nicht verrückt. Vollkommen verrückt.

25. Juni 2008

Alpha, Wattekopf pulsiert im Bauch. Schön eigentlich. Wenn ein Teil der Welt nur nicht (meine) Vernunft wollte. Wäre es nicht überhaupt vernünftiger, die Quelle der Unvernunft zu nutzen, wenn sie einem zufließt. Ja.

24. juni 2008

Gestern in Utopia



Die Insel, auf der sich alles klärt.
Hier steht man auf dem Boden der Beweise.
Hier gibt es keine anderen Wege außer dem Weg des Eingangs.
Die Sträucher sind brechend vor Antwort.
Hier wächst der Baum der richtigen Aussicht
Mit den für ewig entworrenen Zweigen.

Wislawa Szymborska, Utopia

22. juni 2008


Bei Christian Awe. So muß man leben, arbeiten. Er scheint eine ganze Menge richtig zu machen. Man könnte alleine von der riesigen farbbekleckerten Atelierdachterrasse beeindruckt sein. Aber so richtig wirkt die ganze Sache erst, wenn man merkt, dass dahinter ein aufmerksamer, warmherziger, feinsinniger Mensch steckt. Diesen Teil kann man schon mal richtig machen. Eigentlich gar nicht schwer. Und der Rest kommt dann von alleine. Bestimmt.

Mehr Schönheit.
14.06.08 (2) 14.06.08 (5) 14.06.08 (8) 14.06.08 (9) 14.06.08 (11)

13. juni 2008

Heute erstmalig Anfrage nach Expertise – Betreff: „Sie als Fachkraft für Unterarme“
Fortbildung lohnt sich eben! Mit dieser Zusatzqualifikation biete ich einen weltweit einmaligen Service für den Herren an: schicken Sie mir ein Bild ihres Unterarmes und Sie erhalten postwendend meine sachverständige Expertise. Die Verwertungsrechte des mir überlassenen Unterarmmaterials liegen selbstverständlich bei mir und können nach Gutdünken von mir weiterverwendet und öffentlich hergezeigt werden!

11. Juni 2008

Einen Wondratschek und zwei Liebesgedichte von Paul Celan heute morgen bei Frau Langhanke rezitiert. Bewegend(er Tagesbeginn). Besonders dieses von Celan.
Kristall
Nicht an meinen Lippen suche deinen Mund,
nicht vorm Tor den Fremdling,
nicht im Aug die Träne.
Sieben Nächte höher wandert Rot zu Rot,
sieben Herzen tiefer pocht die Hand ans Tor,
sieben Rosen später rauscht der Brunnen.

11. Juni 2008

Einen Wondratschek und zwei Liebesgedichte von Paul Celan heute morgen bei Frau Langhanke rezitiert. Bewegend(er Tagesbeginn). Besonders dieses von Celan.
Kristall
Nicht an meinen Lippen suche deinen Mund,
nicht vorm Tor den Fremdling,
nicht im Aug die Träne.
Sieben Nächte höher wandert Rot zu Rot,
sieben Herzen tiefer pocht die Hand ans Tor,
sieben Rosen später rauscht der Brunnen.

09. juni 2008

Dieses denkwürdige Werk, entstanden an jenem historischen Abend des 8. Mai (Ende des zweiten Weltkriegs!), sollte sich eigentlich anstandshalber jeder ausdrucken. Alleine wegen des qualifizierten Fremd(!)unterarms. Und wenn man dann noch zugute hält, dass es sich um einen beiläufigen Schnappschuss aus der Hüfte Hand des Meisters handelt! Was könnte erst dabei herauskommen, wenn irgendwie geplant vorgegangen würde! Duo Infernal! MENSCHEN, SCHAUT AUF DIESE STADT!

