Nur gut, dass Gott Sonnenschirme erschaffen hat. Bei praller Mittagshitze setzt sich die Touristenmeute auf die heißen Stühle, vielleicht ein erlernter Reflex: Mittag = Mittagessen, Sitzgarnitur im Sommer draußen = dort hinsetzen. Ein Lokal „Zum Albrecht Dürer-Haus“ zu nennen, finde ich ein bißchen keck, in Anbetracht dessen, dass der unkundige Tourist das Albrecht Dürer-Haus sucht. Es ist ja auch auf dem Platz, aber gegenüber. Dann doch schon besser: „Café am Dürerhaus“. Wenn Engel reisen: hatte ich soeben noch ein glückliches Händchen beim spontanen Besuch in der Sebalduskirche mit gratis-Live-Konzert der h-Moll-Messe, so konnte ich mir wahrlich keinen besseren Zeitpunkt erwählen, um das Albrecht Dürer-Haus zu besuchen. Gegenüber vom Café am Dürerhaus steht es an der Ecke und bekommt nicht nur einen extra Eintrag, sondern voraussichtlich eine ganze Serie, so viele Zimmer und Räume der Meister eben bewohnt hat. Seine Werkstatt, also sein Atelier ist auch darin. Und eine tolle Küche. An der Kasse stand kein Besucher an, ich kam sofort dran. Albrecht, ich komme!

Eine Antwort auf „15. August 2022

  1. I Want To Be There… allerdings gern unter einem der schönen oder mit einem Sonnenschirm(e)!

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