Willkommen! Hereinspaziert bei mir daheim, in meiner gute Stube zu Füßen der Nürnberger Kaiserburg. Mein Name ist Gaga Dürer, ich bin die uneheliche Urururururururururururururur-Enkelin von Albrecht Dürer und sehe hier ein wenig nach dem Rechten, seit mein Opa Albrecht, Gott hab ihn selig, nicht mehr ist, darf ich mich hier aufhalten und finde Inspiration und Seelenfrieden. Wenn Wände sprechen könnten! Hier saß mein Opa Dürer immer mit seinem Freund, dem Pirckheimer Willi. Sie haben dann ordentlich gebechert, Bier und Rostbratwürstchen waren auch immer auf dem Tisch. An Lebkuchen hat es auch nicht gefehlt, aber nur die guten, die Elisen-Lebkuchen! Dazu ein schöner Honigwein, aber nicht zu süß. Albrecht war den weltlichen Genüssen immer sehr zugetan. Das hab ich von ihm geerbt! Ich male sogar auch, aber natürlich nicht so gut, weil so gut malt ja eigentlich kaum einer sonst. Ich will mich aber verbessern und übe weiter, um meinem Opa Dürer keine Schande zu machen! So, nun habe ich alles fein gerichtet und geräumt, und die Besucher dürfen wieder herein in die gute Stube!

Eine Antwort auf „17. August 2022

  1. kid37 – 17. Aug, 17:22
    Das klingt alles – Verzeihung! – reichlich verdürerisch. Lebkuchen, Honigwein – so mag man wohl auch über einen grimmen Winter kommen. Mag’s, wie Sie bei den Großen ein- und ausgehen.

    g a g a – 17. Aug, 20:21
    Aber es ist doch auch – Verzeihung! – VERDÜRERISCH!
    (erwähnte ich je, dass ich Achtziger-Jahre-mäßige Wortspiele nicht ausstehen kann? :-) )
    Aber wer so virtuos mit den Buchstaben jongliert, ist selbst bei mir entschuldigt – zumal: ich verstehe die tiefe Würdigung und bedanke mich recht artig.

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