Foto: André Rival

09. juni 2008

Freud Leid Freud Leid Freud Leid Fleud Reid Reud Fleid Leud Freid Freud Neid Freud Leid Freud Leid Freud Leid Freud Freud Leid Freud Freud Freud Leid Leid Freud Leid Freud Freud Freud Neid Freud Leid Freud Leid Freud Freud Freud Leid Freud Neid Freud Freud Leid Freud Freud Freud Leid Freud Freud Freud Freud Leid Freud Freud Freud Freud Freid Freud Freid Freud Freid Freud Freid

09. juni 2008

Dieses denkwürdige Werk, entstanden an jenem historischen Abend des 8. Mai (Ende des zweiten Weltkriegs!), sollte sich eigentlich anstandshalber jeder ausdrucken. Alleine wegen des qualifizierten Fremd(!)unterarms. Und wenn man dann noch zugute hält, dass es sich um einen beiläufigen Schnappschuss aus der Hüfte Hand des Meisters handelt! Was könnte erst dabei herauskommen, wenn irgendwie geplant vorgegangen würde! Duo Infernal! MENSCHEN, SCHAUT AUF DIESE STADT!

Foto: André Rival

09. juni 2008

Freud Leid Freud Leid Freud Leid Fleud Reid Reud Fleid Leud Freid Freud Neid Freud Leid Freud Leid Freud Leid Freud Freud Leid Freud Freud Freud Leid Leid Freud Leid Freud Freud Freud Neid Freud Leid Freud Leid Freud Freud Freud Leid Freud Neid Freud Freud Leid Freud Freud Freud Leid Freud Freud Freud Freud Leid Freud Freud Freud Freud Freid Freud Freid Freud Freid Freud Freid

07. juni 2008

G-Fährten im Labyrinth der Imagination. Es gibt nicht nur den Weg, den man gerade geht. Ein Fotograf wählt einen von vielen Wegen, er zeigt die Perspektive, die dem eigenen Ideal der Kraft eines Augenblickes am nähesten kommt. Die dritte Abzweigung an der linken Hecke muss nicht gezeigt werden.

27. mai 2008


Der Teufel immer auf den größten Haufen. Und die Engel. Die auch. Ich habe oft gesagt, dass ich gerne die Wahl habe. Zwischen dem oder dem oder diesem oder jenem oder noch etwas anderem. Auch wenn ich mich dann nur für eine Sache zu einem Zeitpunkt entscheide. Mit der größten Konzentration. Sieben Leben. Vor zwei Wochen waren es fünf. Sieben. Für den Spielraum. Um einmal gar nichts zu tun, für eine Weile zur Ruhe zu kommen. Und dann endlich wieder unterwegs zu sein. Weiter. Viel weiter. Zum Beispiel Arizona. Und um alle angedeuteten Versprechungen einzuhalten. Und alle guten Gaben und Anfragen angemessen zu beantworten. Malen. Schreiben. Im Gras liegen. Tanzen. Lieben.

20. mai 2008


A big man will love you even more when you’re hurtin‘. And a really big man loves a really good scar.

Cause the dawn breaks and it’s breaking your heart. There’s a wise woman she sits at the end of the bar. She says: Look for the signs, you won’t have to look far. Lead with your spirit and follow, follow your scar.

Cause the night is warm and all full of stars. There’s a wise woman, she’s moved right into my heart. She says: look for the signs, you won’t have to look far. Lead with your spirit and follow, follow, follow your scar. Carly Simon

20. mai 2008

Ich hadere mit meiner Selbstzensur. Die mich langweilt. Mit der ich euch langweile. Was wollen wir denn anderes sehen, als Leben hinter und vor den Kulissen. Das und nichts anderes. Scheiß auf die kleinbürgerliche Schamhaftigkeit. Schamhaare. Haut. Tränen. Und unser albernes Lachen.

21. mai 2008

Sonne, Kaffee, Orangen. Moustaki. K.D. Lang help me I think I’m falling. Der Verlust. Verlust. VerLust. To lose and to gain. Oder die Wiedererlangung der Unwägbarkeit. Unwägbarer Wirklichkeit.