Regen in Heringsdorf. Ein letztes Mal sitze ich in der Küche, warte, bis um zehn Uhr der Taxifahrer kommt, der mich zum Bahnhof bringt. Alles gepackt. Alles zurückgeräumt. Zum Beispiel den kleinen Brotkorb, den ich zum Lampenschirm zweckentfremdet habe. Das Licht war mir zu grell. Nun packe ich auch noch mein technisches Zubehör ein, Notebook-Akku, kleinen Lautsprecher usw. Nicht alle meine Sachen konnte ich anziehen, für das schöne lange Kleid habe ich mir doch keinen Anlass mehr schaffen können, ich war gestern einfach zu müde, noch auswärts essen zu gehen. Und ein Kostüm hab ich auch nicht getragen, aber in Berlin finden sich bald Anlässe, ganz bestimmt. Bye bye, Villa Seestern.

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